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Gefragt wird nach dem *kleinen Finger*
Genommen wird der ganze Arm ...!

USA wol­len Fin­ger­ab­drücke und Gesichts­scans für visa­frei­es Rei­sen,
EU-Regie­run­gen geben nach 

".. Die EU-Län­der¹ berei­ten sich dar­auf vor, den Ver­ei­nig­ten Staa­ten Zugang zu natio­na­len bio­me­tri­schen Daten­ban­ken zu gewäh­ren, in denen sen­si­ble per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wie Fin­ger­ab­drücke und Gesichts­bil­der gespei­chert sind. Im Gegen­zug dafür soll die Visum­frei­heit für Rei­sen in die USA bei­be­hal­ten wer­den .. Ent­schei­dend ist, dass das EU-wei­te Abkom­men nur die Arten von Daten­ban­ken und Daten­ka­te­go­rien fest­legt, auf die die USA Zugriff haben wer­den. Die ein­zel­nen Regie­run­gen wer­den mit Washing­ton genau aus­han­deln, wel­che natio­na­len Daten­ban­ken und Daten von Bür­gern den US-Behör­den letzt­end­lich zugäng­lich gemacht wer­den .. Trotz der zuneh­mend ange­spann­ten Bezie­hun­gen zwi­schen der EU und den USA in einer Rei­he von Han­dels- und Rechts­staat­lich­keits­fra­gen scheint die Aus­sicht, daß die USA Zugang zu sen­si­blen Daten von Mil­lio­nen von Euro­pä­ern erhal­ten, unter den EU-Regie­run­gen nicht umstrit­ten zu sein. Die Staa­ten stimm­ten zu, der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on im Dezem­ber ein Ver­hand­lungs­man­dat für den Rah­men zu ertei­len .."
[Quel­le]

Es ist völ­lig unver­ständ­lich wenn auf der einen Sei­te sen­si­ble Daten aus Euro­pa durch umfas­sen­de Maß­nah­men vor Aus­beu­tung durch US-Kon­zer­ne - die stets alle Infor­ma­tio­nen die sie haben an die US-Behör­den wei­ter­rei­chen müs­sen - geschützt wer­den, das hin­te­re Scheu­nen­tor aber wei­ter geöff­net wer­den soll, durch das nicht nur die­se Daten in kom­pak­ter Form, son­dern auch noch ent­ge­gen der übli­chen Vor­be­hal­te für die USA, genau­er der Regie­rung der USA (!), auf einem gol­de­nen Tablett ser­viert wer­den sollen.

Für die paar Tou­ri­sten die jetzt noch in die USA rei­sen soll­te es doch finan­zi­ell kein Pro­blem sein ein Visum zu erwer­ben und damit Zugang zu erhal­ten - anstatt Hun­dert­tau­sen­de von per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen über Bür­ger der EU ohne jede Gegen­lei­stung der US Regie­rung zu überlassen.


"Daten­spar­sam­keit" sieht anders aus!
Soll­te man bei der EU mög­li­cher­wei­se dar­an glau­ben auf die­sem Weg den Herrn Prä­si­den­ten­dar­stel­ler mil­de und abwä­gend zu stim­men so soll­te doch das bis­he­ri­ge auto­kra­tisch-kri­mi­nel­le Han­deln und die ins­ge­samt auf Abschot­tung getrimm­te Poli­tik des Lan­des durch die Strip­pen­zie­her im Hin­ter­grund, die die Agen­da 2025 voll­enden wol­len ein wesent­li­cher Abschreckungs­fak­tor dafür sein sich in vor­aus­ei­len­den Gehor­sam zu ent­blö­ßen und EU-Bür­ger ohne Rei­se­ab­sich­ten unnö­tig *glä­sern* zu machen.
 

In mei­ner Hei­mat, dem Bun­des­land Hes­sen, gibt es eine Rede­wen­dung die hier ange­mes­sen scheint:

Vom wil­den Watz gebissen!"

Das meint, daß die Han­deln­den ohne Sinn und Ver­stand vor­ge­hen, weil sie durch den Biß eines wil­den Schwei­nes in Panik gera­ten sind. Dabei erwar­ten wird doch von unse­ren Poli­ti­kern eine sorg­sa­me Abwä­gung des­sen, was sie tun und ande­ren Staa­ten zur Ver­fü­gung stellen.

Sie­he hier­zu auchDer wah­re Grund

¹".. Es gibt ein paar Ausnahmen:
Däne­mark und Irland wer­den nicht an den Rah­men gebun­den sein: Kopen­ha­gen, weil es aus den EU-Ver­trä­gen aus­ge­klam­mert wur­de, und Dub­lin, weil Irland nicht zur Paß-frei­en Zone der EU, dem Schen­gen-Raum, gehört .." [Quel­le]

Kommentare

  1. Und was wol­len die USA mit mei­nen Daten anfan­gen? Nach­dem sie mir schon x-mal Visa erteilt, mich befragt und gescannt haben (Iris­scan und Fin­ger­ab­drücke), wis­sen sie doch fast mehr über mich als ich selbst.

    1. Was die USA ver­lan­gen ist nicht dei­ne schon bekann­ten Daten zu erhal­ten, son­dern ALLE Daten aus der EU die über die hie­si­gen Bür­ger vorliegen.
      Neh­men wir mal an es kommt zu einem Sieg der Rechts­ra­di­ka­len hier und die fan­gen das an was Trump und sei­ne Hin­ter­män­ner gera­de in Sachen Abtrei­bung ange­sto­ßen haben 
      Nimm die Tat­sa­che, daß jemand durch Anti-Trump Äuße­run­gen auf­fällt. Solan­ge die­se Per­son nicht nach USA reist ist alles OK - doch wehe wenn aus der Prü­fung von fünf Jah­ren Inter­net­ak­ti­vi­tät etwas auf­fäl­lig wird ....
      Oder wenn die AfD hie­si­ge Geg­ner sucht und nicht an die Daten hier kommt, sich an Trump'sche Daten­ver­wal­ter wen­det, und von dort alle nöti­gen Infor­ma­tio­nen bekommt um hier Men­schen zu drang­sa­lie­ren .... das Stich­wort ist *data mining*, also durch spie­len mit den Daten zu Meta-Ergeb­nis­sen zu kom­men: Wer geht wann wohin und kauft was (nur als Beispiel).

      Wer hin­rei­sen will soll doch gern die ent­spre­chen­den Hür­den anneh­men - aber wegen der paar US-Rei­sen­den die noch geblie­ben sind ALLE Daten frei­zu­ge­ben? Das ist doch ledig­lich ein Vor­wand um an die­se Daten zu kom­men, und etwas dar­aus zu *dre­hen* soll­te es je oppor­tun werden.

  2. Wenn ich das alles so lese, wird mir übel- dage­gen war die viel geschol­te­ne Sta­si, deren Mit­ar­bei­ter teil­wei­se auch noch zwangs­re­kru­tiert waren, eine Komödiantentruppe.
    Für alle, die es bes­ser (zu) Wis­sen (glau­ben). Mein Vater war Zwangs­re­kru­tiert und ich habe bis zum Ende in der DDR gelebt...

    1. Die Art und Wei­se des Vor­ge­hens weder von Putin noch von Trump sind im Ergeb­nis ver­schie­den. Den­noch stellt die­se geplan­te *frei­wil­li­ge* Selbst­ent­blö­ßung - die die EU da erwägt - einen fata­len Schritt dar, denn die Gegen­lei­stung steht in kei­nem Ver­hält­nis zu dem was die USA gewinnen.

      Zwar stim­me ich dir zu was die 'Arbeit' man­cher Mit­ar­bei­ter des MfS/Stasi im Ergeb­nis angeht wenn sie ledig­lich minu­tiö­ses Pro­to­koll geführt haben - jedoch sol­len dem Ver­neh­men nach Eini­ge dar­un­ter gewe­sen sein die von ihrer 'Auf­ga­be' so beseelt waren, daß sie jeg­li­ches Mit­ge­fühl und Huma­ni­tät ver­ga­ßen. Hören­sa­gen, ich war ja nicht dabei.

      War denn irgend­wann dein Leben bedroht? Es klingt so ....

  3. "Berich­ten zufol­ge erwä­gen die USA auch, von Besu­chern, die von der Visums­pflicht befreit sind, zu ver­lan­gen, dass sie die Ein­trä­ge in den sozia­len Medi­en der letz­ten fünf Jah­re vor­le­gen, bevor sie in das Land ein­rei­sen dürfen."

    Und was, wenn es kei­ne gibt, weil eine Per­son die­se gar­nicht nutzt? 

    Alles recht übel! Ich ver­mu­te, dass die Bereit­schaft der EU auch dar­an liegt, dass die US-Geheim­dien­ste wesent­lich bes­ser sind als unse­re und schon öfter Hin­wei­se auf bevor­ste­he­ne Anschlä­ge gege­ben haben. Das ist auch ein Druckmittel!

    1. So ein Aus­nah­me­fall wäre ich wohl, doch gibt es hin­rei­chend nega­ti­ve Arti­kel und Über­le­gun­gen in Kom­men­ta­ren von mir, die mei­ne Zurück­wei­sung bedeu­ten könn­ten oder gar dazu benutzt wer­den könn­ten mich für ein paar Tage ein­zu­buch­ten - und dort wird ja nicht gera­de zim­per­lich und alters­an­ge­mes­sen mit Häft­lin­gen umgegangen.

      Es wür­de wohl - wenn ich mal spe­ku­lie­re - so ähn­lich sein wie ich es im Tran­sit nach Ber­lin noch 1987 erlebt habe. Da wur­de die vom Vor­be­sit­zer mei­nes Autos instal­lier­te Tele­fon-Anten­ne als sol­che iden­ti­fi­ziert. Ange­schlos­sen an die­se Anten­ne (mit­ten im Dach) war zu der Zeit mein Auto­ra­dio. Weil aber im Auto nir­gends ein Tele­fon war (das hat­te besag­ter Vor­be­sit­zer ent­fer­nen las­sen) dau­er­te die Suche eben ein paar Stun­den bis sich der Frust der Suchen­den wie­der gelegt hatte.
      Bei der Ein­rei­se nach USA wür­de mir von den Leu­ten die da sit­zen (die ich bei ganz vie­len Flü­gen zwi­schen 1998 und 2002 zuletzt erlebt habe) wohl kaum geglaubt daß ich kei­ne aso­zia­len-Medi­en-Mit­glied­schaf­ten hät­te oder gehabt hät­te. Schon wäre da ein Anlaß mich etwas schmo­ren zu lassen ....

      Wie ich hin­ge­gen schon vor Jah­ren, genau­er 2004, beschlos­sen habe wer­de ich dort nie wie­der hin­rei­sen wenn ich bei Ankunft wie ein Ver­bre­cher *erken­nungs­dienst­lich* behan­delt wür­de. Ich habe gesehen/miterlebt wie gepfleg­te Per­so­nen mit ame­ri­ka­ni­scher Staats­bür­ger­schaft schon damals (Regie­rung Busch) von den sub­al­ter­nen Arbeits­kräf­ten der Sicher­heits­dien­ste abge­kan­zelt, kujo­niert und belei­digt wur­den - so etwas brau­che ich nicht. 

      Schon gar nicht ein Visum für 250 Dol­lar(!) .... und oben­auf wer­den noch die per­sön­li­chen Daten genutzt um auf ande­ren Wegen dar­aus einen *pro­fit* zu generieren.

      1. Da hat­te ich ja gro­sses Glück mit mei­nem Sprech­funk­ge­rät und der Funk­an­ten­ne, die ich zwar abmon­tiert, aber hin­ter dem Fah­rer­sitz gela­gert und ein­fach nur mit irgend­was zuge­deckt hat­te. Die Kon­trol­leu­re akzep­tier­ten mein Kopf­schüt­teln auf ihre Fra­ge, ob ich das Gerät dabei hät­te ... und ich war see­ehr erleich­tert. Spä­ter wur­de mir bewusst, dass ich durch das Augen­schlie­ssen beim Kopf­schüt­teln eigent­lich ein - für Ken­ner ana­lo­ger Kom­mu­ni­ka­ti­on -deut­li­ches Zei­chen gege­ben hat­te, dass ich gera­de lüge. Aber sie waren wohl nicht gut genug geschult, um das zu merken.

        1. Es kam sehr dar­auf an, Ingrid, in wel­cher Lau­ne die Damen & Her­ren bei der Grenz­kon­trol­le waren.
          In Ber­lin sind wir ein­mal zu viert (zwei Ehe­paa­re) von West nach Ost gefah­ren. Auf der Rück­fahrt woll­ten die Gren­zer wis­sen wie­viel Bar­geld (vom Zwangs­wech­sel) wir noch hät­ten - wir haben es ihnen gezeigt. Das war aber nicht das Ende, denn das Auto war ein hagel­neu­er BMW unse­rer Bekann­ten die ihn erst 4 Tage hatte.
          Sie soll­te *erklä­ren* wie man den Rück­sitz her­aus­nimmt - das konn­te sie nicht und die Betriebs­map­pe hat­te sie auch raus­ge­nom­men .... da stan­den schließ­lich fünf Gren­zer her­um und haben allein oder zu meh­re­ren ver­sucht den Rück­sitz zu lösen, kein Erfolg .... und wir stan­den dane­ben und fro­ren. Nach gut zwei Stun­den haben sie dann auf­ge­ge­ben als es dun­kel wurde.

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