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["Par­tu­ri­ent mon­tes, nas­ce­tur ridi­cu­lus mus";
Horaz (65 - 8 v.Chr.), Ars poe­tica, Vers 139]

 
Über die Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen ist in den Medien zur Genüge berich­tet, gemeckert und dis­ku­tiert wor­den. Ich will des­we­gen nicht zu Ein­zel­hei­ten etwas schrei­ben, son­dern zu einer Per­son die mir beson­ders auf­ge­fal­len ist:

Frau Nah­les*

Nach einem desa­strö­sen Wahl­kampf, den sie zu ver­ant­wor­ten hatte, kam nicht etwa ein ful­mi­nan­ter Unter­gang.

Nein, sie mischte kräf­tig mit und brachte sich stets in den Vor­der­grund. Ein­mal phy­sisch, indem sie bei jeder Kame­ra­ein­stel­lung nach vorne drängte und zwei­tens aku­stisch, weil sie immer einen flot­ten, aller­dings oft inhalts­lo­sen Spruch parat hatte. 

Tut mir leid, aber wenn sie ein Bei­spiel für die Füh­rungs­riege der SPD dar­stellt, dann ist es um die SPD schlech­ter bestellt als ich zuvor dachte. 

Frau Nah­les als "Front­frau" der SPD?
Das ist die MAUS, die der Berg her­vor­brachte ....

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.... frei nach dem Johnny-Walker-Motto:

Clau­dia Roth geht - Andrea Nah­les kommt