Sortiert nach

×

bookmark_border"Ein doppeltes Lottchen" - oder: Wie sich die Texte gleichen ....


Die­se bei­den Arti­kel konn­te man heu­te in der glei­chen Zeitung (!)
- die eine auf der rech­ten, die ande­re auf der lin­ken Doppelseite -
lesen ....


[Quel­le: Mün­steri­sche Zei­tung v. 27.12.2007]



ich fra­ge mich, ob man ein Abon­ne­ment außer­plan­mä­ßig kün­di­gen darf, wenn die Qua­li­tät des Blat­tes, das man abon­niert hat, sich wesent­lich verschlechtert ....

[lij]

bookmark_borderNicht nur für SF-Fans: ....

The "BORG" feeling ....
Fort­schrit­te der Tech­no­lo­gie sind aus zwei Grün­den sorg­fäl­tig nach ihrem Nut­zen abzuwägen:

  1. Zuerst hin­sicht­lich der => Notwendigkeit, 
  2. sodann

  3. als Zwei­tes nach ihren => Aus­wir­kun­gen auf die ver­brief­ten Rech­te jedes Indi­vi­du­ums .... mir scheint, es hapert zuneh­mend dar­an, der­glei­chen Über­le­gun­gen anzustellen:
  4. Ohne jede Vor­sicht oder Abwä­gung wird ein­ge­führt was "mach­bar" ist - ein fata­les Gesche­hen, des­sen 'Fort­schritts­ge­schwin­dig­keit' sich nach dem Muster einer Lawi­ne verselbständigt .... 

From sci­ence fic­tion to sci­ence fact, the pai­ring of man and machi­ne has always been at the fore­front of our fears of what the tech­no­lo­gi­cal future might have in store. But it has also been the basis of many of our con­cep­ti­ons for deal­ing with the chal­lenges of the future: effi­ci­ent mul­ti-medi­al com­mu­ni­ca­ti­ons, impro­ved eco­lo­gi­cal­ly fri­end­ly trans­port and revo­lu­tio­na­ry medi­cal appli­ca­ti­ons. After all, for every space vil­lain the­re is a light sab­re rea­dy to be used to chop his head off.
[wei­ter]

[Zitiert nach "truth­news"]
[vfw]

bookmark_borderEin sonderbares Gefühl ....

Meist geschieht es in den letz­ten Tagen und Stun­den vor Weihnachten:
Man hat das unbe­stimm­te, dump­fe, quä­len­de-boh­ren­de Gefühl, etwas Wich­ti­ges ver­ges­sen zu haben, etwas nicht mehr erle­digt zu haben, an irgend­je­man­den - völ­lig unbe­stimmt wer - nicht gedacht zu haben ....

Ist die­ses Gefühl berechtigt?

Spä­te­stens zu Beginn des neu­en Jah­res - wahr­schein­lich aber schon unmit­tel­bar wäh­rend des Weih­nachts­fe­stes oder direkt danach - tritt genau der Fall ein, den man so gefürch­tet hatte ....

Die Nach­ba­rin kommt mit einem Prä­sent. Natür­lich hat man ange­nom­men, das wer­de nicht gesche­hen, war­um auch, man ist zwar freund­lich und plauscht, aber doch wie­der nicht soooo ver­traut - jetzt ist man ent­spre­chend unvor­be­rei­tet. Freun­de, die noch nie zu Weih­nach­ten da waren kom­men am Nach­mit­tag vor­bei und brin­gen ihre zwei Kin­der mit - und wie­der hat man weder für Eltern noch Kin­der etwas parat .... na ja, ich schen­ke mir wei­te­re Bei­spie­le, denn so viel­fäl­tig sie auch wären:
Es gibt immer noch eine Situa­ti­on, an die man nicht gedacht hat, die aber mit töd­li­cher Sicher­heit ein­tritt .... ein Natur­ge­setz eben, gegen das man macht­los ist.

Was ich in sol­chen Fäl­len tue?
Ich war­te bis zum näch­sten Jahr.
Kom­me über­ra­schend zu Men­schen, die es nicht erwarten.
Brin­ge ihnen ein Geschenk.
Ich bin sicher, sie wer­den den­ken " .. jetzt weiss ich, war­um ich die­ses unbe­stimm­te, dump­fe, quä­len­de-boh­ren­de Gefühl hat­te, etwas Wich­ti­ges ver­ges­sen zu haben!"

Auch in die­sen Sinne:
Fro­he Weihnachten!


[rda]

bookmark_borderIns Gefängnis ....

sol­len zukünf­tig alle Ver­kehrs­teil­neh­mer in Eng­land kom­men, die wäh­rend des Auto­fah­rens ihr Mobil­te­le­fon benut­zen, einen MP3-Play­er ein­set­zen oder ihr Navi­ga­ti­ons­sy­stem ein­stel­len .... wird durch der­glei­chen Gerä­te­ein­satz - wäh­rend der Fahrt! - ein Mensch getö­tet, so kann die/der Ver­ur­sa­cher/-in wegen Mor­des ange­klagt werden ....

Es gibt ja so man­ches, was ich aus Eng­land nicht haben möch­te, aber die obi­ge Rege­lung hät­te ich schon gern auch hier ....


[wjk]

bookmark_borderAnweisungen ....

Jetzt, nach­dem ich nicht mehr 'am akti­ven Tages­ge­sche­hen der Wirt­schaft' teil­neh­me, kommt mir ab und zu die eine und ande­re Sze­ne aus dem Arbeits­le­ben wie­der in Erin­ne­rung - das muß wohl so eine Art 'gedank­li­che Auf­ar­bei­tung' sein, die einen dann über­fällt, wenn man aus­rei­chend Muße und Abstand gewon­nen hat ....

Da den­ke ich z.B. an eine Aus­sa­ge mei­ner frü­he­ren Chefin,
die etwa so lautete:
"Sehen Sie, das ist ihr Problem,
Sie kön­nen kei­ne Anwei­sun­gen akzeptieren!"

Rich­tig, das ist ein Pro­blem - aber doch bestimmt nicht mein Pro­blem, son­dern ihr Problem ....

    Denn es bedeutet,
  • daß sie mich - und vie­le mei­ner Kol­le­g/-inne/-n - mit dem, was Inhalt der Anwei­sung war, nicht über­zeu­gen konnte.
  • Es bedeu­tet auch,

  • daß sie unfä­hig war/ist, die durch­aus posi­ti­ven Ein­wän­de - posi­tiv im Sin­ne von "im Inter­es­se des Unter­neh­mens den­ken" - in ihre Über­le­gun­gen einzubeziehen.
  • Es zeugt davon,

  • daß ihr eige­nes Den­ken 'abge­schal­tet' war/ist und sie selbst auch nur Anwei­sun­gen ent­ge­gen­nahm und die­se - ohne dar­über nach­den­ken zu wol­len (!) - zu befol­gen trach­tet/-e ....

Sol­cher­lei kri­tik­lo­se Über­nah­me von Anwei­sun­gen und promp­te Aus­füh­rung ohne Nach­den­ken, ob das auch markt­kon­for­mes Vor­ge­hen ist, ist zwar bequem, aber län­ger­fri­stig nicht dien­lich für den Bestand des Unter­neh­mens - denn wer soll­te die Kun­den bes­ser ken­nen als gera­de die Mit­ar­bei­ter, die 'vor Ort', von Per­son zu Per­son mit den Kun­den umge­hen? Eine all­ge­mei­ne Sicht, so wie sie das Mar­ke­ting eines Unter­neh­mens ein­neh­men muß, da ja die prak­ti­schen und regio­nal unter­schied­li­chen Facet­ten weder abge­fragt noch bekannt sind, distan­ziert die Mana­ger die­ser Ent­schei­dungs­ebe­ne von der Kun­den­mei­nung. Mehr, als einem Unter­neh­men lieb sein kann ....
Wenn das Con­trol­ling - womög­lich noch mit spit­zem Blei­stift - bestimmt was gut für den Markt ist, dann wird lang­fri­stig am Kun­den­wunsch vor­bei ent­schie­den. Das hat bit­te­re Fol­gen, die sich zunächst schlei­chend, dann aber lawi­nen­ar­tig fort­ent­wickeln - bis schließ­lich die Markt­po­si­ti­on ver­spielt ist ....
Und wer wird dann für den Miß­er­folg ver­ant­wort­lich gemacht?
Bestimmt nicht die Verursacher.
Man wird die 'Schuld' bei den Mit­ar­bei­tern suchen.
Man wird behaup­ten, sie hät­ten nicht 'nach Anwei­sung' gehandelt.

Das ist ein Grund, war­um die­se erste Füh­rungs­ebe­ne so wich­tig ist:
Wenn die­se Ebe­ne rein mecha­ni­stisch vor­geht und dar­auf bedacht ist, sich das Leben dadurch zu erleich­tern daß nur 'Anwei­sun­gen' durch­ge­setzt wer­den*, ohne das Umfeld, die Markt­ge­ge­ben­hei­ten ein­zu­be­zie­hen**, dann muß es lang­fri­stig zu einer Abwärts­spi­ra­le füh­ren .... bedau­er­lich, daß gera­de bei der Aus­wahl die­ser Ebe­ne eher "Loya­li­tät" als "Füh­rungs­fer­tig­keit" aus­sor­tiert wer­den .... wie heißt es doch so schön in einem 'geflü­gel­ten Wort'?
"Nach oben buckeln und nach unten treten"
Wenn das die Prä­mis­se ist - iii bewahre!


* Bedau­er­lich ist dabei auch, daß kaum ein unfä­hi­ger Vor­ge­setz­ter das Ergeb­nis sei­nes star­ren Behar­rens 'aus­ba­den' muß - das trifft meist ande­re, oft die­je­ni­gen, die es wahr­haf­tig nicht zu ver­ant­wor­ten haben .... 


** Das bedeu­tet, auch kri­ti­sche Ein­wän­de der Mitarbeiter/innen ernst­haft zu erwä­gen und ggf. Maß­nah­men - min­de­stens regio­nal - zu modifizieren.



[nnb]