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bookmark_border.... à la Keuschnig/Struck ....

Nach­dem kürz­lich von "Kom­men­ta­ren à la wvs" die Rede war erlau­be ich mir, einen Kom­men­tar à la Keuschnig/Struck als Bild­zi­tat wiederzugeben:

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Deut­sche "Stamm­tisch­pa­ro­len" in hübsch gedrech­sel­ter Ausdrucksweise ....

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Bei­lei­be nicht.

Ein ver­hin­der­ter Lite­rat, der Lite­ra­tur und Lite­ra­ten 'beur­teilt' - ohne jedoch deren For­mat zu haben. Von der "ZEIT" als "Hand­ke-Ken­ner" in einem Bei­trag dar­ge­stellt und mit einem Pseud­onym, das vom Namen eines Cha­rak­ters aus Hand­ke­schen Wer­ken stammt, kann ja nichts mehr schiefgehen:

Der­ma­ßen 'geadelt' darf man sich jede Unver­schämt­heit gegen Anders­den­ken­de erlau­ben. Auf höch­stem intel­lek­tu­el­len Niveau, ver­steht sich. In geschlif­fe­ner Sprache.

Mir den Vor­wurf zu machen ein "poten­ti­el­le(-r) Kul­tur­re­vo­luz­zer" zu sein - aber selbst die Todes­stra­fe als "rei­ni­gend und not­wen­dig" hinzustellen.
Einen Hand­ke zu hofie­ren - der mit den ser­bi­schen Schläch­tern gut Freund ist - ent­larvt doch die wahr­haf­ti­ge Gesin­nung des Herrn Keuschnig/Struck.

Herr Struck, Sie haben mir frü­her ein­mal vor­ge­wor­fen "ad per­so­nam" zu argu­men­tie­ren. Wie ord­net man denn ihre Aus­füh­run­gen in dem fol­gen­den Zitat ein? Alles nur an der Sache ori­en­tiert und völ­lig objektiv?

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bookmark_borderMöglichkeiten ....

Die Mög­lich­kei­ten des Inter­nets wer­den immer wie­der ein­mal zum Gegen­stand der Dis­kus­si­on. Wenn ich das so lese ergibt sich in Zusam­men­fas­sung eine eher posi­ti­ve Ein­schät­zung, aller­dings ohne Ein­be­zie­hung der Stel­lung­nah­men eini­ger Poli­ti­ker. Von denen wer­den stets nur die nega­ti­ven Sei­ten betont.

Nun habe ich den Fall eines Bekann­ten vor Augen der sein Leben lang nicht viel schrei­ben und lesen muß­te - das brach­te sein Beruf so mit sich. Jetzt, in fort­ge­schrit­te­nem Lebens­al­ter und im Ruhe­stand, lernt er so lang­sam das Inter­net für sich und sei­ne Bedürf­nis­se zu nutzen.

Er, der nie so rich­tig schrei­ben konn­te und sich mit der For­mu­lie­rung von Tex­ten immer schwer tat, macht von Tag zu Tag, von Woche zu Woche, von Monat zu Monat immer grö­ße­re Fort­schrit­te. Sei­ne For­mu­lie­run­gen wer­den kla­rer, die Sät­ze struk­tu­rier­ter, und die Zahl der Recht­schreib­feh­ler nimmt von Text zu Text ab.

Eine sehr posi­ti­ve Entwicklung.
Das Inter­net ist min­de­stens für die­sen einen Men­schen ein Segen.

Schaue ich mir dem­ge­gen­über die Elo­gen, Enco­mia und son­sti­ge Ela­bo­ra­te man­cher Schrei­ber­lin­ge an, die seit Jah­ren mit Tex­ten Geld ver­die­nen - weil sie das Glück hat­ten in pri­vi­le­gier­ter Umge­bung auf­zu­wach­sen und den Weg geeb­net zu bekom­men - dann wird mir oft übel:

Abge­ho­ben­heit und Distanz zum wirk­li­chen Leben sind noch die gering­sten Vor­wür­fe an die­se Adres­sen. Schwe­rer wiegt die Unfä­hig­keit sich in das Leben und die Lebens­be­din­gun­gen derer ein­zu­füh­len, die nicht zum obe­ren Drit­tel der Ein­kom­mens­be­zie­her rech­nen. Noch schlim­mer aller­dings sind Jene, die sich gar­nicht erst mit dem 'Pöbel' abge­ben wollen.

bookmark_border.... mal so richtig 'herziehen' ....

Der Herr step­pen­hund lädt mich ein ich sol­le über ihn "her­zie­hen".

Mach ich gern.

Er ist ein begna­de­ter Mathematiker.
Er spielt Kla­vier wie ein Berufspianist.
Er ist ein erfolg­rei­cher Unternehmer ....
Er hat eine Fami­lie die ihn schätzt und liebt.
Er ist bele­sen und kennt alle wich­ti­gen Wer­ke der Literatur.

All das, was er hat und kann ist nicht genug.
Es fehlt ihm etwas:
Man kann es nicht (mehr) kaufen,
man kann es nicht (mehr) erarbeiten,
man könn­te es aber beson­ders in Öster­reich gut gebrauchen.

Nun, lie­be Lesen­de, ist es an ihnen her­aus­zu­fin­den was das omi­nö­se "Etwas" wohl sein könnte.

bookmark_border„Wenn zwei das Gleiche tun, ....

.... ist es noch lan­ge nicht dasselbe.“

Man­che mei­ner Bei­trä­ge / Kom­men­ta­re wir­ken auf Zeit­ge­nos­sen denen ich schon mal irgend­wie auf die Füße trat wie ein Mar­me­la­den­brot auf Flie­gen .... und nach dem alten Mot­to "Gleich und gleich gesellt sich gern" kom­men sie häu­fig in Schwär­men um ihr Müt­chen zu küh­len* und nach dem Körn­chen zu suchen, das ihnen die Mög­lich­keit bie­tet sich bit­terst zu empö­ren .... da wird Bigot­te­rie beklagt - nur selbst bigott zu sein ist kein Problem.

Beson­ders beliebt für den resul­tie­ren­den "Aus­tausch von Argu­men­ten" sind plum­pe Vor­wür­fe, wie etwa der, ich ver­brei­te­te tota­li­tä­res Gedankengut.

2004-06 war die NS-Ideo­lo­gie als Ver­gleich beliebt. In jün­ge­rer Zeit geht die Ten­denz nach links. Man zieht die Sta­li­ni­stisch-kom­mu­ni­sti­sche Phi­lo­so­phie als Muster her­an. Beson­de­re Miß­bil­li­gung drückt sich durch die Kom­bi­na­ti­on bei­der Vor­wür­fe in einem Satz aus.


*
Ich will nach­ja­gen .. und mei­nen Mut an ihnen kühlen.
Ich will mein Schwert aus­zie­hen, und mei­ne Hand soll sie verderben.

(2. Mose 15,9)

bookmark_borderEin Zipfelchen ....

Mei­ne Groß­mutter pfleg­te zu sagen "Ein Zip­fel­chen des schwar­zen Wolfs­pel­zes schaut immer unter der blü­ten­wei­ßen Schafs­wol­le hervor!" 

Stimmt.
Selbst wenn ein x-tes Blog mit einem x-ten Pseud­onym auf­ge­macht wird um nicht erkannt zu wer­den wenn es die Absicht ist schlech­te Stim­mung und Häme zu verbreiten:

Sol­che Schlau­mei­er ent­lar­ven sich selbst.
Und sei es nur durch einen ver­se­hent­lich übrig­ge­las­se­nen Link ....

Ob nun Bonan­za oder LANGE WEILE oder anders:
Ein mie­ser Cha­rak­ter bleibt ein mie­ser Charakter.
Unter jedem Pseudonym.

bookmark_borderAm dritten Tage wieder auferstanden von den Toten ....

Post von Ele­a­n­or Ver­din:


Ein Wun­der!


" ..Ele­a­n­or M. Ver­din (nee Spin­dor) age 81 died July 10, 2012. Bel­oved wife of the late Tony. Devo­ted mother of Gary and Roy (Lois). Loving grand­mo­ther of Niko­le, R.J., Luke and Jack. Dear sister of Mari­on (James) Waner and the late Hen­ry “Doc” (Mary) Spin­dor and the late Jea­nette (Edward) Lus­tyk. Many years of ser­vice with World’s Finest Cho­co­la­te and Flo­ra-Life. Ele­a­n­or was a devo­ted White Sox fan .. " [Quel­le]

Besag­te Ele­a­n­or Ver­din hat mir näm­lich am 30.09.2012 einen Kom­men­tar in mein Gedich­te-Web­log geschrieben:


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bookmark_borderAblenkungsmanöver ....

Eine belieb­te Metho­de von eige­nen Schwä­chen abzu­len­ken ist, die­se ande­ren Men­schen anzu­la­sten und dann dafür zu sor­gen, daß Jede/-r die­se Infor­ma­ti­on erfährt und sie den Betrof­fe­nen zuordnet.

Wir ken­nen das - um es zu ver­deut­li­chen - von den ver­meint­lich ach so fau­len Studenten:
Seit "B*LD" in den spä­ten Sech­zi­gern sie als stän­dig müde, immer zu spät, bekifft und grund­faul kenn­zeich­ne­te hängt jedem Stu­den­ten die­ses 'image' an. Ein per­fek­tes Bei­spiel von Meinungsmanipulation ....

Fragt man näm­lich heu­te einen 'abhän­gig Beschäf­tig­ten' nach sei­ner Vor­stel­lung des Stu­den­ten­le­bens dann wer­den genau die­se vor­ge­nann­ten Eigen­schaf­ten herausgekramt.

Das ist kein Ruf­mord im eigent­li­chen Sin­ne son­dern ledig­lich unge­recht­fer­tigt. Ärger­lich ist es aber doch, denn es tut den vie­len arbeit­sa­men und gleich­zei­tig ihren Lebens­un­ter­halt ver­die­nen­den Stu­den­ten Unrecht.

Mich ärgert z.B. per­sön­lich, daß man mir das 'label' (Eti­kett) eines Lang­schlä­fers ange­hängt hat. Wenn ich nachts um drei oder vier zu Bett gehe und erst um 09:30 h auf­ste­he mag das dem flüch­ti­gen Betrach­ter so erschei­nen, obwohl es tat­säch­lich nur fünf­ein­halb oder sechs­ein­halb Stun­den sind. Aller­dings habe ich dann weni­ger geschla­fen als Jene, die mir das 'label' verpaßten:
Die schla­fen von 22:00 h bis 08:00 h gute zehn Stun­den und machen nach­mit­tags noch ein 'Nicker­chen'.

Auf deren Schlaf­zei­ten kom­me ich noch nicht mal, wenn ich am Nach­mit­tag noch einen zwei­ein­halb­stün­di­gen Mit­tags­schlaf halte.

Es ist eben Alles 'rela­tiv'.

Veröffentlicht in

bookmark_borderstrukturisierter

[ZITAT]

" .. Ja, da bin ich wie­der, und die­ses mal etwas struk­tu­ri­sier­ter. Hof­fent­lich. Zumin­dest habe ich mir vor­ge­nom­men regel­mä­ssig neue Bei­trä­ge zu posten, .. Ich pei­le 1x pro Woche an, sams­tags zwi­schen 18 und 19 Uhr .. " 


[/ZITAT]


Das nen­ne ich "Struk­tur"!

Da kann sich so man­cher Zeit­ge­nos­se (der mög­li­cher­wei­se nur die Benut­zung von Fremd­wor­ten beherrscht) eine Schei­be abschneiden ...!

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