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bookmark_border@ Frau Morgaine ....

Sze­ne:
[wvs steht vor der geöff­ne­ten Kel­ler­tü­re, blickt in den fin­ste­ren Kel­ler hin­un­ter - nichts zu sehen, stockdunkel ....]
Rascheln, wie von Rat­ten oder Mäusen ....
[Spricht zu sich selbst:]
Sie wird doch nicht etwa noch da unten sein .... ?
[Dann laut und ver­nehm­lich, in anstei­gen­der Lautstärke:]
"Hal­lo, Frau Mor­gai­ne, Sie kön­nen jetzt all­mäh­lich wie­der her­aus­kom­men. [Noch lau­ter] Lan­ge genug geschämt!"
[Steht wei­ter vor der offe­nen Tür und wartet ....]
[War­tet]
[War­tet]
[War­tet]

bookmark_borderPech gehabt ....

könn­te man mei­nen .... nein, nicht ich. Lesen Sie wei­ter, die Auf­lö­sung folgt ....
Bei einem Spa­zier­gang heu­te Nach­mit­tag (dazu ange­regt durch die­sen Bei­trag, genau­er nach: " .. und es geschah das Wun­der, mor­gens gegen halb fünf .. ") saß ich eine Wei­le auf einer Bank um den Vögeln zuzu­hö­ren. Der Park ist "natur­be­las­se­ne Wie­se", also nicht fein säu­ber­lich geschnit­te­ner Rasen. Das lockt natür­lich Hun­de­be­sit­zer/-innen zuhauf(!) an ....
Als ich da nun so saß, kam ein Elek­tro­kar­ren gefah­ren. Zwei oran­ge­ge­klei­de­te Her­ren schick­ten sich an, ein Schild aufzustellen.

Ich beschloß, so lan­ge zu war­ten, bis sie fer­tig waren, um dann zu sehen, was auf dem Schild steht.

Es hat­te fol­gen­den Text:
Die ist eine natur­be­las­se­ne Wie­se. Sie bie­tet vie­len Arten von Pflan­zen und Tie­ren Schutz. Obwohl sie nicht 'gepflegt' aus­sieht, ist sie kein Hun­de­klo! Hun­de­be­sit­zer wer­den gebe­ten, ihre Vier­bei­ner anders­wo 'Gas­si' zu führen.
Das nen­ne ich 'mal ein ori­gi­nel­les Schild! Wer hät­te gedacht, daß eine Ver­wal­tung so etwas zustan­de bringt. Man lernt eben nie aus ....

bookmark_borderHackordnung ....

nennt man das sozia­le Gefü­ge in einer Grup­pe von Tie­ren. Es hat sich ein­ge­bür­gert, die­sen Begriff außer bei Tie­ren auch in der Sozio­lo­gie des Men­schen zu ver­wen­den. Beschrie­ben wird damit die Bezie­hung des Indi­vi­du­ums inner­halb der Grup­pe, also eine bestimm­te Stel­lung in der Rang­ord­nung [moder­ne­rer Begriff].

Die Rang­ord­nung = Hack­ord­nung stammt aus der Beob­ach­tung, daß Hüh­ner in einer hier­ar­chi­schen Struk­tur leben:
Ganz oben der Hahn, dar­un­ter die Hen­nen, zwi­schen denen ein stän­di­ges Geran­gel um die Stu­fe ent­steht, auf der sie ein­ge­ord­net sind. Wer wei­ter oben steht darf die dar­un­ter ste­hen­den Tie­re "hacken", d.h. ver­let­zen. Min­de­stens aber vom Fut­ter fernhalten.

Die Grün­de für die Abstu­fung, bzw. die Ein­stu­fung ein­zel­ner Tie­re sind nicht immer auf den ersten Blick sichtbar:
Es kann die Grö­ße sein.
Es kann das Alter sein.
Es kann die Befie­de­rung sein.
Es kann die Far­be sein.
Es kann das Gackern sein.
Es kann die äuße­re Form sein.

Manch­mal rot­ten sich meh­re­re Tie­re zusam­men, um ein auf­müp­fi­ges Huhn zu unter­drücken .... so geht es bei den - dum­men - Hüh­nern zu.

Mit­un­ter fin­det man die­se Ver­hal­tens­wei­sen aber auch unter den - angeb­lich evo­lu­tio­när so hoch ste­hen­den, mit Geist aus­ge­stat­te­ten - Men­schen vor ....

Muß man nun dar­aus schlie­ßen, daß, wer sich wie die Hüh­ner ver­hält, auch gei­stig auf der "Hüh­ner­ebe­ne" ein­ge­stuft wer­den muß?

bookmark_borderListig ....

ist die SPD, das muß man ihr lassen!
Neu­wah­len jetzt anzu­kün­di­gen ist ein geschick­ter Schach­zug - und nach­dem die Mehr­hei­ten im Bun­des­rat noch wei­ter zugun­sten der CDU ver­scho­ben sind wahr­schein­lich auch die ein­zi­ge Mög­lich­keit, nicht noch mehr an "Gesicht" zu ver­lie­ren .... das lenkt sofort von der Nie­der­la­ge der SPD in NRW ab. Raffiniert!

Aller­dings glau­be ich nicht, was der Gene­ralskre­tär der SPD, Klaus Uwe Ben­neter, ange­deu­tet hat:
Der Wäh­ler wer­de dann im Herbst der SPD den Vor­zug geben.
Ha, ha!

Das ist "Pfei­fen im Wald".
"Wishful thin­king" sagen die Angelsachsen!

bookmark_borderWahlschwindel in NRW - update

Wahl­schwin­del? .... bei der NRW-Wahl ist wohl nicht zu erwar­ten, dafür sor­gen schon die vie­len Hel­fer in den Wahl­lo­ka­len. Ehren­amt­lich, da wird die Sache ernst­ge­nom­men!

Ich wage 'mal eine Pro­gno­se zum Aus­gang der Wahl:

  1. CDU: 40% 
  2. SPD: 28% 
  3. FDP: 9% 
  4. Grü­ne: 8% 
  5. und der Rest für "Son­sti­ge"

Für die Wahl­be­tei­li­gung ist es sicher schlecht, daß das Wet­ter so toll ist. Aber: Es geht um die Wurst, daher pro­gno­sti­zie­re ich 'mal 62% Wahlbeteiligung ....

* edit *
Wei­te­re Anmer­kun­gen zur Wahl, ins­be­son­de­re deren Aus­wir­kun­gen auf die Bundespolitik ....

* 2. edit *
Tat­säch­li­cher Aus­gang der Wahl*:

  1. CDU: 45% 
  2. SPD: 37% 
  3. FDP: 6,5%
  4. Grü­ne: 6% 
  5. und der Rest für "Son­sti­ge"

Da lag ich mit mei­ner Pro­gno­se für CDU und SPD zu tief, für FDP und Grü­ne zu hoch. Beson­ders das Abschnei­den der Grü­nen freut mich sehr, denn ich habe ja schon frü­her kei­nen Hehl dar­aus gemacht, daß ich es fatal fin­de, daß eine Mini-Par­tei mit einem tat­säch­li­chen Stim­men­an­teil von 4-5% der poten­ti­el­len Wäh­ler die Poli­tik in NRW so stark beein­flußt hat .... tschüs, Frau Höhn, tschüs Herr Vesper!
*lt. Hoch­rech­nung v. 18:20h

Eben­so inter­es­sant ist, daß die The­men Wirt­schaft, Arbeit und Bil­dung offen­sicht­lich den Aus­schlag gege­ben haben ....
Nun bin ich gespannt, wie hoch die Wahl­be­tei­li­gung war ....

* 3. edit *
Auch bei Herrn Seh­pferd lese ich Genug­tu­ung über das Ergeb­nis - wenn auch ver­bun­den mit einer Mah­nung .... wohin­ge­gen Herr qui­ri­nus nicht so recht zufrie­den ist und sei­ne Zwei­fel an dem hat, was kom­men wird, ins­be­son­de­re auf Bun­des­ebe­ne ....

bookmark_borderFürchterliche Wut ....

hat ein Steu­er­be­ra­ter, der mit sei­nem Büro nur weni­ge hun­dert Meter von einer katho­li­schen Kir­che ent­fernt residiert.

Nun fragt man sich: Wie­so ist der auf die Kir­che "sau­er"?

Die Ant­wort ist einfach:
Den Kir­chen lau­fen die Gläu­bi­gen weg. Sie bekom­men weni­ger Kir­chen­steu­er. Und da Not bekannt­lich erfin­de­risch macht haben sie mit einer Mobil­te­le­fon­ge­sell­schaft einen Ver­trag abge­schlos­sen. Eine Anten­ne wird in den Kirch­turm eingebaut!

Der Steu­er­be­ra­ter und vie­le umlie­gen­de Gewer­be­trei­ben­de - Tank­stel­le, Gast­wirt­schaft, Ver­si­che­rungs­bü­ro, Ede­ka-Markt - und die dort Beschäf­tig­ten fürch­ten um ihre Gesund­heit, denn die Strah­lung, die von dort aus­geht ist nicht von Pap­pe .... und das 24h, Tag für Tag ....

Nun haben sie alle zusam­men - der Steu­er­be­ra­ter ist feder­füh­rend - eine Kla­ge gegen das Vor­ha­ben eingereicht.
Nun heißt es war­ten. Bis das Gericht ent­schie­den hat. Ich bin gespannt, wie das ausgeht ....

bookmark_borderErlebnisse ....

der "beson­de­ren Art":

Mit net­ten Men­schen einen Tag im Muse­ums­dorf ver­brin­gen, gemüt­li­ches Mit­tag­essen mit ört­li­chen Spe­zia­li­tä­ten genie­ssen, plau­schen bis zum Nachmittagskaffee.
Den gemein­sa­men Teil des Tages nach Been­di­gung der Kaf­fee­ta­fel aus­klin­gen lassen ....

Kein Zwang zu "action" - ein­fach Leben!

bookmark_borderDas Wesen der Chinesen ....

ist im Westen sel­ten rich­tig gedeu­tet wor­den. Mas­sen brin­gen Pro­ble­me. Mas­sen gene­rie­ren aber auch Spit­zen­lei­stung - gro­ße Mas­sen enorm vie­le "Spit­zen­lei­ster" ....

In jüng­ster Zeit meh­ren sich auf unse­ren Büh­nen chi­ne­si­sche Pia­ni­sten. Ein Zufall? Nein! Denn - wie zuvor fest­ge­stellt - Mas­sen brin­gen mas­sen­haft Spit­zen­lei­stung her­vor .... und die Pia­ni­sten sind erst der Anfang!

Wir wer­den noch stau­nen, wenn erst die Spe­zia­li­sten aus ande­ren Fach­ge­bie­ten sich ihrer Lei­stungs­fä­hig­keit bewußt sein wer­den und sich in der Welt verteilen ....

* edit *
Nach Durch­sicht der Bei­trä­ge stel­le ich fest, daß mei­ne Absicht ent­we­der per Zufall , wegen der Art der Dar­stel­lung, oder mög­li­cher­wei­se auch absicht­lich falsch gedeu­tet wird.

Ich spre­che hier mit Bewun­de­rung (!) über die Spit­zen­lei­stun­gen der Chinesen.
Ich habe nichts gegen irgend­ei­ne Natio­na­li­tät, schon gar­nicht gegen Chinesen.
Ich ste­he einer Aus­wei­tung der Aus­rei­se­mög­lich­kei­ten für Chi­ne­sen - um sich in ande­ren Län­dern wei­ter­zu­bil­den oder dort zu arbei­ten - sehr posi­tiv gegenüber.

Alle ande­ren Dar­stel­lun­gen mei­ner Absicht sind schlicht falsch!

bookmark_borderUnterstellt ....

man, daß "Blog­land" ein Spie­gel der Gesell­schaft ist, könn­te man es mit einer Groß­stadt wie z.B. New York vergleichen.
Alles vor­han­den, was die mensch­li­che Natur so bietet:

  • Ver­sa­ger & Gewinner
  • Mecke­rer, Lüg­ner & Fanatiker
  • Psychopathen
  • Kran­ke & Gesunde
  • Alkoholiker 
  • Ego­ma­nen & Heulsusen
  • Schlaue & Doofe
  • Ausgeflippte
  • etc. 

Wie im rich­ti­gen Leben
.... gibt's hier eigent­lich "nor­ma­le" Menschen?

bookmark_borderEine feine Grenze ....

zwi­schen "ver­ständ­li­cher" und "unzu­läs­si­ger" Betrof­fen­heit kann leicht über­se­hen werden ....

Betrof­fen zu sein ist eine sehr posi­ti­ve mensch­li­che Regung. Und verständlich.

Ande­rer­seits kann Betrof­fen­heit dann "unzu­läs­sig" sein, wenn der Aus­lö­ser falsch oder ver­zerrt dar­ge­stellt wurde.

Ein prak­ti­sches Beispiel:

Ein Blog­ger, nen­nen wir ihn A, beschwert sich in sei­nem Web­log über einen Post­bo­ten, der immer die Post in den Kasten des Nach­barn wirft. Ein ande­rer Blog­ger, nen­nen wir ihn B, haut in die Ker­be: Die Post wird sowie­so von Tag zu Tag unzuverlässiger.

Das ist unzu­läs­si­ge Betrof­fen­heit. Denn Blog­ger B weiß nichts über die Ver­hält­nis­se vor Ort. Viel­leicht ist der Brief­ka­sten von A nicht beschriftet?

Man soll­te also den Hin­ter­grund genau ken­nen, bevor man Par­tei ergreift!

* edit *
Dazu passt auch das hier ....

bookmark_borderWer die Wahl hat ....

möch­te mög­li­cher­wei­se gar­nicht wäh­len .... so wie am kommnden Wochen­en­de in NRW!

Die Fra­ge ist näm­lich, wel­che Wahl hat eigent­lich der Wähler?

Die Kan­di­da­ten wer­den von den Par­tei­en auf die Wahl­li­sten gesetzt. Der Wäh­ler kennt vie­le von den dort geli­ste­ten Frau­en und Män­nern über­haupt nicht. Par­tei­en tun auch wenig, um das zu ändern. Wahl­kampf wird auf weni­ge bekann­te Poli­ti­ker konzentriert.

Per­so­nen statt Pro­gram­me - eine Farce!

Wenn Sie aber nicht zum Wäh­len gehen, wer­den Sie Ihrer Ver­pflich­tung, an der Mei­nungs­bil­dung teil­zu­neh­men, nicht gerecht. Noch ist Zeit, die Pro­gram­me zu lesen. Und dann "infor­miert" - bezo­gen auf die Inhal­te - zu wählen ....

Las­sen Sie uns den Par­teibon­zenobe­ren ein Schnipp­chen schla­gen, las­sen Sie uns "infor­miert" wäh­len gehen ....