Sortiert nach

×

bookmark_borderIch habe einen guten Freund ....

in den U.S.A. - den ken­ne ich seit 1963.
Es ist seit­dem viel pas­siert, hier wie dort.
Ich habe Ken­ne­dy live gehört und war beeindruckt.
Ich habe - auch 1963 - vier Tage vor dem Fern­se­her geses­sen und erlebt wie eine Nati­on um den ermor­de­ten Ken­ne­dy getrau­ert hat.
 
Heu­te, nach der Amts­ein­füh­rungs­re­de [Kom­men­tier­te Fas­sung!] des Prä­si­den­ten Barack H. Oba­ma habe ich mei­nem Freund ein E-mail geschickt und ihm dazu gra­tu­liert daß er den Anbruch einer neu­en Zeit 'live' mit­er­le­ben kann. Jede Zeit gebiert Men­schen, die die­se Zeit gestal­ten. Barack Oba­ma ist ein sol­cher 'Gestal­ter' ....
 
Es ruht viel Hoff­nung, viel Ver­trau­en, viel Anspruch auf dem Präsidenten:
Hof­fen wir - für uns Alle, auch hier in Euro­pa - daß er die Gele­gen­heit hat sei­ne Ideen, Idea­le und Visio­nen umzu­set­zen .... und für uns Deut­sche wün­sche ich mir, daß ein wenig von der Fähig­keit die­ses Man­nes auf unse­re Poli­tik 'abfärbt' - wir haben es bit­ter nötig!

bookmark_border"Flickschusterei" ....

"Flick­schu­ste­rei" nennt man ein wenig gelun­ge­nes Werk - die SZ meint zum 'Kon­junk­tur­pa­ket'

Mer­kels Milliardenpaket:
Die Tei­le hat sie in der Hand
- doch fehl
(e)t ihr das gei­stig' Band.

Ich hat­te ja zunächst vor nichts zu die­sem Mach­werk der Dilet­tan­ten zu sagen, muß aber zuge­ben, je län­ger ich dar­über nach­den­ke, nach­le­se, mit Ande­ren spre­che, desto ärger­li­cher wer­de ich - nicht, daß das für die Regie­rung von Bedeu­tung wäre, für mich aber schon ....

Was hät­te man für wirk­lich umfas­sen­de, hilf­rei­che Din­ge mit dem vie­len Geld machen kön­nen, das nun wahr­schein­lich sinn­los verpufft:

  • Anstatt jedem Kind € 100,- aus­zu­zah­len hät­te man die Höhe des Betra­ges vom Ein­kom­men der Eltern abhän­gig machen kön­nen - wer wenig ver­dient hät­te mehr für jedes Kind bekom­men, wer mehr ver­dient hät­te weni­ger bekom­men. Das wäre für die, die es am nötig­sten haben ein posi­ti­ves Signal gewesen ....
  • Anstatt jed­we­den Auto­kauf mit einer 'Abwrack­prä­mie' zu beden­ken hät­te man die­se an den Kauf von 'deut­schen' oder 'in Deutsch­land pro­du­zier­ten' Autos kop­peln kön­nen, min­de­stens aber an den Kauf von Kfz, die einen bestimm­te Hub­raum­klas­se nicht überschreiten ....
  • Anstatt die (gera­de erst zum Monats­an­fang erhöh­ten!) Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge zu sen­ken hät­te man den so 'übri­gen' Betrag in das Kran­ken­haus­we­sen pum­pen kön­nen - mit der Auf­la­ge, für eine bestimm­te Zeit kei­ne Per­so­nal­kür­zun­gen vor­zu­neh­men - um die dort wahr­haf­tig zu klei­nen Gehäl­tern beschäf­tig­ten, die eine wich­ti­ge sozia­le Funk­ti­on haben, wenig­stens auf die­sem Wege zu belohnen ....
  • Anstatt mini­ma­le Beträ­ge via Ände­rung der Steu­er­ta­bel­len zu ver­an­las­sen hät­te man eine grund­le­gen­de Reform - mutig! - durch­füh­ren kön­nen, damit gera­de der soge­nann­ten 'Mit­te der Gesell­schaft' ein wenig von der über­pro­por­tio­na­len Last genom­men wor­den wäre, die sie seit Jah­ren trägt: Immer zuviel Geld um För­de­run­gen zu bekom­men, immer zuwe­nig Geld um die gefor­der­ten Rück­la­gen bil­den zu kön­nen und immer genug Geld um zu aller­lei Zah­lun­gen 'soli­da­risch' her­an­ge­zo­gen zu werden ....

Kein Wun­der, daß seit letz­tem Jahr die Zahl der Abwan­de­run­gen aus Deutsch­land die Zahl der Ein­wan­de­run­gen überschreitet ....

Wäre ich so um die Mit­te Drei­ssig, ich hät­te mei­ne Kof­fer schon gepackt!

* edit *
(16−01−2009; 01:13h)
[Zitat: Gre­gor Thü­sing, Lei­ter des Insti­tuts für Sozi­al­recht an der Uni­ver­si­tät Bonn]

Pri­vat Kran­ken­ver­si­cher­te pro­fi­tie­ren nicht von den Staats­zu­schüs­sen. Sie tra­gen aber über das Steu­er­auf­kom­men zu des­sen Finan­zie­rung bei. Hier­in liegt eine Ungleich­be­hand­lung, die sich ver­fas­sungs­recht­lich nicht recht­fer­ti­gen lässt.“ Die­se Argu­men­ta­ti­on ist in Karls­ru­he durch­aus bekannt – der­zeit prü­fen die höch­sten deut­schen Rich­ter etli­che Ver­fas­sungs­be­schwer­den: Sie wen­den sich gegen eben jene Ungleich­be­hand­lung, die der Gesetz­ge­ber nun sehen­den Auges noch ein­mal ver­schärft hat.

'Selbst­los' wie ich nun 'mal bin habe ich dar­an über­haupt nicht gedacht .... 

bookmark_borderIch will nochmal an ....

die Not­wen­dig­keit erin­nern zum Wäh­len / zu Wah­len zu gehen ...!
Was wir in unse­rem Land brau­chen könn­ten wären mehr Men­schen mit Mut.
Mut, das zu sagen, was sie wirk­lich denken.
Mut, ihre Zukunft aktiv zu gestal­ten, indem sie nicht alles mit sich machen las­sen - in der Hoff­nung unge­scho­ren davonzukommen.
Mut zur Wahl zu gehen und nicht die zu wäh­len, die sie immer schon gewählt haben, die bis­her nichts, aber auch gar­nichts getan haben, um ihre groß­spu­ri­gen Ver­spre­chen einzuhalten ....

Wel­cher Trug­schluß wenn man glaubt, es wer­de sich schon Alles von allei­ne zum Besten wen­den! Genau die­ses pas­si­ve Ver­hal­ten ist es, wor­auf Poli­ti­ker & ande­re "Ver­ant­wort­li­che" set­zen. Sie spe­ku­lie­ren dar­auf, daß schon nie­mand sich ener­gisch zur Wehr set­zen wird - und sie damit "freie Bahn" für ihre Vor­ha­ben haben werden ....

Eine Kal­ku­la­ti­on die aufgeht.
Leider!
 

bookmark_border10 Euro, in Worten: "zehn" ....

hör­te ich heu­te eher so neben­bei unse­re Kanz­le­rin als "Steu­er­sen­kung" ver­spre­chen - pro Steu­er­zah­ler .... Das ist ihre Idee von einer
"Steu­er­erleich­te­rung zur Ankur­be­lung der Konjunktur"
.... aber erst ab Juli, damit die Leu­te das auch noch bei der Wahl erinnern!

Ob das die 55% der Wäh­ler wis­sen, die lt. "Polit­ba­ro­me­ter" Mer­kel wie­der als Kanz­le­rin haben möchten?

bookmark_borderU.S.A. zerbricht in sechs Teile ....

noch nicht, aber demnächst ....
Sagt ein poli­ti­scher Ana­lyst aus Russland:

" .. the U.S. will break up into six parts

  • the Paci­fic coast, with its gro­wing Chi­ne­se population; 
  • the South, with its Hispanics; 
  • Texas, whe­re inde­pen­dence move­ments are on the rise; 
  • the Atlan­tic coast, with its distinct and sepa­ra­te mentality; 
  • five of the poorer cen­tral sta­tes with their lar­ge Nati­ve Ame­ri­can populations; 
  • and 

  • the nor­t­hern sta­tes, whe­re the influence from Cana­da is strong.. "

[Gan­zer Arti­kel; Arti­kel aktiv]
 
Das ist nicht der ein­zi­ge 'War­ner':
For­mer Bank of Eng­land offi­ci­al expects dol­lar col­lap­se 
Dazu pas­sen auch mei­ne vor­he­ri­gen Beiträge
"Der Auf­merk­sam­keit der wer­ten Leser­schaft empfohlen …. "
und
"BLIND SPOT …. " 
Schließ­lich noch die­ses Video [gelöscht] ....  

Irgend­et­was ist 'im Busche' - soviel steht fest ....
 
* edit *
Mitt­ler­wei­le habe ich auch eine Abbil­dung zur obi­gen 'sto­ry' gefun­den: Bei BadA$$Mood
 
* 2. edit *
Eine wei­te­re Ansicht wird im Web­log "Sono­ran Alli­ance" [Betrieb ver­bor­gen] verbreitet ....
 

bookmark_borderResozialisierung eines halbintellektuellen Subproletatariats ....

Frau Roth schickt sich ja nun wie­der an 'die Macht zu ergrei­fen' .... da scheint es ange­bracht, noch ein­mal in die Mot­ten­ki­ste zu schau­en und ein wenig Ver­staub­tes zur Erheiterung/Aufklärung des wer­ten Publi­kums herauszuholen ....

.. Deut­sche Poli­tik ..(soll).. "weich" sein, wich­ti­ger als Fach­wis­sen wur­de die "Glaub­wür­dig­keit", und am "glaub­wür­dig­sten" erschien, wer "authen­tisch" war, wer "Gefüh­le", respek­ti­ve "Betrof­fen­heit" zeig­te. Das war die Chan­ce einer medio­kren Figur wie Roth. Wohl­wol­len­de Beob­ach­ter sehen im Erfolg der Grü­nen die gelun­ge­ne Reso­zia­li­sie­rung eines halb­in­tel­lek­tu­el­len Sub­prol­eta­ta­ri­ats.
In Wahr­heit hat sich die Aso­zia­li­sie­rung der deut­schen Poli­tik voll­zo­gen.
Der dis­kur­si­ve Alar­mis­mus, eine Abart des poli­ti­schen Aus­nah­me­zu­stan­des, ist das Lebens­eli­xier der grü­nen Poli­tik­sze­ne, für die Roth emble­ma­tisch steht. Sie kann gar nicht anders, als ihn immer wei­ter eska­lie­ren zu lassen .. 

Ich hof­fe doch sehr, daß wir nach Schrö­der, Cle­mens und Mün­te nicht auch noch Höhn, Trit­tin und Roth erdul­den müs­sen - dann schon lie­ber eine rich­tig 'rote' Regie­rung, denn die Schul­den in die­sem Land bezah­len bis­her doch nur die Wenig­ver­die­ner .... und schlim­mer kann es ja nicht wer­den - höch­stens besser! 

bookmark_borderNachdenkliches (2), böse aber wahr!

Bit­te unbe­dingt lesen ....

Ach ja, mei­ne lie­be Freun­din Sabi­ne Bät­zing kommt auch wie­der aus der Ver­sen­kung - in die will sie dem­nächst ein paar Hun­dert­tau­send Euro schütten:
Schütt' die Sor­gen in ein Gläs­chen Wein .... wird dann bald vor­über sein, denn Frau Bät­zing will per Stu­die (!) bewei­sen, daß teu­rer Alko­hol die Leu­te vom Trin­ken abhält .... ein wenig Hoch­schul­bil­dung hät­te Frau Bät­zing gehol­fen über den Sinn von sol­chen Stu­di­en, vor allem die Gren­zen sol­cher Stu­di­en bes­ser ent­schei­den zu kön­nen - das kommt nun davon, wenn man die Mit­tel­mä­ßig­keit ins Par­la­ment holt .... 

Ich emp­feh­le der lie­ben Genos­sin Bät­zing einen Anschau­ungs-Aus­flug nach Flens­burg zu einem der Ein­kaufs­zen­tren an der Grenze:
Da kann sie 'stu­die­ren' wie die Dänen sich besau­fen bedienen ....
Bil­li­ger oder teu­rer Fusel, ganz egal
- Haupt­sa­che anonym ....

Und die­se Stu­die wäre außer­or­dent­lich kosten­gün­stig - aber sehr lehrreich!

bookmark_borderDas hat er sich 'verdient' ....

Man könn­te fast schon Mit­leid mit dem schei­den­den G.W.Bush haben:
Was von sei­ner Prä­si­dent­schaft als 'letz­ter Ein­druck' bleibt ist wahr­schein­lich die Schuh-Attacke eines Jour­na­li­sten wäh­rend einer Pres­se­kon­fe­renz im Irak .... 

Die mit jedem der bei­den Schu­he aus­ge­spro­che­ne Bot­schaft des Schuh­wer­fers war ein­fach und einprägsam.
Erster Schuh:
“this is the fare­well kiss, you dog”
Zwei­ter Schuh:
“This is from the widows, the orphans and tho­se who were kil­led in Iraq,”

Zu Selbst­kri­tik sind aber nur Men­schen mit Gewis­sen und einem Min­dest-IQ fähig - da wun­dert es nie­man­den, wenn der schei­den­de Prä­si­dent ledig­lich einen plat­ten Scherz auf Lager hatte:
“I didn’t know what the guy said but I saw his sole.”

Der Nahe Osten ist sich zumin­dest in der Ein­schät­zung der Bush'schen Taten einig - der Schuh­wer­fer wird als Held gefeiert.

Was als Groß­tat für die Demo­kra­tie gedacht war endet im Cha­os .... aber zwi­schen­durch haben vie­le U.S.-Firmen blen­den­de Geschäf­te gemacht: Da mutet es als 'aus­glei­chen­de Gerech­tig­keit' an, wenn ein Groß­teil der Pro­fi­teu­re das Geld gleich wie­der durch die betrü­ge­ri­schen und unver­ant­wort­li­chen Geschäf­te der Groß­ban­ken und Anla­ge­un­ter­neh­men ver­lo­ren haben ....