Zwischenbilanz
*update* im Kommentar von heute [10.07.2024; 21:10h]

Die Abbil­dung wur­de bis 22.07.2024 täg­lich aktualisiert

Wenn das Wet­ter *durch­wach­sen* ist schlägt sich das unmit­tel­bar auf den Ertrag an Ener­gie aus der Solar­an­la­ge nie­der. Wie man erkennt, sind die Schwan­kun­gen erheb­lich, doch es gibt - jah­res­zeit­lich ver­schie­den - immer einen Min­dester­trag. Ins­ge­amt 'mit­telt' sich das was gewon­nen wer­den kann (sta­ti­stisch).

Das liegt weit über dem, was wir ver­brau­chen. Ziel erreicht.

Kommentare

  1. ZItat: "Das liegt weit über dem, was wir ver­brau­chen. Ziel erreicht."

    Moin Wolf­gang,
    mei­ne Gratulation!
    Hast du schon genug Daten, um auch den Zeit­punkt der Amor­ti­sa­ti­on (Anzahl der Jah­re) zu berechnen?

    1. Dan­ke, Fred, ich hat­te ja zuvor nicht die Gewiß­heit als Laie mit ange­lern­tem Wis­sen rich­tig gerech­net und die pas­sen­den Kom­po­nen­ten aus­ge­sucht zu haben.
      Der Ertrag pro Array (hier: Feld aus 12 Solar­pa­neln) rech­ne­risch wird nun durch die tat­säch­li­che Gene­rie­rung bestätigt.

      Selbst ein Jah­res­er­trag ist noch kei­ne ver­läß­li­che Grund­la­ge für die Berech­nung der Amor­ti­sa­ti­on. Die Bedin­gun­gen kön­nen sehr unter­schied­lich sein. 

      Bei­spiel:
      Wenn in zwei auf­ein­an­der fol­gen­den Jah­ren die Son­nen­schein­dau­er gleich wäre, jedoch die Bedeckung durch Wol­ken ungleich, dann wären die Solar­er­trä­ge wahr­schein­lich sehr verschieden.
      Eine Schät­zung ist das Beste was aus den unkla­ren Erträ­gen errech­net wer­den kann. Das ergibt eine Nähe­rung, kei­nen gesi­cher­ten Kapitalrückholungseffekt.

      Die - sehr pes­si­mi­sti­sche - Näher­tung sieht so aus:
      1. Vor­ge­hal­te­ne (fik­ti­ve) Kapa­zi­tät 15 kW,
      2. Wahr­schein­lich erreich­ba­re Kapa­zi­tät bei besten Bedin­gun­gen 65 bis 70%.
      3. 6 Mona­te 70% erreich­bar, 2 Mona­te 50%, vier Mona­te 20% - gemit­telt dem­nach (600:12) 50%/Monat

      Unter der Annah­me der Strom­preis betra­ge wei­ter­hin 0,25 € /kWh und einer Gene­rie­rung von 50% wären das (7,5 kW * 365*6h) 16.400 kWh / p.a. also ca. 4000 €.

      Bei dem Gesamt­preis der Anla­ge ist nach 6 Jah­ren amor­ti­siert .... wobei unklar ist ob ich die­sen Zeit­punkt noch selbst erle­ben werde. 

      Denn es feh­len noch Rück­la­gen für Repa­ra­tur & Ersatz. Die Panel-Garan­tie läuft 20 Jah­re, da wird wohl wenig Bedarf sein, die Wech­sel­rich­ter­ga­ran­tie 5 Jah­re, die Ver­si­che­rung ca. 30 € plus p.M. zur Haus­ver­si­che­rung. Ein­ge­rech­net ist nicht die Erspar­nis gegen­über dem was bis­her ver­braucht wur­de und was für die Ein­spei­sung bezahlt wird. Schließ­lich arbei­tet die Umwand­lung von DC in AC nicht ohne Ener­gie, das sind wei­te­re Negativkosten. 

      Alles in Allem:
      Ein gutes Gewis­sen in Sachen Umwelt­scho­nung, aber bestimmt kei­ne finan­zi­ell berau­schen­de Investition. 

      Der wesent­lich­ste Vor­teil liegt in der Unab­hän­gig­keit von Netz­strom und Gas und den wahr­schein­li­chen künf­ti­gen Stei­ge­run­gen der Prei­se für die­se Ener­gie­trä­ger. Wenn es sehr viel wär­mer wird ist die Kli­ma­ti­sie­rung elek­trisch prak­tisch zum Null­ta­rif zu bewerk­stel­li­gen, denn wenn viel Son­ne da ist wird auch für den Betrieb der Kli­ma-Anla­gen der not­wen­di­ge Strom geliefert.

    2. Nach­trag:

      Gera­de heu­te im Postfach:
      Eine Wer­bung von "Finanz­tip" wo man sich bera­ten las­sen könnte.

      Dar­in eine Kal­ku­la­ti­on (ohne Batterie!)

      Das ergä­be (für hier) bei 15kWp x 1.500 € (Mit­tel­wert) 22.500 € ohne Batterie.
      So gese­hen lie­ge ich mit zusätz­li­chen 28,8 kWp Bat­te­rie­spei­cher doch sehr günstig.
      Selbst mit Bat­te­rie blei­be ich noch unter der in der Anzei­ge ange­ge­be­nen Ren­ta­bi­li­täts­ober­gren­ze von 1.800 €.
      [Alles ohne Berech­nung von Arbeits­zeit, es hat mich ja seit Juli 2023 beschäftigt]

  2. Nur mal so zum Ver­gleich ein beson­ders schlech­ter (li.) und ein beson­ders guter (re.) Tag:

       

    Blaue Linie = Last; Rote Linie = Netz; Gel­be Linie = Solar-Ertrag. Sofern die gel­be Linie über der roten Linie liegt wird das Haus aus Solar­strom ver­sorgt, der Rest geht als Ein­spei­sung ins Stromnetz

  3. Heu­te wur­den die Bat­te­rien in Betrieb genom­men - des­we­gen gab es für ins­ge­samt ca. vier Stun­den zu wech­seln­der Tages­zeit kein kor­rek­tes Pro­to­koll der Ener­gie­ge­win­nung. Mit Inbe­trieb­nah­me der Bat­te­rien wur­den die­se zum ersten Mal auf 80% Kapa­zi­tät gebracht - wes­we­gen sich ein Teil der gene­rier­ten Solar­ener­gie nicht im (täg­lich wech­seln­den) Schau­bild wiederfindet.

    Bis auf Wei­te­res sind die ange­zeig­ten Men­gen an Solar­ener­gie nicht mehr kor­rekt, da ein Teil in die Bat­te­rien fließt - und ich erst her­aus­fin­den muß, wo in den Schau­bil­dern die­ser Para­me­ter zu fin­den ist

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