Da soll 'mal Einer sagen ....

 
 
 
Vor ein paar Tagen habe ich bei ebay K(lein)A(nzeigen) nach Hil­fe für Haus und Gar­ten gesucht.
Die Reso­nanz war überwältigend!
So vie­le Men­schen die ent­we­der neben­bei oder 'um raus­zu­kom­men' nach Beschäf­ti­gung suchen, um nur zwei von ganz, ganz vie­len Grün­den zu nennen.
Das alles wäh­rend Corona.
Beson­ders wich­tig fin­de ich dar­an, dass man so von denen hört, die sich nicht unter Pro­test auf die Stra­ße bege­ben, son­dern ihr Leben wei­ter leben und nicht in Star­re, Hyste­rie oder Panik verfallen.
Mein Ein­druck ist:
Davon gibt es viel mehr - und es ist eine Schan­de wenn immer nur von den Mecke­rern und Ver­wei­ge­rern zu lesen und zu hören ist.
 

 

Kommentare

  1. Wür­de ich soweit auch bestätigen.
    Als die Ersten mit ihrer Opfer-Dra­ma-Selbst­psy­cho­se-Num­mer ange­fan­gen haben, habe ich mich lie­ber mit ein paar mir unbe­kann­ten Spie­len beschäf­tigt - und das war eine wesent­lich bes­se­re Inve­sti­ti­on von Zeit.

    1. Dar­über hier zu schrei­ben ist mir schon des­we­gen ein Anlie­gen, weil Vie­le - so wie du - die Nase gestri­chen voll von sol­chen Selbst­mit­leids-Ver­tre­tern haben, die sich in den Mit­tel­punkt stel­len und rum­heu­len wie schlecht man sie behan­delt, und des­we­gen kom­plett abschal­ten. Was wie­der­um die Optik ver­schiebt und den Schwur­b­lern mehr Gewicht ver­leiht als ihnen zukom­men sollte.

      Dar­an ist wie­der die Pres­se / das Fern­se­hen schuld, denn anstatt die­se Per­so­nen­grup­pe zu igno­rie­ren ver­leiht man ihr Bedeu­tung durch Berichterstattung.

      Und:
      Wie dull muss das Leben sol­cher Men­schen sein die da mit­mar­schie­ren, sich dadurch Bedeu­tung (!) ver­schaf­fen wollen. 

      Zuletzt:
      Was ich über­haupt nicht mehr ertra­gen kann sind die­se end­lo­sen Talk-Shows zu Coro­na. Ich bekom­me das zwar nur so neben­bei mit wenn ich am Wohn­zim­mer vor­bei­lau­fe, aber das reicht schon als abschrecken­des 'Sound­bit' ....

      1. In der Tat, dar­auf kann man mal hinweisen...
        Auch wenn, mehr oder weni­ger, alle zu einem gewis­sen Grad über die Situa­ti­on mit Coro­na "her­um­kot­zen", so wie ande­re aber ihre "Mas­sen­psy­cho­se" her­bei­re­den müs­sen, so hat man das von Anfang an über­haupt nicht wahrgenommen.
        Viel­mehr: Die­je­ni­gen, die am lau­te­sten davon gere­det haben, waren eher selbst ver­däch­tig dar­auf, eine Ent­wickelt zu haben (Angst vor Ver­fol­gung, Über­wa­chung, Mikro­chip­im­plan­ta­ti­on, Ver­gif­tungs­angst und dazu noch in jeder Nach­richt, die ansatz­wei­se as dem Kon­text geriss­sen das eige­ne Welt­bild bestä­ti­gen KÖNNTE, als Bestä­ti­gung der eige­nen Welt­sicht anzu­se­hen - in ihrer Gesamt­heit sind das alles Erscheinungen/Symptome, die in die­sem kli­ni­schen Bild ent­hal­ten sind).
        Ich habe auch nicht den Ein­druck gehabt, dass irgend­ei­ner vor Angst zit­ternd jeden Tag zuhau­se saß und sich hin­ter sei­ner Mas­ke ver­steck­te. - Und wenn es Leu­te gab, die das taten, ja, die haben auch schon bei der 911 Ter­ror­hy­ste­rie genau­so dage­ses­sen, obwohl kei­ner was von ihnen wollte.
        Die haben auch vor noch vie­len ande­ren Din­gen Angst.

        1. Man bekommt einen guten Ein­druck wie vie­le Men­schen ent­we­der 'para­no­id' oder Hypo­chon­der oder bei­des sind, und wie vie­le zudem kei­nen blas­sen Schim­mer davon haben wie ihr Kör­per auf­ge­baut ist und funktioniert.
          Und dann noch all die Men­schen, die von der 'moder­nen Welt' über­for­dert sind, sie nicht ver­ste­hen und daher vor allem Neu­en Angst haben ....

        2. Ich fin­de für mich...
          Es hat sich bei so eini­gen gezeigt, dass sie am sel­ben Syn­drom lei­den wie ein gewis­ser Ken Jeb­sen, auch als er noch ganz nor­mal bei Radio Fritz gear­bei­tet hat (vor sei­ner Ver­schwö­r­er­kar­rie­re): Klug­schei­ßen und Din­ge zer­re­den kön­nen sie gut. Das war es dann aber auch.

        3. Der Punkt trifft! Nur in Fra­ge stel­len, madig machen, und zer­stö­ren, ohne Bes­se­rungs­vor­schlä­ge zu haben ist nicht genug. Kri­tik ist wohl­feil, Es bes­ser zu machen erfor­dert dazu ein völ­lig unter­schied­li­ches Den­ken. Man erkennt, dass es dar­an fast immer wenn nie­der gemacht wird fehlt.

  2. Ich fra­ge mich oft, wie viel Raum wohl die­ser Mecker­kul­tur zuge­stan­den wür­de, wenn wir nur über Print­me­di­en uns infor­mie­ren müss­ten. Ob einer dann Lust hät­te, die­sen gan­zen Quark zu lesen, den man jetzt in Form von audio­vi­su­el­ler Unter­hal­tung ver­ab­reicht bekommt?

    1. Die­se Fra­ge gefällt mir, und ich wün­sche mir manch­mal die 'gute alte Zeit' der Ler­ser­brie­fe zurück, als es noch Auf­wand war sei­ne Mei­nung zu durch­den­ken, zu for­mu­lie­ren, und weg­zu­schicken - allei­ne das war ein gutes Kor­rek­tiv gegen die­se Flut von Dreck den wir heu­te gebo­ten bekommen ....

      1. Gera­de die Recht­schrei­bung zeigt oft wes Gei­stes Kind die Schrei­ber sind - wenn es selbst mit über­all ver­füg­ba­rer Recht­schreib­prü­fung nicht gelingt kor­rekt zu schrei­ben .... Zum ande­ren Punkt wie­der­ho­le ich stets den Satz "Wer nicht kor­rekt den­ken kann, kann auch nicht kor­rekt schrei­ben!" - eine The­se die umkehr­bar und dann immer noch rich­tig ist.

        PS @ iGing
        Die Recht­schreib­prü­fung erfasst nur geschrie­be­ne Wor­te, feh­len­de Wor­te wer­den nicht ergänzt. 

        1. Na, dann suchen Sie mal das feh­len­de Wort in Ihren Zeilen ;-))) 

          Und die Kom­ma­set­zung ... aber las­sen wir das, man darf das nicht so absolut[istisch] sehen.

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