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bookmark_border„Was die Menschen nicht brauchen
sind wohl überlegte,
langfristige Veränderungen und Konzepte,“
sagte Josef Ackermann ....

Ich habe mir die Augen gerie­ben und weitergelesen ....
Mir ist jetzt noch ganz wirr zumu­te vor lau­ter BLASEN ....

[Hin­weis gefun­den bei 'step­pen­hund']

Dazu paßt dies:
 


[Quel­le: Dil­bert dai­ly feed]

 

bookmark_borderBekenntnis ....

& Auf­ruf zu soli­da­ri­schem Handeln.

Jüngst hat­te ich eine Dis­kus­si­on, in deren Ver­lauf mir vor­ge­wor­fen wur­de ich sähe nicht die posi­ti­ven Sei­ten des Staa­tes in dem wir leben. Das brach­te mich ins Grü­beln. Weil wir in weni­gen Tagen ein neu­es Jahr ein­läu­ten scheint es ange­bracht ein paar Gedan­ken - also das Ergeb­nis der Grü­belns - festzuhalten .... 

Natür­lich leben wir unter - ver­gleichs­wei­se - para­die­si­schen Umständen:
Schaut man sich z.B. die Ver­hält­nis­se in vie­len Staa­ten des mitt­le­ren Ostens und Afri­kas, in Asi­en und Mit­tel­ame­ri­ka an, dann kann man nur froh sein nicht dort leben zu müssen.

Doch bei aller Dank­bar­keit dafür darf nicht ver­ges­sen wer­den, wel­che Bedro­hun­gen von innen bestehen, die durch­aus gee­eig­net sind sol­cher­lei posi­ti­ve Umstän­de sehr rasch 'kip­pen' zu las­sen - und bevor man sich ver­sieht ist aus einer Demo­kra­tie ein Poli­zei­staat geworden ....

Gera­de weil ich vie­ler­lei Anzei­chen sehe die die­se Gefahr greif­bar wer­den las­sen bin ich manch­mal so kri­tisch - schon bei klei­nen, schein­bar gering­fü­gi­gen Anläs­sen .... die sind in ihrer Sum­me eine Gefahr, obwohl jede für sich genom­men läp­pisch erscheint. Es wird " .. Krieg gegen die Arbeits­lo­sen, anstatt gegen die Arbeits­lo­sig­keit und die dar­aus ent­ste­hen­den Nöte und Zwän­ge. .. " geführt. Genau­so sieht es z.B. bei der Inter­net­kri­mi­na­li­tät aus, das soll­te uns zu den­ken geben!

Vie­le unse­rer Poli­ti­ker sind Com­pu­ter-Analpha­be­ten - und den­noch getrau­en sie sich in die­se Tech­no­lo­gie und ihre Nut­zung einzugreifen:
"Sto­chern im Nebel", das wäre da wohl die rich­ti­ge Metapher ....
Bei­spiel Vor­rats-Daten­spei­che­rung, Ganz­kör­per­scan, die Vor­stö­ße Sei­ten 'aus­zu­fil­tern', der Buh­mann 'Kin­der­por­no­gra­phie', das Nach­ge­ben gegen­über der geball­ten Macht der Ver­la­ge hin­sicht­lich der Samm­lung von Doku­men­ta­tio­nen durch die Fern­seh­an­stal­ten, die Ver­bal­at­tacken und Sperr­ver­fü­gun­gen durch Regie­rungs­prä­si­den­ten mit der Begrün­dung der Unschäd­lich­ma­chung 'rech­ten' Gedan­ken­gu­tes .... die­se Liste lie­ße sich leicht fort­set­zen, ich schen­ke es mir aber, denn Vie­le die hier lesen wis­sen sowie­so wovon die Rede ist.

Wenn ich mir für das näch­ste Jahr etwas wün­sche, dann ist es ein Zuwachs an Wis­sen bei den Ver­ant­wort­li­chen, bes­se­re Aus­wahl von Beratern/Fachleuten - näm­lich sol­chen, die wirk­lich etwas von dem Feld ver­ste­hen, für das sie 'sach­ver­stän­dig' sind - und natür­lich zuletzt ein ent­spann­ter Umgang mit dem Inter­net und sei­nen Folgen.
Wei­ter wün­sche ich mir, daß die Wäh­ler beim wäh­len nicht ver­ges­sen wer sich in 2008 dar­an gemacht hat Grund­rech­te aus­zu­höh­len indem uns fik­ti­ve Gefah­ren sug­ge­riert werden.
Schließ­lich wün­sche ich mir noch einen Grund­kon­sens vie­ler Blog­gen­den sich 'aktiv' dar­an zu betei­li­gen - recht­zei­tig vor den Wah­len in 2009 - deut­lich zu machen wel­che Poli­ti­ker für wel­che Poli­tik ste­hen und ob sie nach der letz­ten Wahl das getan haben was sie vor der Wahl versprachen .... 

In den vie­len Jah­ren - ich benut­ze Com­pu­ter seit 1988 - ist mir noch an kei­ner Stel­le eine "unmit­tel­bar dro­hen­de Gefahr" für unser Staats­we­sen zuerst in BTX, spä­ter im Inter­net begegnet.

Mit einer Ausnahme:
Poli­ti­kern, die glau­ben da etwas 'regu­lie­ren' zu müssen ....

Dage­gen soll­ten sich Alle aus­spre­chen, denen etwas an den Frei­heits­rech­ten liegt, die wir in unse­rem Grund­ge­setz fest­ge­schrie­ben finden.

bookmark_borderSplitter ....

  1. Das wird sicher auch hier­zu­lan­de wie­der auf­ge­nom­men und dis­ku­tiert werden:

    " .. the tit­le cer­tain­ly cat­ches atten­ti­on, refer­ring to what Pas­ca­li-Bon­a­ro calls “the best kept secret” of child birth – that some women report having an orgasm [Orgasms During Child­birth?] as the baby exits the birth canal. .. "

  2. Ich müß­te lügen wenn ich behaup­ten woll­te, daß mich sol­che Ver­öf­fent­li­chun­gen noch verwundern:

    " .. Ber­nard L. Mad­off, a legend among Wall Street trad­ers, was arre­sted on Thurs­day mor­ning by fede­ral agents and char­ged with cri­mi­nal secu­ri­ties fraud stem­ming from his company’s money manage­ment business. .. "

  3. Die Ver­flech­tung zwi­schen Kana­da und den USA führt zu Ver­wer­fun­gen in bei­den Ländern:

    " .. The ongo­ing ass­ault on jobs in the U.S. con­tin­ued unab­a­ted on Mon­day, 8 Decem­ber 2008, with seve­ral major com­pa­nies announ­cing plan­ned lay­offs num­be­ring in the thou­sands. Near­ly 2 mil­li­on jobs alre­a­dy have been cut so far this year. .. "

  4. Zeich­nun­gen "ver­tont" - auf wel­che Ideen man­che Men­schen so kommen:

    " .. Noch nie war es so ein­fach wie heu­te, mit einem Blei­stift Krach, ja sogar Musik zu machen, denn jetzt gibt es den von Jay Sil­ver erdach­ten “Draw­dio”. Die­se klei­ne Schal­tung, die im Wesent­li­chen einen ana­lo­gen Syn­the­si­zer dar­stellt, nutzt die Leit­fä­hig­keit des Graphits .. "

bookmark_border"Systemkonform & Staatstragend"

so wünscht sich die Poli­tik die Presse:
Nur ja nicht kri­tisch, Zwei­fel ganz zart & sacht angedeutet
- und nichts Nega­ti­ves über die Ent­schei­dun­gen der Regierung ....

[Quelle/Text: Mün­ster­sche Zei­tung v. 11.12.2008]
 
Wie­der eine Chan­ce ver­tan ein­mal zu fra­gen ob es nicht bes­ser ist die zugrund­lie­gen­den Ereig­nis­se, Struk­tu­ren und poli­ti­schen Ver­hält­nis­se zu ver­bes­sern - dann wird sich das Pira­ten­pro­blem ganz von selbst lösen .... anstatt also kri­tik­los ins Horn zu sto­ßen hät­te hier der Leit­ar­tik­ler Mar­tin Rück­er die Gele­gen­heit nut­zen kön­nen sich mit den sozia­len und gesell­schaft­li­chen Pro­ble­men in den Hei­mat­län­dern der Pira­ten und mit den Ursa­chen für den Anstieg der Pira­te­rie in die­ser Ecke der Welt befas­sen kön­nen. Das erfor­dert unzwei­fel­haft etwas mehr Auf­wand als aus Agen­tur­mel­dun­gen eine "Mei­nung" zusammenzubasteln ....

Es ist auch immer wie­der erstaun­lich zu lesen, daß Sol­da­ten sich "in gro­ße Gefahr" bege­ben müs­sen. Ist es nicht das Wesen des Mili­tärs Gefech­te zu füh­ren und dabei zu töten und getö­tet zu wer­den? Sind wir denn so 'über­kor­rekt', daß die­se Bin­sen­weis­heit jedes­mal wie­der umschrie­ben und schön­ge­re­det wird?

Krieg - egal ob gegen regu­lä­re Trup­pen, Par­ti­sa­nen oder Pira­ten führt zu Tod, Ver­wun­dung und gege­be­nen­falls anhal­ten­der Inva­li­di­tät! Das soll­ten Jene beden­ken, die oft sehr schnell dabei sind Trup­pen irgend­wo­hin zu schicken .... wenn es aber nötig ist ver­die­nen die­se Sol­da­ten die beste Aus­rü­stung, die beste medi­zi­ni­sche und mate­ri­el­le Ver­sor­gung die mög­lich ist - und nicht das graus­li­ge, halb­her­zi­ge Gezö­ge­re das ihnen den ohne­hin schon mies bezahl­ten "Job" noch mie­ser erschei­nen läßt .... 

Ja, Herr Mar­tin Rück­er, zum Schluß möch­te ich ihnen emp­feh­len ein­mal eine Such­ma­schi­ne ein­zu­set­zen und sich - neben den gän­gi­gen Agen­tur­mel­dun­gen - ein brei­te­res Bild des Mei­nungs­spek­trums zu ver­schaf­fen. Natür­lich emp­feh­le ich das, weil ich den­ke, dann könn­te der näch­ste Bei­trag von Ihnen mög­li­cher­wei­se etwas 'aus­ge­wo­ge­ner' wer­den als der oben zitierte ....

[Zusätz­li­che Lek­tü­re zum The­ma - und das kostet nur weni­ge Minu­ten für die Suche:
Quel­le A; Quel­le B; Quel­le C.]

 

bookmark_borderBekenntnis ....

Inne­zu­hal­ten und dar­über nach­zu­den­ken was man so in dem aus­lau­fen­den Jahr getan hat und was man sich für das neue Jahr wünscht ist jetzt, kurz vorm Jah­res­wech­sel, sicher nicht verfrüht ....

(mehr ....)

bookmark_borderGeben ist seliger denn nehmen ....

Weil ja bald Weih­nach­ten ist 'mal eine eher 'sen­ti­men­ta­le Geschichte':

I was at the cor­ner gro­cery store buy­ing some ear­ly pota­toes. I noti­ced a small boy, deli­ca­te of bone and fea­ture, rag­ged but clean, hung­ri­ly app­ri­sing a bas­ket of fresh­ly picked green peas. 

I paid for my pota­toes but was also drawn to the dis­play of fresh green peas. I am a pusho­ver for crea­med peas and new pota­toes. Pon­de­ring the peas, I couldn't help over­hea­ring the con­ver­sa­ti­on bet­ween Mr. Mil­ler (the store owner) and the rag­ged boy next to me. 

'Hel­lo Bar­ry, how are you today?' 

'H'lo, Mr. Mil­ler. Fine, thank ya. Jus' admi­rin' them peas. They sure look good.' 

'They are good, Bar­ry. How's your Ma?' 

'Fine. Git­tin' stron­ger alla' time.' 

'Good. Anything I can help you with?' 

'No, Sir. Jus' admi­rin' them peas.' 

'Would you like to take some home?' asked Mr. Miller. 

'No, Sir. Got nut­hin' to pay for 'em with.' 

'Well, what have you to trade me for some of tho­se peas?'

'All I got's my pri­ze marb­le here.' 

'Is that right? Let me see it' said Miller. 

'Here 'tis. She's a dandy.' 

'I can see that. Hmmmmm, only thing is this one is blue and I sort of go for red. Do you have a red one like this at home?' the store owner asked.

'Not zack­ley but almost..' 

'Tell you what. Take this sack of peas home with you and next trip this way let me look at that red marb­le'. Mr. Mil­ler told the boy.

'Sure will. Thanks Mr. Miller.' 

Mrs. Mil­ler, who had been stan­ding near­by, came over to help me. With a smi­le she said, 'The­re are two other boys like him in our com­mu­ni­ty, all three are in very poor cir­cum­stances. Jim just loves to bar­gain with them for peas, app­les, toma­toes, or wha­te­ver. When they come back with their red marbles, and they always do, he deci­des he doesn't like red after all and he sends them home with a bag of pro­du­ce for a green marb­le or an oran­ge one, when they come on their next trip to the store.' 

I left the store smi­ling to mys­elf, impres­sed with this man. A short time later I moved to Colo­ra­do, but I never for­got the sto­ry of this man, the boys, and their bar­te­ring for marbles. 

Seve­ral years went by, each more rapid than the pre­vious one. Just recent­ly I had occa­si­on to visit some old fri­ends in that Ida­ho com­mu­ni­ty and while I was the­re lear­ned that Mr. Mil­ler had died.

They were having his visi­ta­ti­on that evening and kno­wing my fri­ends wan­ted to go, I agreed to accom­pa­ny them. Upon arri­val at the mor­tua­ry we fell into line to meet the rela­ti­ves of the decea­sed and to offer wha­te­ver words of com­fort we could. 

Ahead of us in line were three young men. One was in an army uni­form and the other two wore nice hair­cuts, dark suits and white shirts ... all very pro­fes­sio­nal loo­king. They approa­ched Mrs. Mil­ler, stan­ding com­po­sed and smi­ling by her husband's cas­ket. Each of the young men hug­ged her, kissed her on the cheek, spo­ke brief­ly with her and moved on to the casket. 

Her mis­ty light blue eyes fol­lo­wed them as, one by one, each young man stop­ped brief­ly and pla­ced his own warm hand over the cold pale hand in the cas­ket. Each left the mor­tua­ry awk­ward­ly, wiping his eyes.

Our turn came to meet Mrs. Mil­ler. I told her who I was and remin­ded her of the sto­ry from tho­se many years ago and what she had told me about her husband's bar­te­ring for marbles. With her eyes gli­stening, she took my hand and led me to the casket. 

'Tho­se three young men who just left were the boys I told you about. They just told me how they app­re­cia­ted the things Jim 'traded' them. Now, at last, when Jim could not chan­ge his mind about color or size ... they came to pay their debt.'

'We've never had a gre­at deal of the wealth of this world,' she con­fi­ded, 'but right now, Jim would con­sider hims­elf the richest man in Idaho'

With loving gent­le­ness she lifted the lifel­ess fin­gers of her decea­sed hus­band. Rest­ing under­neath were three exqui­si­te­ly shi­ned red marbles.

 
The Moral :
We will not be remem­be­red by our words, but by our kind deeds. Life is not mea­su­red by the breaths we take, but by the moments that take our breath .. 

Today I wish all of you rea­ders a day of ordi­na­ry miracles:
.. A fresh pot of cof­fee you didn't make yourself
.. An unex­pec­ted pho­ne call from an old friend
.. Green stop­lights on your way to work
.. The fastest line at the gro­cery store
.. A good sing-along song on the radio
.. Your keys found right whe­re you left them.

bookmark_borderGriechenland / "FUD"*

Furcht, Unsi­cher­heit und Zwei­fel säen:
Das ist die Metho­de Men­schen davon abzu­brin­gen sich so zu ver­hal­ten, zu ent­schei­den und zu äußern wie es der 'gesun­de Men­schen­ver­stand' ihnen suggeriert ....

Grie­chen­land macht ja der­zeit Schlag­zei­len - aber stimmt das denn alles so, wie es uns von den Nach­rich­ten­spre­chern vor­ge­le­sen wird?


* "FUD" ("fear, uncer­tain­ty and doubt"; Deutsch: Furcht, Unsi­cher­heit und Zweifel)

 

bookmark_borderEs ist üblich ....

für 'aus­ge­schie­de­ne' oder 'Ex'-Präsidenten eine Biblio­thek einzurichten .... 

Dem Ver­neh­men nach ist das auch bei G.W. Bush der Fall, obwohl er ein eher gestör­tes Ver­hält­nis zu kom­ple­xen Fra­gen und ver­tief­tem Wis­sen hat - na, mög­li­cher­wei­se sieht das anders aus wenn er nicht mehr im Amt ist ....
Nach­fol­gend eine Ver­laut­ba­rung zur Planung: 

The Geor­ge W Bush Pre­si­den­ti­al Libra­ry is now in the plan­ning stages and accep­ting donations. 

The Libra­ry will include:

  • The Hur­ri­ca­ne Kat­ri­na Room, which is still under construction.
  • The Alber­to Gon­za­les Room, whe­re you won't be able to remem­ber anything.
  •  The Texas Air Natio­nal Guard Room, whe­re you don't even have to show up.
  • The Wal­ter Reed Hos­pi­tal Room, whe­re they don't let you in.
  • The Guan­ta­na­mo Bay Room, whe­re they don't let you out.
  •  The Wea­pons of Mass Des­truc­tion Room, which no one has been able to find.
  • The Natio­nal Debt Room, which is huge and has no ceiling.
  • The Tax Cut Room, with ent­ry only to the wealthy.
  • The Eco­no­my Room, which is in the toilet.
  • The Iraq War Room. (After you com­ple­te your first visit, they make you to go back for a second, third, fourth, and some­ti­mes fifth visit.)
  • The Dick Che­ney Room, in the famous undis­c­lo­sed loca­ti­on, com­ple­te with shot­gun gallery.
  • The Envi­ron­men­tal Con­ser­va­ti­on Room, still empty.
  • The Supre­me Gift Shop, whe­re you can buy an election.
  • The Deci­der Room, com­ple­te with dart board, magic 8-ball, Oui­ja board, dice, coins, and straws.

Note:
The libra­ry will fea­ture an elec­tron micro­scope to help you loca­te and view the President's accomplishments.