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bookmark_borderWenn ich 'mal ....

früh auf­ste­he - so wie in die­ser 'hei­ßen' Zeit - bin ich immer wie­der erstaunt über die Geschäf­tig­keit vie­ler Men­schen so früh am Morgen.

Das ist "unna­tür­lich", ein Ergeb­nis jah­re­lan­ger Kon­di­tio­nie­rung durch (früh begin­nen­de) Schu­le, Öff­nungs­zei­ten, all­ge­mei­ne Gepflogenheiten.

Es müß­te nicht sein - es ist "das System" ....
und: WER will das eigentlich?

Schu­le beginnt bestimmt nur des­we­gen so früh, damit die Kin­der 'ver­wahrt' sind wenn ihre Eltern zur Arbeit het­zen - dabei ist es in Stu­di­en her­aus­ge­kom­men, daß nicht weni­ger gelernt wür­de wenn die Schu­le um 09:00h statt um 08:00h begänne ....

bookmark_borderTrägheit ....

erfaßt den blog­gen­den Men­schen wenn schon im Sit­zen - vor dem PC, fast ohne jede Bewe­gung - der Schweiß aus allen Poren rinnt ....

Ja, ja, ich weiß:
Es geht Allen so.
Kein Grund sich aufzublasen.

Aber doch ein Grund für man­geln­de 'Akti­vi­tät' hier ....

bookmark_borderWie baut man eine Borstenwurmfalle?

Es gibt bereits eini­ge "Anlei­tun­gen" zum Bau von Bor­sten­wurm­fal­len im Inter­net - war­um also noch­mal eine schrei­ben? Der Grund ist schnell erklärt: Kei­ne der Anlei­tun­gen - wenig­stens sol­che, die ich gefun­den habe - beschreibt den Bau Zug-um-Zug, also in ein­fa­chen, ver­ständ­li­chen Schrit­ten. Ich habe mich nun bemüht, das zu ver­bes­sern indem ich zu jedem Bild eini­ge Sät­ze sage und auf mög­li­che Schwie­rig­kei­ten beim Zusam­men­bau hin­wei­se. Außer­dem sind alle gebrauch­ten Tei­le leicht ver­füg­bar - lee­re Fut­ter­do­sen fal­len bei jedem Aqua­ria­ner an und Kaf­fe­au­to­ma­ten gibt es mitt­ler­wei­le auch in vie­len Haus­hal­ten, etwas Aqua­ri­en­si­li­kon hat wohl auch Jede/-r im Haus, die/der ein Aqua­ri­um betreibt ....
 
["click!" auf ein Bild vergrößert ....]
 

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Aus­gangs­pro­dukt sind zwei han­dels­üb­li­che Schraub­deckel­do­sen aus Pla­stik - ich habe von GROTECH die "Nut­ri Mari­ne instant" Behäl­ter genom­men. Die Schraub­deckel ermög­li­chen es die Fal­le spä­ter leicht auf- und zuzu­ma­chen und den Inhalt zu über­prü­fen. Sie sind außer­dem dun­kel, was die Wür­mer anzieht - ein­mal von dem 'Köder' im Inne­ren abgesehen.

Als Rohr habe ich ein Teil aus einem - eben­falls han­dels­üb­li­chen - Was­ser­fil­ter für die weit ver­brei­te­ten JURA-Kaf­fee­ma­schi­nen genom­men: Dazu schnei­det man den Fil­ter an obe­ren Ende mit einem schar­fen Mes­ser ('cut­ter') auf und holt das Rohr samt porö­sem End­stück (die Ver­dickung am rech­ten Ende) her­aus. Gut abwa­schen und durch­spü­len, damit kein Fil­ter­gra­nu­lat mehr anhaftet.

Dann braucht man noch ein Stück Vließ­mat­te, eine Sei­te glatt, die ande­re Sei­te fluf­fig-locke­re Fasern. Es reicht ein Stück von 10 x 10 cm, da kann man ein (gebrauch­tes) Pad aus einem Eheim-Fil­ter nehmen.

Zum Kle­ben braucht man Aqua­ri­en­si­li­kon - hier nicht abge­bil­det. Tan­git ist nicht zu gebrau­chen, weil die Dosen aus PP und nicht PVC sind - PP kann Tan­git nicht ver­kle­ben. Um das zuge­schnit­te­ne Fil­ter­wat­te­stück zu kle­ben emp­fiehlt sich dop­pel­sei­ti­ges (Tep­pich-) Klebeband.

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In den Fut­ter­do­sen ist oben­auf ein Klar­sicht­deckel als Feuch­tig­keits­schutz ein­ge­setzt - den legt man auf das Vließ und zeich­net den Außen­durch­mes­ser an:
(!) Aber nicht am ange­zeich­ne­ten Rand schnei­den, son­dern ca. 3-4 mm wei­ter innen, dann paßt das zuge­schnit­te­ne Stück in den (durch­sich­ti­gen) Karsichtdeckel.

Mit einem Rohr­schnei­der (es funk­tio­niert auch mit einem schar­fen Mes­ser) wird nun ein Stück von dem Röhr­chen abge­schnit­ten. 4-5 cm sind genug. Am Ende setzt man die porö­se Kap­pe wie­der auf. Das ist an einem Ende der Fal­le der Was­ser­ein­laß, damit ein wenig Strö­mung in der Fal­le ent­steht und an der Ein­gangs­sei­te her­aus­kommt - das soll die Wür­mer anlocken.

In den Deckel bohrt man ein pas­sen­des Loch, gera­de groß genug, damit das Röhr­chen hin­ein­paßt, innen mit ein wenig Sili­kon­kle­ber befestigen/abdichten.

Von außen sieht das eine End­stück dann so wie hier abge­bil­det aus. Die Kap­pe ist porös, also dar­auf ach­ten, daß sie nicht mit dem Sili­kon­kle­ber ver­stopft wird.

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Aus dem Boden der Dosen schnei­det man nun eine kreis­för­mi­ge Öff­nung her­aus - gera­de genug Rand las­sen, damit der Boden sta­bil bleibt und die bei­den Dosen anein­an­der geklebt wer­den können.

Hier sind bei­de Dosen - Boden her­aus­ge­trennt - mit den Deckeln zu sehen.

Der Klar­sicht­ein­satz mit dem Fil­ter­vließ muß nun mit ein wenig Sili­kon so in den zwei­ten Deckel geklebt wer­den, daß die rau­he Sei­te nach innen, also zur Deckel­un­ter­sei­te zeigt.

Man bohrt nun (hier noch in zwei Tei­len gezeigt - soll­te aber zusam­men­ge­baut gemacht wer­den) ein exzen­tri­sches Loch durch Deckel und Klar­sicht­ein­satz. Gera­de groß genug, damit ein kur­zes Rohr­stück durch­ge­scho­ben wer­den kann. Auch hier innen mit ein wenig Sili­kon­kle­ber befestigen/abdichten.

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Das kur­ze Stück ist bereits ein­ge­fügt. Es ist noch ein­mal auf dem Zoll­stock abge­legt, damit man die ca.-Länge sehen kann (2 cm). Das Rohr wird gera­de so weit ins Inne­re gescho­ben, daß es durch das Vließ nicht mehr bedeckt wird - die Wür­mer haben es so spä­ter sehr schwer den "Augang" wiederzufinden.

Die bei­den Dös­chen sind ver­klebt, der Deckel mit dem porö­sen End­stück ist auf­ge­schraubt, man sieht das Ein­gangs­rohr im zwei­ten Deckel davor.

Hier noch ein­mal die drei Tei­le der Wurmfalle.

Zusam­men­ge­schraubt sieht die fer­ti­ge Fal­le jetzt so aus wie in Bild (16) gezeigt. Links das Röhr­chen abge­deckt mit der porö­sen Kap­pe, rechts die Eintrittsöffnung.

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Als Beschwe­rung ver­wen­de ich ein Stück Blei (Ang­ler­be­darf), das zusam­men mit ein paar Fut­ter­pel­lets lose in die Fal­le gege­ben wird. Nun taucht man das Rohr ein und läßt es voll Was­ser lau­fen, aber dar­auf ach­ten, daß die Köder­pel­lets nicht wie­der aus­ge­spült wer­den (!). Man setzt den zwei­ten Deckel (Ein­tritts­öff­nung) auf und taucht so unter, daß auch der letz­te Rest Luft ent­wei­chen kann.

Nun an einer leicht zugäng­li­chen Stel­le im Becken pla­zie­ren - und zwar so, daß das Ein­gang­rohr auf Boden­ebe­ne liegt, das Aus­gangs­rohr der Strö­mung zuge­wandt ist.

Jetzt heißt es:
WARTEN - und mit etwas Geduld fin­det man nach zwei- bis drei Tagen schon ein paar Wür­mer und ande­res Klein­ge­tier in der Fal­le [Bil­der dazu folgen!]

Stich­wor­te: Pla­ge­gei­ster; See­was­ser; Bor­sten­wurm; Fal­le; Selbst­bau; Aqua­ri­um; Würmer.

bookmark_borderLiebst Du mich - lieb' ich Dich .... (I)

Wenn die 'eta­blier­ten Medi­en' den Web­logs "Bedeu­tungs­lo­sig­keit" vor­wer­fen - was natür­lich sofort einen Sturm der Ent­rü­stung eben­dort (in den Web­logs) ent­facht - ist schon etwas Wah­res daran.

Nein, ich fal­le jetzt nicht über die Strick- Häkel- und Koch­blogs, die Gar­ten- Hob­by- und Par­tei­en-Blogs her, die haben für ihre "Ziel­per­so­nen" durch­aus eine Bedeu­tung, son­dern ich stel­le 'mal eini­ge Über­le­gun­gen zu den übri­gen, den The­men-Mix-Blogs her. Das sind die "Feld-Wald-und-Wie­sen-Blogs" mit breit gefä­cher­ten The­men, etwas so wie mei­ne eige­nen Web­logs. Obwohl das zuerst ein­mal so klingt, als ob ich mich da ein­ord­ne, ist es doch der Beginn einer Abgrenzung.

In 2004, als ich anfing zu blog­gen, gab es weni­ger als 10.000 Web­logs. Mitt­ler­wei­le wer­den die Zah­len für Deutsch­land auf ca. 500.000 geschätzt. Wer also heu­te die Behaup­tung auf­stellt "Web­logs ver­brei­ten Mei­nung, nicht recher­chier­te Infor­ma­ti­on" liegt schon fast rich­tig, denn für 99% aller Web­logs trifft das bestimmt zu.

Über den Nut­zen man­cher 'Infor­ma­ti­on' die ver­brei­tet wird kann man strei­ten - aber muß denn immer Alles 'nütz­lich' sein? Ein gro­ßer Teil der Blog­ger-Sze­ne genügt sich selbst, was hei­ßen soll: Man bil­det "Zir­kel", die sich gegen­sei­tig bestä­ti­gen und hofie­ren, sich äußer­ster Zunei­gung ver­si­chern und mit Bana­li­tä­ten ange­füllt sind. Ein harm­lo­ser Zeit­ver­treib für unbe­darf­te See­len die frü­her mög­li­cher­wei­se per Tele­fon mit ihren weni­gen Bekann­ten ihre tri­via­len Erleb­nis­se über Stun­den aus­ge­tauscht haben - "Fra­gen Sie Frau Ire­ne" ist tot, die­se Funk­ti­on der See­len­trö­stung und des All­tags­ra­tes haben Web­logs übernommen ....

Auch die BRA­VO-Inhal­te, und sei­en sie zu ihrer besten Zeit gesell­schaft­lich noch so kon­tro­vers gewe­sen, sind gera­de­zu eine Lach­num­mer wenn man sie mit dem ver­gleicht was in eini­gen Blogs so an 'Soft-Por­no­gra­phie' aus­ge­brei­tet wird. Play­box, Hust­ler, Pent­house? Da gibt es 'schär­fe­res' Bild­ma­te­ri­al in Blogs ....

Web­logs mit rei­nem Unter­hal­tungs­an­spruch - "fun, fun, fun!" - gibt es in gro­ßer Zahl. Schlimm sind Jene, die aus dem Inter­net zusam­men­ge­such­te Wit­ze & Kari­ka­tu­ren bün­deln und so mit ande­rer Men­schen Arbeit eine gewis­se Bekannt­heit für sich zu selbst errei­chen suchen. Da sich sowas höch­stens für puber­tie­ren­de Teen­ager und Men­schen auf deren gei­sti­gem Niveau eig­net lau­fen sich die­se Blogs irgend­wann 'tot'.
Nicht nur wegen des Publi­kums, beson­ders wegen der Inhal­te: Stän­dig etwas Neu­es zu fin­den wird für die­se 'Autoren' immer müh­sa­mer und je mehr sie ver­öf­fent­li­chen, desto schwe­rer wird es für sie bei der näch­sten Suche erfolg­reich zu sein.

Intel­li­gen­ter sind da schon sol­che Web­logs, die sich bestimm­te (bekann­te) The­men aus einer völ­lig neu­en Per­spek­ti­ve anse­hen und lau­ni­sche Tex­te dazu verfassen. 

(wird fort­ge­setzt ....)

bookmark_borderKürzlich ....

schrieb ich unter dem Titel "Ohne jede Moral ...." mei­ne Mei­nung zur Fra­ge der Treue & des Fremd­ge­hens - und dazu, daß ich es ver­ach­tens­wert fin­de, wenn man sich mit der­glei­chen Akti­vi­tä­ten auch noch brü­stet - so nach dem Motto:


"Schaut her, was bin ich
für ein tol­ler Kerl | für eine begeh­rens­wer­te Frau
- ich kann Vie­le haben!"


Der Auf­schrei der 'Meu­te' war ent­spre­chend groß. Eine stets vor­han­de­ne Schar von 'Bewun­de­rern' und 'Mit­läu­fern', Sate­lit­ten, die Alles, was ihre Ido­le nie­der­schrei­ben, mit "AHs" und "OHs" der unter­wür­fi­gen Zustim­mung beglei­ten, weil sie selbst zu ein­fäl­tig sind kla­re, vor allem eige­ne Gedan­ken zu äußern, hat natür­lich sofort einen Auf­schrei hören las­sen und ich bin - eben­so natür­lich - der größ­te Schur­ke bei "two­day", nein, min­de­stens des gesam­ten Internets ....

Das glei­che Muster gab es frü­her schon 'mal:
Glei­che Zusammenrottung,
glei­che auf­ge­bläh­te Empörung,
glei­ches Groß­manns­geh­abe von ein­zel­nen Bloggenden .... 

Ein Lehr­stück für Haß auf Anders­den­ken­de, hyste­ri­schen Aktio­nis­mus & blan­ke Gedan­ken­lo­sig­keit - nur die­ses mal mit ande­ren Akteu­ren, dar­un­ter sol­chen, die sich für die *neu­en* Alpha-Blog­ger bei "two­day" hal­ten und es nicht dul­den wol­len, wenn eine gegen­tei­li­ge Mei­nung fest­ge­hal­ten und ver­öf­fent­licht wird. Wür­de man das 'mob­bing' nen­nen wären wahr­schein­lich alle Betei­lig­ten hoch­em­pört, nein, sie doch nicht, sie sind doch tole­rant und libe­ral und weltoffen ....


Aber nur, solan­ge man ihnen nicht widerspricht.
Denn sonst schält sich der Wolf aus sei­nem 'libe­ra­len' Schafspelz ....

Das ist das eigent­li­che Lehr­stück:
Wie dünn näm­lich die "demo­kra­ti­sche" Haut ist,
die die öster­rei­chisch-deut­schen Radi­ka­len* bedeckt.


 
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Den - ver­bli­che­nen - Hai­der hat angeb­lich ja auch nie­mand gewählt ....