Obgleich ich mit einigen Aussagen nicht übereinstimme ist dieses kurze Video doch insgesamt sehenswert.
Mehr zum Herrn auf dem 'roten Sofa' → dort
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Obgleich ich mit einigen Aussagen nicht übereinstimme ist dieses kurze Video doch insgesamt sehenswert.
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[Bezug]
Nachdem ich ein paar Kommentare zum Thema ".. Weniger Religion, mehr Lebenspraxis – Kretschmann hält Schüleridee für „wenig durchdacht .." gelesen hatte war mir klar, dass es schon an der Zeit ist einmal eine neue Seite häufiger zu besuchen und mich dort umzusehen. Es ist jedenfalls deutlich zu erkennen, dass manche jungen Leute viel genauer informiert und sehr viel kritischer mit den derzeit handelnden Politikern sind als ich bisher dachte. Hier ein Beispiel (Das untere Bildzitat ist von mir)

(Kommentar zu einem Artikel, kürzlich erschienen beim Humanistischen Pressedienst)
Hätte beim Artikel nicht als Datum "30. März" dran gestanden, hätte ich gefragt, ob das der diesjährige Aprilscherz von der Stelle sein soll...
Denn das Deutschland, was dort beschrieben wird, das kenne ich nicht. Und viele andere auch nicht.
Realistisch gesehen - und mal ein bisschen Recht zubilligend zugesprochen -: Im Vergleich zu anderen, ist man hier nicht so schlecht aufgestellt wie es manche tägliche Katastrophenmeldungen einem Glauben machen könnten.
Allerdings, das ist ein Vergleich von "zunehmend schlecht "und "GANZ schlecht".
Als wenn man jemanden vergleicht, der seine beginnende Sucht noch realisiert und mitkriegt, wie es sein Leben zerstört, mit jemandem, der völlig zugelötet in der Gosse liegt und jeden Tag vom Notdienst mitgenommen werden muss, um am Leben zu bleiben.
In etwa eine solche Diskrepanz ist es.
Beim Gesundheitswesen muss man sogar sehr scharf argumentieren: Lebt der Autor auf dem Land? Irgendwo im Niemandsland, wo manche Fachärzte rar sind oder nur in mind. 50 km Umkreis liegen? Hat derjenige schon mal was von den Problemen mit dem "Ärztemangel auf dem Land" gehört?
Hier kann man sogar sehr weit ausholen: In den 90er Jahren wurde auf der Ost-Seite die ganze Poliklinik-Struktur zerschlagen und geschlossen, was nicht eine größere Einrichtung war, die gewinnbringend in einr Krankenhauskette verwurstet werden konnte; man hat heutzutage weniger allgemeine medizinische Einrichtungen vor Ort verfügbar als vor Jahrzehnten. Alles nur wegen dem Profitstreben! Alles nur, weil es nicht sein darf, dass dem gemeinen Bürger etwas gutes getan wird - nämlich Gesundheit.
Die immer wieder ausgerufene "bessere Allgemeingesundheit der Mensch bis ins hohe Alter" resultiert vielmehr aus dem medizinischen Fortschritt der letzten 30 Jahre, weil man wesentlich gezielter helfen kann bzw. manchen Krankheiten überhaupt erst richtig helfen kann.
Als bloßes Beispiel genommen: Wie war das, wenn man in den 90ern Krebs hatte? Da gab es nicht viel. Außer Rausschneiden (wenn möglich) und Chemo waren da keine Optionen. Palliativmedizin war noch kein so großes Thema wie heute (sodass Patienten mit Krebs wesentlich länger noch damit leben konnten, wenn sie zeitig erkannt werden).
Wirklich weiter ist man bei den Behandlungsmethoden immer noch nicht, aber man forscht wenigstens in die Richtung, inwieweit angereicherte Antikörper den Krebs wie eine gewöhnliche Infektionskrankheit beseitigen können.
In den 90ern war Krebs allgemein fast noch ein Todesurteil, egal wie alt oder jung. Auch weil man noch nicht viel an Früherkennungsuntersuchungen kannte, das Rausschneiden wesentlich einfacher machen, wenn die Tumore noch gar nicht so ausgewachsen sind und noch nicht streuen konnten.
Das ist in dieser Hinsicht keine Systemfrage, sondern eine Frage der allgemeinen Verfeinerung der Medizin an sich, um einen Zustand besser bekämpfen zu können bzw. rechtzeitig noch im Keim zu ersticken bevor es lebensbedrohlich wird.
Ein anderes Vergleichsbeispiel dürfte evtl. Aids sein.
Bis heute, muss man sagen, sind alle Leute, die HIV positiv sind, und die mit dem Virus schon sehr lang leben, immer noch Versuchskaninchen, was die Medikamente angeht, die den Ausbruch von Aids hinauszögern sollten. Bisher gibt es noch kein Heilmittel dazu.
Erst im Laufe der 90er Jahre nahm das seinen großen Aufschwung, denn Anfang der 90er durfte selbst noch Freddy Mercury keine 5 Jahre nach der Infektion mit HIV an Aids sterben. Es gab schlichtweg noch nichts effektives, womit man helfen konnte!
Ein anderer Fall, bei dem es ähnlich gelaufen sein muss, ist Tony de Vit. Starb 1998, erfahren hat der von seiner Infektion in etwa in den Jahren, als seine DJ-Karriere Auftrieb nahm, was irgendwo zwischen Anfang und Mitte der 90er liegen dürfte.
Es dauerte in der Zeit bei den Fällen nicht allzu lang von der Infektion bis zum Tod. In den 80ern, kann es sein, ging das noch viel schneller.
Was hat man dagegen heute? Auch noch kein Heilmittel, man hat "lediglich" "Prep", um eine Infektion des Körpers damit zu verhindern. Das sind aber auch Medikamente, die in ihren Nebenwirkungen nicht ganz ohne sind.
Was passiert? Auf Grund dessen werden die Leute schon wieder unvorsichtig. Nach dem Motto "ich kann ja gar kein Aids kriegen, ich bin auf Prep gesetzt"... Ja, das mag wohl stimmen, aber Prep hilft auch nur, einer HIV-Infektion vorzubeugen, nicht aber gegen die ganze andere Scheiße, der ebenfalls tödlich verlaufen kann - sowas wie die nette Syphilis.
Und die Krankheiten werden dazu auch noch zunehmend gegen Antibiotika immer resistenter... (Und an denen wird wohl ebenso zunehmend nicht mehr geforscht, weil eine Packung Antibiotika nicht viel Gewinn abwirft, anders als ein teures Supermedikament, für das man Monopol auf der ganzen Welt hat und das man so teuer verkaufen kann wie man lustig ist.)
Wem gebührt hier also der "Dank"?
Wohl kaum dem deutschen Gesundheitssystem, sondern vielmehr dem allgemeinen Fortschritt in der Medizin. Und in Deutschland ist "Forschung" so ziemlich der am stiefmütterlichsten behandelte Sektor nach der Bildung...
Gar nicht mal davon zu sprechen, wer hier noch die Fahne oben halten darf. In den Krankenhäusern arbeiten jede Menge ausländische Ärzte und Pflegekräfte; wären die nicht da, dann wäre die Grundversorgung in den Krankenhäusern ernsthaft gefährdet.
Und selbst die spielt man noch kaputt mit "immer 3 Leute zu wenig anstellen" und zu wenig Entlohnung für die Arbeit, die sie dort machen, und wofür sie (scheinbar) kaum noch Deutsche finden.
Nur ein Beispiel: Was wäre Deutschland ohne seine Ärzte und Krankenpflegerinnen aus Polen? Da würden bestimmt ein paar mehr Krankenhäuser als nur im grenznahen Bereich schließen müssen, wenn die nicht mehr da wären.
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"Qualitätsjournalismus" war hier auch so ein Lacher, und da könnte man gern das Zitat anbringen von der einen Reporterin, die in einer Talk-Runde damals zur brisanten Zeit der Flüchtlingskrise zugegeben hat, sie werden bei den Öffentlich-Rechtlichen doch schon zu einer gewissen Konformität gegenüber der Staatspolitik angehalten.
Dann nicht mal weiterzureden von den vielen offenen oder wenigstens dokumentierten Transatlantikern, von denen man auf Grund dessen wohl nicht erwarten sollte, dass sie USA-kritische Berichte liefern, es sei denn, wenn auch laut deren Meinung der falsche Mann im Weißen Haus sitzt. Ganz zu Schweigen von Berichten, die jedes Mal der Kriegspolitik der USA den Rücken stärken, wenn die plötzlich ein aktuelles Objekt von Interesse auserkoren haben.
Bestes Beispiel, das einem einfällt, ist Hajo Seppelt, der ganze Sendungen mit dem Konjunktiv über Putin füllen konnte, ohne nur irgendeine handfeste Aussage machen oder gar einen Beweis oder wenigstens ein starkes Indiz für seine Behauptungen liefern zu müssen...
Also, das war nicht weit von dem Prinzip einschlägiger verschwörungstheoretischer Hokus-Pokus-Internetseiten entfernt.
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Justiz in Takt? Das soll der Autor mal den vielen Fällen auf den Arbeitstischen der Gerichte erzählen, die sich dort stapeln und erst nach Monaten bearbeitet werden, wenn das Delikt des Delinquenten schon fast wieder vergessen ist...
Stärkstes Beispiel: Sozialgericht und Hartz-IV-Beschwerden.
Das soll eine "funktionierende Justiz" sein?
Wenn zwischen Klageeinreichen und Urteilsspruch in etwa so viel Zeit vergeht wie eine Postkutsche im Reich Karls des Großen brauchte um von Paris bis zum äußersten Außenposten Frankreichs zu gelangen?
Gar nicht mal davon zu sprechen, dass man frech kleinere Amtsgerichte in den vergangenen Jahren geschlossen hat, um angeblich "Geld zu sparen", obwohl die Klagewut bzw. das Klagebedürfnis der Deutschen kein bisschen abgenommen hat.
Teilweise durch den ganzen neu erlassenen Gesetzeskram wie das "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" oder all das gegen Hatespeech den Gerichten noch mehr an Bagatell-Verpetzer-Blockwart-besorgterBürger-Delikten zum Bearbeiten zuschußt, von denen Teile nicht einmal notwendig wären.
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Es gäbe bestimmt noch mehr daran auseinander zu nehmen, aber ich mache hier einmal Stop, denn sonst wird das ein Roman.
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Siehe hierzu auch → Was in Deutschland gut läuft .... und was nicht!
Former Link (closed now) → https://www.theguardian.com/world/live/2025/feb/15/russia-ukraine-war-munich-security-conference-jd-vance-zelenskyy-putin-europe-latest-news-updates
53m ago22.03 CET
Summary
Here’s a wrap-up of the day’s key events:
Finnish president Alexander Stubb told Reuters on Saturday that the US had sent a questionnaire to European countries asking them what they could do to provide security guarantees for Europe. Speaking at the Munich Security Conference, Stubb said: “The Americans have provided Europeans with the questionnaire on what would be possible.”
France is in discussion with its allies over the idea of holding an informal summit of European leaders to discuss Ukraine, a French presidency official said on Saturday, Reuters reports. Additionally, four European diplomats said the meeting was likely to go ahead on Monday, Reuters added.
Donald Trump’s administration has proposed to Ukraine that the US be given 50% of the war-torn country’s rare earth minerals, NBC reports, citing four US officials. According to two of the officials, instead of paying for the minerals, the agreement would be a way for Ukraine to pay back the multi-billion dollar weapons and aid packages that the US has provided to it since Russia’s invasion in 2022.
Ukrainian president Volodymyr Zelenskyy said on Saturday that the rare earth mineral deal proposed by the US did not contain security provisions which Ukraine needed, Reuters reports. Upon being asked by reporters what the issue was with the US document, Zelenskyy said on Saturday: “It’s not in our interest today, not in the interest sovereign Ukraine.”
Senior officials from the US and Russia are meeting next week in Saudi Arabia to pave the way for a potential leaders’ summit as soon as the end of the month to discuss ending the war in Ukraine, according to people familiar with the matter, Reuters reports. On Saturday, Donald Trump’s special envoy for Ukraine Keith Kellogg said that Europe will be consulted – but ultimately excluded – from peace talks between Russia, Ukraine and the US.
German chancellor Olaf Scholz has shot back strongly in defence of his stance against the far-right and said his country will not accept people who “intervene in our democracy,” a day after US vice-president JD Vance scolded European leaders over their approach to democracy. Scholz said:“Free speech in Europe means that you are not attacking others in ways that are against legislation and laws we have in our country.”
Scholz said on Saturday that the war between Ukraine and Russia would only truly end with peace if Ukrainian sovereignty is secured. “We will also not accept any solution that leads to a decoupling of European and American security. Only one person would benefit from this: President Putin,” he added.
The Ukrainian president, Volodymyr Zelenskyy, told the Munich Security Conference on Saturday that the time has come for a European army to be created. “Our army alone is not enough, we need your support,” he said, adding that the “old days” when the US supported Europe “just because it always had” are over. He also told leaders and officials that he would not take Nato membership for Ukraine off the table and insisted that no decisions should be taken on ending Russia’s war without Kyiv and Europe.
UK foreign minister David Lammy said on Saturday he would encourage US president Donald Trump and Zelenskyy to deepen their partnership in the future. Speaking at the Munich Security Conference, Lammy said the best security guarantee for Ukraine against future Russian aggression was binding US industry, business and defence capability into its future.
Nato secretary general Mark Rutte said on Saturday that “Russia is on a war economy. We are not,” at the Munich Security Conference. Additionally, Rutte said Nato’s members would have to increase defence spending despite domestic political concerns.
Amid angry European reactions to JD Vance’s combative speech in Munich, Switzerland’s president said on Saturday she shared many of the “liberal values” he expressed, seeing the speech as a “plea for direct democracy”. In an interview with the Le Temps daily published on Saturday, she said that “in a certain sense, (the speech) was very Swiss in its call to listen to the population”.
German conservative opposition leader Friedrich Merz on Saturday joined his domestic political rivals in condemning Vance’s attack on Europe’s stance toward hate speech and the far right. “We stick to the rules imposed by our democratic institutions,” Merz said in a panel discussion at the Munich Security Conference.
Text-Übersetzung:
Seit Charlie Kirks Ermordung haben Konservative ein Phänomen aufgegriffen, das sie zuvor als toxisch bezeichneten: die Cancel Culture.
Der Impuls, in der vergangenen Woche Stimmen zu unterdrücken, ist verständlich: Mord zu feiern ist grausam. Es ist widerlich. Es ist falsch. Doch die Ironie ist nicht zu übersehen: Konservative, die die Cancel Culture lange als Affront gegen den Geist des offenen Diskurses des 1. Verfassungszusatzes betrachteten, fordern nun, dass Menschen ihre Jobs und ihre Existenzgrundlage verlieren – nur wegen einer dummen Äußerung im Internet.
Es ist dasselbe Thema, das 2024 zahlreiche Stand-up-Comedians, junge Männer, Podcaster und Tech-Bros aus dem Silicon Valley in die Arme von Donald Trump trieb. Doch nun, in einer erstaunlichen Wendung der Ereignisse, ahmen Konservative die progressiven Kritiker und Sprachpolizisten nach – nur mit roten Hüten.
Tatsächlich ist ihre Version noch schlimmer. Der linke „Verantwortungskultur“-Mob mag zwar anmaßend gewesen sein, aber seine Agenda wurde (mit wenigen bemerkenswerten Ausnahmen) größtenteils von den Aufsichtspersonen bestimmt. Die heutige „Woke Right“ geht offener, effizienter und offizieller vor – was, nebenbei bemerkt, bedeutet, dass sie nicht nur gegen den Geist des 1. Verfassungszusatzes, sondern auch gegen den eigentlichen Verfassungszusatz verstoßen kann.
Ein typisches Beispiel: JD Vance, der Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika, sagte kürzlich zu Kirks Radiopublikum: „Wenn Sie jemanden sehen, der Charlies Ermordung feiert, rufen Sie ihn zur Rede. Und verdammt noch mal, rufen Sie seinen Arbeitgeber an.“
Was die Frage aufwirft: Was wäre, wenn ihr Arbeitgeber die Regierung ist? Das wäre unangenehm. Aber kein Problem! Verteidigungsminister Pete Hegseth weist Berichten zufolge seine Mitarbeiter an, Soldaten aufzuspüren, die sich der Falschaussage schuldig gemacht haben. Die republikanische Abgeordnete Nancy Mace aus South Carolina versucht, Lehrer zu entlassen, indem sie twitterte: „Wir finanzieren keinen Hass. Wir feuern ihn“ – was sich anhört wie ein Slogan, den Mao auf ein T-Shirt hätte drucken lassen.
Und wo wir gerade von Druckern sprechen, Herr RA. Generalin Pam Bondi warnte, die Regierung könne jeden professionellen Drucker strafrechtlich verfolgen, der sich weigere, „Plakate mit Charlies Bildern für eine Mahnwache zu drucken“. Sie versprach außerdem, jeden, der jemanden mit „Hassrede“ angreift, „absolut ins Visier zu nehmen“.
Vor nicht allzu langer Zeit bestanden Progressive darauf, dass Bäcker für schwule Hochzeiten Kuchen backen müssten, und nun besteht ein US-Generalstaatsanwalt einer republikanischen Regierung darauf, dass Drucker Bilder für Mahnwache drucken müssten. Komisch, wie sich das Blatt wendet.
Dann gibt es da noch die sogenannte Charlie Kirk Data Foundation, die behauptet, über eine durchsuchbare Liste von Zehntausenden von Personen zu verfügen, die nach Kirks Tod gemeine Tweets gepostet haben. Insgesamt scheint diese Säuberungskampagne zu funktionieren. Viele Skalps wurden bereits beansprucht, darunter die von prominenten Experten und Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel (der suspendiert wurde, nachdem er Bemerkungen über die Motive von Kirks Mörder gemacht hatte).
Doch – um es klar zu sagen – der Widerstand gegen die Cancel Culture ist lediglich das jüngste Prinzip, das die Republikaner der Trump-Ära bequemerweise aufgegeben haben. Tatsächlich wurde fast jeder Grundsatz, der den Konservativen vor einem Jahrzehnt am Herzen lag, ins Gegenteil verkehrt.
Und die Leute beginnen, das zu bemerken. Der Abgeordnete des Bundesstaates Oregon, Cyrus Javadi, wechselte kürzlich die Partei und verwies auf die Aufgabe der Republikaner von Prinzipien wie „begrenzter Regierung, Haushaltsverantwortung, Meinungsfreiheit, freiem Handel und vor allem Rechtsstaatlichkeit“.
Er hat Recht. Trumps Amerika besitzt nun einen Anteil am US-Chiphersteller Intel (so viel zum Thema kleiner Staat), gibt Geld aus wie ein betrunkener Seemann, belegt alles, was sich bewegt, mit Zöllen (Tschüss, Freihandel) und ignoriert Gesetze, die ihm nicht gefallen – zuletzt das vom Kongress verabschiedete und vom Obersten Gerichtshof bestätigte Mandat zum Ausverkauf von TikTok, das Trump wie einen Menüpunkt behandelte, den er nicht bestellt hatte – bis er einen geeigneten Käufer fand.
Aber nicht nur die republikanischen Normalbürger sind besorgt, dass Trump vom Reagan-Bush-Kritikbuch abweicht.
Der Komiker und Podcaster Tim Dillon bemerkte kürzlich, dass Trumps Agenda verdächtig an die Dystopie erinnert, vor der uns der Verschwörungstheoretiker Alex Jones zwischen seinen Werbespots für kolloidales Silber immer gewarnt hat: „Militär auf der Straße, das FEMA-Camp, das Tech-Unternehmen, das alles überwacht, die Überwachung. Das ist alles.“
Warum passiert das? Warum diese Verrenkungen? Ich erinnere mich an eine alte Geschichte, die Rush Limbaugh über den verstorbenen Schauspieler Ron Silver erzählte.
Der Geschichte zufolge besuchte Silver Bill Clintons erste Amtseinführung als weichherziger Liberaler und war entsetzt über den Militärüberflug. Und dann wurde ihm klar: „Das sind jetzt unsere Flugzeuge.“
So weit sind die Konservativen, wenn es um die Cancel Culture geht. Sie haben endlich erkannt, dass dies jetzt ihre Cancel Culture ist.
Und vielleicht ist das das schmutzige kleine Geheimnis der Politik in der Trump-Ära. Werte oder Moral – oder „Prinzipien“ – interessieren fast niemanden mehr. Meinungsfreiheit, begrenzte Regierung, Haushaltsdisziplin – das sind alles Regeln für dich, aber nicht für mich.
Die Cancel Culture wurde nicht abgelehnt, sie wurde nur vereinnahmt. Also los. Gib etwas her. Wenn du etwas siehst, sag etwas. Big Brother schaut zu.
Ironie, lerne die Guillotine kennen.
ORIGINAL
The right now embraces cancel culture
By Matt K. Lewis
18-09-2025
In the days since Charlie Kirk’s killing, conservatives have embraced a phenomenon they previously called toxic: cancel culture.
The impulse to cancel some voices this past week is understandable: Celebrating murder is cruel. It’s gross. It’s wrong. But the irony is impossible to miss: Conservatives, who long treated cancel culture as an affront to the 1st Amendment spirit of open discourse, are now calling for people to lose their jobs and their livelihoods, all because of something stupid they said on the internet.
This is the same issue that drove numerous stand-up comedians, young men, podcasters and Silicon Valley tech bros into the arms of Donald Trump in 2024. But now, in an amazing turn of events, conservatives are now aping the progressive scolds and speech cops, only with red hats.
Actually, their version is worse. The left’s “accountability culture” mob might have been overbearing, but their agenda was (with a few notable exceptions) largely driven by hall monitors. Today’s “woke right” is executing things in a more overt, efficient and official manner — which for the record means it can violate not just the spirit of the 1st Amendment but the actual, you know … 1st Amendment.
As a case in point, JD Vance, the vice president of the United States of America, recently told Kirk’s radio audience: “When you see someone celebrating Charlie’s murder, call them out. And hell, call their employer.”
Which raises the question, what if their employer is the government? That would be awkward. But no problem! Defense Secretary Pete Hegseth is reportedly telling staff to track down soldiers guilty of wrongspeak. Rep. Nancy Mace (R-S.C.) is trying to get teachers terminated, tweeting: “We don’t fund hate. We fire it” — which feels like the sort of slogan Mao might have had printed on a T-shirt.
And speaking of printers, Atty. Gen. Pam Bondi has warned that the government can “prosecute” any professional printer who refuses to “print posters with Charlie’s pictures on them for a vigil.” She also pledged to “absolutely target” anyone who targets anyone with “hate speech.”
Not long ago, progressives insisted bakers must bake cakes for gay weddings, and now a U.S. attorney general from a Republican administration is insisting that printers must print images for vigils. Funny how the tables turn.
Then, there’s the so-called Charlie Kirk Data Foundation, which claims to have a searchable list of tens of thousands of people who posted mean tweets after Kirk’s death. Collectively, this purge campaign seems to be working. A lot of scalps have already been claimed, including those of prominent pundits and late night host Jimmy Kimmel (who was suspended after making remarks about the motives of Kirk’s killer).
But — let’s be clear — opposition to cancel culture is merely the latest principle that Trump-era Republicans have conveniently abandoned. Indeed, almost every tenet that conservatives held dear a decade ago has been reversed.
And people are starting to notice. Oregon state Rep. Cyrus Javadi recently switched parties, citing the GOP’s abandonment of principles like “limited government, fiscal responsibility, free speech, free trade, and, above all, the rule of law.”
He has a point. Trump’s America now owns a chunk of U.S. chipmaker Intel (so much for small government), spends like a drunken sailor, slaps tariffs on everything that moves (bye-bye, free trade) and ignores laws he doesn’t like — most recently, the TikTok sell-off mandate that was passed by Congress and upheld by the Supreme Court, which Trump decided to treat like a menu item he didn’t order — until he found a suitable buyer.
But it’s not just normie Republicans who are worried about Trump diverting from the Reagan-Bush playbook.
Comedian and podcaster Tim Dillon recently observed that the Trump agenda looks suspiciously like the dystopia that conspiracy theorist Alex Jones used to warn us about between colloidal silver ads: “Military in the street, the FEMA camp, the tech company that monitors everything, the surveillance. This is all of that.”
So why is this happening? Why the contortions? I’m reminded of an old story Rush Limbaugh used to tell about the late actor Ron Silver.
As the story goes, Silver went to Bill Clinton’s first inauguration as a bleeding-heart liberal and was horrified by the military flyover. And then he realized, “Those are our planes now.”
That’s where conservatives are when it comes to cancel culture. They’ve finally realized that this is their cancel culture now.
And maybe that’s the grubby little secret about politics in the Trump era. Almost nobody cares about values or morals — or “principles” — anymore. Free speech, limited government, fiscal restraint — these are all rules for thee, but not for me.
Cancel culture wasn’t rejected, it was just co-opted. So go ahead. Drop a dime. See something, say something. Big Brother is watching.
Irony, meet guillotine.

[Quelle]