(Mit "click!" auf das Bild zum Video)
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Wer nichts von der Welt erfährt weil die Medien im eigenen Land immer einen Einheitsbrei von Nichtigkeiten als "Nachrichten" verbreiten, der ist darauf angewiesen sich die Welt selbst zu "erklären" .... manchmal kommt etwas Vernünftiges dabei heraus, meist aber sind solche Versuche stümperhaft und voll von Vorurteilen - wie soll denn auch ohne ausreichende Information ein annähernd korrektes Bild der Wirklichkeit herauskommen?
In diese Kapitel gehören die wenig aufhellenden Schreibereien des Herrn Sarrazin, aber auch andernorts "strickt man sich seine Legenden" nach bewährtem Muster:
Ein Muslim, ein Inder, zwei Amerikaner fallen lassen und einen Chinesen aufnehmen - bitte die Mexikaner reihenweise dazwischen einfügen ....
Unter dem Titel "HOW IMMIGRATION AND MULTICULURALISM DESTROYED DETROIT" kann man ein solches Elaborat lesen - am Untergang von Detroit sind - wen wundert es - Muslime und andere Einwanderer schuld. Die Autobosse und Konstrukteure, die jahrelang falsche Geschäftsentscheidungen trafen sind Amerikaner - und die haben bekanntermaßen NIE an etwas Schuld ....
Arbeitslosigkeit von knapp 30% (!) & Identitätsverluste in Detroit ....
Mit nackten Fingern .... auf angezogene Leute zu zeigen schickt sich nicht
- es sei denn man ist Amerikaner und die Anderen nicht ....
Vor ein paar Tagen sprach ich mit einem Mann der in seinem Leben nie geraucht hat, durch seinen Beruf immer an frischer Luft arbeitete und keine körperliche Schwerstarbeit verrichten mußte - dennoch bekam er 'aus heiterem Himmel' eine Lungenembolie .... und dank schneller Diagnose seiner Hausärztin konnte er das Krankenhaus nach zehn Tagen zwar geschwächt und um fast zehn Kilo leichter - grundsätzlich jedoch "wiederhergestellt" - verlassen.
Solche Beispiele beweisen immer aufs Neue, daß es nicht gut ist besondere Ereignisse & Vorhaben "für später" zu planen - später kann nämlich schon "zu spät" sein ....
oder "Später - wann ist das?"
Falsch.
Es müßte eher heißen:
"Wann ist es zu spät?"
Mmmpffff ...!
Ich hatte mir einen Zettel geschrieben, ihn auf die Tastatur des Laptops gelegt. Er sollte mich daran erinnern einem lieben Menschen zum Geburtstag zu gratulieren.
Wegen mehrerer Besorgungen und Behördenbesuchen kam ich aber am nächsten Tag nicht dazu den Computer aufzuklappen - vergessen, was ich doch so dringend erinnern wollte!
Lapidarer Satz meiner Frau:
Du brauchst wohl bald einen Zettel der dich daran erinnert, daß du einen Zettel geschrieben hast der dich an etwas Wichtiges erinnern soll ....
Ist es schon soweit?
in all den Weblogs los?
Wohin man sieht "null" Aktivität.
Das muß die Nach-Urlaubs-Starre sein ....
Erstaunlich, welche Effekte mittlerweile möglich sind:
[VIDEO starten]
Wenn das die Gleisbauer sehen könnten, die zu Beginn des Eisenbahnverkehrs noch ALLES "von Hand" erledigen mußten ....
[VIDEO ansehen] FEHLER! Der Link ist nicht mehr aktiv, doch das folgende Video zeigt den Vorgang:
Eltern entwickeln unnötige Sorge um das Wohlergehen ihrer Kinder
- dabei werden nötige Sorgen oft vernachlässigt ....
[weiterlesen]
Wörtliches Zitat aus dieser Quelle:
"5 Worries Parents Should Drop, And 5 They Shouldn't"
" .. It turns out most parents are worrying about all the wrong things. These worries that we have are so rare," says Christie Barnes, mother of four and author of ""The Paranoid Parents Guide"". It’s like packing a snow shovel in case it snows in Las Vegas. Based on surveys Barnes collected, the top five worries of parents are, in order:
- Kidnapping
- School snipers
- Terrorists
- Dangerous strangers
- Drugs
But how do children really get hurt or killed?
- Car accidents
- Homicide - usually committed by a person who knows the child, not a stranger
- Abuse
- Suicide
- Drowning
Why such a big discrepancy between worries and reality? Barnes says parents fixate on rare events because they internalize horrific stories they hear on the news or from a friend without stopping to think about the odds the same thing could happen to their children.
"I’d love it if every news story came with a little warning at the bottom that said, 'Even though this is very tragic, this is 1 in 10 million, 1 in a million or 1 in 20', " says Barnes.
This unnecessary worrying, she argues, is detrimental to parents. The stress worry-wracked parents endure can harm their health and their relationships with other adults. Also, focusing on rare dangers distracts parents from the dangers that matter.
As for children, Barnes says that overprotectiveness will hurt them in the long run by making them less resilient. "We’re teaching them to be helpless," she says. "And because we’re so afraid of the world, we’re teaching them to be afraid of the world .. "
Meine Vermutung ist, daß man das auch auf unsere Verhältnisse 1:1 übertragen kann. Nimmt man dann noch die - von der einschlägigen Presse, den Herstellern und den "Ratgeber"-Schreibern gern genutzten Themen "Hygiene", "Krankheit" und "Schulversagen" dazu, so wird ungefähr deutlich warum sich viele junge Eltern total überfordert fühlen müssen ....
so lautet die Überschrift* eines Beitrages im Blog des U.S.-Public-Radio NPR.
Die zugehörige Berechnung - hier grafisch aufgearbeitet - ist in der Abbildung zu sehen. Ein Viertel ihres Einkommens zahlt die junge Familie (zwei Autos und ein Haus) an Steuern - verglichen mit hiesigen Verhältnissen ein Steuerparadies .... und dennoch klagen die Betroffenen heftig über diese Belastung.
Wie sähe wohl die Vergleichsrechnung hier in Deutschland aus - kennt jemand solche Zahlen?

*
(when a taxpayer does pay tax .... das ist ein Wortspiel bezogen auf einen sehr beliebten Kinderreim: