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bookmark_borderPräventiv handeln ....

Recht­zei­tig vor der dies­jäh­ri­gen Spin­nen-Wan­de­rung - her­aus aus den gut geschütz­ten Kokons in den Win­ter­quar­tie­ren - ist es dem Bun­desumweltmini­ste­ri­um gelun­gen, dem in die­ser Sache feder­füh­ren­den Bun­desver­kehrsmini­ste­ri­um die Her­stel­lung eines neu­en Ver­kehrs­schil­des abzu­rin­gen, auf des­sen Ein­füh­rung unzäh­li­ge Ver­braucherin­nen schon jah­re­lang gewar­tet haben - ja, ja, auch eini­ge Ver­braucher war­ten schon ....


"Ver­bot für Spin­nen aller Art"
[Zei­chen #561]

twoday.net



Wie vom Mini­ste­ri­um zu erfah­ren war, wur­de die­ses => inno­va­ti­ve Ver­kehrs­zei­chen einswei­len zurück­ge­stellt, um die durch die Aktio­nen der Bun­des­fa­mi­li­en­mi­ni­ste­rin ange­spann­te Stim­mung zwi­schen den Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten nicht noch wei­ter anzu­hei­zen, da über die Kon­se­quen­zen des Fehl­ver­hal­tens eine abschlie­ßen­de Mei­nungs­bil­dung noch nicht ein­ge­holt wer­den konn­te und die vor­ge­schla­ge­ne Ver­si­on ein­deu­tig christ­lich-abend­län­disch geprägt ist. 

bookmark_borderTattoo - wozu?


"...during the first half of the 20th cen­tu­ry tho­se ubi­qui­tous­ly visi­ble tat­toos--eagles and anchors, shields and ships, flags, dag­gers, and dancing hula girls--car­ri­ed their own spe­ci­fic set of con­flic­tu­al con­no­ta­ti­ons. Ame­ri­can cul­tu­re at the time cathec­ted the sailor's tat­too to natio­nal mili­ta­ri­stic fan­ta­sies, desi­res for the exo­tic, and the pen­ul­ti­ma­te mas­cu­li­ni­ty of rug­ged bravery."


[Hier gele­sen]

Vor­bei die(se) Zei­ten (oben).
Ein Tat­too führt bei 95% der der­glei­chen ver­un­stal­te­ten Trä­ger/-innen zu spä­ter Reue - mit ca. 20-fachen Kosten (berech­net vom Preis der Täto­wie­rung) für die Entfernung ....

Kri­tik­lo­se Hin­nah­me von Grup­pen­zwän­gen* - sei­en sie nun tat­säch­lich vor­han­den oder nur impli­ziert - macht sol­che Absur­di­tä­ten erst möglich.


* Tat­too­ing is . . . a bodi­ly code for regi­stering social forces as part of the per­son on whom the­se social forces impinge, ther­eby crea­ting a con­cep­tu­al clo­sure, a unity, out of what is, in fact, a rela­ti­on of mar­gi­na­li­ty and exclu­si­on. [Gell Wrap­ping in Images p. 27.]

bookmark_borderWurde Zeit, daß das 'mal jemand sagt ....


ich fin­de gute manie­ren wichtig.
ja.
galan­te­rie auch.
es gibt nichts schö­ne­res als gepfleg­te galanterie.
und nichts schlim­me­res als die ewi­gen wahr­heits­ager - die neh­men sich viel zu wichtig.


[Quel­le]

PS
:
Mir ist 'mal bei einem 5-Gang-Menue der zwei­te Gang, Forel­len-Mousse miß­lun­gen .... beim Kochen. Die Gela­ti­ne hat sich oben abge­setzt. Der Kom­men­tar eines Gastes (°wahr­heits­sa­ger°):
Das haben wir bei Dir auch schon bes­ser gegessen ....
- und das von Einem, der besten­falls in Restau­rants ein­la­den kann, weil er nicht 'mal Kar­tof­feln kochen könn­te .... der bekam fort­an Ein­töp­fe!


* edit * Wei­te­re Über­le­gun­gen ....

bookmark_borderWo ich gerade ....

beim The­ma "Fun­da­men­ta­lis­mus" bin ....

Als ich heu­te in den Nach­rich­ten hör­te, daß die Fami­lie der - von ihrem jüng­sten Bru­der, wahr­schein­lich unter Mit­hil­fe der bei­den ande­ren "Man­gels Bewei­sen" frei­ge­spro­che­nen Brü­der - in Ber­lin ermor­de­ten Tür­kin das Sor­ge­recht für den sechs­jäh­ri­gen Can bean­tra­gen will/beantragt hat wur­de mir ganz anders ....

Ich hof­fe doch sehr, daß unser Rechts­sy­stem, das eine Erb­schaft am Hab & Gut der Ermor­de­ten für die Mör­der aus­schließt, auch eine Adop­ti­on des Kna­ben unmög­lich macht ....
Das gilt - hof­fent­lich - auch für das angeb­li­che Begeh­ren des Kindsvaters:
Die Ermor­de­te war ihm zwangs­ver­hei­ra­tet wor­den. Das spricht aus mei­ner Sicht gegen ein Sor­ge­recht für den Vater - wobei ich unter­stel­le, daß die Kinds­mut­ter sicher gute Grün­de hat­te die­ser "Ehe" zu ent­flie­hen und sicher nicht gewollt hät­te, daß ihr Kind sol­chen Ver­hält­nis­sen* aus­ge­setzt wird ....


* " .. Den Lebens­stil hebt auch Ange­li­ka Schött­ler (SPD), Jugend­stadt­rä­tin aus Tem­pel­hof-Schö­ne­berg, her­vor. "Wir hat­ten damals das Sor­ge­recht bewußt einer Pfle­ge­fa­mi­lie über­tra­gen, um das Kind im Sin­ne der Mut­ter zu erzie­hen". Inzwi­schen wur­de ein Onkel als Mör­der ver­ur­teilt. "Da stellt sich die Fra­ge, ob Hatuns Sohn nicht wei­ter in der geschütz­ten Umge­bung sei­ner Pfle­ge­fa­mi­lie blei­ben muß." Auch Jugend­se­na­tor Klaus Böger (SPD) ver­tritt die­se Ein­schät­zung. Der Grü­nen-Poli­ti­ker Özcan Mut­lu bezeich­ne­te eine Adop­ti­on Cans durch die Sürücüs als "Kata­stro­phe". Vol­ker Beck, Geschäfts­füh­rer der Grü­nen-Frak­ti­on im Bun­des­tag, for­der­te, daß "die Fami­lie der Täter" jetzt nicht noch Zugriff auf das Kind des Opfers erhal­te. Die letz­te Ent­schei­dung fällt nun ein Familiengericht. .. " 

* edit *
sie­he dazu auch die­se Stellungnahme

bookmark_borderAustralien: Toleranz überstrapaziert .... ?

Der fol­gen­de Text wird in meh­re­ren eng­lisch­spra­chi­gen Län­dern per e-mail verbreitet:

" .. MUSLIMS IN AUSTRALIA

Mus­lims who want to live under Isla­mic Sha­ria law were told on Wed­nes­day to get out of Austra­lia, as the govern­ment tar­ge­ted radi­cals in a bid to head off poten­ti­al ter­ror attacks. A day after a group of main­stream Mus­lim lea­ders pled­ged loyal­ty to Austra­lia at a spe­cial mee­ting with Prime Mini­ster John Howard, he and his mini­sters made it clear that extre­mists would face a crackdown.

Tre­a­surer Peter Costel­lo hin­ted that some radi­cal cle­rics could be asked to lea­ve the coun­try if they did not accept that Austra­lia was a secu­lar sta­te and its laws were made by par­lia­ment. "If tho­se are not your values, if you want a coun­try which has Sha­ria law or a theo­cra­tic sta­te, then Austra­lia is not for you," he said on natio­nal tele­vi­si­on. "I'd be say­ing to cle­rics who are tea­ching that the­re are two laws gover­ning peo­p­le in Austra­lia, one the Austra­li­an law and ano­ther, the Isla­mic law, that this is fal­se. If you can't agree with par­lia­men­ta­ry law, inde­pen­dent courts, demo­cra­cy, and would pre­fer Sha­ria law, and have the oppor­tu­ni­ty to go to ano­ther coun­try which prac­ti­ces it, per­haps, then, that's a bet­ter opti­on," Costel­lo said.

Asked whe­ther he meant radi­cal cle­rics would be forced to lea­ve, he said tho­se with dual citi­zen­ship could pos­si­bly be asked move to the other coun­try. Edu­ca­ti­on Mini­ster Brendan Nel­son later told repor­ters that Mus­lims who did not want to accept local values should "clear off". "Basi­cal­ly, peo­p­le who don't want to be Austra­li­ans, and they don't want to live by Austra­li­an values and under­stand them, well then they can basi­cal­ly clear off," he said. Sepa­ra­te­ly, Howard ange­red some Austra­li­an Mus­lims on Wed­nes­day by say­ing he sup­port­ed spies moni­to­ring the nation's mosques."

Über­set­zung
" .. MUSLIME IN AUSTRALIEN

Mus­li­me, die nach dem isla­mi­schen Scha­ria-Recht leben wol­len, wur­den am Mitt­woch auf­ge­for­dert, Austra­li­en zu ver­las­sen, da die Regie­rung Radi­ka­le ins Visier nahm, um mög­li­che Ter­ror­an­schlä­ge abzu­weh­ren. Einen Tag, nach­dem eine Grup­pe mus­li­mi­scher Main­stream-Füh­rer bei einem Son­der­tref­fen mit Pre­mier­mi­ni­ster John Howard Austra­li­en Loya­li­tät ver­spro­chen hat­te, mach­ten er und sei­ne Mini­ster klar, dass gegen Extre­mi­sten hart durch­ge­grif­fen wer­den würde.

Schatz­mei­ster Peter Costel­lo deu­te­te an, dass eini­ge radi­ka­le Geist­li­che auf­ge­for­dert wer­den könn­ten, das Land zu ver­las­sen, wenn sie nicht akzep­tie­ren, dass Austra­li­en ein säku­la­rer Staat ist und sei­ne Geset­ze vom Par­la­ment erlas­sen wer­den. "Wenn das nicht Ihre Wer­te sind, wenn Sie ein Land mit der Scha­ria oder einen theo­kra­ti­schen Staat wol­len, dann ist Austra­li­en nichts für Sie", sag­te er im natio­na­len Fern­se­hen. „Ich wür­de Kle­ri­kern, die leh­ren, dass es in Austra­li­en zwei Geset­ze gibt, das austra­li­sche Gesetz und das ande­re, das isla­mi­sche Gesetz, sagen, dass dies falsch ist. Wenn Sie dem par­la­men­ta­ri­schen Gesetz und unab­hän­gi­gen Gerich­ten, Demo­kra­tie, nicht zustim­men kön­nen und die Scha­ria vor­zie­hen, dazu die Mög­lich­keit haben, in ein ande­res Land zu gehen, das die Scha­ria prak­ti­ziert, dann ist das viel­leicht die bes­se­re Opti­on", sag­te Costello.

Auf die Fra­ge, ob er mein­te, dass radi­ka­le Geist­li­che gezwun­gen wür­den, das Land zu ver­las­sen, sag­te er, dass die­je­ni­gen mit dop­pel­ter Staats­bür­ger­schaft mög­li­cher­wei­se auf­ge­for­dert wer­den könn­ten, in das ande­re Land umzu­zie­hen. Bil­dungs­mi­ni­ster Brendan Nel­son sag­te spä­ter gegen­über Repor­tern, Mus­li­me, die loka­le Wer­te nicht akzep­tie­ren woll­ten, soll­ten "ver­schwin­den". "Grund­sätz­lich kön­nen Leu­te, die kei­ne Austra­li­er sein wol­len und die nicht nach austra­li­schen Wer­ten leben und sie ver­ste­hen wol­len, im Grun­de abhau­en", sag­te er. Unab­hän­gig davon hat Howard am Mitt­woch eini­ge austra­li­sche Mus­li­me ver­är­gert, indem er sag­te, er unter­stüt­ze Spio­ne, die die Moscheen des Lan­des überwachen."