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bookmark_borderMorgen im Müll ....

Super-Wahl­jahr 2004 - mehr Wah­len in einem Jahr als je zuvor, und die SPD in einem Stim­mungs- und Wäh­ler­gunst-Tief das sich gewa­schen hat. Die SPD düm­pelt um 20%, die Mit­glie­der lau­fen ihr weg:

Nie­mand ver­steht was eigent­lich gemacht wird. Die eben noch hoch geprie­se­ne Reform von heu­te ist mor­gen im Müll. Den­ken, laut Den­ken, scheint zum belieb­te­sten Zeit­ver­treib der Genos­sen gewor­den zu sein, aller­dings ohne, wie das Sprich­wort emp­fiehlt, "vor­her das Gehirn einzuschalten".

Aber den­noch:
Ich pro­phe­zeie, daß bei der näch­sten Wahl alles so wer­den wird, wie es war bzw. ist, das Wahl­volk ver­gißt schnell, der Kanz­ler impro­vi­siert und wird kurz vor der näch­sten Bun­des­tags­wahl ein neu­es "Kanin­chen" aus dem Hut zau­bern, das alle Wäh­ler ver­ges­sen läßt, wie sehr sie seit dem letz­ten Urnen­gang belo­gen, betro­gen, geschröpft wor­den sind. Sie wer­den auch 

  • Herrn Trit­tin ver­ges­sen haben, der ihnen das Dosen­pfand- und Castor-Dilem­ma bescher­te, die Wind­ener­gie pro­pa­giert obwohl sie ledig­lich ein "Sub­ven­ti­ons­fres­ser" ist, 
  • Herrn [Alt-Sta­si-Spit­zel] Ver­kehrs­mi­ni­ster Stol­pe, der ihnen das Toll-Coll­ect-Deba­kel mit Kün­di­gung der Kün­di­gung der Kün­di­gung und Rück­nah­me der­sel­ben als Tri­umph der Beson­nen­heit ver­kau­fen wird, aber auch 
  • Frau Küh­nast, die es end­lich geschafft hat, die tra­di­tio­nel­le Land­wirt­schaft end­gül­tig "platt" zu machen, uns über­teu­er­te "BIO-Pro­duk­te" - ver­bil­ligt, da sub­ven­tio­niert aus unse­ren Steu­er­gel­dern - andient und 
  • Frau Schmidt, die nach acht wei­te­ren Wochen [!] prak­ti­zier­ter "Gesund­heits­re­form" nun end­lich ein­zu­se­hen scheint, wel­chen Unfug sie da in die Welt gesetzt hat und sti­kum die Ände­run­gen ein­ar­bei­ten läßt, damit es über­haupt weitergeht.

All das wer­den die Wäh­ler ver­ges­sen, weil Kanz­ler Schrö­der ihnen "so nett" vom Wahl­pla­kat und auf dem Fern­seh­schirm zulä­chelt. Und die Weni­gen, die sich viel­leicht nicht täu­schen las­sen, rei­chen nicht aus, um einen Wech­sel her­bei zu führen.
Scha­de, wenn das ein­tritt muß ich wohl doch irgend­wann auswandern ....

bookmark_borderBemerkungen über den Gruß "Mahlzeit"

Es beginnt so ca. gegen 11:00h mor­gens, eine Stun­de nach dem zwei­ten Früh­stück: Wer immer ihnen in geschlos­se­nen Gebäu­den, beson­ders bei Fir­men und Behör­den, begeg­net grüßt mit: "Mahl­zeit!" Dabei weiß kei­ner, der so grüßt, ob Sie über­haupt ein Mit­tag­essen pla­nen, ob Sie je zu Mit­tag essen, oder ob Sie viel­leicht schon geges­sen haben.

Absurd
Kürz­lich betrat ich in einem Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum die Her­ren­toi­let­te. Dort wuschen sich zwei Leu­te gera­de die Hän­de. Als sie mei­ner ansich­tig wur­den, schall­te mir sofort ein zwei­stim­mi­ges "Mahl­zeit!" ent­ge­gen. Auf der Her­ren­toi­let­te (!) Die­ser Ort ist wohl der letz­te, den ich mit ´Mahl­zeit´ verbinde.

Unaus­rott­bar sind sol­che Gebräu­che - und ver­su­chen Sie ein­mal, die­se Rede­wen­dung einem Chi­ne­sen zu erklä­ren. Wir hat­ten im Novem­ber Besuch aus Chi­na. Mir wur­de nach drei Tagen Auf­ent­halt hier die Fra­ge gestellt, was denn "Mahl­zeit" mit der gegen­tei­li­gen Ver­rich­tung zu tun hät­te, man stel­le sich die­se Fra­ge, sei man doch mehr­fach in die­ser Wei­se beim Betre­ten diver­ser Sani­tär­an­la­gen so gegrüßt worden ....

Mei­ne Erläu­te­run­gen waren spär­lich, aber wie die Chi­ne­sen so sind, wur­den sie mit einem freund­li­chen Lächeln und einem abschlie­ßen­den "Dan­ke!" angehört.

Da kam ich mir für einen kur­zen Augen­blick so vor, wie der Vater in dem baye­ri­schen Witz, der, unfä­hig sei­nem Sohn den Namen auch nur eines der vie­len präch­ti­gen Gebäu­de in Mün­chen zu nen­nen zu die­sem sagt: "Frag´nur Bub, sonst lerns´t ja nix".

Seit "Raser"-Prozeß in Karls­ru­he in aller Mun­de: Geschwin­dig­keit! Daher mor­gen Bemer­kun­gen zu "Geschwin­dig­keit" Tschüüs!

bookmark_borderBemerkungen zu "Geschwindigkeit"

Fast per­fek­tes Timing: Der soge­nann­te "Raser von Karls­ru­he" wird lt. NDR-Nach­rich­ten von heu­te (16.02.) ver­mut­lich frei­ge­spro­chen. Gut so!

Damit ich nicht falsch ver­stan­den wer­de: Ich fin­de es bedau­er­lich, daß eine jun­ge Mut­ter und ihr Kind tot sind. Sehr bedau­er­lich sogar. Nur fän­de ich es furcht­bar, wenn man zusätz­lich auch noch ein wei­te­res Leben zer­stö­ren wür­de, das des ver­meint­li­chen "Rasers".

Ich fah­re pro Monat gut 8.000 km, davon das mei­ste auf der Auto­bahn, und ich den­ke, ich weiß, wovon ich spre­che wenn ich über´s Auto­fah­ren rede. Wenn es mög­lich ist, fah­re ich auch schnell. Bis zu 220 km/h, eben fast so schnell wie das Auto fährt. Frü­her bin ich auch - mit einem ande­ren Auto - schon ´mal bis zu 250 km/h gefah­ren. Das geht, wenn man sich kon­zen­triert [ich soll­te viel­leicht näch­stens dar­über berich­ten, was man noch so beim "Schnell­fah­ren" erlebt].

Die Beto­nung liegt aber auf "wenn es mög­lich ist"! Wenn näm­lich der Ver­kehr dich­ter wird, wäre es Wahn­sinn und Todes­lust, so schnell zu fah­ren. Die­se Über­le­gung hat mir sicher schon vie­le Male das Leben geret­tet. Vor allem dann, wenn irgend­ein Hohl­kopf meint " .... es dem mit dem dicken Auto .... " ´mal zei­gen zu müs­sen. Oder wenn ein Fah­rer so lan­ge pennt, bis er hin­ter einem LKW ange­kom­men ist und dann - ohne Blick in den Rück­spie­gel (!) - links ´raus zieht - und sich wun­dert, daß da schon jemand ist.

Ich genie­ße die Zeit auf den Auto­bah­nen, wenn alle Ängst­li­chen, Sonn­tags­fah­rer, Kurz­strecken­fah­rer und Schlä­fer, etc. zu Hau­se blei­ben, weil es viel­leicht glatt wer­den könn­te. Dann sind end­lich nur noch die Fah­rer unter­wegs, die auch Fah­ren können!

Sie wer­den sich sicher nicht wun­dern, wenn ich mich als "Fan" der Auto­bahn­ge­bühr "oute" - je höher desto bes­ser, dann wer­den end­lich nur die fah­ren, die es unbe­dingt müs­sen, und das sind meist die erfah­re­nen Auto­fah­re­rIn­nen. Waren Sie schon ´mal in USA, auf Strecken mit "toll"? Da ist das Fah­ren zwar lang­sa­mer (max. 110km/h), aber köst­lich, denn die oben genann­ten "Wenig­fah­rer" trau­en sich nicht auf die "Inter­sta­te" oder sie wol­len das Geld nicht zah­len. Inso­fern wün­sche ich mir tat­säch­lich "Ame­ri­ka­ni­sche Verhältnisse".

War­um bin ich aber - um auf den Anfang zurück zu kom­men - froh, daß der ver­meint­li­che "Raser" frei­ge­spro­chen wird?

Weil ich sie schon erlebt habe, die jun­gen Mütter:
Wäh­rend der Fahrt nach hin­ten oder zur Sei­te zum Kind gedreht, es betan, auf jeden Fall nicht den Ver­kehr im Auge gehabt. Oder in Gedan­ken, oder den Spie­gel nach unten geklappt, Make-up auf­le­gend gefah­ren, die Fri­sur geord­net wäh­rend das Auto lang­sam nach links oder rechts drif­tet - dann erschreckt das Steu­er her­um­ge­ris­sen, aus Man­gel an Erfah­rung über­re­agiert, das Auto schleu­dert, hef­ti­ges Gegen­len­ken ver­schlim­mert alles nur noch .... da kann man schon von der Stra­ße abkom­men .... und das ganz ohne Zutun eines Dritten!

Schon drin / geschrie­ben für den 18.02.2004: Bemer­kun­gen zu "Auf­stiegs­chan­cen"

PS:
Ich habe in 35 Jah­ren bei ca. 80.000 km/Jahr drei Unfäl­le gehabt, davon einen selbst ver­schul­det. Ich bin in der Stadt mit ca. 40 km/h auf mei­nen Vor­der­mann gefah­ren, der sei­ner­seits brem­sen muß­te, weil trotz grü­ner Ampel eine Fah­re­rin in die Brem­se stieg, weil sie hin­ter der Kreu­zung gemerkt hat­te, daß sie eigent­lich links abbie­gen woll­te! Aber: Wer auf­fährt hat eben Schuld.

2. PS:
Bedau­er­li­cher­wei­se ist der Fah­rer, den man als mut­maß­li­chen "Raser" ange­klagt hat­te, nun doch zu 1,5 Jah­ren Gefäng­nis ver­ur­teilt wor­den. Ein - aus mei­ner Sicht - bedau­er­li­ches Bei­spiel von Popu­lis­mus des Gerichts. Man hat nicht den Mut gehabt, sich der "kochen­den" Volks­wut zu widersetzen.

bookmark_borderBemerkungen zu "Aufstiegschancen"

Jetzt ist es klar: Der Schreib­tisch ver­rät uns, wel­ches Manage­ment­po­ten­ti­al sein(-e) Besit­ze­rIn hat! Ein Psy­cho­lo­ge an der Ver­wal­tungs­fach­hoch­schu­le [Fach­hoch­schu­le des Bun­des für öffent­li­che Ver­wal­tung] stellt fest: Es gibt fünf Schreib­tisch­ty­pen, und jeder Typ hat sei­ne Beson­der­hei­ten. Wie aufschlußreich!

Erster Typ: Der Familienmensch

Der Fami­li­en­mensch schmückt sei­nen Schreib­tisch / stellt sei­nen Schreib­tisch mit Fami­li­en­pho­tos zu. Sei­ne fami­liä­re Art passt nicht in die moder­ne Arbeits­welt. Basta. Kein Führungskandidat.

Zwei­ter Typ: Der Büroanimateur
"Bun­te Tas­se, kes­ser Spruch als Bild­schirm­scho­ner, Diddl-Mäu­se: Der Ani­ma­teur ist zu albern für den Erfolg" - ein har­sches, aber abschlie­ßen­des Urteil. Basta. Kein Führungskandidat.

Drit­ter Typ: Der Chaot

Ber­ge, die nur das Genie beherrscht. Durch­ein­an­der, das dem Chef suspekt ist. Kein Über- und Durch­blick. Urteil: Kein Führungskandidat.

Chan­cen haben
Vier­ter Typ: Der peni­ble Saubermann

Zwar unfle­xi­bel, aber geeignet.

Fünf­ter Typ: Der design­ver­lieb­te Leader

Zwar distan­ziert, arro­gant, wenig umgäng­lich, aber geeignet.

Wenn das die Ein­schät­zung an besag­ter Fach­hoch­schu­le ist, wen wun­dert es da noch, wie es in unse­rer öffent­li­chen Ver­wal­tung zugeht? Ein See­len­krüp­pel (Typ 5), der hohl am Design klebt - Inhalt unge­wiss und eigent­lich unwich­tig, der Fas­sa­den­mensch als Führungskraft?

Die alter­na­ti­ve "Füh­rungs­per­sön­lich­keit" (Typ 4) läßt auch wenig hof­fen. "Peni­bel", das heißt doch buch­sta­ben­ge­treue Umset­zung, unfle­xi­bel, starr - wie soll denn so unser Staat Neu­es wagen und unor­tho­do­xe Lösun­gen ver­su­chen? "Sau­ber­mann" - wenig in der Bir­ne, aber pein­lichst auf Ord­nung, Regel­werk und Vor­schrif­ten­ein­hal­tung ach­tend - mit sol­chen Füh­rungs­kräf­ten in der Ver­wal­tung sind wir end­gül­tig auf dem Abstellgleis!

Ich habe jah­re­lang Füh­rungs­kräf­te aus­ge­bil­det. Und aus mei­ner Sicht braucht man, neben einem brauch­ba­ren Fach­wis­sen vor allem

1.) Sozia­le Kom­pe­tenz, ein­ge­hen auf die Moti­ve und Wün­sche von Mit­ar­bei­tern, um sie so zu besten Lei­stun­gen zu führen;

2.) Gestan­de­ne Per­sön­lich­keit, die in einem siche­ren Fami­li­en­um­feld Ruhe und Aus­gleich findet;

3.) Ein­falls­reich­tum und Expe­ri­men­tier­freu­de, denn nur so wer­den neue Ansät­ze gefun­den, um Über­kom­me­nes zu über­win­den und zu bes­se­ren Lösun­gen zu kommen;

4.) Ent­schei­dungs­be­reit­schaft, Ent­schluß­kraft, damit nicht end­los dis­ku­tiert wird, son­dern gemacht wer­den kann. Aber, wie schon in ande­ren Bei­trä­gen festgestellt:

Mit­tel­mä­ßig­keit pro­du­ziert eben nur Mit­tel­maß. Auch Basta!

Und mor­gen? Bemer­kun­gen zu ? Las­sen Sie sich überraschen!

bookmark_borderZur Unsitte des Betten-Ausschüttelns
(aus dem Fenster!)

Ich dach­te bis vor weni­gen Minu­ten,
die­se Unsit­te sei end­gül­tig vorbei.

Nein, ist sie nicht! Im Haus gegen­über, vier­te Eta­ge, schüt­tel­te soeben ein Jung­mann hef­tigst zwei Kopf­kis­sen und zwei Stepp­bet­ten aus. Ohne Rück­sicht auf geöff­ne­te Fen­ster in den dar­un­ter lie­gen­den Etagen.
Pfui!
Wenn ich dar­an den­ke, was so alles aus einem Stepp­bett her­aus­fal­len kann ....

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For­mer Link (clo­sed now) → https://www.theguardian.com/world/live/2025/feb/15/russia-ukraine-war-munich-security-conference-jd-vance-zelenskyy-putin-europe-latest-news-updates

53m ago22.03 CET
Summary

Here’s a wrap-up of the day’s key events:

Fin­nish pre­si­dent Alex­an­der Stubb told Reu­ters on Satur­day that the US had sent a que­sti­on­n­aire to Euro­pean count­ries asking them what they could do to pro­vi­de secu­ri­ty gua­ran­tees for Euro­pe. Spea­king at the Munich Secu­ri­ty Con­fe­rence, Stubb said: “The Ame­ri­cans have pro­vi­ded Euro­peans with the que­sti­on­n­aire on what would be possible.”

France is in dis­cus­sion with its allies over the idea of hol­ding an infor­mal sum­mit of Euro­pean lea­ders to dis­cuss Ukrai­ne, a French pre­si­den­cy offi­ci­al said on Satur­day, Reu­ters reports. Addi­tio­nal­ly, four Euro­pean diplo­mats said the mee­ting was likely to go ahead on Mon­day, Reu­ters added.

Donald Trump’s admi­ni­stra­ti­on has pro­po­sed to Ukrai­ne that the US be given 50% of the war-torn country’s rare earth mine­rals, NBC reports, citing four US offi­ci­als. Accor­ding to two of the offi­ci­als, instead of paying for the mine­rals, the agree­ment would be a way for Ukrai­ne to pay back the mul­ti-bil­li­on dol­lar wea­pons and aid packa­ges that the US has pro­vi­ded to it sin­ce Russia’s inva­si­on in 2022.

Ukrai­ni­an pre­si­dent Volo­dym­yr Zel­en­skyy said on Satur­day that the rare earth mine­ral deal pro­po­sed by the US did not con­tain secu­ri­ty pro­vi­si­ons which Ukrai­ne nee­ded, Reu­ters reports. Upon being asked by repor­ters what the issue was with the US docu­ment, Zel­en­skyy said on Satur­day: “It’s not in our inte­rest today, not in the inte­rest sove­reign Ukraine.”

Seni­or offi­ci­als from the US and Rus­sia are mee­ting next week in Sau­di Ara­bia to pave the way for a poten­ti­al lea­ders’ sum­mit as soon as the end of the month to dis­cuss ending the war in Ukrai­ne, accor­ding to peo­p­le fami­li­ar with the mat­ter, Reu­ters reports. On Satur­day, Donald Trump’s spe­cial envoy for Ukrai­ne Keith Kellogg said that Euro­pe will be con­sul­ted – but ulti­m­ate­ly exclu­ded – from peace talks bet­ween Rus­sia, Ukrai­ne and the US.

Ger­man chan­cell­or Olaf Scholz has shot back stron­gly in defence of his stance against the far-right and said his coun­try will not accept peo­p­le who “inter­ve­ne in our demo­cra­cy,” a day after US vice-pre­si­dent JD Van­ce scold­ed Euro­pean lea­ders over their approach to demo­cra­cy. Scholz said:“Free speech in Euro­pe means that you are not attack­ing others in ways that are against legis­la­ti­on and laws we have in our country.”

Scholz said on Satur­day that the war bet­ween Ukrai­ne and Rus­sia would only tru­ly end with peace if Ukrai­ni­an sove­reig­n­ty is secu­red. “We will also not accept any solu­ti­on that leads to a decou­pling of Euro­pean and Ame­ri­can secu­ri­ty. Only one per­son would bene­fit from this: Pre­si­dent Putin,” he added.

The Ukrai­ni­an pre­si­dent, Volo­dym­yr Zel­en­skyy, told the Munich Secu­ri­ty Con­fe­rence on Satur­day that the time has come for a Euro­pean army to be crea­ted. “Our army alo­ne is not enough, we need your sup­port,” he said, adding that the “old days” when the US sup­port­ed Euro­pe “just becau­se it always had” are over. He also told lea­ders and offi­ci­als that he would not take Nato mem­ber­ship for Ukrai­ne off the table and insi­sted that no decis­i­ons should be taken on ending Russia’s war wit­hout Kyiv and Europe.

UK for­eign mini­ster David Lam­my said on Satur­day he would encou­ra­ge US pre­si­dent Donald Trump and Zel­en­skyy to deepen their part­ner­ship in the future. Spea­king at the Munich Secu­ri­ty Con­fe­rence, Lam­my said the best secu­ri­ty gua­ran­tee for Ukrai­ne against future Rus­si­an aggres­si­on was bin­ding US indu­stry, busi­ness and defence capa­bi­li­ty into its future.

Nato secre­ta­ry gene­ral Mark Rut­te said on Satur­day that “Rus­sia is on a war eco­no­my. We are not,” at the Munich Secu­ri­ty Con­fe­rence. Addi­tio­nal­ly, Rut­te said Nato’s mem­bers would have to increa­se defence spen­ding despi­te dome­stic poli­ti­cal concerns.

Amid angry Euro­pean reac­tions to JD Vance’s com­ba­ti­ve speech in Munich, Switzerland’s pre­si­dent said on Satur­day she shared many of the “libe­ral values” he expres­sed, see­ing the speech as a “plea for direct demo­cra­cy”. In an inter­view with the Le Temps dai­ly published on Satur­day, she said that “in a cer­tain sen­se, (the speech) was very Swiss in its call to listen to the population”.

Ger­man con­ser­va­ti­ve oppo­si­ti­on lea­der Fried­rich Merz on Satur­day joi­n­ed his dome­stic poli­ti­cal rivals in con­dem­ning Vance’s attack on Europe’s stance toward hate speech and the far right. “We stick to the rules impo­sed by our demo­cra­tic insti­tu­ti­ons,” Merz said in a panel dis­cus­sion at the Munich Secu­ri­ty Conference.

bookmark_borderÜbersetzung [Google]: Lewis' essay in the LA TIMES

SOURCE

Text-Über­set­zung:
Seit Char­lie Kirks Ermor­dung haben Kon­ser­va­ti­ve ein Phä­no­men auf­ge­grif­fen, das sie zuvor als toxisch bezeich­ne­ten: die Can­cel Culture.

Der Impuls, in der ver­gan­ge­nen Woche Stim­men zu unter­drücken, ist ver­ständ­lich: Mord zu fei­ern ist grau­sam. Es ist wider­lich. Es ist falsch. Doch die Iro­nie ist nicht zu über­se­hen: Kon­ser­va­ti­ve, die die Can­cel Cul­tu­re lan­ge als Affront gegen den Geist des offe­nen Dis­kur­ses des 1. Ver­fas­sungs­zu­sat­zes betrach­te­ten, for­dern nun, dass Men­schen ihre Jobs und ihre Exi­stenz­grund­la­ge ver­lie­ren – nur wegen einer dum­men Äuße­rung im Internet.

Es ist das­sel­be The­ma, das 2024 zahl­rei­che Stand-up-Come­di­ans, jun­ge Män­ner, Pod­ca­ster und Tech-Bros aus dem Sili­con Val­ley in die Arme von Donald Trump trieb. Doch nun, in einer erstaun­li­chen Wen­dung der Ereig­nis­se, ahmen Kon­ser­va­ti­ve die pro­gres­si­ven Kri­ti­ker und Sprach­po­li­zi­sten nach – nur mit roten Hüten.

Tat­säch­lich ist ihre Ver­si­on noch schlim­mer. Der lin­ke „Verantwortungskultur“-Mob mag zwar anma­ßend gewe­sen sein, aber sei­ne Agen­da wur­de (mit weni­gen bemer­kens­wer­ten Aus­nah­men) größ­ten­teils von den Auf­sichts­per­so­nen bestimmt. Die heu­ti­ge „Woke Right“ geht offe­ner, effi­zi­en­ter und offi­zi­el­ler vor – was, neben­bei bemerkt, bedeu­tet, dass sie nicht nur gegen den Geist des 1. Ver­fas­sungs­zu­sat­zes, son­dern auch gegen den eigent­li­chen Ver­fas­sungs­zu­satz ver­sto­ßen kann.

Ein typi­sches Bei­spiel: JD Van­ce, der Vize­prä­si­dent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, sag­te kürz­lich zu Kirks Radio­pu­bli­kum: „Wenn Sie jeman­den sehen, der Char­lies Ermor­dung fei­ert, rufen Sie ihn zur Rede. Und ver­dammt noch mal, rufen Sie sei­nen Arbeit­ge­ber an.“

Was die Fra­ge auf­wirft: Was wäre, wenn ihr Arbeit­ge­ber die Regie­rung ist? Das wäre unan­ge­nehm. Aber kein Pro­blem! Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster Pete Hegs­eth weist Berich­ten zufol­ge sei­ne Mit­ar­bei­ter an, Sol­da­ten auf­zu­spü­ren, die sich der Falsch­aus­sa­ge schul­dig gemacht haben. Die repu­bli­ka­ni­sche Abge­ord­ne­te Nan­cy Mace aus South Caro­li­na ver­sucht, Leh­rer zu ent­las­sen, indem sie twit­ter­te: „Wir finan­zie­ren kei­nen Hass. Wir feu­ern ihn“ – was sich anhört wie ein Slo­gan, den Mao auf ein T-Shirt hät­te drucken lassen.

Und wo wir gera­de von Druckern spre­chen, Herr RA. Gene­ra­lin Pam Bon­di warn­te, die Regie­rung kön­ne jeden pro­fes­sio­nel­len Drucker straf­recht­lich ver­fol­gen, der sich wei­ge­re, „Pla­ka­te mit Char­lies Bil­dern für eine Mahn­wa­che zu drucken“. Sie ver­sprach außer­dem, jeden, der jeman­den mit „Hass­re­de“ angreift, „abso­lut ins Visier zu nehmen“.

Vor nicht all­zu lan­ger Zeit bestan­den Pro­gres­si­ve dar­auf, dass Bäcker für schwu­le Hoch­zei­ten Kuchen backen müss­ten, und nun besteht ein US-Gene­ral­staats­an­walt einer repu­bli­ka­ni­schen Regie­rung dar­auf, dass Drucker Bil­der für Mahn­wa­che drucken müss­ten. Komisch, wie sich das Blatt wendet.

Dann gibt es da noch die soge­nann­te Char­lie Kirk Data Foun­da­ti­on, die behaup­tet, über eine durch­such­ba­re Liste von Zehn­tau­sen­den von Per­so­nen zu ver­fü­gen, die nach Kirks Tod gemei­ne Tweets gepo­stet haben. Ins­ge­samt scheint die­se Säu­be­rungs­kam­pa­gne zu funk­tio­nie­ren. Vie­le Skalps wur­den bereits bean­sprucht, dar­un­ter die von pro­mi­nen­ten Exper­ten und Late-Night-Mode­ra­tor Jim­my Kim­mel (der sus­pen­diert wur­de, nach­dem er Bemer­kun­gen über die Moti­ve von Kirks Mör­der gemacht hatte).

Doch – um es klar zu sagen – der Wider­stand gegen die Can­cel Cul­tu­re ist ledig­lich das jüng­ste Prin­zip, das die Repu­bli­ka­ner der Trump-Ära beque­mer­wei­se auf­ge­ge­ben haben. Tat­säch­lich wur­de fast jeder Grund­satz, der den Kon­ser­va­ti­ven vor einem Jahr­zehnt am Her­zen lag, ins Gegen­teil verkehrt.

Und die Leu­te begin­nen, das zu bemer­ken. Der Abge­ord­ne­te des Bun­des­staa­tes Ore­gon, Cyrus Java­di, wech­sel­te kürz­lich die Par­tei und ver­wies auf die Auf­ga­be der Repu­bli­ka­ner von Prin­zi­pi­en wie „begrenz­ter Regie­rung, Haus­halts­ver­ant­wor­tung, Mei­nungs­frei­heit, frei­em Han­del und vor allem Rechtsstaatlichkeit“.

Er hat Recht. Trumps Ame­ri­ka besitzt nun einen Anteil am US-Chip­her­stel­ler Intel (so viel zum The­ma klei­ner Staat), gibt Geld aus wie ein betrun­ke­ner See­mann, belegt alles, was sich bewegt, mit Zöl­len (Tschüss, Frei­han­del) und igno­riert Geset­ze, die ihm nicht gefal­len – zuletzt das vom Kon­gress ver­ab­schie­de­te und vom Ober­sten Gerichts­hof bestä­tig­te Man­dat zum Aus­ver­kauf von Tik­Tok, das Trump wie einen Menü­punkt behan­del­te, den er nicht bestellt hat­te – bis er einen geeig­ne­ten Käu­fer fand.

Aber nicht nur die repu­bli­ka­ni­schen Nor­mal­bür­ger sind besorgt, dass Trump vom Rea­gan-Bush-Kri­tik­buch abweicht.

Der Komi­ker und Pod­ca­ster Tim Dil­lon bemerk­te kürz­lich, dass Trumps Agen­da ver­däch­tig an die Dys­to­pie erin­nert, vor der uns der Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker Alex Jones zwi­schen sei­nen Wer­be­spots für kol­lo­ida­les Sil­ber immer gewarnt hat: „Mili­tär auf der Stra­ße, das FEMA-Camp, das Tech-Unter­neh­men, das alles über­wacht, die Über­wa­chung. Das ist alles.“

War­um pas­siert das? War­um die­se Ver­ren­kun­gen? Ich erin­ne­re mich an eine alte Geschich­te, die Rush Lim­baugh über den ver­stor­be­nen Schau­spie­ler Ron Sil­ver erzählte.

Der Geschich­te zufol­ge besuch­te Sil­ver Bill Clin­tons erste Amts­ein­füh­rung als weich­her­zi­ger Libe­ra­ler und war ent­setzt über den Mili­tär­über­flug. Und dann wur­de ihm klar: „Das sind jetzt unse­re Flugzeuge.“

So weit sind die Kon­ser­va­ti­ven, wenn es um die Can­cel Cul­tu­re geht. Sie haben end­lich erkannt, dass dies jetzt ihre Can­cel Cul­tu­re ist.

Und viel­leicht ist das das schmut­zi­ge klei­ne Geheim­nis der Poli­tik in der Trump-Ära. Wer­te oder Moral – oder „Prin­zi­pi­en“ – inter­es­sie­ren fast nie­man­den mehr. Mei­nungs­frei­heit, begrenz­te Regie­rung, Haus­halts­dis­zi­plin – das sind alles Regeln für dich, aber nicht für mich.

Die Can­cel Cul­tu­re wur­de nicht abge­lehnt, sie wur­de nur ver­ein­nahmt. Also los. Gib etwas her. Wenn du etwas siehst, sag etwas. Big Brot­her schaut zu.
Iro­nie, ler­ne die Guil­lo­ti­ne kennen.

ORIGINAL
The right now embraces can­cel culture
By Matt K. Lewis
18-09-2025

In the days sin­ce Char­lie Kirk’s kil­ling, con­ser­va­ti­ves have embra­ced a phe­no­me­non they pre­vious­ly cal­led toxic: can­cel culture.

The impul­se to can­cel some voices this past week is under­stan­da­ble: Cele­bra­ting mur­der is cruel. It’s gross. It’s wrong. But the iro­ny is impos­si­ble to miss: Con­ser­va­ti­ves, who long trea­ted can­cel cul­tu­re as an affront to the 1st Amend­ment spi­rit of open dis­cour­se, are now cal­ling for peo­p­le to lose their jobs and their liveli­hoods, all becau­se of some­thing stu­pid they said on the internet.

This is the same issue that dro­ve num­e­rous stand-up come­di­ans, young men, pod­ca­sters and Sili­con Val­ley tech bros into the arms of Donald Trump in 2024. But now, in an ama­zing turn of events, con­ser­va­ti­ves are now aping the pro­gres­si­ve scolds and speech cops, only with red hats.

Actual­ly, their ver­si­on is worse. The left’s “accoun­ta­bi­li­ty cul­tu­re” mob might have been over­bea­ring, but their agen­da was (with a few nota­ble excep­ti­ons) lar­ge­ly dri­ven by hall moni­tors. Today’s “woke right” is exe­cu­ting things in a more overt, effi­ci­ent and offi­ci­al man­ner — which for the record means it can vio­la­te not just the spi­rit of the 1st Amend­ment but the actu­al, you know … 1st Amendment.

As a case in point, JD Van­ce, the vice pre­si­dent of the United Sta­tes of Ame­ri­ca, recent­ly told Kirk’s radio audi­ence: “When you see someone cele­bra­ting Charlie’s mur­der, call them out. And hell, call their employer.”

Which rai­ses the que­sti­on, what if their employer is the govern­ment? That would be awk­ward. But no pro­blem! Defen­se Secre­ta­ry Pete Hegs­eth is repor­ted­ly tel­ling staff to track down sol­diers guil­ty of wrong­speak. Rep. Nan­cy Mace (R-S.C.) is try­ing to get tea­chers ter­mi­na­ted, tweeting: “We don’t fund hate. We fire it” — which feels like the sort of slo­gan Mao might have had prin­ted on a T-shirt.

And spea­king of prin­ters, Atty. Gen. Pam Bon­di has war­ned that the govern­ment can “pro­se­cu­te” any pro­fes­sio­nal prin­ter who refu­ses to “print posters with Charlie’s pic­tures on them for a vigil.” She also pled­ged to “abso­lut­e­ly tar­get” anyo­ne who tar­gets anyo­ne with “hate speech.”

Not long ago, pro­gres­si­ves insi­sted bak­ers must bake cakes for gay wed­dings, and now a U.S. att­or­ney gene­ral from a Repu­bli­can admi­ni­stra­ti­on is insi­sting that prin­ters must print images for vigils. Fun­ny how the tables turn.

Then, there’s the so-cal­led Char­lie Kirk Data Foun­da­ti­on, which claims to have a searcha­ble list of tens of thou­sands of peo­p­le who posted mean tweets after Kirk’s death. Coll­ec­tively, this pur­ge cam­paign seems to be working. A lot of scalps have alre­a­dy been clai­med, inclu­ding tho­se of pro­mi­nent pun­dits and late night host Jim­my Kim­mel (who was sus­pen­ded after making remarks about the moti­ves of Kirk’s killer).

But — let’s be clear — oppo­si­ti­on to can­cel cul­tu­re is mere­ly the latest prin­ci­ple that Trump-era Repu­bli­cans have con­ve­ni­ent­ly aban­do­ned. Inde­ed, almost every tenet that con­ser­va­ti­ves held dear a deca­de ago has been reversed.

And peo­p­le are start­ing to noti­ce. Ore­gon sta­te Rep. Cyrus Java­di recent­ly swit­ched par­ties, citing the GOP’s aban­don­ment of prin­ci­ples like “limi­t­ed govern­ment, fis­cal respon­si­bi­li­ty, free speech, free trade, and, abo­ve all, the rule of law.”

He has a point. Trump’s Ame­ri­ca now owns a chunk of U.S. chip­ma­ker Intel (so much for small govern­ment), spends like a drun­ken sail­or, slaps tariffs on ever­ything that moves (bye-bye, free trade) and igno­res laws he doesn’t like — most recent­ly, the Tik­Tok sell-off man­da­te that was pas­sed by Con­gress and upheld by the Supre­me Court, which Trump deci­ded to tre­at like a menu item he didn’t order — until he found a sui­ta­ble buyer.

But it’s not just nor­mie Repu­bli­cans who are worried about Trump diver­ting from the Rea­gan-Bush playbook.

Come­di­an and pod­ca­ster Tim Dil­lon recent­ly obser­ved that the Trump agen­da looks sus­pi­cious­ly like the dys­to­pia that con­spi­ra­cy theo­rist Alex Jones used to warn us about bet­ween col­lo­idal sil­ver ads: “Mili­ta­ry in the street, the FEMA camp, the tech com­pa­ny that moni­tors ever­ything, the sur­veil­lan­ce. This is all of that.”

So why is this hap­pe­ning? Why the con­tor­ti­ons? I’m remin­ded of an old sto­ry Rush Lim­baugh used to tell about the late actor Ron Silver.

As the sto­ry goes, Sil­ver went to Bill Clinton’s first inau­gu­ra­ti­on as a blee­ding-heart libe­ral and was hor­ri­fi­ed by the mili­ta­ry fly­o­ver. And then he rea­li­zed, “Tho­se are our pla­nes now.”

That’s whe­re con­ser­va­ti­ves are when it comes to can­cel cul­tu­re. They’ve final­ly rea­li­zed that this is their can­cel cul­tu­re now.

And may­be that’s the grub­by litt­le secret about poli­tics in the Trump era. Almost nobo­dy cares about values or morals — or “prin­ci­ples” — any­mo­re. Free speech, limi­t­ed govern­ment, fis­cal restraint — the­se are all rules for thee, but not for me.

Can­cel cul­tu­re wasn’t rejec­ted, it was just co-opted. So go ahead. Drop a dime. See some­thing, say some­thing. Big Brot­her is watching.

Iro­ny, meet guillotine.

bookmark_bordersquirrels

In a small Ame­ri­can town, a band of squir­rels had beco­me quite a problem.

The Pres­by­te­ri­an church cal­led a mee­ting to deci­de what to do about their squir­rel infe­sta­ti­on. After much pray­er and con­side­ra­ti­on, they con­clu­ded that the squir­rels were pre­de­sti­ned to be the­re, and they shouldn't inter­fe­re with God's divi­ne will.

At the Bap­tist church the squir­rels had taken an inte­rest in the bap­ti­stery. The dea­cons met and deci­ded to put a water-slide on the bap­ti­stery and let the squir­rels drown them­sel­ves. The squir­rels lik­ed the slide and unfort­u­n­a­te­ly, knew instinc­tively how to swim, so twice as many squir­rels show­ed up the fol­lo­wing week.

The Luther­an church deci­ded that they were not in a posi­ti­on to harm any of God's crea­tures. So, they huma­nely trap­ped their squir­rels and set them free near the Bap­tist church. Two weeks later the squir­rels were back when the Bap­tists took down the water-slide.

The Epis­co­pa­li­ans tried a much more uni­que path by set­ting out pans of whis­key around their church in an effort to kill the squir­rels with alco­hol poi­so­ning. They sad­ly lear­ned how much dama­ge a band of drunk squir­rels can do.

But the Catho­lic church came up with a very crea­ti­ve stra­tegy. They bap­ti­zed all the squir­rels and made them mem­bers of the church. Now they only see them at Christ­mas and Easter.

And not much was heard from the Jewish syn­ago­gue. They took the first squir­rel and cir­cumcis­ed him. They haven't seen a squir­rel since.

bookmark_borderFortsetzung "Beim Herrn “blödbabbler” …."

Zuerst möch­te ich ein­mal vom Adel weg und zu den kirch­li­chen Lehns­her­ren und Gebiets­für­sten gehen:
Dort ist bekannt, daß sie - ent­ge­gen der christ­li­chen Leh­re - ihre "Unter­ta­nen" aus­preß­ten und drang­sa­lier­ten, sich also ein Wohl­le­ben auf Kosten der unter ihrer Herr­schaft leben­den verschafften.
Dies Bei­spiel stel­le ich des­we­gen vor­an, um zu zei­gen, daß zwi­schen dem Anspruch einer­seits und dem Ver­hal­ten ande­rer­seits eine gewal­ti­ge Lücke klafft - bei den reli­giö­sen Wür­den­trä­gern mehr als bei den welt­li­chen, denn man soll­te doch von Kir­chen­die­nern mehr Annä­he­rung an ihre Leh­ren erwar­ten als von ande­ren Gesellschaftskreisen.

Um nun zum Adel zu kom­men gehe ich zurück in das "tief­ste" Mit­tel­al­ter, die 'dark ages', in denen die Rit­ter­schaft, aus der sich der Adel her­aus­ge­bil­det hat, ent­stand. Zu die­ser Zeit wähl­ten die Men­schen ihre Anfüh­rer (und ver­sa­hen sie mit Pri­vi­le­gi­en, frei­wil­lig!) um sich im Streit­fal­le mit ihren Nach­barn durch geschick­te, star­ke, hand­lungs­be­rei­te Füh­rung bes­ser ver­tei­di­gen zu kön­nen. Es han­del­te sich dem­nach um eine selbst gewoll­te Unter­wer­fung die den Anfang mach­te. So blieb es vie­le Jahr­hun­der­te lang, denn die Pri­vi­le­gi­en wur­den nicht von Vater auf Sohn über­tra­gen, son­dern muss­ten immer wie­der neu erar­bei­tet wer­den. Zugleich war - aus die­sen Son­der­rech­ten abge­lei­tet - auf Sei­ten der Füh­ren­den auch eine Ver­pflich­tung vor­han­den ihrer "Auf­ga­be" zu genü­gen. Konn­ten sie das nicht lei­sten, so wur­den sie oft­mals durch 'bes­se­re' Herr­scher ersetzt - dar­an hat­ten sehr häu­fig gera­de die nied­rig­sten Stu­fen der Ritterschaft/des Adels Anteil - denn sie setz­ten meist die unfä­hi­gen Per­so­nen wei­ter oben in der Hier­ar­chie ab ....

Bis dahin stellt also der Adel eine von bei­den Sei­ten - Unter­ge­be­nen und Füh­ren­den - akzep­tier­te und erwünsch­te gesell­schaft­li­che Struk­tur dar.

Wie aber so oft zu beob­ach­ten ver­lei­tet eine sol­che Son­der­stel­lung ein­zel­ne Pri­vi­li­gier­te dazu dies aus­zu­nut­zen - oder, im noch schlech­te­ren Sin­ne, wahr­schein­lich durch Gier gelei­tet, ins Kri­mi­nel­le abzugleiten:
Dazu gehö­ren z.B. die soge­nann­ten "Raub­rit­ter", denen es nicht mehr genüg­te nur für die Durch­lei­tung von Gütern einen Obo­lus zu ver­lan­gen, die sich näm­lich gleich die Waren selbst rechts­wid­rig aneig­ne­ten. Oder die Übung des "jus pri­mae noc­tis", eine von sexu­el­ler Gier bestimm­te Ver­hal­tens­wei­se die heu­te durch (mitt­ler­wei­le nicht mehr gesell­schaft­lich geäch­te­te) Pro­sti­tu­ti­on abge­fan­gen wird - damals undenk­bar, denn man hat­te ja den Wunsch nicht in der Höl­le schmo­ren zu müs­sen. Inso­weit ver­selb­stän­dig­ten sich also gewis­se ein­ver­ständ­lich zuge­spro­che­ne Rech­te soweit, daß ihr Ursprung nicht mehr gege­ben war und ihre Berech­ti­gung dem­nach nicht mehr Bestand hatte.

Hier ist nun fest­zu­stel­len, daß es sich auch zu die­sen Zei­ten (1250 bis ins die Zeit der Auf­klä­rung / Franz. Revo­lu­ti­on) um eine schma­le Min­der­heit von Aus­üben­den han­del­te, deren schlech­tes Bei­spiel natür­lich den Blick auf die son­sti­gen "Stan­des­ver­tre­ter" ver­stell­te bzw. soweit trüb­te, als daß man ihr posi­ti­ves Wir­ken für die ihnen Anver­trau­ten nicht mehr wahr­nahm. Wir ken­nen das heu­te ja zur Genü­ge - "bad news are good news" sei da als Slo­gan erwähnt.

(Ich muß hier pau­sie­ren, es gibt irL Ver­pflich­tun­gen für mich, aber es wird hier fort­ge­setzt werden)

(*edit* / Fort­set­zung 21:15h)

Ich mache jetzt 'mal einen Sprung zu den soge­nann­ten, viel­zi­tier­ten und zu Unrecht geschmäh­ten "preu­ßi­schen Landjunkern" ....
Hier trifft beson­ders zu, daß eine Pau­schal­ver­ur­tei­lung nur ganz, ganz Weni­ge zu Recht trifft, weil sie ihre 'Leib­ei­ge­nen' tat­säch­lich schlech­ter behan­delt haben als ihre Reit­pfer­de - die Mas­se der als "Jun­ker" Geschol­te­nen war viel­mehr "Vor­rei­ter" einer sozia­len Ent­wick­lung die unter Bis­marck mit der Ren­ten­ver­si­che­rung ihren Höhe­punkt fand:
Sie waren näm­lich nicht nur Blut­sauger die sich auf dem Rücken der Geschun­de­nen ein beque­mes Leben mach­ten, son­dern sie sorg­ten für eine aus­kömm­li­che Ernäh­rung und Alters­ver­sor­gung ihrer Land­be­völ­ke­rung, für aus­rei­chen­de Ver­sor­gung der Hin­ter­blie­be­nen im Fal­le von Unfäl­len oder Krank­heit, sie haben auch aus­glei­chend zwi­schen den ver­schie­de­nen Gewer­ken gehan­delt. Der Zugang zu und die Ver­sor­gung mit Wis­sen - das muß aller­dings ein­schrän­kend gesagt wer­den - war nur Weni­gen vor­be­hal­ten, denn der Zeit­geist war durch­drun­gen von dem Gedan­ken ein höhe­rer Stand sei gleich­be­deu­tend mit bes­se­rer gei­sti­ger Lei­stung .... dies aber beur­tei­len wir so aus heu­ti­ger Sicht, wie über­haupt der­glei­chen Ver­hält­nis­se aus heu­ti­ger Sicht betrach­tet sich durch­aus und meist schlech­ter dar­stel­len, als das zu der Zeit gese­hen wur­de, als die­se "Ver­hält­nis­se" herrschten ....

Da die Geschich­te immer von Jenen geschrie­ben wird die Macht aus­üben - und zwar zu jeder Zeit und unter jed­we­der poli­ti­schen Rich­tung - ist es nicht ver­wun­der­lich, daß bestimm­te Kli­schees in der schrift­li­chen Nie­der­le­gung ihren Aus­druck gefun­den haben / noch fin­den. Objek­tiv gese­hen ist es aber wie zuvor bereits dargestellt:
Über­trei­bun­gen wur­den in die­se Wer­ke und Auf­zeich­nun­gen stets mit dem Zweck ein­ge­fügt, die Herr­schen­den noch ein wenig glanz­vol­ler und mäch­ti­ger dar­zu­stel­len als sie es in Wirk­lich­keit waren.

Nur noch ein letz­ter Gedan­ke - den ich hier auch anfü­ge weil ich Athe­ist bin und für die Kir­chen jed­we­der Art kei­ner­lei Sym­pa­thie hege:
Es waren oft die Ade­li­gen, die durch die Kir­che Ver­folg­te beschützt haben und vor der Wut des - unge­bil­de­ten und von Kir­chen­leu­ten instru­men­ta­li­sier­ten - Mobs ret­te­ten. Unter Ein­satz der eige­nen Frei­heit. Gera­de das wird gern unter­schla­gen, wür­de es doch ein schlech­tes Bild auf die Kir­chen wer­fen und die Sicht auf den Adel mög­li­cher­wei­se etwas kon­zi­li­an­ter gestalten.

*2.edit* (21:45h)

  1. " ... Das -dank der Yel­low Press - und sol­cher Medi­en Schmier­blät­tern wie BILD die­ses gan­ze blau­blü­ti­ge Gezücht in Per­ma­nenz im Gespräch gehal­ten wird; deren Wir­ken und Leben als Vor­bild ver­kauft wird mit­samt ihrem vor­der­grün­di­gem Gla­mour, angeb­lich über­le­ge­nen Sit­ten und Moral den doo­fen Bür­gern als Kon­trast­punkt zu deren eige­nen Arm­se­lig­keit dar­ge­bo­ten wird, wirft uns 100 Jah­re vor die fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on zurück.
  2.  

  3. Das Wer­te­ver­ständ­nis das sich -auch in die­sem Affär­chen- augen­blick­lich dar­bie­tet, ist das, wel­ches wir bei den gan­zen Kon­ser­va­ti­ven vor­herr­schen sehen.
  4.  

  5. Moral und Anstand -so denn mal vor­han­den- enden spä­te­stens dann, wenn es dar­um geht die eige­nen Pfrün­de zu sichern; sei es durch Lügen, Betrü­gen oder Steu­er­hin­ter­zie­hen hier wird jeder Kniff ange­wandt um sich auf Kosten der ande­ren in den Vor­der­grund zu spie­len und zu bereichern. ... "

zu 1.
Was da als "Yel­low Press" bezeich­net wird lebt zum über­wie­gen­den Teil nicht vom Adel, das sind ganz weni­ge Blät­ter, son­dern von den Schau­spiel-Stars, Fuß­ball-Stars und Pop­mu­sik-Stars - die oft nur des­we­gen "Stars" wer­den weil sie als per­so­ni­fi­zier­te Sehn­suchts­er­fül­lung der Mas­sen auf­ge­baut wer­den um gera­de die sonst mög­li­che Unrast ob der unge­rech­ten Gesell­schafts­ver­hält­nis­se zu mini­mie­ren bzw. auszuschalten.
Der "Adel" hat an die­sen Machen­schaf­ten auch sel­ten Anteil - dafür spre­chen schon die ein­schlä­gig bekann­ten Pro­zes­se gegen Papa­raz­zi und Konsorten ....

zu 2.
Den Herrn Gut­ten­berg als "pars-pro-toto" hin­zu­stel­len hät­te viel­leicht bis letz­te Woche noch Gül­tig­keit gehabt - aber 'mal ernst­haft: Der ist doch auch sei­nen Stan­des­ge­nos­sen eher ver­däch­tig und pein­lich - schon des­we­gen, weil man sich in Adels­krei­sen (!) mit Poli­tik in der jet­zi­gen Aus­prä­gung nicht die Fin­ger schmut­zig machen will ....

zu 3.
Das, lie­ber Herr Blöd­bab­b­ler, ist dei­ner nicht wür­dig, denn es trifft doch viel eher auf die skru­pel­lo­sen Wirt­schafts­bos­se und Empor­kömm­lin­ge zu, die als Kin­der Kitt fra­ßen und jetzt um kei­nen Preis wie­der auf die­se Stu­fe absin­ken wol­len - und den Kitt fra­ßen sie nicht weil irgend­wel­che Ade­li­gen sie knech­te­ten, son­dern in den letz­ten 50 Jah­ren die empor­ge­kom­me­nen Kriegs­ge­winn­ler, Fähn­chen­dre­her und gewis­sen­lo­sen Schuf­te, sol­che, die es in jedem System ver­ste­hen sich wie Kor­ken oben schwim­mend zu halten ....


Dis­kus­si­on bit­te beim Herrn "blöd­bab­b­ler" füh­ren .... Danke!

bookmark_borderTiere & Tierköpfe

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