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bookmark_borderEs trieft ....

"Som­mer­loch" & "Sau­re-Gur­ken-Zeit" .... man merkt es dar­an, daß alte Bei­trä­ge aus der Mot­ten­ki­ste gekramt wer­den .... oder - wie hier - wie­der ein­mal die Recht­schrei­bung her­hal­ten muß [Zitat]:

Was in die­sem kon­kre­ten Fall nicht zu trieft.(sic!)
Mei­ne Augen trie­fen - weil ich so lachen muß .... sie dür­fen mir glau­ben, daß das zutrifft.

Sel­ten so gelacht, Herr D.! Oder haben wir die­sen aus­drucks­star­ken Text etwa Frau E. zu verdanken?!

bookmark_borderGift"zwerg" ....

statt "Gar­ten­zwerg":

Email von einem Freund aus USA.
Heu­te aus sei­nem Gar­ten entfernt:
Eine Klap­per­schlan­ge, 2,40m lang und ca. 36 Kg schwer ....
(Der Mann im Bild ist der ört­li­che Schlangenfänger)


Lie­be Schlangenfreunde!
Das Bild ist eine pri­va­te Auf­nah­me eines Freun­des - so wie ange­ge­ben. Er hat kei­nen Grund, mich wegen Grö­ße oder Gewicht des Tie­res "zu beein­drucken". Des­we­gen gehe ich davon aus, daß es ein ech­tes Tier, in ech­ter Grö­ße und mit pas­sen­dem Gewicht ist - auch wenn eini­ge Dis­ku­tan­ten im Forum ande­rer Mei­nung sind.

Wie eini­ge Besu­cher schon ver­merkt haben, biegt sich die Zan­ge (!), es ist kein Haken (!) durch, und der Schlan­gen­fän­ger benutzt bei­de Arme zur Unter­stüt­zung - das weist auf ein hohes Gewicht hin.

Selbst wenn - wie ver­sucht wur­de per Bild zu bewei­sen - die Auf­nah­me­per­spek­ti­ve "gün­sti­ger" gewählt wur­de, bleibt doch die Grund­tat­sa­che bestehen, die hier gezeigt wer­den soll:
Es ist eine rie­sen­gro­ße Klap­per­schlan­ge, ein Exem­plar, das man sel­ten in die­ser Grö­ße findet!

bookmark_borderEs ist 18:00 Uhr ....

und aus dem Radio tönt die Stim­me des Ansa­gers, der Sta­ti­on und Zeit nennt, um dann zu den aktu­el­len Gescheh­nis­sen in der Welt zu berich­ten .... genau das ist aber auch der Zeit­punkt, an dem es mei­ner Frau ein­fällt, mir außer­or­dent­lich Wich­ti­ges kund­zu­tun. Nicht in der vor­he­ri­gen Vier­tel­stun­de, in der kei­ne Nach­rich­ten ver­le­sen wur­den, nein, genau dann, wenn der Nach­rich­ten­spre­cher ange­fan­gen hat ....

Das muß eine mir unver­ständ­li­che Art von Kon­kur­renz sein, zwi­schen Nach­rich­ten­spre­chern und Ehefrauen ....
oder ist es ein Pro­blem "selek­ti­ver Wahr­neh­mung"? Weil ich "nur so" dasit­ze und einen auf­merk­sa­men Ein­druck ver­mitt­le - wäh­rend sie das Radio über­haupt nicht wahrnimmt?

bookmark_borderFrauen und Männer ....

haben sehr unter­schied­li­che Vor­stel­lun­gen dar­über, was zu einem bestimm­ten Zeit­punkt "wich­tig" ist.
Ich gebe ein­mal ein paar Beispiele.

  • Paar 1:
    Er sucht seit Tagen nach einem Lie­fe­ran­ten für ein spe­zi­el­les Motor­öl für sei­nen Oldtimer -
    Sie sucht nach einem Mit­tel, das ihre "Apfel­bäck­chen" weni­ger rot erschei­nen läßt ....
  • Paar 2:
    Er möch­te in ein Cot­ta­ge nach Corn­wall und Lesen oder dösen -
    Sie will Son­ne und Strand, abends Cand­le­light und Tanz ....
  • Paar 3:
    Er stö­bert im Eis­schrank nach "sei­ner" Salami -
    Sie ver­weist auf die "köst­li­che" Gemüsesülze ....

Wun­dert es Sie da,
wenn die Zahl der Ehe­schei­dun­gen von Jahr zu Jahr steigt?

* edit *
Eine umfas­sen­de Erör­te­rung zum The­ma bei chaetzle.

bookmark_borderWie Kleinigkeiten ....

an Bedeu­tung gewin­nen, kann man sehr leicht erken­nen. Erin­nern Sie sich an "Fünf Unter­schie­de"? Eine Rubrik, meist auf der Rät­sel­sei­te von Sonn­tags­zei­tun­gen, oft auf der Kin­der­sei­te. Dort wer­den zwei Bil­der gegen­über­ge­stellt, eines davon mit den besag­ten "Fünf Unterschiede"(n) ....

Nun, was klei­ne Unter­schie­de aus­ma­chen weiß jeder, der mit HTML umgeht: Ein Kom­ma zuviel oder eine ecki­ge Klam­mer ver­kehrt her­um - schon läuft es nicht wie gewünscht ....

War­um ich das schreibe?
Seit Tagen war­te ich auf ein email, dann ein Anruf. Ver­zweif­lung, man kom­me nicht zu mir durch. Email falsch?

Nein, anstatt "_" hat­te man "-" ein­ge­ge­ben ....

bookmark_borderStil und Form ....

schei­nen all­mäh­lich ver­lo­ren zu gehen. Heu­te war­te­te ich in einer Apo­the­ke. Ein Ver­tre­ter - für Pin­zet­ten, Sche­ren und Nagel­fei­len, wie ich spä­ter erken­nen konn­te - kam her­ein, drän­gel­te sich nach vorn und begehr­te lautstark:
"Ich will die Frau Apo­the­ke­rin sprechen!"
Die Frau Apo­the­ke­rin ant­wor­te­te aus dem Hin­ter­grund der Apotheke:
"Heu­te kei­ne Ver­tre­ter mehr!"
Der unge­dul­di­ge, unge­ho­bel­te Ver­tre­ter war nicht zu brem­sen, ließ eine Lita­nei ab, war­um es gut sei ihn doch zu emp­fan­gen. Schließ­lich ließ sich die Apo­the­ke­rin breit­schla­gen, sprach mit dem Mann.
Er hat­te einen Anzug mit unzäh­li­gen Fal­ten und Knicken an, der aus­sah, als ob er dar­in geschla­fen hät­te. Allei­ne das Sak­ko war eini­ger­ma­ßen glatt.
Als sich die Trau­be von Kun­den vor mir auf­lö­ste konn­te ich einen Blick auf die Schu­he des Man­nes wer­fen. Hin­ten offe­ne Lat­schen, und ich dach­te, ich könn­te mei­nen Augen nicht trau­en: Nicht nur offe­ne Schu­he zum Anzug mit Kra­wat­te, nein, auch barfüßig!

Ich wäre jetzt sehr neu­gie­rig zu erfah­ren, ob denn die Vor­ge­setz­ten die­ses Ver­tre­ters von der "ele­gan­ten Erschei­nung" und dem "prä­gen­den Ein­druck", den ihr Mit­ar­bei­ter macht, wissen ....

Nun ist mir klar, war­um neu­er­dings "Benimm-Unter­richt" bei Unter­neh­men so hoch im Kurs stehen!

bookmark_borderWeg mit der Arbeitslosenversicherung!

Es wer­den allent­hal­ben Model­le gesucht, wie man die Arbeits­ver­wal­tung los wird und Kosten der Betrie­be senkt. Dazu gab es bei "plus­mi­nus" [ARD] einen inter­es­san­ten Lösungs­vor­schlag - und ich muß zuge­ben: Ver­blüf­fend ein­fach! Über­zeu­gend auch die The­se " .. "Wer Arbeits­lo­sig­keit pro­du­ziert, wird bestraft" .. ". nach der ein Arbeit­ge­ber - anders als heu­te - mehr Geld spart wenn er Mit­ar­bei­ter behält anstatt sie zu entlassen ....

bookmark_borderA lady ....

in a faded ging­ham dress and her hus­band, dres­sed in a homespun thre­ad­ba­re suit, step­ped off the train in Bos­ton, and wal­ked timid­ly wit­hout an appoint­ment into the Har­vard Uni­ver­si­ty President's outer office.

The secre­ta­ry could tell in a moment that such back­woods, coun­try hicks had no busi­ness at Har­vard and pro­ba­b­ly didn't even deser­ve to be in Cambridge.

"We want to see the pre­si­dent," the man said soft­ly. "He'll be busy all day," the secre­ta­ry snap­ped. "We'll wait," the lady replied.

For hours the secre­ta­ry igno­red them, hoping that the cou­ple would final­ly beco­me dis­cou­ra­ged and go away. They didn't and the secre­ta­ry grew fru­stra­ted and final­ly deci­ded to disturb the pre­si­dent, even though it was a cho­re she always reg­ret­ted. "May­be if you see them for a few minu­tes, they'll lea­ve," she said to him!

He sig­hed in exas­pe­ra­ti­on and nod­ded. Someone of his importance obvious­ly didn't have the time to spend with them, but he dete­sted ging­ham dres­ses and homespun suits clut­te­ring up his outer office. The pre­si­dent, stern faced and with dignity, strut­ted toward the couple.

The lady told him, "We had a son who atten­ded Har­vard for one year. He loved Har­vard. He was hap­py here. But about a year ago, he was acci­den­tal­ly kil­led. My hus­band and I would like to erect a memo­ri­al to him, some­whe­re on campus."

The pre­si­dent wasn't touch­ed.... He was shocked. "Madam," he said, gruf­fly, "we can't put up a sta­tue for every per­son who atten­ded Har­vard and died. If we did, this place would look like a cemetery."

"Oh, no," the lady explai­ned quick­ly. "We don't want to erect a sta­tue. We thought we would like to give a buil­ding to Har­vard." The pre­si­dent rol­led his eyes. He glan­ced at the ging­ham dress and homespun suit, then exclai­med, "A buil­ding! Do you have any earth­ly idea how much a buil­ding costs? We have over seven and a half mil­li­on dol­lars in the phy­si­cal buil­dings here at Harvard."

For a moment the lady was silent. The pre­si­dent was plea­sed. May­be he could get rid of them now. The lady tur­ned to her hus­band and said quiet­ly, "Is that all it costs to start a uni­ver­si­ty? Why don't we just start our own?" Her hus­band nod­ded. The president's face wil­ted in con­fu­si­on and bewilderment.

Mr. and Mrs. Leland Stan­ford got up and wal­ked away, tra­ve­ling to Palo Alto, Cali­for­nia whe­re they estab­lished the uni­ver­si­ty that bears their name, Stan­ford Uni­ver­si­ty, a memo­ri­al to a son that Har­vard no lon­ger cared about.

You can easi­ly judge the cha­rac­ter of others by how they tre­at tho­se who they think can do not­hing for them.

[cre­dits: Mal­colm For­bes via John G.]

bookmark_borderHaftpflichtversicherung ....

soll ja die wich­tig­ste Ver­si­che­rungs­art sein. Das war schon frü­her so.

Als ich so ca. sechs Jah­re alt war spiel­ten wir als wil­de Kin­der­grup­pe von mehr als zehn Kin­dern abwech­selnd in Haus­rui­nen und Trüm­mer­grund­stücken. Genau­so beliebt waren die rück­wär­tig lie­gen­den ver­wil­der­ten Gär­ten, die seit Jah­ren kei­ne Pfle­ge mehr hat­ten, denn die Men­schen waren so kurz nach dem Krieg stän­dig damit beschäf­tigt das Wich­tig­ste zum Leben zu besor­gen - und das brauch­te damals viel Zeit.

Glück­li­cher­wei­se für uns Kin­der - je mehr sich die Erwach­se­nen um Brot­er­werb und Essens­be­schaf­fung küm­mern muß­ten, desto weni­ger Zeit hat­ten sie, sich mit uns zu befas­sen. Wir konn­ten also weit­ge­hend "uner­zo­gen" spie­len, toben, erforschen ....

Zwi­schen dem Haus in dem ich wohn­te und dem Hin­ter­haus war von Tor­bo­gen zu Tor­bo­gen eine Ver­bin­dung gemau­ert wor­den. So ent­stand eine Art Zwi­schen­ge­bäu­de, das aller­dings nur bis unter­halb der ersten Eta­ge reichte.

Beim Spie­len gibt es - das wis­sen die Eltern unter den Lesern - auch schon 'mal Strei­te­rei­en. Grup­pen bil­den sich und zer­fal­len, neue Kon­stel­la­tio­nen - neue Akti­vi­tä­ten - neue Grup­pen. Beim Cow­boy­spiel, frei nach Roy Rogers Comics, die wir von US-Sol­da­ten bekom­men hat­ten, gerie­ten Cow­boys und India­ner hef­tig in Streit. Eine wil­de Schimpf­e­rei star­te­te und schließ­lich rann­ten zwei Grup­pen aus­ein­an­der, um neue Schlacht­plä­ne auszuhecken ....

Unse­re Grup­pe traf sich bei unse­rem Haus, im Hof, hin­ter dem Vor­der­haus. Die Kon­tra­hen­ten tra­fen sich im Hof des Nach­bar­hau­ses. Wir waren also nur durch den Zwi­schen­bau getrennt, konn­ten die ande­ren Kin­der nicht sehen, aber sehr gut hören! Was wir zu hören beka­men, war nicht beson­ders freund­lich, und so reif­te der Plan ein paar Stei­ne auf die ande­re Sei­te zu wer­fen - nicht um die ande­ren zu tref­fen, nein, sie soll­ten nur erschreckt werden.

Gesagt, getan. Schon flo­gen vie­le Kie­sel aus unse­rem Hof über das Zwi­schen­ge­bäu­de in den Nach­bar­hof .... das Geheu­le auf der ande­ren Sei­te wur­de lau­ter, schwoll wei­ter an - und wur­de dann von einer tie­fen Erwach­se­nen­stim­me über­tönt: "Hört sofort auf mit Stei­nen zu wer­fen, es ist schon genug kaputt!"

Ja, und nun kommt die Haft­pflicht­ver­si­che­rung zum Zuge:
Auf der ande­ren Sei­te, im Nach­bar­hof, war näm­lich zur Zeit der Stein­at­tacke ein nagel­neu­er Mer­ce­des des Haus­be­sit­zers geparkt. Das Auto hat­te mäch­tig 'was abbe­kom­men. Schei­be gesplit­tert, Del­len im Lack .... na, sie kön­nen sich vor­stel­len, was Kie­sel über die­se Strecke so anrichten!

Etwas Gutes hat­te die Sache dann doch. Wir muß­ten uns beim Auto­be­sit­zer ent­schul­di­gen und lern­ten so schon in "zar­tem Alter", daß man sich zu ent­schul­di­gen hat, wenn man Mist baut!