bookmark_borderSelbstbeweihräucherung ....

hat man hier bei two­day ja schon zur Genü­ge gele­sen - nun stimmt auch das Wahlblog'05.de mit Eigen­lob ein.
Es wird dort ja ein­ge­la­den, sich zu äußern - das habe ich gern wahr­ge­nom­men ....

Las­sen Sie es mich so sagen:
Wenn man lan­ge genug pustet, wird aus einem hoh­len Stück Gum­mi ein rie­si­ger Bal­lon - die Mas­se ist aller­dings genau­so groß wie anfangs ....
Das soll­te uns eine Leh­re für den Inhalt von Wahl­blogs, den Wahl­kampf und die Ver­spre­chun­gen im Wahl­kampf sein.

bookmark_borderFrüher ....

hat bei Nen­nung des Datums "11. Sep­tem­ber" nie­mand reagiert. Ein Tag wie jeder andere ....

Heu­te
hor­chen alle auf, wenn das Datum genannt wird. Vie­le set­zen es gleich mit dem Beginn des zwei­ten Welt­kriegs oder ähn­lich prä­sen­ten Geschichtsdaten ....

bookmark_border"..Ich will keine Regierung, die morgen wieder einknickt,.."

for­mu­liert Herr seh­pferd in sei­nem Wahl­blog [Titel: "Von der Unmög­lich­keit, SPD zu wäh­len"]. Wei­ter gehts mit: ".. eine halb­her­zi­ge Regie­rung in Rot und Grün ist wirk­lich das Schlech­te­ste, was ich mir in der Demo­kra­tie aus­ma­len könn­te, wenn man von Rot-Grün-Dun­kel­rot ein­mal absieht."

Ich auch nicht!

bookmark_borderIm Wahlblog ....

fragt unter dem Titel: "Eichel und die Mehr­wert­steu­er" Bernd Schmid­bau­er am 7. Sep­tem­ber um 23:19h, was rot-grü­ne Anhän­ger­schaft wohl zum jüng­sten Eichel'schen Wech­sel­bad hin­sicht­lich der ermä­ßig­ten Mehr­wert­steu­er sagt .... da bin ich auch gespannt!

Sie­he auch HIER zum The­ma "alte Regie­rung" .... mir gefällt am besten die Zei­le zum Frau Plap­per­mäul­chen Roth ....

bookmark_borderMerkel : Schröder ....

war und ist nicht mein The­ma, ich hal­te mich in Sachen Poli­tik bekannt­lich ja eher zurück, aber dazu muß ich ein­fach etwas schreiben!

Der "alte Fuchs" gegen die "jun­ge Gans" - schlecht hat es für ihn aus­ge­se­hen, da bin ich völ­lig ande­rer Mei­nung als die nach der ersten Halb­zeit befrag­ten Zuseher ....

Mein Fazit, 'mal abge­se­hen davon, daß die Argu­men­te sich nicht wesent­lich von bereits Gehör­tem unterschieden:

  • Frau Mer­kel wird uns mit Ehr­lich­keit und Sach­ver­stand und einer kom­pe­ten­ten Mann­schaft regieren, 
  • Herr Schrö­der hat selbst zu wenig Ahnung und ist sei­nem grü­nen Part­ner nach wie vor aus­ge­lie­fert, zudem strei­ten sich im Hin­ter­grund sei­ne Sach­ken­ner, was kei­ne gute Aus­gangs­la­ge zur Erneue­rung des Lan­des ist. 
  • Gepunk­tet hat Frau Mer­kel als Mensch, Herr Schrö­der als bes­se­rer Nut­zer des Mediums ....

Da es aber nicht jeden Tag um bes­se­ren Auf­tritt im Fern­se­hen geht, son­dern um bes­se­re Poli­tik, jen­seits allen Medi­en­rum­mels, plä­die­re ich dafür, Frau Mer­kel eine Chan­ce zu geben.

Schlech­ter als bis­her kann es nicht werden:
Frau Mer­kel ist unse­re - ein­zi­ge - Hoffnung!

Wie es in den Blogs wei­ter­ging (* edit *)

Wie ich lese, ist Herr seh­pferd ähn­li­cher Mei­nung - und ja, ich war mir auch schon vor­her sicher wen ich wähle ....

Eher ent­täuscht äußert sich hin­ge­gen 40something und man­che der dor­ti­gen Kommentatoren ....

Wei­te­re Ein­schät­zung bei morast, der ver­mu­tet, daß das Gere­de nach­her uns zu SPD-Befür­wor­tern machen soll .... wenn ich das rich­tig ver­stan­den habe ....

Auch Herr qui­ri­nus bleibt sei­ner Linie - und sei­nem Stil - treu: Mer­kel ist doof!
(was wie­der­um Herrn seh­pferd erbo­ste .... und Herrn qui­ri­nus zu einer hef­ti­gen Gegen­re­ak­ton herausforderte .... )

Frau/Herr (?) sher­mes geht recht umfang­reich auf Ein­zel­hei­ten und Kan­di­da­ten ein - sehr lesenswert ....

Bei "V" ist eine zwar knap­pe, aber von der Rich­tung her ein­deu­ti­ge Stel­lung­nah­me zu lesen ....

Die Art der Aus­füh­rung sol­cher Debat­ten (?) ist Gegen­stand der Über­le­gun­gen bei Herrn Ch. Chor­herr ....

Ein "pas­sen­des Zitat" fin­det sich bei Frau kata­sta­se.
Glaubt man der Aus­sa­ge, wäre Schrö­der der Verlierer!

In ihrer unnach­ahm­li­chen Art geht Frau Mor­gai­ne mit der heu­ti­gen "Insze­nie­rung" ins Gericht!
Recht so - wenn man bedenkt, daß es doch eigent­lich Men­schen sind, die da agie­ren, die aber von einem macht­wil­li­gen und macht­hung­ri­gen Troß aus dem Hin­ter­grund diri­giert wer­den .... ich füh­le mich bestä­tigt: Nur Strom­li­ni­en­form führt an die Spit­ze, es kann des­we­gen nur Mit­tel­maß sein, was uns da vor­ge­führt wird ....

Erstaun­lich, wie doch noch mehr Zuse­her ande­re Ein­schät­zun­gen haben als " .. TV-Demo­sko­pie und eini­ge Print­jour­na­li­sten .. ", wie Frau Sybil­la in Ihrem "Links­blog" schreibt. Eine anspre­chend geschrie­be­ne, sach­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit Medi­en­macht und was sie dar­aus macht .... und der Kanz­ler wird als das dar­ge­stellt was er ist: Ein Schaumschläger!

bookmark_borderZu Familie und Rollenverteilung ....

äußert sich liljan98.

Ich plä­die­re dafür, nicht alles so eng zu sehen .... son­dern die Kern­aus­sa­ge zu betrachten:
Gebor­gen­heit und Sicher­heit sind es, was Kin­der brau­chen um her­an­zu­wach­sen und zu ler­nen, auf ande­re Men­schen Rück­sicht zu nehmen ....

Kom­men­ta­re bit­te dort ....

bookmark_borderDiejenigen ....

die hier häu­fi­ger lesen wis­sen, daß ich weder Herrn Trit­tin noch Frau Höhn beson­ders mag.
Mei­ne "beson­de­re Freun­din" ist die kei­fi­ge, bes­ser­wis­se­ri­sche und all­zeit betrof­fe­ne Frau Roth - des­we­gen las­se ich sie hier aus.

Herr Trit­tin reist durch die Lan­de und ver­kün­det - wie auch bei Fernsehinterviews:
"Mit der CDU geht es ener­gie­po­li­tisch rück­wärts in die 70er-Jahre."
Natür­lich ist es sein gutes Recht, so etwas zu behaup­ten. Wir leben schließ­lich in einer Demokratie.

Sagt er uns aber die Wahrheit?
Er sagt:
"Die rege­ne­ra­ti­ven Ener­gie­an­sät­ze haben kei­ne Arbeits­plät­ze ver­nich­tet, son­dern Arbeits­plät­ze geschaffen."
Stimmt das denn?
Nein.
Zwar wur­den Tau­sen­de von Arbeits­plät­zen geschaf­fen, aber nur, weil Sub­ven­tio­nen* in Höhe von 2.4 Mil­li­ar­den € (2004) in die­se "Alter­na­ti­ve" gepumpt wur­den! Die­se Arbeits­plät­ze sind also nicht geschaf­fen wor­den, weil eine Kon­su­men­ten­nach­fra­ge da war, son­dern nur weil der Staat Geld zur Ver­fü­gung gestellt hat, das sich die grü­ne Kli­en­tel in die tie­fen Taschen gesteckt hat ....

Wenn 20% der benö­tig­ten Ener­gie aus Wind­kraft gewon­nen wür­den, was pas­siert dann, wenn es 'mal nicht weht? (Das ist lt. Sta­ti­stik ein Fünf­tel aller Jah­res­stun­den: Von ca. 8700 Stun­den ist Ener­gie aus Wind nur für 1600 Stun­den verfügbar)
Wer ein­mal in Län­dern war, in denen für meh­re­re Stun­den - wegen Geld­man­gels - der Strom abge­schal­tet wird, weiß wovon ich spre­che, von den Kosten für die Strom­ver­brau­cher ein­mal ganz zu schweigen ....

Auch in NRW war für zehn Jah­re eine "Grü­ne" am Werk:
Frau Höhn, ver­ant­wort­lich für Land­wirt­schaft und Umwelt.
Sie hat für Umwelt­ver­bän­de Kla­ge­rech­te ein­ge­führt, die über die Rege­lun­gen des Bun­des hin­aus­ge­hen (das ken­nen wir ja von den Grü­nen: Auch beim soge­nann­ten "Gleich­stel­lungs­ge­setzt", das dem Min­der­hei­ten­schutz die­nen soll, sind die Bestim­mun­gen - ohne Not - sehr viel schär­fer gefaßt wor­den, als dies die EU vor­ge­se­hen hatte.).
Außer­dem wur­den die Öko-Bau­ern (5% aller Land­wir­te in NRW) mit groß­zü­gi­gen Pro­gram­men zum Absatz ihrer Pro­duk­te geför­dert, wäh­rend der tra­di­tio­nel­len Land­wirt­schaft "der Hahn zuge­dreht" wur­de. Gleich­sin­nig redu­zier­te die vor­ma­li­ge Mini­ste­rin auch die Gel­der für die Land­wirt­schafts­kam­mer, sodaß die­se kurz vor der Plei­te steht ....

Das Muster aller­dings, daß hin­ter "grü­nem Han­deln" steckt ist mir wich­tig - und läßt sich aus den zwei Bei­spie­len oben - ablesen:

  • Nicht die Inter­es­sen der brei­ten Bevöl­ke­rung ste­hen im Fokus der Grü­nen, son­dern die Durch­set­zung ihrer Vor­stel­lun­gen - koste es, was es wolle! 
  • Poli­tik wird immer nur für die eige­nen Par­tei­gän­ger betrie­ben: Sub­ven­tio­nen für den Absatz bei Öko-Land­wir­ten, Sub­ven­tio­nen für die Wiind­an­la­gen-Betrei­ber - und das alles finan­ziert von soge­nann­ten "grü­nen Ban­ken", spe­zi­el­len Grün­dun­gen, an denen "Die Grü­nen" als Par­tei mitverdienen .... 
  • Schließ­lich die Per­so­nal­po­li­tik in den Amts­be­rei­chen, in denen Höhn, Trit­tin und Kon­sor­ten ver­ant­wort­lich waren:
    Wer mit der "grü­nen Linie" nicht ein­ver­stan­den war muß­te sei­nen Hut neh­men - Ersatz aus der Grup­pe der ver­dien­ten grü­nen Par­tei­ge­nos­sen stand schon bei Fuß!

* edit *
* Hier wer­den die glei­chen "Sün­den" wie­der­holt, die bei der Koh­le­sub­ven­tio­nie­rung bereits bekannt sind:
Es wäre bes­ser, die dort arbei­ten­den Men­schen direkt zu bezah­len, dann käme man mit klei­ne­ren Sum­men aus, da nicht unzäh­li­ge "Mit­tels­män­ner" mitverdienen ....

bookmark_borderGutes Benehmen ....

war ja schon frü­her ein­mal (hier) The­ma. Nun fand ich per Zufall einen
"Spruch der Woche" [bei Kath­rin Wieck],
der sehr gut aus­drückt, was rück­sichts­vol­les, stil­vol­les und ange­mes­se­nes Ver­hal­ten sein sollte.

Men­schen mit Ver­ständ­nis für Ande­re wer­den sel­ten. Jeder denkt nur noch an sich und sei­ne Vor­tei­le. Dienst­lei­ster wer­den nicht gut ange­se­hen, sind oft in einer "Fuß­ab­tre­ter­funk­ti­on". Lei­der sind wir ja im All­ge­mei­nen noch weit von "gutem Beneh­men" entfernt ....

bookmark_borderÄhnlichkeiten (II) ....

Wer in den letz­ten Tagen die Nach­rich­ten ver­folgt hat, konn­te lesen, daß wie­der ein­mal ein Poli­ti­ker einen ver­ba­len Aus­rut­scher bedau­ern muß. Der baye­ri­sche SPD-Vor­sit­zen­de ver­glich den Wahl­slo­gan der CDU
"Sozi­al ist, was Arbeit schafft!"
mit der Paro­le der NSDAP über Konzentrationslager-Eingängen
"Arbeit macht frei".

Nun ist die Auf­re­gung groß. Auf allen Seiten.

Bei der SPD vor allem wegen des Unge­schicks eines anson­sten belieb­ten Poli­ti­kers - das Ärger­nis ist weni­ger die Aus­sa­ge selbst, so scheint es, als die Tat­sa­che, daß sie eine Steil­vor­la­ge für hämi­sche Repli­ken der (Noch-)Opposition darstellt ....

Bei der CDU eher posi­ti­ve "Auf­re­gung", die Mög­lich­keit, es einem Expo­nen­ten der (Noch-)Regierungspartei "heim­zu­zah­len" und so neben­bei von eige­ner momen­ta­ner Schwä­che wegen der ver­öf­fent­lich­ten Steu­er­plä­ne ablenkt.

Wun­dert es da noch jeman­den, wenn der gebeu­tel­te, von stän­dig neu­en Steu­er­for­de­run­gen Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­gen betrof­fe­ne Bür­ger lie­ber wei­ter schwitzt, Eis ißt und war­tet, bis der Wahl­tag kommt ....

bookmark_borderEs ist 18:00 Uhr ....

und aus dem Radio tönt die Stim­me des Ansa­gers, der Sta­ti­on und Zeit nennt, um dann zu den aktu­el­len Gescheh­nis­sen in der Welt zu berich­ten .... genau das ist aber auch der Zeit­punkt, an dem es mei­ner Frau ein­fällt, mir außer­or­dent­lich Wich­ti­ges kund­zu­tun. Nicht in der vor­he­ri­gen Vier­tel­stun­de, in der kei­ne Nach­rich­ten ver­le­sen wur­den, nein, genau dann, wenn der Nach­rich­ten­spre­cher ange­fan­gen hat ....

Das muß eine mir unver­ständ­li­che Art von Kon­kur­renz sein, zwi­schen Nach­rich­ten­spre­chern und Ehefrauen ....
oder ist es ein Pro­blem "selek­ti­ver Wahr­neh­mung"? Weil ich "nur so" dasit­ze und einen auf­merk­sa­men Ein­druck ver­mitt­le - wäh­rend sie das Radio über­haupt nicht wahrnimmt?