sind das Ergebnis vieler Bemühungen, ausländischen Staatsbürgern eine Chance zu geben, hier zu leben.
Jüngst sagte mir in einem Gespräch eine Frau:
"Unsere Männer verachten euch Deutsche(-n Männer), weil ihr nicht in der Lage seid, euch in eurem Haus durchzusetzen."
Ein paar Tage später, in einem Autohaus. Ich komme ins Gespräch mit einem Mann, der sich als Iraner bezeichnet:
"Schon als Student habe ich darüber gelacht, wie leicht es ist, euer Sozialsystem zu überlisten und auszunehmen."
In Weblogs lese ich die Kommentare von Russen (eingebürgert?) und anderen Nationalitäten aus dem früheren Ostblock, die zwar gern alle Annehmlichkeiten in Ländern wie Österreich oder Deutschland in Anspruch nehmen, aber nichts als Hohn und Spott über die "sonderbaren Sitten" der Menschen in ihren Gastländern übrig haben. Da wird über Kultur und geistigen Anspruch hergezogen - alles verpackt in vermeintliche Unwissenheit - und kräftig auf die eingedroschen, die täglich zur Arbeit gehen, damit diese Meckerer und Ignoranten ein bequemes Leben in unseren Sozialsystemen führen können.
Und dann die Stellungnahmen der "betroffenen Gutmenschen":
Ach ja, wie schlimm ist es doch, was man Ausländern antut. Daß man von ihnen verlangt, wenigstens soviel Deutsch zu sprechen, daß sie sich verständlch ausdrücken können ....
Um es ganz deutlich zu sagen:
Ich habe nichts gegen irgendwen von irgendwoher - solange diese Menschen wenigstens ein Fünkchen Respekt vor der Tradition des Gastlandes haben und sich bemühen, selbst für ihren Unterhalt zu sorgen .... also zumindest nicht "die Hand beißen, die sie füttert" ....
