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bookmark_borderVogel-Strauss-Politik

oder:
Was nicht passt wird pas­send gemacht!"

Das scheint das Mot­to für Innen­mi­ni­ste­ri­um, Stan­des­ver­tre­tun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei, Kri­mi­nal­äm­ter und nach­ge­ord­ne­te Behör­den zu sein.

Das nach­fol­gen­de Zitat spricht für sich selbst:



bookmark_borderStandardsätze ....

  1. Kannst Du 'mal ...
  2. Wir müs­sen noch (= Du mußt noch) ...
  3. Wir brau­chen ...

Nach vie­len Jah­ren kennt man die Bedeu­tung die­ser Sät­ze. Es ist wie bei den Hun­de­be­sit­zern, da gibt es auch sol­che "Stan­dards":

  1. Der tut nichts ...
  2. Der will nur spielen ...
  3. Das hat er noch nie getan ...

bookmark_borderDeutschland entdeckt ....

den RAUCHMELDER.

Seit Wochen schon wer­den im Fern­se­hen Hin­wei­se, Erfah­run­gen, Berich­te, zu die­ser tech­ni­schen Aus­rü­stung des Haus­hal­tes gebracht ....

Es wun­dert mich wie das so plötz­lich zum The­ma wur­de - zumal in den USA seit vie­len Jahr­zehn­ten Rauch­mel­der zum Stan­dard in allen Häu­sern gehö­ren ohne daß hier­zu­lan­de irgend­wer auf die Idee gekom­men wäre das nachzumachen.

War­um sind RAUCHMELDER jetzt auf ein­mal so gefragt?

bookmark_borderSelbstdemontage ....

Wem Gott gibt ein Amt, dem gibt er auch Ver­stand!“ - nein, das stimmt bedau­er­li­cher­wei­se nicht. Man­cher "Amts­trä­ger" ist schlicht überfordert.
So sehr über­for­dert, daß er selbst nicht merkt wie er sich nach und nach nicht nur demon­tiert, son­dern zum Popanz macht ....



[Quel­le]


Gleich­zei­tig wird hier­aus klar was ich schon immer behaupte:

  1. Logik & Abstrak­ti­on sind nicht Jeder­manns Sache;
  2. Bei man­chen Men­schen dient der Kopf nur dazu die Müt­ze zu tragen;
  3. Mit­tel­mä­ßig­keit auf allen öffent­li­chen (Amts-) Ebe­nen ist der Unter­gang von Demo­kra­tie, Inno­va­ti­on und Zukunftsfähigkeit. 

Das Land wird von Para­gra­phen­rei­tern und Vor­schrif­ten­er­fül­lern ohne jede Phan­ta­sie ver­wal­tet - es zäh­len nicht Resul­ta­te und Bür­ger­zu­frie­den­heit son­dern buch­sta­ben­ge­treue Amtsführung.
Armes Deutschland!

Sie­he auch:
Der Frie­de­rich, der Frie­de­rich .... - da geht es um die Fehl­ein­schät­zung des Mini­sters in Sachen Ein­fluß der Reli­gi­on in Deutschland.
Das Grund­ge­setz ist links Dar­um geht es dort: Von wegen Ver­fas­sungs­schutz! Es geht um das (vor)herrschende System.

bookmark_borderKein Zweifel ....

.. Wenn aber der ver­ant­wort­li­che Bun­des­mi­ni­ster ent­we­der nicht weiß, was in sei­nen Behör­den abläuft oder sich wei­gert, öffent­lich Trans­pa­renz her­zu­stel­len, dann ist die Gren­ze des Unzu­mut­ba­ren deut­lich überschritten .. „
[Zitat-Quel­le]

Es wun­dert mich, daß hier­zu über­haupt noch Zwei­fel geäu­ßert wer­den. Der Herr Innen­mi­ni­ster ist von sei­nem Amt über­for­dert, ein Opfer sei­ner Unfä­hig­keit eige­ne Gren­zen zu erken­nen. So wie ihm geht es vie­len poli­ti­schen Figu­ren die offen­bar glau­ben der Satz „Wem Gott gibt ein Amt, dem gibt er auch Ver­stand!“ habe tat­säch­lich Gültigkeit.

Sie­he hier­zu auch "Aus der Geschich­te lernen .... "

bookmark_borderManchmal ....

möch­te ich vor lau­ter Fremd­schä­men im Boden versinken:
Mei­ne Gene­ra­ti­on, 60+, ist der­ma­ßen unge­schickt und unbe­darft in Sachen Internet ....

Von "Otto-Nor­mal-Ver­brau­cher" darf man nicht all­zu­viel ver­lan­gen, aber von unse­ren Volks­ver­tre­tern, die doch Vor­bild und 'Speer­spit­ze' der Bevöl­ke­rung zu sein vor­ge­ben, müß­te auch in Sachen Inter­net & Com­pu­ter­wis­sen sehr viel mehr erwar­tet wer­den als vom Durchschnitt.

Wenn dann noch die "Spe­zia­li­sten" einer Frak­ti­on - Medi­en­po­li­ti­sche Spre­cher - anstatt durch Kom­pe­tenz durch Unwis­sen­heit und Phra­sen­ge­dre­sche auf­fal­len, dann wird es fin­ster für den Fort­schritt in die­sem Land ....

ACTA, SOPA und PIPA - geheim dis­ku­tiert und selbst vor den "Volks­ver­tre­tern" weit­ge­hend geheim gehal­ten - und Herr Sin­ner schwa­dro­niert über "open source". Weiß der wirk­lich wovon er spricht?

bookmark_borderDas Kalkül geht auf ....

Kaum irgend­wo in den Medi­en fin­det man noch kri­ti­sche Stim­men zu den Ver­feh­lun­gen des Herrn Wulff - die Mas­sen ver­ges­sen schnell, zu schnell, und inso­weit geht das Kal­kül der CDU auf:

Kanz­ler Kohl hat vie­le Skan­da­le ausgesessen,
Kanz­le­rin Mer­kel sitzt fast nur her­um und sitzt Sachen aus,
Prä­si­dent Wulff ist ein Zieh­sohn von Mer­kel und lang­jäh­ri­ges CDU-Mit­glied - und er hat sei­ne Lek­ti­on gelernt ....



wvs 


bookmark_borderDie Wurzel des Übels ....

In einem Bei­trag zu einem "Skandal"-stück in Ham­burg schreibt der Autor:


Gar­cía stellt die Fra­ge: “Ent­springt das Schlech­te in der Welt der Reli­gi­on oder umge­kehrt: Ent­stammt die Sehn­sucht nach reli­giö­sem Halt aus dem Schrecken der Welt?“


Die­sen Ant­ago­nis­mus hat der Schrei­ben­de [Seba­sti­an Hei­se] nicht gründ­lich durch­dacht. Sonst wäre er dar­auf gekom­men, daß ent­we­der die eine oder die ande­re Aus­sa­ge, jede für sich genom­men, ein 'eige­nes' Gegen­satz­paar beanspruchen:

    1. Ent­springt das Schlech­te in der Welt der Religion
    2. - oder - 

    3. bringt die Reli­gi­on Gutes in die Welt?
  •  

    1. Ent­stammt die Sehn­sucht nach reli­giö­sem Halt aus dem Schrecken der Welt
    2. - oder - 

    3. erklärt sich der Schrecken in der Welt aus der Religion?

    Nun, ich für mei­nen Teil, ent­schei­de mich für:
    Reli­gi­on ist der Beginn allen Übels!

    Schaut man sich z.B. die Süd­see und die dort leben­den Völ­ker an, so wird klar, daß über Jahr­hun­der­te Frie­de zwi­schen den see­fah­ren­den Stäm­men herrsch­te. Erst durch Ein­drin­gen der angeb­lich so zivi­li­sier­ten euro­päi­schen See­fah­rer - vor allem aber der mit­rei­sen­den Prie­ster und Ordens­brü­der - wur­de Gewalt, Elend und Tod in die­se Welt­re­gi­on getragen.
    Tra­di­tio­nen wur­den von unwis­sen­den Bar­ba­ren aus Spa­ni­en, Por­tu­gal, den Nie­der­lan­den und Eng­land im Namen der soge­nann­ten "Christ­li­chen Bot­schaft" weg­ge­fegt und uraltes Wis­sen aus­ge­rot­tet. Wer nicht über­zeugt wer­den woll­te muß­te die "Ket­ze­rei" mit sei­nem Leben büßen ....

    Woher kommt also die Bar­be­rei, was sind ihre Wurzeln?

    Es ist dort wie in ande­ren Regio­nen der Welt stets die Reli­gi­on christ­li­cher Prä­gung gewe­sen, die Unrecht schuf. Wer nun meint, das sei heu­te vor­bei, dem sei die Lek­tü­re der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Grund­satz­schrif­ten zur Glau­bens­leh­re empfohlen:
    Wenn man das liest hat man den Ein­druck Jahr­hun­der­te zurück­ge­wor­fen zu sein .... daher nochmal:


    Reli­gi­on ist der Beginn allen Übels!


    bookmark_borderRente mit 75 ...?

    Hal­ten wir doch erst ein­mal die Fak­ten fest:

    Wir finan­zie­ren seit Jahr­zehn­ten ein Gesund­heits-System das uns eine län­ge­re Lebens­er­war­tung beschert und durch die­se Per­spek­ti­ve ver­schie­ben wir gleich­zei­tig das Ren­ten­al­ter ste­tig – und zwangs­läu­fig – immer wei­ter nach hinten.

    Per Sal­do gewin­nen wir (“die All­ge­mein­heit”) dadurch nichts als mehr Streß in den vie­len Arbeits­jah­ren, denn das Arbeits­tem­po hat sich durch Ratio­na­li­sie­rung - und gestie­ge­ne Kosten auch bei den Arbeit­ge­bern, die das durch "Ver­dich­tung" der Arbeits­pro­zes­se auf­zu­fan­gen ver­su­chen - pro­por­tio­nal erhöht.

    Gleich­zei­tig erfolgt - durch die Glo­ba­li­sie­rung - eine Ver­schie­bung der manu­el­len Arbeits­lei­stung in geo­gra­phi­sche Regio­nen in denen - schon wegen der dort herr­schen­den kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen - eine Ver­dich­tung der Arbeit nur in gerin­ge­rem Maße als in gemä­ßig­ten Kli­ma­zo­nen mög­lich ist. Hier­zu­lan­de fal­len Arbeits­plät­ze weg oder sie wer­den - wegen der herr­schen­den Unsi­cher­hei­ten - als Teil­zeit- oder Zeit­ar­beits­be­schäf­ti­gung wie­der­ein­ge­rich­tet. Wo frü­her eine Lebens­pla­nung mög­lich war fällt sie heu­te zwangs­läu­fig aus. Den­noch wird natür­lich erwar­tet, daß Men­schen - so wie in frü­he­ren Jah­ren - Kin­der bekom­men und das Staats­we­sen durch Abga­ben lebens­fä­hig hal­ten, sich dabei auch noch sozi­al enga­gie­ren und ohne Mur­ren jeden staat­li­chen Ein­griff in ihre Pri­vat­sphä­re hinnehmen.

    Das ist weni­ger als ein Null-Sum­men-Spiel:
    Mehr Arbeit, mehr unsi­che­re Arbeitsplätze,
    ste­tig stei­gen­de Anfor­de­run­gen an Infra­struk­tur und Bil­dung, stei­gen­de Kosten für die Alters­si­che­rung und eine ähn­li­che, wenn nicht gar expo­nen­ti­el­le Stei­ge­rung der Kosten für das Gesundheitswesen.

    Der viel­ge­prie­se­ne "Fort­schritt" ent­puppt sich bei nähe­rem Hin­se­hen als eine men­schen­ver­ach­ten­de Tretmühle. 

    Irgend­wann wird die Sche­re soweit auf­ge­bo­gen sein daß sie bricht.
    Kei­ne beson­ders attrak­ti­ve Zukunftsperspektive.


    Sie­he dazu auch:
    http://www.querblog.de/2010/08/13/rente-mit-65-und-nicht-1-tag-mehr/