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bookmark_borderÄhnlichkeiten ....

zwi­schen zwei völ­lig ver­schie­de­nen Sach­ver­hal­ten kön­nen oft - fälsch­lich - als "von­ein­an­der abhän­gi­ge Fak­to­ren" inter­pre­tiert wer­den. Rich­tig ist es hin­ge­gen, über "Ana­lo­gien" nachzudenken.

Wie ich dar­auf komme?
Nun, in der Wer­bung gilt, daß von "X" ver­schick­ten Sen­dun­gen 1,5 bis 2,5% "Rück­läu­fe", d.h. Ant­wor­ten zu erwar­ten sind ....

Wenn man Web­log­ein­trä­ge als "Wer­bung" defi­nier­te und die Kom­men­ta­re als "Ant­wor­ten", wobei die gezähl­ten Besu­cher dem "X" ent­spre­chen, ergibt sich eine Rela­ti­on, die etwa dop­pelt so hoch ist, dem­nach bei 3 - 5% liegt.

Womit bewie­sen ist:
Web­logs sind effek­ti­ver als ("print"-)Werbung - und eini­ge Blog­ger haben das ja auch schon für sich "ent­deckt" und ihr Web­log kommerzialisiert ....

bookmark_borderDas Märchen ....

von den Bre­mer Stadt­mu­si­kan­ten kennt fast jeder. Wesent­li­ches Ele­ment des Mär­chens ist, daß jedes der Tie­re allei­ne nicht hät­te über­le­ben kön­nen, alle Tie­re zusam­men aber haben eine Chan­ce, weil sich ihre Fähig­kei­ten ergän­zen. So ver­ja­gen sie die Räuber:

Da lief der Räu­ber, was er konn­te, zu sei­nem Haupt­mann zurück und sprach: "Ach, in dem Haus sitzt eine greu­li­che Hexe, die hat mich ange­haucht und mir mit ihren lan­gen Fin­gern das Gesicht zer­kratzt. An der Tür steht ein Mann mit einem Mes­ser, der hat mich ins Bein gesto­chen. Auf dem Hof liegt ein schwar­zes Unge­tüm, das hat mit einem Holz­prü­gel auf mich los­ge­schla­gen. Und oben auf dem Dache, da sitzt der Rich­ter, der rief: 'Bringt mir den Schelm her!' Da mach­te ich, daß ich fortkam."
Was ler­nen wir aus die­sem Märchen?
(Man lernt immer etwas aus Märchen!)

Auch man­che Men­schen müs­sen sich zusam­men­tun, weil ihre Ein­zel­lei­stung nicht aus­reicht. Nun hof­fe ich nur, daß sich in sol­chen Fäl­len die Ein­zel­fä­hig­kei­ten eben­so gut ergän­zen, wie es bei den Stadt­mu­si­kan­ten der Fall war.

Andern­falls hät­te näm­lich das Zusam­men­rot­ten kei­nen Sinn
- es käme nichts "Bes­se­res" heraus ....

bookmark_borderEs trieft ....

"Som­mer­loch" & "Sau­re-Gur­ken-Zeit" .... man merkt es dar­an, daß alte Bei­trä­ge aus der Mot­ten­ki­ste gekramt wer­den .... oder - wie hier - wie­der ein­mal die Recht­schrei­bung her­hal­ten muß [Zitat]:

Was in die­sem kon­kre­ten Fall nicht zu trieft.(sic!)
Mei­ne Augen trie­fen - weil ich so lachen muß .... sie dür­fen mir glau­ben, daß das zutrifft.

Sel­ten so gelacht, Herr D.! Oder haben wir die­sen aus­drucks­star­ken Text etwa Frau E. zu verdanken?!

bookmark_borderGift"zwerg" ....

statt "Gar­ten­zwerg":

Email von einem Freund aus USA.
Heu­te aus sei­nem Gar­ten entfernt:
Eine Klap­per­schlan­ge, 2,40m lang und ca. 36 Kg schwer ....
(Der Mann im Bild ist der ört­li­che Schlangenfänger)


Lie­be Schlangenfreunde!
Das Bild ist eine pri­va­te Auf­nah­me eines Freun­des - so wie ange­ge­ben. Er hat kei­nen Grund, mich wegen Grö­ße oder Gewicht des Tie­res "zu beein­drucken". Des­we­gen gehe ich davon aus, daß es ein ech­tes Tier, in ech­ter Grö­ße und mit pas­sen­dem Gewicht ist - auch wenn eini­ge Dis­ku­tan­ten im Forum ande­rer Mei­nung sind.

Wie eini­ge Besu­cher schon ver­merkt haben, biegt sich die Zan­ge (!), es ist kein Haken (!) durch, und der Schlan­gen­fän­ger benutzt bei­de Arme zur Unter­stüt­zung - das weist auf ein hohes Gewicht hin.

Selbst wenn - wie ver­sucht wur­de per Bild zu bewei­sen - die Auf­nah­me­per­spek­ti­ve "gün­sti­ger" gewählt wur­de, bleibt doch die Grund­tat­sa­che bestehen, die hier gezeigt wer­den soll:
Es ist eine rie­sen­gro­ße Klap­per­schlan­ge, ein Exem­plar, das man sel­ten in die­ser Grö­ße findet!

bookmark_borderEs ist 18:00 Uhr ....

und aus dem Radio tönt die Stim­me des Ansa­gers, der Sta­ti­on und Zeit nennt, um dann zu den aktu­el­len Gescheh­nis­sen in der Welt zu berich­ten .... genau das ist aber auch der Zeit­punkt, an dem es mei­ner Frau ein­fällt, mir außer­or­dent­lich Wich­ti­ges kund­zu­tun. Nicht in der vor­he­ri­gen Vier­tel­stun­de, in der kei­ne Nach­rich­ten ver­le­sen wur­den, nein, genau dann, wenn der Nach­rich­ten­spre­cher ange­fan­gen hat ....

Das muß eine mir unver­ständ­li­che Art von Kon­kur­renz sein, zwi­schen Nach­rich­ten­spre­chern und Ehefrauen ....
oder ist es ein Pro­blem "selek­ti­ver Wahr­neh­mung"? Weil ich "nur so" dasit­ze und einen auf­merk­sa­men Ein­druck ver­mitt­le - wäh­rend sie das Radio über­haupt nicht wahrnimmt?

bookmark_borderFrauen und Männer ....

haben sehr unter­schied­li­che Vor­stel­lun­gen dar­über, was zu einem bestimm­ten Zeit­punkt "wich­tig" ist.
Ich gebe ein­mal ein paar Beispiele.

  • Paar 1:
    Er sucht seit Tagen nach einem Lie­fe­ran­ten für ein spe­zi­el­les Motor­öl für sei­nen Oldtimer -
    Sie sucht nach einem Mit­tel, das ihre "Apfel­bäck­chen" weni­ger rot erschei­nen läßt ....
  • Paar 2:
    Er möch­te in ein Cot­ta­ge nach Corn­wall und Lesen oder dösen -
    Sie will Son­ne und Strand, abends Cand­le­light und Tanz ....
  • Paar 3:
    Er stö­bert im Eis­schrank nach "sei­ner" Salami -
    Sie ver­weist auf die "köst­li­che" Gemüsesülze ....

Wun­dert es Sie da,
wenn die Zahl der Ehe­schei­dun­gen von Jahr zu Jahr steigt?

* edit *
Eine umfas­sen­de Erör­te­rung zum The­ma bei chaetzle.

bookmark_borderWie Kleinigkeiten ....

an Bedeu­tung gewin­nen, kann man sehr leicht erken­nen. Erin­nern Sie sich an "Fünf Unter­schie­de"? Eine Rubrik, meist auf der Rät­sel­sei­te von Sonn­tags­zei­tun­gen, oft auf der Kin­der­sei­te. Dort wer­den zwei Bil­der gegen­über­ge­stellt, eines davon mit den besag­ten "Fünf Unterschiede"(n) ....

Nun, was klei­ne Unter­schie­de aus­ma­chen weiß jeder, der mit HTML umgeht: Ein Kom­ma zuviel oder eine ecki­ge Klam­mer ver­kehrt her­um - schon läuft es nicht wie gewünscht ....

War­um ich das schreibe?
Seit Tagen war­te ich auf ein email, dann ein Anruf. Ver­zweif­lung, man kom­me nicht zu mir durch. Email falsch?

Nein, anstatt "_" hat­te man "-" ein­ge­ge­ben ....