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Ich habe ja schon einige Hasstiraden in zehn Jahren bloggen (2004−2014) gelesen - aber der folgende Text übertrifft alles bisher Dagewesene ....
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nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
so sollte es aussehen
Jahresrvüocrksbclhiacuk
.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.
[Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Studierzimmer, Mephistopheles zu Faust]
Wenn Sie jetzt denken die Überschrift hätte ich mir ausgedacht um jemanden zu schmähen:
FALSCH!

| Art | Länge | Breite | Höhe | Kapazität | Ladegewicht |
|---|---|---|---|---|---|
| 20′ Standard | 6,095 m | 2,352 m | 2,393 m | 33,2 m³ | 21740 - 28230 kg |
| 40′ Standard | 12,032 m | 2,352 m | 2,393 m | 67,7 m³ | 26630 kg |
| High Cube | 12,032 m | 2,352 m | 2,698 m | 76,3 m³ | 26520 kg |
Von Pascal Bruckner
13.12.2010.
Kritik an Religion ist nicht Rassismus. Der Begriff will einschüchtern. Vor allem aber will er all jene Muslime zum Schweigen bringen, die den Koran in Frage stellen und die Gleichheit der Geschlechter fordern.
Ende der siebziger Jahre haben iranische Fundamentalisten den Begriff der Islamophobie erfunden, den sie sich von der "Xenophobie" abgepaust haben. Sein Ziel ist, den Islam zu etwas Unantastbarem zu erklären. Wer diese neu gesetzte Grenze überschreitet, gilt als Rassist. Dieser einer totalitären Propaganda würdige Begriff lässt absichtlich offen, ob er auf eine Religion zielt, ein Glaubenssystem, oder auf die Gläubigen aller Herren Länder, die ihr angehören.
Aber ein Bekenntnis lässt sich so wenig mit einer Rasse gleichsetzen wie eine säkulare Ideologie. Zum Islam bekennen sich wie zum Christentum Menschen aus Arabien, Afrika, Asien oder Europa, so wie Menschen aller Länder Marxisten, Liberale, Anarchisten waren oder sind. Bis zum Beweis des Gegenteils hat jedermann in einer Demokratie das Recht, Religionen als rückständiges Lügenwerk zu betrachten und sie nicht zu lieben. Man mag es legitim oder absurd finden, dass manche dem Islam - so wie einst dem Katholizismus - misstrauen und seinen aggressiven Proselytismus und totalen Wahrheitsanspruch ablehnen - aber es ist kein Ausdruck von Rassismus.
Spricht man von "Liberalophobie" oder "Sozialistophobie", wenn jemand gegen die Verteilung von Reichtümern oder die Herrschaft des Marktes eintritt? Oder sollten wir den 1791 von der Revolution abgeschafften Straftatbestand der Blasphemie wieder einführen, wie es Jahr für Jahr von der "Organisation der Islamischen Konferenz" sowie dem französischen Politiker Jean-Marc Roubaud gefordert wird, der schlechthin jeden bestrafen will, "der die religiösen Gefühle einer Gemeinschaft oder eines Staates herabsetzt"? Offene Gesellschaften setzen auf die friedliche Koexistenz der großen Glaubenssysteme und des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Die Freiheit der Religion ist gewährleistet, die Freiheit der Kritik an Religion ebenfalls. Die Franzosen, abgeschreckt von Jahrhunderten kirchlicher Herrschaft, wünschen Diskretion in Glaubensfragen. Getrennte Rechte für diese oder jene Gemeinschaft zu verlangen, die Infragestellung von Dogmen zu begrenzen, wäre ein Rückschritt ins Ancien Régime.
Der Begriff der Islamophobie hat mehrere Funktionen: Er leugnet die Realität einer islamistischen Offensive in Europa, um sie besser zu rechtfertigen. Er attackiert den Laizismus, indem er ihn mit einem Fundamentalismus gleichsetzt. Vor allem aber will er all jene Muslime zum Schweigen bringen, die den Koran in Frage stellen und die Gleichheit der Geschlechter fordern, die das Recht einklagen, einer Religion abzuschwören, und die ihren Glauben friedlich und nicht unter dem Diktat von Bärtigen und Doktrinären leben wollen. Also stigmatisiert man junge Mädchen, die den Schleier ablehnen, also geißelt man jene Französinnen, Deutschen oder Engländer maghrebinischer, türkischer, afrikanischer, algerischer Herkunft, die das Recht auf religiöse Indifferenz einfordern, das Recht, nicht an Gott zu glauben, das Recht im Ramadan zu essen. Man zeigt mit den Fingern auf jene Renegaten, liefert sie dem Zorn ihrer Gemeinschaft aus, um jede Hoffnung auf einen Wandel bei den Anhängern des Propheten zu unterdrücken.
Auf weltweiter Ebene wird ein neues Meinungsdelikt konstruiert, das stark an das Vorgehen der Sowjetunion gegen "Feinde des Volkes" erinnert. Und unsere Medien und Politiker geben ihren Segen. Hat nicht der französischer Präsident selbst, dem wahrlich kein Lapsus zu schade ist, die Islamophobie mit dem Antisemitismus verglichen? Ein tragischer Irrtum. Rassismus attackiert Menschen für das, was sie sind: schwarz, arabisch, jüdisch, weiß. Der kritische Geist dagegen zersetzt offenbarte Wahrheiten und unterwirft die Schriften einer Exegese und Anverwandlung. Dies in eins zu setzen heißt, die religiöse Frage von der intellektuellen auf die juristische Ebene zu verschieben. Jeder Einwand, jeder Witz wird zur Straftat.
Schändungen von Gräbern oder religiösen Einrichtungen sind selbstverständlich eine Sache für die Gerichte. In Frankreich betreffen sie in erster Linie christliche Friedhöfe oder Kirchen. Überhaupt sollte man in Erinnerungen rufen, dass das Christentum heute unter allen monotheistischen Religionen diejenige ist, die am stärksten der Verfolgung ausgesetzt ist - vor allem in islamischen Ländern wie Algerien, dem Irak, Pakistan, der Türkei oder Ägypten. Es ist leichter, Muslim in London, New York oder Paris zu sein als Protestant oder Katholik im Nahen Osten oder Nordafrika. Aber der Begriff der "Christianophobie" funktioniert nicht - und das ist gut so. Es gibt Wörter, die Sprache verderben, ihren Sinn verdunkeln. "Islamophobie" gehört zu jenen Begriffen, die wir dringend aus unserem Vokabular streichen sollten.
Pascal Bruckner
Aus dem Französischen von Thierry Chervel
Der Artikel ist zuerst in Liberation erscheinen. Wir danken dem Autor für die Genehmigung zur Veröffentlichung.
Alles ganz einfach?
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=75366
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=75386
Kalkulation
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=75433
dad i do ned rein geha
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=75474
Lügenmäuler (II)
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=75705
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=75694
Letter to a friend
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=76235
Asyl, eine Zwischenbilanz
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=76324
Vom "anders sein" ....
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=76668
Lügen, dass sich die Balken biegen ....
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=77188
Die Vergewaltigung ....
*update* [14.06.2018]
→ https://www.re-actio.com/wordpress/?p=84328

Fernsinn: Sehen

Fernsinn: Hören

Nahsinn: Fühlen

Nahsinn: Riechen

Nahsinn: Schmecken
Im Gehirn werden diese Wahrnehmungen gefiltert, selektiert, sortiert, mit dem Gedächtnis abgeglichen und schließlich verarbeitet. Daraus entstehen Bilder, Gedanken und Empfindungen.
Es ist die Jahreszeit für Spinnen, Spinnennetze und Spinnenwanderung. Außerdem schlüpfen derzeit die Jungspinnen aus den Kokons.
Zeit also, sich vor Spinnen zu "fürchten"!
Warum fürchten sich manche Menschen vor Spinnen - während andere sie als Haustiere halten?
Es liegt wohl an der Art, wie Spinnen sich bewegen: PLÖTZLICH!
Hochinteressant ist, daß Spinnen ihre Beine mit einer Art "Hydraulik" strecken, während die Beugung mit Muskelkraft bewerkstelligt wird.
Das ist schon eine besondere Leistung.
Denken Sie bitte daran, wenn Sie sich das nächste Mal anschicken einfach nur drauf zu hauen, wenn Sie eine Spinne sehen ....
Klar, man kann durch negative Einstellung das zarte Pflänzchen Konjunktur und Wirtschaftswachstum zertreten.
Aber muß man denn immer so übertreiben?
Sozusagen aus der Zimmertanne einen Mammutbaum machen?
Dazu eine treffende Karikatur aus den "WN" von heute ....


My blog is worth $24,839.76.
How much is your blog worth?
[okf]
Es wird Sie, Herr Keuschnig, interessieren, daß die ARAL in einer jüngst veröffentlichten Mitteilung zu den Benzinpreisen im Jahre 2007 folgende Feststellungen traf:
Insgesamt gab es 125 Preiserhöhungen und 177 Preissenkungen - wohingegen sich z.B. im Jahr 1999 die Mineralölgesellschaften nur zu 43 Änderungen durchringen konnten .... diese Änderungsflut habe ich an anderer Stelle mit der Bewegung eines Lämmerschwanzes verglichen - und in der Tat, eine Schwankungsfrequenz von 3-4 Tagen kommt dem schon recht nahe ....
Bei diesen Preisänderungen, wie Sie gleich lesen werden, sehr geehrter Herr Keuschnig, wurden insgesamt die Preise um €4,01 erhöht, dann wiederum um insgesamt €3,87 gesenkt:
Unter dem Strich blieb demnach eine Preiserhöhung von €0,14 übers Jahr übrig .... die Gründe dafür sind mannigfaltig, wie uns ja immer wieder mitgeteilt wird, allein, die ARAL schweigt sich darüber aus - warum auch über etwas Vergangenes reden, das sowieso nicht mehr zu ändern ist - schauen wir also getrost in die Zukunft ....
Vielleicht ist es auch wichtig - Sie werden sicher schon erwarten, daß hier dazu etwas gesagt wird - daß sich eine Verlagerung weg vom 'normal'- hin zum 'super'-Benzin eingestellt hat:
In diesem Fall werden auch 'Schuldige' genannt (wohl, weil sie außerhalb von "D" angesiedelt sind), es sind die Amerikaner, die bestehen starrsinnig darauf weiter 'normal' statt 'super' zu verbrennen, die Schlümpfe, wider jede bessere Einsicht!
Das hat dazu geführt, daß mittlerweile die Preise für beide Varianten Treibstoff gleich sind, mancherorts sogar das 'super' billiger als 'normal' verkauft wird .... auch der Dieselpreis nähert sich dem des 'super' - da hoffe ich für Sie, daß Sie kein Diesel-Fahrer sind, sonst würden Sie sich vielleicht ärgern müssen, weil Sie das Fahrzeug etwas teurer gekauft haben und auch noch höhere Steuern zu zahlen sind ....
Sie sehen, werter Herr Keuschnig, ich gebe mir alle Mühe nicht negativ zu sein und Ihnen zu verdeutlichen, daß ich die Damen und Herren bei den Mineralölgesellschaften gut verstehen kann:
Die wollen ja auch nur leben, so wie Sie und ich ....
Geht jetzt für mich "das Abendland unter"? Nein, keine Angst, Herr Keuschnig, das berührt mich nur ein wenig am Rande .... bei annähernd 900 Jahren Familiengeschichte ist meine Lebenszeit vergleichsweise unbedeutend - und den "Parvenue" will ich auch vergessen, OK?
[wlk]