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bookmark_borderWo ich gerade ....

beim The­ma "Fun­da­men­ta­lis­mus" bin ....

Als ich heu­te in den Nach­rich­ten hör­te, daß die Fami­lie der - von ihrem jüng­sten Bru­der, wahr­schein­lich unter Mit­hil­fe der bei­den ande­ren "Man­gels Bewei­sen" frei­ge­spro­che­nen Brü­der - in Ber­lin ermor­de­ten Tür­kin das Sor­ge­recht für den sechs­jäh­ri­gen Can bean­tra­gen will/beantragt hat wur­de mir ganz anders ....

Ich hof­fe doch sehr, daß unser Rechts­sy­stem, das eine Erb­schaft am Hab & Gut der Ermor­de­ten für die Mör­der aus­schließt, auch eine Adop­ti­on des Kna­ben unmög­lich macht ....
Das gilt - hof­fent­lich - auch für das angeb­li­che Begeh­ren des Kindsvaters:
Die Ermor­de­te war ihm zwangs­ver­hei­ra­tet wor­den. Das spricht aus mei­ner Sicht gegen ein Sor­ge­recht für den Vater - wobei ich unter­stel­le, daß die Kinds­mut­ter sicher gute Grün­de hat­te die­ser "Ehe" zu ent­flie­hen und sicher nicht gewollt hät­te, daß ihr Kind sol­chen Ver­hält­nis­sen* aus­ge­setzt wird ....


* " .. Den Lebens­stil hebt auch Ange­li­ka Schött­ler (SPD), Jugend­stadt­rä­tin aus Tem­pel­hof-Schö­ne­berg, her­vor. "Wir hat­ten damals das Sor­ge­recht bewußt einer Pfle­ge­fa­mi­lie über­tra­gen, um das Kind im Sin­ne der Mut­ter zu erzie­hen". Inzwi­schen wur­de ein Onkel als Mör­der ver­ur­teilt. "Da stellt sich die Fra­ge, ob Hatuns Sohn nicht wei­ter in der geschütz­ten Umge­bung sei­ner Pfle­ge­fa­mi­lie blei­ben muß." Auch Jugend­se­na­tor Klaus Böger (SPD) ver­tritt die­se Ein­schät­zung. Der Grü­nen-Poli­ti­ker Özcan Mut­lu bezeich­ne­te eine Adop­ti­on Cans durch die Sürücüs als "Kata­stro­phe". Vol­ker Beck, Geschäfts­füh­rer der Grü­nen-Frak­ti­on im Bun­des­tag, for­der­te, daß "die Fami­lie der Täter" jetzt nicht noch Zugriff auf das Kind des Opfers erhal­te. Die letz­te Ent­schei­dung fällt nun ein Familiengericht. .. " 

* edit *
sie­he dazu auch die­se Stellungnahme

bookmark_borderAustralien: Toleranz überstrapaziert .... ?

Der fol­gen­de Text wird in meh­re­ren eng­lisch­spra­chi­gen Län­dern per e-mail verbreitet:

" .. MUSLIMS IN AUSTRALIA

Mus­lims who want to live under Isla­mic Sha­ria law were told on Wed­nes­day to get out of Austra­lia, as the govern­ment tar­ge­ted radi­cals in a bid to head off poten­ti­al ter­ror attacks. A day after a group of main­stream Mus­lim lea­ders pled­ged loyal­ty to Austra­lia at a spe­cial mee­ting with Prime Mini­ster John Howard, he and his mini­sters made it clear that extre­mists would face a crackdown.

Tre­a­surer Peter Costel­lo hin­ted that some radi­cal cle­rics could be asked to lea­ve the coun­try if they did not accept that Austra­lia was a secu­lar sta­te and its laws were made by par­lia­ment. "If tho­se are not your values, if you want a coun­try which has Sha­ria law or a theo­cra­tic sta­te, then Austra­lia is not for you," he said on natio­nal tele­vi­si­on. "I'd be say­ing to cle­rics who are tea­ching that the­re are two laws gover­ning peo­p­le in Austra­lia, one the Austra­li­an law and ano­ther, the Isla­mic law, that this is fal­se. If you can't agree with par­lia­men­ta­ry law, inde­pen­dent courts, demo­cra­cy, and would pre­fer Sha­ria law, and have the oppor­tu­ni­ty to go to ano­ther coun­try which prac­ti­ces it, per­haps, then, that's a bet­ter opti­on," Costel­lo said.

Asked whe­ther he meant radi­cal cle­rics would be forced to lea­ve, he said tho­se with dual citi­zen­ship could pos­si­bly be asked move to the other coun­try. Edu­ca­ti­on Mini­ster Brendan Nel­son later told repor­ters that Mus­lims who did not want to accept local values should "clear off". "Basi­cal­ly, peo­p­le who don't want to be Austra­li­ans, and they don't want to live by Austra­li­an values and under­stand them, well then they can basi­cal­ly clear off," he said. Sepa­ra­te­ly, Howard ange­red some Austra­li­an Mus­lims on Wed­nes­day by say­ing he sup­port­ed spies moni­to­ring the nation's mosques."

Über­set­zung
" .. MUSLIME IN AUSTRALIEN

Mus­li­me, die nach dem isla­mi­schen Scha­ria-Recht leben wol­len, wur­den am Mitt­woch auf­ge­for­dert, Austra­li­en zu ver­las­sen, da die Regie­rung Radi­ka­le ins Visier nahm, um mög­li­che Ter­ror­an­schlä­ge abzu­weh­ren. Einen Tag, nach­dem eine Grup­pe mus­li­mi­scher Main­stream-Füh­rer bei einem Son­der­tref­fen mit Pre­mier­mi­ni­ster John Howard Austra­li­en Loya­li­tät ver­spro­chen hat­te, mach­ten er und sei­ne Mini­ster klar, dass gegen Extre­mi­sten hart durch­ge­grif­fen wer­den würde.

Schatz­mei­ster Peter Costel­lo deu­te­te an, dass eini­ge radi­ka­le Geist­li­che auf­ge­for­dert wer­den könn­ten, das Land zu ver­las­sen, wenn sie nicht akzep­tie­ren, dass Austra­li­en ein säku­la­rer Staat ist und sei­ne Geset­ze vom Par­la­ment erlas­sen wer­den. "Wenn das nicht Ihre Wer­te sind, wenn Sie ein Land mit der Scha­ria oder einen theo­kra­ti­schen Staat wol­len, dann ist Austra­li­en nichts für Sie", sag­te er im natio­na­len Fern­se­hen. „Ich wür­de Kle­ri­kern, die leh­ren, dass es in Austra­li­en zwei Geset­ze gibt, das austra­li­sche Gesetz und das ande­re, das isla­mi­sche Gesetz, sagen, dass dies falsch ist. Wenn Sie dem par­la­men­ta­ri­schen Gesetz und unab­hän­gi­gen Gerich­ten, Demo­kra­tie, nicht zustim­men kön­nen und die Scha­ria vor­zie­hen, dazu die Mög­lich­keit haben, in ein ande­res Land zu gehen, das die Scha­ria prak­ti­ziert, dann ist das viel­leicht die bes­se­re Opti­on", sag­te Costello.

Auf die Fra­ge, ob er mein­te, dass radi­ka­le Geist­li­che gezwun­gen wür­den, das Land zu ver­las­sen, sag­te er, dass die­je­ni­gen mit dop­pel­ter Staats­bür­ger­schaft mög­li­cher­wei­se auf­ge­for­dert wer­den könn­ten, in das ande­re Land umzu­zie­hen. Bil­dungs­mi­ni­ster Brendan Nel­son sag­te spä­ter gegen­über Repor­tern, Mus­li­me, die loka­le Wer­te nicht akzep­tie­ren woll­ten, soll­ten "ver­schwin­den". "Grund­sätz­lich kön­nen Leu­te, die kei­ne Austra­li­er sein wol­len und die nicht nach austra­li­schen Wer­ten leben und sie ver­ste­hen wol­len, im Grun­de abhau­en", sag­te er. Unab­hän­gig davon hat Howard am Mitt­woch eini­ge austra­li­sche Mus­li­me ver­är­gert, indem er sag­te, er unter­stüt­ze Spio­ne, die die Moscheen des Lan­des überwachen." 

bookmark_borderIch bekomme Geld von Microsoft ‽

1999 und 2001 habe ich jeweils einen Lap­top mit Soft­ware im Staat NewYork gekauft. Wenn ich jetzt beitrete, 

    kann ich sagen­haf­te

  • (US)$ 27.00 von Microsoft
  • bekom­men .... die Anwälte
    " ..att­or­neys ... will seek att­or­neys' fees of 
  • (US)$23.5 mil­li­on
  • plus rea­sonable costs. .. "
    gewin­nen auf jeden Fall ....

sie­he Text:

Micro­soft Sett­le­ment to Pro­vi­de Mil­li­ons of Dol­lars In Bene­fits to New York Con­su­mers and Businesses

************************* [mehr] **************************

bookmark_borderEin "Gegenbeweis" ....

- also hin­rei­chen­de Grün­de, war­um etwas nicht so ist, wie es ange­nom­men und viel­leicht beschrie­ben ist - wird offen­bar von man­chen Blog­gern so ver­stan­den, als grei­fe man sie per­sön­lich an .... ein Bei­spiel

Da ist es doch bedau­er­lich, daß wir nicht ein Schulfach:
"Debat­te & Dis­kus­si­on - eine Anleitung."
haben ....

* edit *
twoday.net

Ach ja, hat­te ich noch vergessen:
Wenn man sich als "Anti" posi­tio­niert soll­te man bes­se­re Argu­men­te als "Pro" haben - oder zumin­dest nicht belei­digt sein, wenn "Anti" allei­ne nicht als Beweis aner­kannt wird ....

bookmark_borderAuf & Ab ....

Nach Pres­se­mel­dun­gen ....
soll die EU erwä­gen, von Deutsch­land zu ver­lan­gen, auf Post-Dienst­lei­stun­gen Mehr­wert-Steu­er zu erhe­ben. Das, so die Mel­dung, sol­le eine "Gleich­be­hand­lung" von pri­va­ten Post­dien­sten gewähr­lei­sten, die der­zeit schon eine sol­che Steu­er zahlen ....

Gegen eine "Gleich­be­hand­lung" ist sicher nichts einzuwenden.

War­um aber, so fra­ge ich mich, kommt nie­mand auf die Idee, eine so wesent­li­che Dienst­lei­stung wie die Post­zu­stel­lung von jeg­li­cher Besteue­rung aus­zu­neh­men? Das wäre doch eine gute Gele­gen­heit, u.a. auch den "sozi­al Schwa­chen" eine Erleich­te­rung zu ver­schaf­fen. Anders als z.B. beim Flugbenzin ....

Daß das genau umge­kehrt erfol­gen soll wun­dert mich indes nicht.
Poli­ti­ker schei­nen bei ihren Über­le­gun­gen zur Besteue­rung immer nur eine Rich­tung zu kennen:

AUFWÄRTS!

Nur führt das, wie zu erken­nen, lei­der für zu Vie­le abwärts ....

bookmark_borderVanity asks the question - is it popular .... ?

" .. Many peo­p­le fear not­hing more ter­ri­bly than to take a posi­ti­on which stands out shar­ply and cle­ar­ly from the pre­vai­ling opi­ni­on. The ten­den­cy of most is to adopt a view that is so ambi­guous that it will include ever­ything and so popu­lar that it will include ever­y­bo­dy. I'm not a con­sen­sus lea­der. I do not deter­mi­ne what is right and wrong by loo­king at the bud­get of the *** .... Ulti­m­ate­ly a genui­ne lea­der is not a sear­cher for con­sen­sus, but a mol­der of consensus.
On some posi­ti­ons, cowar­di­ce asks the que­sti­on, is it expedient?
And then expe­di­ence comes along and asks the que­sti­on - is it politic?
Vani­ty asks the que­sti­on - is it popular?
Con­sci­ence asks the que­sti­on - is it right? .. "


Dr. Mar­tin Luther King, "Remai­ning Awa­ke Through a Gre­at Revo­lu­ti­on," March 31, 1968