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bookmark_borderGlück im Unglück

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Wie Herr nömix her­aus­fand ist die­se Geschich­te so nicht pas­siert - ich las­se sie aber ste­hen, denn das Ereig­nis selbst scheint statt­ge­fun­den zu haben.


 
Ein Pick-Up über­schlug sich bei 75 Mph. [ca. 120 Km/h] auf dem High­way 100, ein wenig außer­halb von Flagstaff, AZ., U.S.A. - und durch­brach die Leit­plan­ke an der mit Pfeil gekenn­zeich­ne­ten Stel­le, dane­ben sind eini­ge Per­so­nen zu erkennen.
Das Fahr­zeug kam nach einem Über­schlag mit Dre­hung (!) ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung zum Stillstand ....

 
Der 22-jäh­ri­ge Fah­rer und sei­ne 18-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin wur­den nur leicht ver­letzt. Wenn man nicht nur den Aus­schnitt - wie oben gezeigt - ansieht, son­dern das gesam­te Pan­ora­ma, kann man erst erken­nen, wie­viel Glück die Bei­den hat­ten. Sie­he Bild unten ...!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Die Über­sicht zeigt war­um die­ser Unfall eine sol­che Beson­der­heit und des­we­gen erwäh­nens­wert ist.

bookmark_borderDer Nachtwächter

Wegen der zuneh­men­den Zahl von aus­ge­dien­tem Büro­ma­te­ri­al mie­te­te die Bun­des­tags­ver­wal­tung ein Lager­ge­bäu­de an um dort die aus­ran­gier­ten Gegen­stän­de bis zu einem Ver­kauf zu lagern.

Weil ab und zu auch wert­vol­le­re Sachen dar­un­ter waren und das Gebäu­de in einem nachts sehr ruhi­gen Bereich lag wur­de ein Nacht­wäch­ter eingestellt.

Dann kam ein Ver­wal­tungs­an­ge­stell­ter auf die Idee:
"Der Nacht­wäch­ter weiß ja gar­nicht, was er zu tun hat und wie er die Bewa­chung durch­füh­ren soll!"

Es wur­de eine Pla­nungs­grup­pe gegrün­det und zwei Mit­ar­bei­ter ein­ge­stellt, einer, um die Abläu­fe wäh­rend der Rund­gän­ge zu opti­mie­ren, ein ande­rer, um eine Arbeits­an­wei­sung für den Nacht­wäch­ter zu schreiben.

Nun kamen Zwei­fel auf, ob denn der Nacht­wäch­ter sei­ne Arbeit auch rich­tig machen wür­de - Abhil­fe brach­te eine Unter­ab­tei­lung "Qua­li­täts­kon­trol­le" - mit zwei Mit­ar­bei­tern: Der erste unter­such­te was der Nacht­wäch­ter an Berich­ten abgab und was er tat, der zwei­te Mit­ar­bei­ter hat­te die Auf­ga­be das Pro­to­koll zu allen Akti­vi­tä­ten zu führen.

Die gewach­se­ne Zahl von Mit­ar­bei­ten­den erfor­der­te als näch­stes eine Per­so­nal­stel­le - besetzt mit zwei Mit­ar­bei­tern: Einer um die Zeit­er­fas­sung zu betreu­en und Arbeits­zei­ten zu berech­nen, der Zwei­te um die Aus­zah­lun­gen vor­zu­be­rei­ten und durchzuführen.

Mitt­ler­wei­le waren es so vie­le Mit­ar­bei­ter gewor­den, daß nach dem Per­so­nal­schlüs­sel der Ver­wal­tung ein Ver­ant­wort­li­cher benannt wer­den muß­te, der die­se Abtei­lung führt.
Man stell­te drei Leu­te ein:
Einen Abtei­lungs­lei­ter, einen Stell­ver­tre­ter und für bei­de eine Sekretärin.

Das Bud­get für die­se gesam­te Ope­ra­ti­on betrug nun 918.000,- €uro. Der Haus­halts­aus­schuß bemän­gel­te die Höhe die­ser Aus­ga­be und ord­ne­te eine Kür­zung an.

Man ent­ließ den Nachtwächter.

PS:
Die ande­ren Mit­ar­bei­ter wur­den - nach Rück­spra­che mit dem Per­so­nal­rat, weil sie nicht gekün­digt wer­den konn­ten - in ande­re Berei­che ver­setzt. Für die Bewa­chung enga­gier­te man einen Dienst­lei­ster, 'out­sour­cing' heißt das wohl .... und wenn sie nicht gestor­ben sind ver­wal­ten sie noch heute ...!


Par­kin­sons Gesetz:


Die Grö­ße einer öffent­li­chen Verwaltung
ist umge­kehrt pro­por­tio­nal zu ihrer Effizienz.

 

bookmark_borderFlucht vor Gemeinsamkeit

In den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren habe ich mir oft die Fra­ge gestellt, wie­so sich Ehe­paa­re / Lebens­ge­mein­schaf­ten auf den Weg machen und für vie­le Mona­te fern ihrer 'Hei­mat' mit Wohn­wa­gen oder Wohn­mo­bil unter­wegs sind.

Natür­lich kommt da zuerst der Gedanke:

  • "Die sind Rent­ner und haben Zeit!", 
  • dann folgt 

  • "Die wol­len die Son­ne genie­ßen und der Käl­te entfliehen!", 
  • oder es könn­te der Gedan­ke sein 

  • "Die sind fit und aktiv und wol­len nicht zu Hau­se ver­sau­ern und Enkel hüten!" 

Das mag - jedes Argu­ment für sich oder kumu­liert - zutref­fend sein, ist aber nicht allein ausschlaggebend.

Sieht man genau­er hin kom­men wei­te­re Moti­ve hin­zu, die sich aus der ver­än­der­ten Lebens­si­tua­ti­on im Alter, mit errei­chen des Ren­ten­al­ters ergeben:
Wäh­rend in der Zeit davor das gemein­sa­me Leben sich auf Aben­de, Wochen­en­den und Urlau­be kon­zen­trier­te ist jetzt Zeit und Gemein­sam­keit im Über­fluß vor­han­den. Die Paa­re haben nach Jah­ren getrenn­ter Tages­ab­läu­fe plötz­lich sehr viel Zeit mit­ein­an­der zu ver­brin­gen - und da gehen Vie­len schon nach weni­gen Mona­ten die Gesprächs­the­men aus. Die Gemein­sam­kei­ten sind unzu­rei­chend, die Über­ein­stim­mung sinkt, die Dif­fe­ren­zen in Den­ken und Han­deln tre­ten her­vor und wer­den zuneh­mend zur Last. Streit ist vor­pro­gram­miert und bestimmt immer häu­fi­ger das Leben. Man geht sich 'auf die Ner­ven' und weiß nichts mit sich und dem Part­ner anzufangen.

Dem mit Wohn­wa­gen oder Wohn­mo­bil zu ent­flie­hen ist eine der mög­li­chen Lösun­gen und die zuneh­men­den Zah­len der Wohn­mo­bil- und Wohn­wa­gen­be­sit­zer spricht eine ein­deu­ti­ge Sprache:
Wenn man so reist sind tag­täg­lich viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben zu bewäl­ti­gen. Die Beschäf­ti­gung mit­ein­an­der redu­ziert sich, es wird 'funk­tio­niert' und 'erle­digt' und 'mit Drit­ten' kom­mu­ni­ziert, 'Aktio­nis­mus' beherrscht das Leben, über­tüncht die inter­nen Span­nun­gen. Die 'Ablen­kung' ver­stärkt sich durch die räum­li­che Nähe zu ande­ren Per­so­nen im Umfeld, denn auf den Cam­ping­plät­zen und Wohn­mo­bil­stell­plät­zen geht es eng zu, da dreht man sich um und hat schon einen neu­en Ansprech­part­ner. Die Beschäf­ti­gung mit Frem­den nimmt mehr Raum ein als die Beschäf­ti­gung mit­ein­an­der, das inter­ne Kon­flikt­po­ten­ti­al sinkt.

Die ganz oben genann­ten Bedin­gun­gen für die Flucht in den Süden stel­len genau­ge­nom­men nur einen klei­nen Teil der tat­säch­li­chen Moti­va­ti­on dar. In Wahr­heit - und das wol­len die mei­sten Betrof­fe­nen natür­lich nicht wahr­ha­ben, schon erst recht nicht zuge­ben - ist es eine Flucht vor dem gegen­sei­ti­gen Anöden, der Unfä­hig­keit sich nütz­lich zu beschäf­ti­gen, der man­geln­den Dia­log­fä­hig­keit und der Angst vor Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit dem Partner. 

Das fröh­li­che Cam­per­le­ben ist dem­nach eine dün­ne Fas­sa­de. Sie ermög­licht Vie­len 'klei­ne Fluch­ten' aus dem All­tag, bie­tet Ori­en­tie­rung weg vom Part­ner hin zu einer - ver­meint­lich - "gro­ßen Fami­lie von Cam­pern". Gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten in der Grup­pe: Rad­tou­ren, Gril­len, Auf- und Abbau, zusam­men Fuß­ball anse­hen und dabei Bier trin­ken, usw. - das füllt die Zeit und gibt Gele­gen­heit Bemer­kun­gen über Ande­re, als "Scherz" oder "Flach­se­rei" getarnt, unter­zu­brin­gen. Auf Dau­er wird aber auch bei die­ser Lebens­ge­stal­tung die Kon­flikt­ver­mei­dung nur bedigt gelin­gen - was an Streit mit dem Part­ner ver­mie­den wird bahnt dem Kon­flikt mit Frem­den den Weg .... und dem wie­der­um begeg­nen die Wohn­mo­bi­li­sten durch ste­ten Orts­wech­sel. Ich wage also die The­se, daß beson­ders die­se Lang­zeit­ur­lau­ber a-sozia­le Men­schen sind, die sich für kur­ze Zeit 'ver­stel­len' kön­nen und sozi­al inter­agie­ren, deren wah­re Natur aber schnell zum Aus­druck kommt, wenn sie für län­ge­re Zeit mit den glei­chen Men­schen umge­hen müssen.

Schaut man sich unter die­ser Annah­me die Zah­len an - Deut­sche sind unter den Wohn­mo­bi­li­sten die größ­te Grup­pe - so ent­steht das Fazit:
Deut­sche Wohn­mo­bi­li­sten* sind meist schlech­te Ehe­part­ner und häu­fig unver­träg­li­che Soziopathen.

* Ich weiß, pau­scha­le Urtei­le sind schlecht. Den­noch trifft das - aus mei­ner Beob­ach­tung - über­wie­gend zu. Es betrifft glei­cher­ma­ßen die Wohn­wa­gen-Lang­zeit­cam­per, und nicht nur die im Süden! 

  1. Die Zahl der Wohn­mo­bi­li­sten hat - gemes­sen an der Zulas­sungs­zah­len - in den letz­ten Jahr­zehn­ten ste­tig zuge­nom­men. ¹
  2. Cam­per mit Wohn­wa­gen, die wäh­rend der käl­te­ren Jah­res­zeit "Dau­er­cam­ping" irgend­wo in süd­li­chen Gefil­den machen wer­den immer zahl­rei­cher. ²,³
  3. Die Nord-Euro­pä­er besit­zen auf Basis der Bevöl­ke­rungs­zahl mehr Wohn­wa­gen & Wohn­mo­bi­le als die Süd­eu­ro­pä­er, Schwe­den hat Hol­land über­holt. ⁴
  4. Die Zahl der zuge­las­se­nen Wohn­wa­gen sta­gniert, bei den Wohn­mo­bi­len gibt es ein sat­tes Plus von annä­hernd 11%. ⁵,

  ▪  

¹ http://www.kfz-auskunft.de/news/7063.html
² http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=tour_occ_nin2&lang=de
³ http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_OFFPUB/KS-HA-10-001-11/DE/KS-HA-10-001-11-DE.PDF
http://www.autobild.de/artikel/caravan-statistik-in-europa-1001923.html
http://www.civd.de/caravaning/presse/pressemeldungen/2013/14-januar-2013-3/
http://www.civd.de/caravaning/presse/pressemeldungen/2013/14-januar-2013-2/
 

bookmark_borderEIN WUNDER: ....

- oder nur ein Bei­spiel für "MOTIVATION" ...?

"Lah­me kön­nen wie­der gehen ...!"
 


 
Lukas 5,24−25:
" .. Und er sag­te zu dem Gelähm­ten: Ich sage dir: Steh auf, nimm dei­ne Trag­bah­re und geh nach Hau­se! (25) Im glei­chen Augen­blick stand der Mann vor aller Augen auf.. "
 
OK, das Bibel­zi­tat spricht von einem Mann - aber das muß man ja nicht so genau nehmen ...!

bookmark_borderZ E N N

War­um wer­den man­che wirk­lich "umwelt­freund­li­chen" Ent­wick­lun­gen nicht mit grö­ße­rer Auf­merk­sam­keit und Öffent­lich­keit bedacht?

Könn­te es sein, daß man bei unse­ren gro­ßen Auto­her­stel­lern 'geschla­fen' hat und nun auch die füh­ren­de Rol­le in der zukünf­ti­gen Fahr­zeug­tech­nik verliert?

Könn­te es wei­ter sein, daß durch Ein­fuhr­be­schrän­kun­gen sol­che moder­nen Fahr­zeu­ge erst gark­ei­ne Chan­ce bekom­men um den hei­mi­schen Markt zu schützen?
 
 


 
 

bookmark_borderLebensqualität

Die unglei­che Ver­tei­lung von Lebens­qua­li­tät im Nor­den, der Mit­te und Süden Euro­pas ist nicht in allen Aspek­ten glei­cher­ma­ßen ungerecht:
Wirt­schaft­lich geht es zwar den mitt­le­ren und nörd­li­chen Staa­ten bes­ser, die Luft- und Was­ser­qua­li­tät und die Art sich zu ernäh­ren sind dage­gen im Süden vor­teil­haf­ter - ein­mal ganz abge­se­hen vom all­ge­mei­nen Lebens­stil, der vor allem in unse­rem Land ("D") mehr regle­men­tiert und zwi­schen­mensch­lich distan­zier­ter ist als über­all sonst. Das Tüp­fel­chen auf dem 'i' aller­dings ist für mich die durch­schnitt­li­che Tagestemperatur:
Sie liegt - z.B. an Spa­ni­ens Küsten­ab­schnit­ten süd­lich von Valen­cia, rund um die Süd­spit­ze bis etwa in die Gegend von Jerez - um gut 10-12°C höher als in der Mit­te Deutschlands ....

Vor die­sem Hin­ter­grund ist es ver­ständ­lich, wenn immer mehr Ruhe­ständ­ler ihren Lebens­mit­tel­punkt - wenn auch oft nicht ganz­jäh­rig, so doch in der käl­te­ren Jah­res­zeit - nach Süden verlegen.

Wenn sie dann noch in der Lage wären ihr "deut­sches Wesen" (an dem ja bekannt­lich "die Welt gene­sen" soll­te) abzu­le­gen und sich dem süd­li­chen Lebens­rhyth­mus anzupassen:
Dann wür­de auch mein Auf­ent­halt dort sich qua­li­ta­tiv verbessern.

bookmark_border"Rule Germania!" *

Wegen der zuneh­men­den Über­al­te­rung der Mon­ar­chien in Euro­pa und der schwie­ri­gen Nach­fol­ge­fra­gen wegen der nicht immer "roy­al" agie­ren­den Nach­kom­men­schaft hat das Euro­päi­sche Par­la­ment beschlos­sen die Frau Kanz­le­rin der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land als

Queen Mer­ki­a­vel­li the First of Euro­pe
zu inthro­ni­sie­ren. So kön­ne nun end­lich auch prak­tisch voll­zo­gen wer­den, was Frau Mer­kel inof­fi­zi­ell schon prak­ti­ziert:
Die Herr­schaft über Europa.



 
* in Ana­lo­gie zu "Rule Bri­tan­nia!"

bookmark_borderKoch"kunst" ....

Was ich heu­te gelernt habe:
Eine Ente von 2,4 kg die - lt. Koch­buch - für vier Per­so­nen aus­rei­chend sein soll macht gera­de mal drei Leu­te satt. Die Hälf­te des Gewichts waren Was­ser, Inne­rei­en & Kno­chen, und vom 'Rest' war min­de­stens ein Drit­tel Fett ....

[Nur der Hund war glücklich:
Weil er Magen und Herz ver­spei­sen durfte.]