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bookmark_borderEs geschehen noch "Zeichen & Wunder" ....

.... ein Bericht über die "Pira­ten Par­tei" im Lokal­blatt! Ich war tat­säch­lich erstaunt .... aller­dings war­te ich immer noch auf eine Ant­wort auf mei­nen "Leser­bief" - so rich­tig auf Papier und im Umschlag ver­sandt - an den Chefredakteur.

Doch bei nähe­rem Hin­se­hen kommt der Haken: "Lega­li­sie­ren von Pri­vat­ko­pien" steht lt. Aus­sa­ge der Zei­tung an erster Stel­le - Tja, sagt da Lies­chen Mül­ler, das geht mich nichts an .... Hät­te man z.B. wahr­heits­ge­mäß auf die nutz- und sinn­lo­sen Netz­sper­ren hin­ge­wie­sen anstatt pau­schal von "Über­wa­chungs­staat auf digi­ta­ler Ebe­ne ver­hin­dern", dann wäre man den zah­len­den Anzei­gen­kun­den schon wie­der auf die Füße getre­ten und am Ende hät­ten die Leser gar ver­stan­den was die Pira­ten Par­tei eigent­lich will .... 


 

In die­ser Gra­phik wird dar­ge­stelt, wel­che Sitz­ver­tei­lung bei der Kom­mu­nal­wahl erreicht wor­den wäre (unter­stellt: Glei­che Stimm­ver­hält­nis­se wie bei der Europa-Wahl).


 

 

 
[Quelle/Bilder: WNv. 09.06.2009]


 

bookmark_borderZweckmäßig & ökonomisch ....

ist der Kör­per der mei­sten Leben­we­sen auf­ge­baut - ohne 'Schnör­kel', die Form folgt der Funk­ti­on - und den­noch im wah­ren Sin­ne "schön"!

Über­flüs­si­ge Ele­men­te feh­len, alles hat Bedeu­tung für's Überleben ....



 
[Quelle/Bild]

 

bookmark_borderWahlrechtsänderung?

In einem ersten Schritt soll­ten alle Diä­ten der Volks­ver­tre­ter auf dem der­zei­ti­gen Stand ein­ge­fro­ren wer­den. Das lie­ße sich ein­fach im Euro­pa­par­la­ment, über den Bun­des­tag bis auf kom­mu­na­le Ebe­ne durch­set­zen. In Zukunft soll­ten dann die Poli­ti­ker ihre aktu­el­len Bezü­ge pro­zen­tu­al zur Wahl­be­tei­li­gung aus­be­zahlt bekom­men. [Zitat]

Wenn schon - denn schon:
Zusätz­lich bzw. alter­na­tiv soll­te die Zahl der Man­da­te von der Zahl der Wäh­len­den abhän­gig gemacht werden!

Der­zeit ist die Zahl der Abge­ord­ne­ten (von Über­hang-Man­da­ten ein­mal abge­se­hen) nur davon abhän­gig wie­vie­le poten­ti­el­le Wäh­ler vor­han­den sind - und dar­aus wer­den Wahl­krei­se gebil­det, deren Zahl dann die Sit­ze im Par­la­ment bestimmt. Ein Wahl­kreis kann völ­lig unab­hän­gig von der abso­lu­ten Zahl derer ‘gewon­nen’ wer­den die tat­säch­lich wäh­len gehen ….

Wür­de aber die Zahl der tat­säch­lich Wäh­len­den zur Fest­le­gung der Zahl der Par­la­ments­sit­ze zugrun­de gelegt, dann hät­ten die Par­tei­en ein Inter­es­se dar­an mög­lichst vie­le Men­schen dazu zu brin­gen zu wählen ….

Dadurch könn­te auch das Pro­blem der Lan­des­li­sten-Kan­di­da­ten redu­ziert wer­den, denn bei sin­ken­dem Inter­es­se (z.B. durch Auf­stel­lung von Kan­di­da­ten die eigent­lich nie­mand haben will) wür­de auch die Zahl der soge­nann­ten ‘siche­ren Listen­plät­ze’ unsi­cher und die Kan­di­da­ten müß­ten sich wie­der ernst­haft bemü­hen Direkt­man­da­te zu gewin­nen anstatt sich zurück­zu­leh­nen weil sie ja ‘abge­si­chert’ sind ….

bookmark_border"Qualitätsjournalismus"
- eine Resolution schafft Unruhe

[ZITAT eines Kom­men­tars zum Aus­gangs­ar­ti­kel von DonAl­phon­so via fefe]

" .. Jour­na­li­sten haben schein­bar immer noch nicht ver­stan­den, dass nicht Goog­le der Feind ist, son­dern Mobile.de, monster.de und Immobilienscout24 (nur exem­pla­risch). Das hat den Zei­tun­gen vor knapp 10 Jah­ren den Hals gebro­chen. Die FAZ hat sich z.B. im Stel­len­markt dumm und däm­lich ver­dient. Weil die FAZ die ein­zi­ge Zei­tung war, in der man die guten Jobs fin­den konn­te. Hier wur­de die Ziel­grup­pe zusam­men­ge­bracht. Genau das Glei­che gilt für Immo­bi­li­en­an­zei­gen und Auto­an­zei­gen in loka­len Zeitungen.

Kei­ne der alten Zei­tun­gen hat es geschafft, hier früh genug zu reagie­ren. Und als man es dann end­lich ange­gan­gen ist, wur­de das gepreist wie vor­her im Print und natür­lich hat es auch dann nie­mand gekauft. Eine Anzei­ge im Inter­net kostet aber ziem­lich genau nichts. Craigs­list in den USA zeigt es. Inzwi­schen sind die Prei­se auf dem Niveau der Kon­kur­renz ange­kom­men, aber die ehe­mals so üppi­ge Mar­ge ist hin.

Das hat den ersten gro­ßen Knick in den Ein­nah­men gebracht. Ver­glei­che mal einen Anzei­gen­teil 1995 mit dem von heu­te. Da sind die Ein­nah­men geschätzt um mind. 80% gesunken. ..

Ab die­sem Zeit­punkt hat die Pres­se den Kampf gegen die Inter­net­kon­kur­renz ver­lo­ren. Der erste gro­ße Bat­zen, mit dem man quer­fi­na­zie­ren konn­te, war weg. Es wur­de gespart (was aus qua­li­ta­ti­ver Sicht falsch ist, aber wirt­schaft­lich wohl ein­fach nicht anders ging), aber damit wur­de das Pro­dukt wie­der ein Stück gene­ri­scher, sprich man hat die glei­chen News wie die ande­ren. Und da die auch im Inter­net sind und zwar am Tag vor­her, hat die Zei­tung ein Problem.

Eine Lösung für eine ein­zel­ne Zei­tung habe ich auch nicht. You’re doomed .. "

Ja, wer zu spät kommt den bestraft das Leben, ich hat­te ja schon vor ein paar Wochen auf die Unsin­nig­keit der Ver­le­ger­for­de­rung hin­ge­wie­sen ihre (von Agen­tu­ren abge­schrie­be­nen und schlecht gekürz­ten) "Wer­ke" als "Kul­tur­gut" zu verkaufen .... 

bookmark_borderWie es wirklich aussieht ....

CDU - gegen­über 1999 in 2004 - 2,8%;
gegen­über 2004 in 2009 - 5,8%;

CSU - gegen­über 1999 in 2004 - 1,4%;
gegen­über 2004 in 2009 - 0,8%;
Ich kann da kei­nen "Erfolg" erkennen ....

SPD - gegen­über 1999 in 2004 - 9,2%;
gegen­über 2004 in 2009 - 0,7%;
- 10% in zehn Jah­ren, das ist das Ergeb­nis von Schrö­der, Cle­ment, Müntefering!

Grü­ne - gegen­über 1999 in 2004 +5,5%;
gegen­über 2004 in 2009 + 0,2%;
+ 0,2 (2009) sind bestimmt kein Anlaß zum Jubel ....

FDP - gegen­über 1999 in 2004 +3,1%;
gegen­über 2004 in 2009 +4,9%;
"Faul­heit zahlt sich aus" - wer nicht anwe­send ist kann auch nichts falsch machen ....

PS / *edit*
Hier geht's zu den Ergeb­nis­sen der PIRATENPARTEI - garan­tiert unge­schönt!

*2.edit*
Stadt Mün­ster: PIRATEN 1.175 Stim­men 1,1%

 1999 [in %] 

 1999 [Gewinne+Verluste] 

 2004 [in %] 

 2004 [Gewinne+Verluste] 

 2009 [in %] 

 2009 [Gewinne+Verluste] 

[Quel­le]
 

*edit*
Im fol­gen­den Video sagt Rudi Dutsch­ke ein paar klu­ge Wor­te über Par­tei­en,
inter­es­sant wird es ab der 4. Minute ....



Teil II des Interviews;
Teil III des Interviews;
Teil IV des Interviews;
Teil V des Interviews.

 

bookmark_borderVon Schafen & Wölfen ....

Die "Wöl­fe" sind die Politiker.
Vor Wah­len fres­sen sie Krei­de und ver­su­chen sich den Scha­fen (= Wäh­lern) als ihres­glei­chen zu verkaufen.

Schlimm ist, daß eine rie­sen­gro­ße Zahl der Wäh­ler-Scha­fe es glau­ben und sich so selbst ans Mes­ser liefern ....

Ein Bei­spiel für ein sol­ches Wolfs-Schaf ....