Sortiert nach

×

bookmark_borderVorbei ....

und für den Rest des Jah­res - bis zum näch­sten Natio­nal­fei­er­tag - ver­ges­sen. Der Tag der Deut­schen Ein­heit - wären wir nur schon so weit!
Kürz­lich saß ich mit drei Kol­le­gen am Tisch. Zwei Ost - ein West (und ich). Wir haben über Tren­nen­des gespro­chen, zum Glück aber auch über Gemein­sam­kei­ten. Wir einig­ten uns am Ende dar­auf, daß Igno­ranz den jeweils "Ande­ren" gegen­über zu schlim­men und schlimm­sten Vor­ur­tei­len führt, noch ver­stärkt durch das Gefühl die Finanz­la­ge sei immer so:
Ost bekommt, West zahlt!


Was mich an all den Reden an die­sem Tag mäch­tig geär­gert hat war die welt­frem­de, abge­ho­be­ne Sicht der Reden­den, ihre Unfä­hig­keit, sich in die Situa­ti­on der Men­schen hineinzuversetzen.


Das soll­te mich durch­aus nicht ver­wun­dern oder gar ärgern. Denn mit den Kol­le­gen aus dem (frü­he­ren!) Osten waren wir uns einig:
Wohin man schaut, in Betrie­be, in Ver­wal­tun­gen, in die Poli­tik - kein Gespür mehr für "das Volk", kein Ansatz zu "Dienst­lei­stung" - ledig­lich die Auf­fas­sung, es schon rich­tig gemacht zu haben und zukünf­tig auch wei­ter so zu machen ....


Im näch­sten Jahr hören wir dann von den Erfol­gen. Die­se Berich­te aller­dings ver­trau­en dar­auf, daß die Mas­se der Zuhö­ren­den bereits ver­ges­sen hat, daß dies auch die Erfol­ge die­sen Jah­res waren ....

bookmark_borderOft ....

sind es nicht die gro­ßen Agen­tu­ren mit ihren Heer­scha­ren an Krea­ti­ven ....

Son­dern die klei­nen, regio­na­len Agenturen
- wie die unten gezeig­te Abbil­dung deut­lich macht:
Hei­ter & wit­zig, tref­fend, einfach ....



 
 
 

"Click!" zum Vergrößern!

Bild-Quel­le: West­fä­li­sche Nach­rich­ten (WN) v. 03.10.2006

bookmark_borderPäpste ....

in einem Fach­ge­biet, also hoch­ge­lob­te Spe­zia­li­sten für ein spe­zi­fi­sches Manage­ment­feld - auch als "Exper­ten" bezeich­net - geben sich hin und wie­der leut­se­lig und ver­ra­ten dem stau­nen­den Publi­kum ein paar Tricks aus dem Nähkästchen:
"[Enter]Rolf H. Ruh­le­der"[/ENTER]
zum The­ma "Sind Sie ein guter Chef?""


Wenn das jetzt "böse" klang so wäre ich miß­ver­stan­den worden!
Ich stim­me Herrn Ruh­le­der ja durch­aus zu.
Nur fra­ge ich mich:

  • Wenn das so in Bad Harz­burg seit Jah­ren, nein: seit Jahr­zehn­ten, unter­rich­tet wur­de, war­um ist es dann nicht bes­ser um die Fer­tig­kei­ten unse­rer Füh­ren­den bestellt?
  • Sind viel­leicht immer die Fal­schen in den Seminaren?
  • Küm­mert sich Herr Ruh­le­der auch - im Sin­ne einer "Nach­sor­ge" - um die Umset­zung der Inhal­te in der Praxis?
  • Wer­den mög­li­cher­wei­se nur jene Mana­ger beför­dert und damit in die Lage ver­setzt zu ent­schei­den, die nicht nach dem "Harz­bur­ger (Nachfolge-)-Modell" führen?

bookmark_borderGefährliches Halbwissen ....

bei der schrei­ben­den Zunft - Zei­tung oder Wer­bung - hat­te ich ja schon frü­her bedau­ert - vor allem weil die Betrof­fe­nen sich so geben, als ver­stün­den sie von Allem - ohne Aus­nah­me (!) mehr als ande­re Men­schen, vor allem mehr als ihre Leser .... eine gefähr­li­che Vari­an­te stel­le ich Ihnen, lie­be Leser hier (wei­ter unten) vor.


   Alle oben ver­link­ten Sei­ten sind tot
  

Anstatt "Spritzen" im Titel müß­te es Spit­zen" - näm­lich "Blut­zuckerspit­zen" hei­ßen .... der gei­che Feh­ler fin­det sich gegen Ende des Arti­kels, da müß­te es hei­ßen: " .. sind die wie­der­hol­ten Blut­zucker­spit­zen, die .. "


Der medi­zi­nisch nicht aus­ge­bil­de­te Pati­ent, der das in sei­ner Tages­zei­tung liest, wird sich nun hüten, Insu­lin zu sprit­zen - bringt es doch nach der ver­fälsch­ten Dar­stel­lung im obi­gen Arti­kel den frü­he­ren Tod ....

Genau das Gegen­teil ist aber richtig!

Früh­zei­ti­ge Insu­lin­sub­sti­tu­ti­on schützt die Pati­en­ten vor den gefähr­li­chen Blut­zuckerspit­zen - und ver­hin­dert daher, wie vom Autor ja ganz rich­tig ange­merkt, den frü­hen Infarkt .... lei­der hat die/der Redak­teur/-in die Sache auf den Kopf gestellt!

Ein klei­nes "r" - und sei­ne sinn­ent­stel­len­de Wirkung ....


Wie ein ande­rer Buchstabe
- näm­lich das "a" -
von Bedeu­tung sein kann ....

bookmark_border"Vater Maulwurf, du mußt noch Würmer graben .... !"

so lau­te­te eine Zei­le aus einem PIXI-Buch mei­ner (sehr viel jün­ge­ren) Schwe­stern, mit dem Mut­ter Maul­wurf ihren Gat­ten zur Arbeit schickte ....


.
Mut­ter Maul­wurf blieb der­weil zu Hau­se und koch­te, räum­te auf, wickel­te die klei­nen Maul­wür­fe, hielt den Bau sau­ber .... und natür­lich hör­te sie sich gedul­dig an, was Vater Maul­wurf so beim Wür­mer­gra­ben erlebt hatte ....


Frau Eva Her­mann muß das PIXI-Buch wohl auch gele­sen haben - zumin­dest fin­den sich Anklän­ge hin­sicht­lich des Inhal­tes in ihrem umstrit­te­nen Buch ....


Ich fra­ge mich nun:
Wel­chen Ein­fluß haben Kinderbücher?
Und:
Gibt es beson­de­re Pha­sen wäh­rend der Kind­heit, in denen Kin­der durch die­se Infor­ma­tio­nen geprägt werden?

bookmark_borderHerrgottnochmal!....

Eines ist sicher:
Solan­ge wir uns in Deutsch­land damit auf­hal­ten immer neue Sta­ti­sti­ken und Plä­ne zu ver­fas­sen, anstatt Din­ge anzu­packen und auch 'mal einen Miß­er­folg als hilf­rei­chen Lern­schritt anzu­se­hen, so lan­ge wer­den wir uns auf dem "abstei­gen­den Ast" wiederfinden ....

Herr­gott­noch­mal!

Gibt es denn nur Rück­ver­si­che­rer, Zau­de­rer und Angst­ha­sen - und natür­lich ihre weib­li­chen Pen­dants - in den Management-Etagen?

bookmark_borderWeltsensation - made in Münsterland!

Seit vie­len Gene­ra­tio­nen behaup­tet immer wie­der ein­mal ein Erfin­der, jetzt sei es gelun­gen, ein Per­pe­tu­um mobi­le zu erschaffen ....
[mit glei­cher Regel­mä­ßig­keit wird dann fest­ge­stellt, daß es doch nicht mög­lich ist, "Ener­gie" aus dem Nichts zu generieren .... ]
Hier ein wei­te­res Bei­spiel, das ich mei­nen wer­ten Leser/inne/n nicht vor­ent­hal­ten möch­te. Gehen Sie doch 'mal hin, wenn Sie mir nicht glauben ....



 
*  
 

 
* [Die Anzei­ge ent­stammt den WN (West­fä­li­sche Nach­rich­ten) vom 07.09.2006]