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bookmark_borderFundstücke ....

Bei der Durch­sicht ver­schie­de­ner alter Akten, die zwi­schen den Büchern mei­nes Vaters lagen, fand ich zwei Gedich­te, die offen­sicht­lich mei­ne Groß­mutter - Leo­ca­dia The­re­se v.S. - geschrie­ben hat ....

Von die­ser Sei­te habe ich sie nie kennengelernt.
Schade.
Aber nun ist mir wenig­stes klar, war­um es mich manch­mal dazu treibt selbst 'zu rei­men' .... das sind die Gene, ganz gewiß!




©



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Noch ein klei­ner Reim von mir:
№ 0498: unaufhaltsam ....
mal sind wir ernst
mal sind wir heiter
- inzwi­schen geht das leben weiter ....



[ 3.058 / vdf ]

© Kei­ne Nut­zung ohne schrift­li­che Erlaubnis!

bookmark_borderJung gefreit - oft gereut ...!

Zu einer Ehe - im her­kömm­li­chen Sinn - braucht man mehr als die sexu­el­le Attrak­ti­on .... und vor allem sta­bi­le finan­zi­el­le Verhältnisse:
Andern­falls ist die 'Bezie­hung' schon von Beginn an zum Schei­tern verurteilt ....


Erst­mals seit Jahr­zehn­ten steigt die Gebur­ten­ra­te bei Teen­agern in den USA wie­der an. Sozio­lo­gen rät­seln über die Ursa­chen.


[Quel­le]


[ 3.051 / ugh ]

bookmark_borderDie Gedanken sind frei ....

aber nur solan­ge sie nicht schwarz auf weiss zu lesen sind ....

 

CNN tele­vi­si­on pro­du­cer Chez Pazi­en­za fired for blog - so weit kann es kom­men - und das ist ja nicht das erste Mal, daß das passiert ....

Blog­gen kann also schon recht gefähr­lich sein:
Es kommt immer auf die Sicht­wei­se der/des Blog­ger/-in/-s an ....

" .. CNN, the most tru­sted name in News for the most brain­wa­shed peo­p­le on the pla­net. .. " - so schreibt ein Kom­men­ta­tor. Dem ist nichts hinzuzufügen! 

 

[ 3.047 / seg ]

bookmark_borderAuf eine kurze Formel gebracht .... (3)

« Bür­ger lasst das Glot­zen sein, 
kommt her­un­ter, reiht Euch ein »

Die Appel­le der '68er haben zwar nicht die "Bür­ger" mobi­li­siert, aber schon die Repu­blik "umge­krem­pelt":

'Den Teu­fel mit dem Beel­ze­bub ausgetrieben'

oder

'Vom Regen in die Traufe'

- das wäre mei­ne Zusammenfassung. 

Etwas 'ver­klau­su­lier­ter' kann man es in der Netz­zei­tung lesen ....

[3.040 / rsn] 

bookmark_borderWer ...?

Wer ver­dient?
Wer rennt der Ent­wick­lung hinterher?
Wer pumpt immer mehr Geld in den US-Markt?



Die T-Mobi­le-USA ist in Nord­ame­ri­ka der viert­größ­te Mobil­funk-Netz­be­trei­ber. Lan­ge Zeit gal­ten die Deut­schen als poten­ti­el­ler Über­nah­me­kan­di­dat für ande­re Mobil­funk-Unter­neh­men.
Die Deut­sche Tele­kom inve­stiert jedoch kräf­tig in sei­ne ame­ri­ka­ni­sche Prä­senz. Vor gut einem Jahr hat­te die T-Mobi­le in den USA 120 UMTS-Lizen­zen erstei­gert und dafür 4,2 Mil­li­ar­den US-Dol­lar hin­blät­tern müs­sen. Mit die­sen Lizen­zen will die T-Mobi­le die noch feh­len­den Ver­sor­gungs­lücken auf den US-ame­ri­ka­ni­schen Kon­ti­nent schließen.(sic!)



[Quel­le]



Stan­dard & Poor’s claims 4 nati­on­wi­de wire­less ope­ra­tors will ser­ve clo­se to 85% of the US wire­less sub­scri­ber base. Cin­gu­lar Wire­less has the top spot with 50 mln of the industry’s 180 mln wire­less sub­scri­bers. Veri­zon Wire­less is #2 with more than 43 mln sub­scri­bers, fol­lo­wed by the com­bi­ned ope­ra­ti­ons of Sprint and Next­el ser­ving appro­xi­m­ate­ly 40 mln cus­to­mers. T-Mobi­le USA is #4 with more than 17 mln sub­scri­bers. All­Tel Wire­less curr­ent­ly has 10 mln cus­to­mers and will acqui­re Western Wire­less and US Cel­lu­lar with their 5 mln...



[via]

[3.043 / dfg]

bookmark_borderIntelligente Strom-Zähler ....

wer­den dem­nächst von RWE eingeführt
- was so harm­los klingt ist ein daten­tech­ni­scher GAU:

Per Fern­steue­rung in Betrieb zu neh­men, stän­di­ger Daten­fluß über den Ver­brauch .... wenn das nicht ein wei­te­re Mosa­ik­stein hin zu "Big Brot­her" ist ....


In Kali­for­ni­en wur­de von der Ein­füh­rung dank umfas­sen­der Bür­ger­ak­tio­nen Abstand genom­men - das Ener­gie-Ver­sor­gungs-Unter­neh­men (EVU) will zunächst, als Reak­ti­on auf die vehe­men­ten Pro­te­ste, sicher­stel­len daß die Daten geschützt sind und eine Fernabschal­tung nur nach vor­he­ri­ger Benach­rich­ti­gung der Ver­brau­cher statt­fin­den kann ....


Hier wird das Modell "Intel­li­gen­ter Zäh­ler" als "Spar­mo­dell" ver­kauft, weil man - angeb­lich - weni­ger Strom braucht ....

? Wie bitte?
Weni­ger Strom nur dadurch daß man minu­ten­ge­nau zäh­len kann?
Daß man ab Erzeu­ger (EVU) abschal­ten kann?

Weni­ger Strom wird nur bei weni­ger Ver­brauch wahr ....
Aber wir sind es ja gewohnt von den EVUs belo­gen zu werden ....


[3.042 / zui]


Zita­te, u.a. San Fran­cis­co Chronicle
…cus­to­mers would get an elec­tri­ci­ty meter than can be swit­ched on or off remo­te­ly, wit­hout a visit from one of PG&E’s cus­to­mer ser­vice trucks. During a power emer­gen­cy, the devices also could rati­on elec­tri­ci­ty to a home rather than black­ing it out entirely.
…The meters PG&E has instal­led in the past year can be read remo­te­ly, wit­hout sen­ding a PG&E employee to every customer’s home. The new ones can do that too, as well as start or stop power via remo­te con­trol. They also can be pro­grammed with soft­ware that, in the future, could allow them to con­trol home appli­ances, tur­ning off .. washing machi­nes or chan­ging their power levels as needed.



Und dann kommt als zwei­te Stu­fe eine 'ver­tief­te' Kontrolle: 
Inter­na­tio­nal Herald Tribune
This artic­le wri­tes that if sta­te regu­la­tors have their way, they will be able to con­trol the tem­pe­ra­tu­re in pri­va­te citizen’s home by remo­te con­trol. the new regu­la­ti­ons would go into effect for new homes, but how long would it be befo­re they were requi­red in all homes? The artic­le goes on to say that the regu­la­tors can chan­ge the ther­mo­stat in your hou­se to their recom­men­ded tem­pe­ra­tu­re and you would be able to over-ride it. Howe­ver, the govern­ment would then be able to over-ride your tem­pe­ra­tu­re again and lock it in if they wan­ted to.

bookmark_borderschnibbeln ....

muß lt. Duden "schnip­peln" hei­ßen .... trotz "Recht­schreib­re­form"







Wo ich gera­de dabei bin: Was den­ken sich eigent­lich "Redak­teu­re" wenn sie sol­che All­ge­mein­plät­ze in die Zei­tung schreiben:






.... und noch ein Ärger­nis aus dem Kapitel
"Schrei­ben wie man's spricht!"




Ja, da zeigt sich wahr­haf­tig der Unterschied ...!

Geld­beu­tel, Geld­bör­se, Geld­ta­sche, Porte­mon­naie bzw. Port­mo­nee {pɔrt­mɔˈ­neː})


[3.034 / rlb]

bookmark_borderEs sind die Erwachsenen, die ihren Nachwuchs entweder mit Affenliebe oder Vernachlässigung behandeln

- das habe ich schon vor eini­ger Zeit - im Okto­ber 2006 - geschrie­ben .... auch der nach­fol­gen­de Text* ist - bedenkt man die jüngst vor­ge­leg­te Stu­die zum Medi­en­ge­brauch und Schul­erfolg - top­ak­tu­ell .... dabei gab es schon frü­her sol­che Stu­di­en: Nur gelernt hat offen­bar in der Zwi­schen­zeit nie­mand daraus ....

Was ler­nen wir aus der Studie?
Indi­rekt bestimmt, daß der Schrei nach mehr Schu­le, nach immer neu­en Metho­den, nach immer län­ge­rer Unter­richts­zeit sinn­los ist, weil die Maß­nah­men da 'ver­puf­fen' wo Eltern selbst nicht in der Lage sind ihr Leben zu orga­ni­sie­ren. So zu orga­ni­sie­ren, daß das Fern­se­hen nicht mehr erst- son­dern besten­falls zweit­ran­gig wird, daß ihre Kin­der eine Chan­ce haben von über­mä­ßi­gem Medi­en­kon­sum fortzukommen ....

Dabei wäre es so einfach:
Weni­ger "pri­va­te" Fern­se­her - oder "Spiel­kon­so­len - für die Kin­der­zim­mer, mehr Eltern, die sich - viel­leicht sogar unter Anlei­tung (!), wenn sie es selbst nicht schaf­fen** sich zu orga­ni­sie­ren - mehr um ihre Kin­der küm­mern .... ein posi­ti­ver Neben­ef­fekt wäre da noch mehr Bewe­gung für die Eltern, was bestimmt 'gesund' und für vie­le außer­or­dent­lich hilf­reich wäre .... ....

[3.034 / kio]

Sie­he dazu auch Ale­xithy­mie

* Glau­be ich an "das Gute" im Menschen?
Prin­zi­pi­ell schon - es muß nur eine Chan­ce haben sich zu ent­wickeln. Womit wir wie­der beim Vor­bild der Erwach­se­nen sind .... vie­le Men­schen sind so sehr mit sich selbst beschäf­tigt, daß es um sie her­um nichts gibt .... die Kin­der sind auf sich selbst ange­wie­sen, wer­den mit Unter­hal­tungs­pro­gram­men wie Com­pu­ter­spie­len, Fern­se­hen u.ä. abgeschoben.

Eine Gute-Nacht-Geschich­te vorlesen?
Gemein­sam eine Mahl­zeit einnehmen?
Frei­zeit zusam­men verbringen?
Zusam­men ein Spiel spie­len, kicken, Rad fahren?
Alles Fehlanzeige!

Dazu kommt noch das Des­in­ter­es­se - oder gar die Feind­se­lig­keit Kin­dern gegen­über - aus der Umge­bung .... wie soll sich da ein ver­nünf­ti­ges Sozi­al­ver­hal­ten entwickeln?

**RTL und Sat1 für "Arme"?

bookmark_border«Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren»

40 Jahre Studentenrevolte: 

«Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren»

18. Feb 09:52
Rudi Dutschke begeisterte die Studenten und erschreckte das Bürgertum
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Die Revo­lu­ti­on hat Geburts­tag: Heu­te vor 40 Jah­ren zogen Stu­den­ten über den Ber­li­ner Kur­für­sten­damm und pro­te­stier­ten gegen den Viet­nam-Krieg. Es war der Beginn einer gesell­schaft­li­chen Erneuerung.

Etwa 10 000 Demon­stran­ten zogen mit rhyth­mi­schen «Ho-Ho-Tschi-Minh»-Rufen durch West-Ber­lin. Mit rot-blau­en Fah­nen des kom­mu­ni­sti­schen Viet­kong, Mao- und Che-Gue­va­ra-Pla­ka­ten pro­te­stier­ten sie am 18. Febru­ar 1968 gegen den Viet­nam-Krieg der USA. Und Rudi Dutsch­ke, Chef-Ideo­lo­ge des Sozia­li­sti­schen Deut­schen Stu­den­ten­bun­des (SDS), rief bei einer «Inter­na­tio­na­len Viet­nam-Kon­fe­renz» im Febru­ar vor 40 Jah­ren in der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät: «Es lebe die Weltrevolution.»

Das Jahr 1968 steht für den Höhe­punkt der Stu­den­ten­be­we­gung, deren Wir­kung weit über die Hör­sä­le hin­aus­ging. Es war das Jahr, in dem die Beat­les ihr legen­dä­res «Wei­ßes Album» her­aus­brach­ten. «Wir alle möch­ten die Welt ver­än­dern», heißt es in einer Zei­le des Songs «Revo­lu­ti­on 1». Der Zeit­geist weh­te von Ber­ke­ley über Paris, Frank­furt am Main und West-Ber­lin bis nach Prag, wo er von rus­si­schen Pan­zern nie­der­ge­walzt wurde. 

Auf die Demon­stra­ti­on gegen den Viet­nam-Krieg reagier­te das offi­zi­el­le Ber­lin drei Tage spä­ter. Der Senat unter dem Regie­ren­den Bür­ger­mei­ster Klaus Schütz (SPD), Par­tei­en und Gewerk­schaf­ten orga­ni­sier­ten eine Gegen­kund­ge­bung «für Frei­heit und Frie­den» mit bis zu 100.000 Teil­neh­mern. Vor dem Rat­haus Schö­ne­berg waren dabei auch Sprü­che wie «Dutsch­ke Volks­feind Nr. eins» zu sehen. 

Feind Nr. 1: Die «Bild»-Zeitung

Seit dem Tod des Stu­den­ten Ben­no Ohnes­org am 2. Juni 1967 bei Pro­te­sten gegen den Schah-Besuch in Ber­lin heiz­te sich die Atmo­sphä­re auf. Am 11. April 1968 schließ­lich streck­te der Hilfs­ar­bei­ter Josef Bach­mann Dutsch­ke mit drei Schüs­sen nie­der. Es folg­ten an den Oster­ta­gen die schwer­sten Unru­hen in der Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik. Auf­ge­brach­te jun­ge Leu­te errich­te­ten vor Drucke­rei­en des Axel-Sprin­ger-Ver­la­ges Blocka­den, Fahr­zeu­ge wur­den in Brand gesetzt. Sie woll­ten die Aus­lie­fe­rung der «Bild»-Zeitung ver­hin­dern, die sie mit­ver­ant­wort­lich mach­ten für das Atten­tat, an des­sen Fol­gen Dutsch­ke 1979 starb. 

Die Stu­den­ten- und Jugend­re­vol­te war aus den USA nach Deutsch­land geschwappt. In Bonn regier­te die Gro­ße Koali­ti­on, außer­halb des Par­la­ments for­mier­te sich der Pro­test. Er rich­te­te sich gegen das Estab­lish­ment in Staat und Gesell­schaft. «Unter den Tala­ren der Muff von tau­send Jah­ren» - war der rebel­li­sche Slo­gan gegen die Pro­fes­so­ren. Das Ende des Nazi-Regimes lag erst 23 Jah­re zurück. Vie­le Eltern der auf­be­geh­ren­den Gene­ra­ti­on waren Par­tei­mit­glie­der gewe­sen, die ihre Nazi-Ver­gan­gen­heit ver­dräng­ten und sich im Wirt­schafts­wun­der­land neu ein­ge­rich­tet hatten. 

«Bür­ger lasst das Glot­zen sein...»

Aus Sicht der Nach­ge­bo­re­nen war vie­les in der Gesell­schaft ver­kru­stet und reak­tio­när. Ehe­bruch stand unter der Fuch­tel des Straf­ge­setz­bu­ches und Homo­se­xua­li­tät auch. Näch­tig­te ein unver­hei­ra­te­tes Paar im Heim der Eltern, konn­ten die­se wegen Kup­pe­lei belangt wer­den. «Es herrsch­te eine Stickig­keit, die man sich heu­te gar nicht mehr vor­stel­len kann», erin­ner­te sich erst kürz­lich der grü­ne Ex-Außen­mi­ni­ster Josch­ka Fischer. 

Im Mai revol­tier­ten in Paris die Stu­den­ten der Sor­bon­ne, ein Gene­ral­streik leg­te ganz Frank­reich lahm. Auf Bonn, damals noch Sitz von Bun­des­re­gie­rung und Bun­des­tag, beweg­te sich am 11. Mai ein Stern­marsch mit zehn­tau­sen­den Teil­neh­mern zu, um - letzt­lich ver­geb­lich - gegen die Ver­ab­schie­dung der Not­stands­ge­set­ze zu pro­te­stie­ren. «Bür­ger lasst das Glot­zen sein, kommt her­un­ter, reiht Euch ein», rie­fen sie den Bon­nern zu. 

Der Marsch durch die Institutionen

Danach zer­fiel die Stu­den­ten­be­we­gung in vie­le Grup­pen und Grüpp­chen. Eine klei­ne Min­der­heit ver­schrieb sich der Gewalt. Andre­as Baa­der und Gud­run Ens­slin, die im April aus Pro­test gegen den Viet­nam­krieg in Frank­furt Brand­an­schlä­ge auf zwei Kauf­häu­ser ver­üb­ten, wur­den zu Füh­rern der ter­ro­ri­sti­schen Roten Armee Frak­ti­on (RAF). Ande­re mach­ten sich auf den «lan­gen Marsch durch die Insti­tu­tio­nen» - bei den Jung­so­zia­li­sten, in den Gewerk­schaf­ten oder schließ­lich - wie Fischer - bei den Grünen. 

Die «68er»-Bewegung hat nach Ein­schät­zung des Poli­to­lo­gen Wolf­gang Kraus­haar die Gesell­schaft in der Bun­des­re­pu­blik «trotz poli­ti­scher Fehl­ent­wick­lun­gen enorm durch­ge­pu­stet». Auch 40 Jah­re danach gebe es Phä­no­me­ne, die ohne die Revol­te nicht denk­bar wären, sag­te der 59- Jäh­ri­ge in einem Gespräch mit der Deut­schen Pres­se-Agen­tur dpa. Dazu gehö­re die grö­ße­re indi­vi­du­el­le Frei­heit, über die jun­ge Men­schen heu­te wie selbst­ver­ständ­lich ver­füg­ten, aber auch ver­än­der­te Geschlechterrollen.

Fami­lie als klein­bür­ger­li­che Zwangsanstalt

Ande­re machen die «68er» ver­ant­wort­lich für eine Zer­stö­rung der bür­ger­li­chen Fami­lie, Kin­der­man­gel und Wer­te­ver­fall. So sag­te der Bun­des­ver­fas­sungs­rich­ter Udo Di Fabio vor einer Wei­le: «Es hat schon Wir­kung gezeigt, dass man Fleiß und Ord­nung als Kate­go­rien der freud­schen Trieb­un­ter­drückung abtat und die Fami­lie als klein­bür­ger­li­che Zwangs­an­stalt dar­stell­te.» (Nor­bert Klasch­ka und Mar­gret Schol­tyssek, dpa)

Par­men­i­des sei unter allen Wei­sen der Ein­zi­ge gewe­sen, der geleug­net habe, dass alles Bewe­gung und Ver­än­de­rung sei

Da such­te jemand:



20:00:46 / 91.5.65.xxx / (Ort: Löh­ne) / wolf­gang von sulecki


Nur ein Tip:
Die Suche ist ergie­bi­ger, d.h. ein­deu­ti­ger wenn nach "wolf­gang von sulecki" gesucht wird ....

3.033

bookmark_borderVerrottet ...!

In einer Gesell­schaft, in der Geld - nicht Wis­sen oder mora­li­sches Ver­hal­ten - zum Maß aller Din­ge gemacht wer­den muß man sich nicht wun­dern, wenn unter Ver­zicht auf Ethik und irgend­wel­che Regeln "Geschäf­te" gemacht werden ....
All­zu­oft haben skru­pel­lo­se Men­schen - wie­so den­ke ich da zuerst an soge­nann­te "Unter­neh­mens­be­ra­ter"? - leich­tes Spiel, weil sie die "Drecks­ar­beit" erle­di­gen, mit der sich sonst nie­mand die Fin­ger schmut­zig machen will ....

Daher ist es nicht ver­wun­der­lich wenn Men­schen vom Schla­ge des Herrn Dr. Zum­win­kel - er war frü­her auch 'mal "Unter­neh­mens­be­ra­ter" - in sol­che Posi­tio­nen auf­stei­gen .... mög­li­cher­wei­se gehört es zu der 'Stel­len­be­schrei­bung' für das Spit­zen­ma­nage­ment dazu, daß man Ethik & Moral ande­ren über­läßt und sein Tun ledig­lich am mone­tä­ren Erfolg mißt ....

Wem kei­ne Gren­zen gesetzt schei­nen, der wird sich in All­machts­ge­füh­len erge­hen und die Boden­haf­tung ist dann schnell dahin:
Da ist dann der Spalt zwi­schen legal und illegal so schmal wie die tren­nen­den Buchstaben ...!

[3.033 / szd]


*Nach­trag* 15.02.08 / 17:40h
[Zitat Tages­spie­gel]
" .. Der Markt kann nicht funk­tio­nie­ren, wenn es nicht einen mora­li­schen Grund­kon­sens gibt", sag­te Fuchs. Groß­ma­na­ger, die "den Hals nicht voll krie­gen" könn­ten, unter­grü­ben die­se Ethik .. "
Poli­ti­ker auch kann ich da nur hinzufügen ...!