bei dem Treffen in Wien wurde ich an eine (wirklich!) liebe Kollegin* erinnert:
Sie war anfangs sehr reserviert, merkte aber bald, daß ich nicht danach trachtete ihr den Job streitig zu machen und nach einiger Zeit entspannte sich unsere Zusammenarbeit - es wurde ein sich ergänzender Austausch von Informationen .... da sie viel länger in diesem Unternehmen und dieser Branche gearbeitet hatte lernte ich viel über die Gegebenheiten und Strukturen - im Gegenzug konnte ich sie manchmal verblüffen, wenn ich ihr eine Interpretation des "Warum" für manche Haltung von KollegInnen, Anweisungen von Vorgesetzten oder Maßnahmen des Marketings gab, vor allem aber haben wir oft über die mißlungenen Versuche von Kollegen und Vorgesetzten - sich wichtig zu machen und in ein 'besseres Licht' zu setzen - herzlich gelacht ....
Nun wird man denken:
Das war eine sehr vertraute, kollegiale Beziehung - die hat bestimmt 'gehalten', auch über das Ende der Beschäftigung hinaus ....
Bedauerlicherweise "NEIN" - nach meinem Austritt habe ich mich nicht mehr bei ihr gemeldet. Ich wollte sie nicht kompromittieren, denn wer Kontakt zu mir hatte war schon der 'Ketzerei' verdächtig .... aber vielleicht liest sie ja eines Tages in diesem Weblog und schreibt mir 'mal ein Email
* (Für mich war es übrigens die einzige 'wahrhaftige' Kollegin, alle anderen hatten eine oder viele schlimme Macken .... da war ALLES vertreten, von der Nymphomanin bis zum "Trautes-Heim-Glück-Allein-Heimchen" ....)





