Gestern ....
Heute ....
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Heute ....
Unwissenheit war schon vor Zeiten Thema. Wer kennt nicht den Spruch:
"Ich weiß, daß ich nichts weiß!"
Der wurde allerdings gesagt, weil Sokrates erkannte:
Man lernt nie aus ....
Daraus wurde dann - modern:
"Nichts wissen macht nichts!"
Wirklich?
Es gibt natürlich Vorschläge, wie dem Problem beizukommen sei. Aber ist das der "richtige" Weg?
Eine Gesellschaft muß in der Lage sein, Bildung zu finanzieren. Dazu ist es aber nötig, daß dafür Unterstützung vorhanden ist. Solange man aber lesen kann:
"Ich bin doof - na und? Ich stehe dazu!"
wird es nichts mit der breiteren Bildung ....
Sammlung von Photographien
(01) Economy
(02) Mach mir den Affen!
(03) Sauber!
(04) Rätsel vom Olkener Anger
(05) Auf der Lauer
(06) Tierisch
(07) Wanted!
(08) Terrorists may use food ...
(09) U-Bahn-Schild aus Japan
(10) Bush & Pal
(11) Cartoon's Virtual Pet
(12) Easter Bunny says: Oooops! Frohe Ostern!
(13) Good Karma! Take a Look!
war ja schon früher einmal (hier) Thema. Nun fand ich per Zufall einen
"Spruch der Woche" [bei Kathrin Wieck],
der sehr gut ausdrückt, was rücksichtsvolles, stilvolles und angemessenes Verhalten sein sollte.
Menschen mit Verständnis für Andere werden selten. Jeder denkt nur noch an sich und seine Vorteile. Dienstleister werden nicht gut angesehen, sind oft in einer "Fußabtreterfunktion". Leider sind wir ja im Allgemeinen noch weit von "gutem Benehmen" entfernt ....
in vielen Arbeitsbereichen:
" .. Generell stellt sich die Frage,
ob Zielvorgaben nicht effektiver sind als Zeitvorgaben. " schreibt Morgaine und fügt hinzu
" .. Dass dieses nicht überall umsetzbar ist, steht außer Frage."
Diesen Nachsatz finde ich bedauerlich, denn es steht zu befürchten, daß ihn Gegner eines "Zielvorgaben-Modells" dergestalt nutzen, daß sie behaupten, die Verfechter einer solchen Zielvorgabe seien sich ihrer Sache nicht sicher ....
Anstatt zu fragen:
"Was erreichen wir?",
fragt man meist
"Was kostet das?"
Die "Reichsbedenkenträger" sind fortschritts- und veränderungsfeindlich, weil sie die neuen Gegebenheiten intellektuell nicht erfassen ....
Ergebnisorientiertes Handeln mit Zielvorgaben
- das Zukunftsmodell ....
zur These:
"In Deutschland bestimmt allzu oft die soziale Herkunft über die Chancen zur schulischen Entwicklung."
Unterstellt man, daß es Gründe hat, warum die Eltern eines Kindes mit "schlechteren Chancen" in dem sozialen Umfeld leben in dem sie leben, so verwundert es doch nicht, wenn sie ihren Kindern nicht helfen können .... oft geht das gar soweit, daß sie nicht wollen, daß ihr Kind gefördert wird. Es gibt aber auch das Gegenteil ....
Ich erinnere einen Fall:
Mutter Sekretärin, Vater Gärtner. Der einzige Sohn wird zum Studium getrimmt, Nachhilfe, Betreuung, alles verfügbare Geld für die "Karriere" des Kindes .... der Sohn studiert Chemie, schließt mit "sehr gut" ab, bekommt ein Stipendium in Oxford, promoviert "summa cum laude" zum Doktor der Chemie.
Ein Jahr später verläßt er die Universität um Seefunker zu werden.
Mit seinen Eltern spricht er nicht mehr - zu sehr haben sie ihn "durchgepeitscht", ihm seine Neigungen aberzogen - um ihm "ein besseres Leben" zu ermöglichen .... er spricht auch nicht mehr mit ihnen, weil sie kein Thema haben, worüber sie sprechen könnten. Entweder sie verstehen nicht, wovon er spricht, weil sie nicht sein Fachwissen haben - oder sie sprechen von Dingen, zu denen er keinen Zugang hat, weil sie in "seiner Welt" nicht vorkommen, oder sie fangen an zu streiten, weil er nicht die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt hat "etwas aus seinem Doktor" zu machen .... Scherben allenthalben, nichts stimmt mehr ....
* edit *
Nachtrag
"Bildung ist in keinem anderen Land
so stark vom Geldbeutel der Eltern
abhängig wie in Deutschland."[M. Demmler, GEW]
Dazu nur einen Satz:
Daß der Geldbeutel der Eltern nicht so groß ist, könnte doch auch den Grund haben, daß schon die Eltern (schlicht ausgedrückt) "dumm" waren .... wieso sollten sie dann super-intelligente Kinder haben?
* edit *
Wenn Sie weiterelesen wollen .....
Noch lieber wäre manchen Zeitgenossen dies ....
"Erst denken - dann sprechen!?" - eine Erörterung.
Meine Frage dazu:
Sind genügend Menschen in der Lage zu denken?
Sind es nicht mehr Menschen, die drauflosplappern
- und zum "Denken" überhaupt nicht fähig sind?
viel Geld
ersetzen?
Rücksichtnahme ist - leider - für viele Menschen ein Fremdwort geworden. Faßt man Rücksichtnahme als Teil von "Menschlichkeit" auf, besteht sogar eine Verpflichtung zur Rücksichtnahme und daraus resultierender Hilfsbereitschaft (das Strafgesetzbuch definiert unterlassene Hilfeleistung als Straftatbestand).
Respekt vor Mitmenschen gebietet, sich verpflichtet zu fühlen, neben dem eigenen Wollen immer auch die Belange anderer Menschen zu bedenken.
Hilfsorganisationen machen vor, was Menschlichkeit bedeutet: Sie engagieren sich für Menschen in Not - ohne Ansehen von Rasse, Religion oder Herkommen.
All diese Überlegungen scheinen theoretisch vorhanden zu sein. Jedenfalls sprechen viele Menschen davon.
Nur:
Praktisch merkt man im täglichen Umgang nichts oder nicht viel davon. Jeder strebt nur danach, sich selbst den größtmöglichen Vorteil zu verschaffen, für sich selbst - zur Not auch auf Kosten Anderer - das Beste "herauszuholen" ....
Zu: "Schwangerschaft & Geburt"
Als es noch Großfamilien gab, als Großeltern, Eltern und Kinder
- manchmal auch noch Onkel und Tante / Nichte und Neffe -
unter einem Dach wohnten, brauchte man sie nicht, die Dienste einer Doula.
Wurde eine Frau schwanger, so waren in der Familie und in der - noch intakten Nachbarschaft - genügend Frauen mit Geburtserfahrung, die mit Rat & Tat zur Seite stehen konnten .... dazu muß heute eine Doula engagiert werden, die solche Funktionen zur Geburtsvorbereitung und -begleitung erfüllen kann.
Vor allem Eines ist dieser "neue" Beruf":
Eine kluge Geschäfts-Idee, Füllung einer Lücke zwischen Schwangerer und Hebamme, die nach wie vor zur Geburt anwesend ist ....