entbehren meist jeder Grundlage und dennoch werden immer wieder abstruse Gedanken veröffentlicht ....
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
"Sommerloch" & "Saure-Gurken-Zeit" .... man merkt es daran, daß alte Beiträge aus der Mottenkiste gekramt werden .... oder - wie hier - wieder einmal die Rechtschreibung herhalten muß [Zitat]:
Was in diesem konkreten Fall nicht zu trieft.(sic!)
Meine Augen triefen - weil ich so lachen muß .... sie dürfen mir glauben, daß das zutrifft.
Selten so gelacht, Herr D.! Oder haben wir diesen ausdrucksstarken Text etwa Frau E. zu verdanken?!
der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt." *
Siehe hierzu auch:
Es gibt - bedauerlicherweise - Menschen, die es nicht ertragen können, wenn Ruhe und Frieden herrschen. * edit*
*(Johann Christoph Friedrich von Schiller; Wilhelm Tell)
Formulierungen: Witzig oder banal?
statt "Gartenzwerg":
Email von einem Freund aus USA.
Heute aus seinem Garten entfernt:
Eine Klapperschlange, 2,40m lang und ca. 36 Kg schwer ....
(Der Mann im Bild ist der örtliche Schlangenfänger)
Liebe Schlangenfreunde!
Das Bild ist eine private Aufnahme eines Freundes - so wie angegeben. Er hat keinen Grund, mich wegen Größe oder Gewicht des Tieres "zu beeindrucken". Deswegen gehe ich davon aus, daß es ein echtes Tier, in echter Größe und mit passendem Gewicht ist - auch wenn einige Diskutanten im Forum anderer Meinung sind.
Wie einige Besucher schon vermerkt haben, biegt sich die Zange (!), es ist kein Haken (!) durch, und der Schlangenfänger benutzt beide Arme zur Unterstützung - das weist auf ein hohes Gewicht hin.
Selbst wenn - wie versucht wurde per Bild zu beweisen - die Aufnahmeperspektive "günstiger" gewählt wurde, bleibt doch die Grundtatsache bestehen, die hier gezeigt werden soll:
Es ist eine riesengroße Klapperschlange, ein Exemplar, das man selten in dieser Größe findet!
und aus dem Radio tönt die Stimme des Ansagers, der Station und Zeit nennt, um dann zu den aktuellen Geschehnissen in der Welt zu berichten .... genau das ist aber auch der Zeitpunkt, an dem es meiner Frau einfällt, mir außerordentlich Wichtiges kundzutun. Nicht in der vorherigen Viertelstunde, in der keine Nachrichten verlesen wurden, nein, genau dann, wenn der Nachrichtensprecher angefangen hat ....
Das muß eine mir unverständliche Art von Konkurrenz sein, zwischen Nachrichtensprechern und Ehefrauen ....
oder ist es ein Problem "selektiver Wahrnehmung"? Weil ich "nur so" dasitze und einen aufmerksamen Eindruck vermittle - während sie das Radio überhaupt nicht wahrnimmt?
haben sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber, was zu einem bestimmten Zeitpunkt "wichtig" ist.
Ich gebe einmal ein paar Beispiele.
Wundert es Sie da,
wenn die Zahl der Ehescheidungen von Jahr zu Jahr steigt?
* edit *
Eine umfassende Erörterung zum Thema bei chaetzle.
an Bedeutung gewinnen, kann man sehr leicht erkennen. Erinnern Sie sich an "Fünf Unterschiede"? Eine Rubrik, meist auf der Rätselseite von Sonntagszeitungen, oft auf der Kinderseite. Dort werden zwei Bilder gegenübergestellt, eines davon mit den besagten "Fünf Unterschiede"(n) ....
Nun, was kleine Unterschiede ausmachen weiß jeder, der mit HTML umgeht: Ein Komma zuviel oder eine eckige Klammer verkehrt herum - schon läuft es nicht wie gewünscht ....
Warum ich das schreibe?
Seit Tagen warte ich auf ein email, dann ein Anruf. Verzweiflung, man komme nicht zu mir durch. Email falsch?
Nein, anstatt "_" hatte man "-" eingegeben ....
scheinen allmählich verloren zu gehen. Heute wartete ich in einer Apotheke. Ein Vertreter - für Pinzetten, Scheren und Nagelfeilen, wie ich später erkennen konnte - kam herein, drängelte sich nach vorn und begehrte lautstark:
"Ich will die Frau Apothekerin sprechen!"
Die Frau Apothekerin antwortete aus dem Hintergrund der Apotheke:
"Heute keine Vertreter mehr!"
Der ungeduldige, ungehobelte Vertreter war nicht zu bremsen, ließ eine Litanei ab, warum es gut sei ihn doch zu empfangen. Schließlich ließ sich die Apothekerin breitschlagen, sprach mit dem Mann.
Er hatte einen Anzug mit unzähligen Falten und Knicken an, der aussah, als ob er darin geschlafen hätte. Alleine das Sakko war einigermaßen glatt.
Als sich die Traube von Kunden vor mir auflöste konnte ich einen Blick auf die Schuhe des Mannes werfen. Hinten offene Latschen, und ich dachte, ich könnte meinen Augen nicht trauen: Nicht nur offene Schuhe zum Anzug mit Krawatte, nein, auch barfüßig!
Ich wäre jetzt sehr neugierig zu erfahren, ob denn die Vorgesetzten dieses Vertreters von der "eleganten Erscheinung" und dem "prägenden Eindruck", den ihr Mitarbeiter macht, wissen ....
Nun ist mir klar, warum neuerdings "Benimm-Unterricht" bei Unternehmen so hoch im Kurs stehen!
Es werden allenthalben Modelle gesucht, wie man die Arbeitsverwaltung los wird und Kosten der Betriebe senkt. Dazu gab es bei "plusminus" [ARD] einen interessanten Lösungsvorschlag - und ich muß zugeben: Verblüffend einfach! Überzeugend auch die These " .. "Wer Arbeitslosigkeit produziert, wird bestraft" .. ". nach der ein Arbeitgeber - anders als heute - mehr Geld spart wenn er Mitarbeiter behält anstatt sie zu entlassen ....
in a faded gingham dress and her husband, dressed in a homespun threadbare suit, stepped off the train in Boston, and walked timidly without an appointment into the Harvard University President's outer office.
The secretary could tell in a moment that such backwoods, country hicks had no business at Harvard and probably didn't even deserve to be in Cambridge.
"We want to see the president," the man said softly. "He'll be busy all day," the secretary snapped. "We'll wait," the lady replied.
For hours the secretary ignored them, hoping that the couple would finally become discouraged and go away. They didn't and the secretary grew frustrated and finally decided to disturb the president, even though it was a chore she always regretted. "Maybe if you see them for a few minutes, they'll leave," she said to him!
He sighed in exasperation and nodded. Someone of his importance obviously didn't have the time to spend with them, but he detested gingham dresses and homespun suits cluttering up his outer office. The president, stern faced and with dignity, strutted toward the couple.
The lady told him, "We had a son who attended Harvard for one year. He loved Harvard. He was happy here. But about a year ago, he was accidentally killed. My husband and I would like to erect a memorial to him, somewhere on campus."
The president wasn't touched.... He was shocked. "Madam," he said, gruffly, "we can't put up a statue for every person who attended Harvard and died. If we did, this place would look like a cemetery."
"Oh, no," the lady explained quickly. "We don't want to erect a statue. We thought we would like to give a building to Harvard." The president rolled his eyes. He glanced at the gingham dress and homespun suit, then exclaimed, "A building! Do you have any earthly idea how much a building costs? We have over seven and a half million dollars in the physical buildings here at Harvard."
For a moment the lady was silent. The president was pleased. Maybe he could get rid of them now. The lady turned to her husband and said quietly, "Is that all it costs to start a university? Why don't we just start our own?" Her husband nodded. The president's face wilted in confusion and bewilderment.
Mr. and Mrs. Leland Stanford got up and walked away, traveling to Palo Alto, California where they established the university that bears their name, Stanford University, a memorial to a son that Harvard no longer cared about.
You can easily judge the character of others by how they treat those who they think can do nothing for them.
[credits: Malcolm Forbes via John G.]
soll ja die wichtigste Versicherungsart sein. Das war schon früher so.
Als ich so ca. sechs Jahre alt war spielten wir als wilde Kindergruppe von mehr als zehn Kindern abwechselnd in Hausruinen und Trümmergrundstücken. Genauso beliebt waren die rückwärtig liegenden verwilderten Gärten, die seit Jahren keine Pflege mehr hatten, denn die Menschen waren so kurz nach dem Krieg ständig damit beschäftigt das Wichtigste zum Leben zu besorgen - und das brauchte damals viel Zeit.
Glücklicherweise für uns Kinder - je mehr sich die Erwachsenen um Broterwerb und Essensbeschaffung kümmern mußten, desto weniger Zeit hatten sie, sich mit uns zu befassen. Wir konnten also weitgehend "unerzogen" spielen, toben, erforschen ....
Zwischen dem Haus in dem ich wohnte und dem Hinterhaus war von Torbogen zu Torbogen eine Verbindung gemauert worden. So entstand eine Art Zwischengebäude, das allerdings nur bis unterhalb der ersten Etage reichte.
Beim Spielen gibt es - das wissen die Eltern unter den Lesern - auch schon 'mal Streitereien. Gruppen bilden sich und zerfallen, neue Konstellationen - neue Aktivitäten - neue Gruppen. Beim Cowboyspiel, frei nach Roy Rogers Comics, die wir von US-Soldaten bekommen hatten, gerieten Cowboys und Indianer heftig in Streit. Eine wilde Schimpferei startete und schließlich rannten zwei Gruppen auseinander, um neue Schlachtpläne auszuhecken ....
Unsere Gruppe traf sich bei unserem Haus, im Hof, hinter dem Vorderhaus. Die Kontrahenten trafen sich im Hof des Nachbarhauses. Wir waren also nur durch den Zwischenbau getrennt, konnten die anderen Kinder nicht sehen, aber sehr gut hören! Was wir zu hören bekamen, war nicht besonders freundlich, und so reifte der Plan ein paar Steine auf die andere Seite zu werfen - nicht um die anderen zu treffen, nein, sie sollten nur erschreckt werden.
Gesagt, getan. Schon flogen viele Kiesel aus unserem Hof über das Zwischengebäude in den Nachbarhof .... das Geheule auf der anderen Seite wurde lauter, schwoll weiter an - und wurde dann von einer tiefen Erwachsenenstimme übertönt: "Hört sofort auf mit Steinen zu werfen, es ist schon genug kaputt!"
Ja, und nun kommt die Haftpflichtversicherung zum Zuge:
Auf der anderen Seite, im Nachbarhof, war nämlich zur Zeit der Steinattacke ein nagelneuer Mercedes des Hausbesitzers geparkt. Das Auto hatte mächtig 'was abbekommen. Scheibe gesplittert, Dellen im Lack .... na, sie können sich vorstellen, was Kiesel über diese Strecke so anrichten!
Etwas Gutes hatte die Sache dann doch. Wir mußten uns beim Autobesitzer entschuldigen und lernten so schon in "zartem Alter", daß man sich zu entschuldigen hat, wenn man Mist baut!