Deniz Y. Dix

"X. hat nach Ende sei­nes Stu­di­ums erkannt, dass der Schul­dienst sei­ne aka­de­mi­sche Neu­gier nicht stil­len wer­de und such­te des­we­gen Her­aus­for­de­run­gen außer­halb die­ses Berufs­fel­des".

Es ist eine bekann­te und nicht ganz ehr­li­che Vor­ge­hens­wei­se, dass ein Lehr­amts­stu­di­um absol­viert wird, ohne das Ziel in den Schul­dienst zu gehen. Krea­tiv ver­brämt und *posi­tiv* aus­ge­drückt heißt es so wie im Ein­gangs­satz (oben, blau) dar­ge­stellt. Nicht ganz wahr, aber auch nicht ganz unwahr, Herr Dix kennt sich da aus, er hat dazu einen "Schnell­kurs" abge­hal­ten, der als Video auf­ge­zeich­net wur­de ["Crash­kurs Lügen­er­ken­nung"].

Will man beim Stu­di­um Auf­wand spa­ren, so ist die­ser Neben­weg über das Lehr­amts­stu­di­um ein pro­ba­tes Mit­tel, es win­ken meh­re­re Vor­tei­le als 'Beloh­nung':

- Zunächst wer­den in beson­ders für sie ein­ge­rich­te­ten Fächern Lehr­amts­stu­den­ten auf einem in den Schu­len benö­tig­tes Niveau unter­rich­tet. Das liegt fast immer unter dem, was die Haupt­fach­kom­mi­li­to­nen ler­nen müs­sen. "Stu­di­um light", bei gerin­ge­rem aka­de­mi­schen Anspruch hat der so Stu­die­ren­de noch einen Zeitgewinn.

- Die Bezeich­nung des stu­dier­ten Faches ist in der über­wie­gen­den Zahl der Fäl­le gleich. Lai­en wis­sen das häu­fig nicht, sie sehen nur die Bezeich­nung, ken­nen nicht den Unter­schied, und das bringt daher das glei­che Pre­sti­ge - bei gerin­ge­rem Auf­wand! Aus "Lehr­amt für Gym­na­si­en mit den Fächern Phi­lo­so­phie und Sozi­al­kun­de" wird dann "Lehr­amt Sozi­al­kun­de · Bil­dungs­wis­sen­schaf­ten · Lehr­amt Phi­lo­so­phie · (Trier)" und beim hpd wird dar­aus "Er stu­dier­te Poli­tik­wis­sen­schaft und Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Trier". 

 

Die son­der­ba­re Meta­mor­pho­se von "Sozi­al­kun­de" zu "Sozi­al­wis­sen­schaf­ten" zu "Poli­tik­wis­sen­schaf­ten" kann wahr­schein­lich nur Herr Dix erschöp­fend erklä­ren. Offi­zi­ell sind näm­lich bei­de Fächer völ­lig ver­schie­den nach Inhalt und Ausrichtung.


Die Stadt Frei­berg zu "Wich­ti­ge Per­sön­lich­kei­ten der Stadt"

Ich habe mir erst mal das "Werk" von Herrn Dix mit dem Titel "Besti flok­ku­rinn¹; Der Erfolg einer Sati­re­par­tei" [Stu­di­en­ar­beit aus dem Jahr 2014] bestellt. 13,99€ für 24 Sei­ten ist ein stol­zer Preis, ich soll­te viel­leicht mei­ne Diplom­ar­beit [> 80 Sei­ten, 800 Labor- und 600 Feld­ar­beits­stun­den; Dau­er 18 Mona­te] in ein Buch umwan­deln. Das wären umge­rech­net ca. 54,-€ pro Exem­plar, die noch den Vor­teil hät­ten, dass sie - nach­prüf­bar - das Wis­sen über die Ent­wick­lung von Amei­sen wäh­rend der Pup­pen­pha­se auf eine höhe­re Stu­fe geho­ben haben. 

Gro­ße Span­nung, ich wer­de das Werk des Herrn Dix stu­die­ren. Wie es Zufäl­le so an sich haben sind sie für die Einen ganz hilf­reich, den Ande­ren kom­men sie höchst unge­le­gen. Über Pla­gi­ats­fäl­le in der Wis­sen­schaft ist in den letz­ten Jah­ren so man­cher Möch­te­gern-Wis­sen­schaft­ler gestol­pert und am Ende war die erlo­ge­ne Repu­ta­ti­on per­dü! Mal sehen, wie es um das Polit-Werk tat­säch­lich steht und ob es einer gründ­li­chen Prü­fung stand­hält. Wenn Alles schief läuft und es weder mit phi­lo­so­phi­schen Tex­ten noch mit Lehr­amt läuft hat Herr Dix ja noch das *fall-back* als Poli­ti­ker in der Sati­re-Par­tei "Die Partei" ...

In einem jüngst ver­öf­fent­lich­tem Arti­kel beim hpd ver­tritt Herr Dix - nicht ganz unum­strit­ten, wie die Dis­kus­si­on zeigt - eini­ge The­sen zur Wahr­neh­mung der Phi­lo­so­phie, genauer:
Zur fal­schen Inter­pre­ta­ti­on des­sen, was eini­ge wich­ti­ge Phi­lo­so­phen gesagt bzw. was sie - Dix' Mei­nung nach hat­ten sagen wol­len. Voll Beschei­den­heit schob er spä­ter ein er habe nur den aktu­el­len Stand der Kennt­nis­se refe­riert. Aha, dann ist ja alles in But­ter, es sind *Ande­re* die in Zwei­fels­fäl­len den schwar­zen Peter haben ....

Was in den Gei­stes­wis­sen­schaf­ten [Zitat: ".. .."] unter Klar­heit ver­stan­den wird demon­striert sehr schön das nach­fol­gen­de Bild­zi­tat in dem Herr Dix auf eine Leser­fra­ge ant­wor­tet - mög­li­cher­wei­se erken­ne Sie, lie­be Lesen­de, was er eigent­lich sagen wollte ...?

Nun möch­te ich noch eine Abbil­dung anfü­gen, die sehr ele­gant zusam­men­fasst wie die obi­gen Ein­las­sun­gen des Herrn Dix zu Sin­ger aus mei­ner Sicht ein­zu­ord­nen sind:

¹ Besti flok­ku­rinn ist Islän­disch, es bedeu­tet "The best par­ty", zu Deutsch "Die beste Partei" → 
Wei­te­re Quellen:
https://de-de.facebook.com/denizdix
https://dubito-magazin.de/author/deniz-y-dix/
http://vereins.wikia.com/wiki/Freiberg
Bild Deniz Y. Dix → CC-BY-SA-4.0; 12. April 2016; Source www.partei-rlp.de; Aut­hor Isa­bel­la Zühlke.

Kommentare

  1. Mein lieb­ster Herr wvs, hin und wie­der sind sie schon ein gar­sti­ger Mensch, oder? :-D

    Kurz eine Info: zu mei­ner seli­gen Zeit an der Göte-Uni in Frank­furt gab es als ein­zi­gen Abschluss fürs Stu­di­um der Poli­tik­wis­sen­schaft den Dok­tor­grad. Man muss­te für sei­nen ersten Abschluss im FB3 also, qua­si aus dem Stand pro­mo­vie­ren. War nicht jeder­mans Sache, als Alter­na­ti­ve konn­te man aber auch Poli­tik­wis­sen­schaft dort auf Lehr­amt stu­die­ren, glau­be das hieß dann Sozi­al­kun­de, sicher bin ich mir aber nicht mehr.
    Alle Semi­na­re waren iden­tisch zum Haupt­stu­di­en­gang Poli­tik­wis­sen­schaft, die Schei­ne kom­plett identisch.
    Soweit ich mich erin­ne­re gin­gen auch Schei­ne in Sozio­lo­gie und von den Sozi­al­psy­cho­lo­gen, aber auch das ist verschwommen.
    Zusätz­lich zum Fach­wis­sen gabs aber für die Lehr­amt­ler noch eine gute Schip­pe Zwangs­di­dak­tik und Päd­ago­gik on top und zwei Praktika.
    Ob das nun in Trier und zeit­lich deut­lich spä­ter eben­falls so oder ähn­lich gewe­sen ist, weiß ich nicht, wäre aber vor­sich­tig es anders anzunehmen.
    Bei den Bio­lo­gen­kann ich zumin­dest für den glei­chen Zeit­raum sagen, dass mein Kum­pel sowohl Lehr­amt als auch auf Diplom dort stu­dier­te, bei­des abschloss spä­ter dann pro­mo­vier­te und heu­te nach eini­gen Umwe­gen als Leh­rer arbei­tet. Auch da habe ich nicht mit­be­kom­men, dass es nur ein Schmal­spur­stu­di­um war, was ja ein wenig in ihrem Vor­wurf in Rich­tung des Herrn Dix und aller ande­ren Gei­stes- oder Sozi­al­wis­sen­schaft­ler mit Geschmacks­rich­tung Lehr­amt anklingt. Bei den Bio­lo­gen stecke ich aber inhalt­lich nicht drin, des­we­gen neh­me ich da eher eine Kon­junk­ti­vi­tis und kau­fe kein "A". ;-)

    Inhalt­lich freue ich mich immer über "Phi­lo­so­phi­sche Irr­tü­mer für Dum­mies", kann ich doch dort -qua­si in a nuts­hell- mein schwa­ches Wis­sen zu man­chen The­men in Kon­trast set­zen zu dem, was wah­re Gei­stes­grö­ßen wie bspw. Herr Dix abson­dern. Und das mei­ne ich nicht mal böse.

    Ich lese ger­ne -beson­ders wenn es tat­säch­lich mit Lite­ra­tur­hin­wei­sen ver­se­hen wor­den wäre, etwas was wir bereits im Pro­se­mi­nar hin­be­kom­men haben- wie Wer­ke von aner­kann­ten Grö­ßen von ande­ren wahr­ge­nom­men wer­den, wie gedeu­tet und interpretiert.
    Das schärft den eige­nen Hori­zont -oder macht im besten Falls Lust, sich den Krem­pel mal selbst rein­zu­zie­hen und Gedan­ken und Theo­rien nachzuvollziehen.

    Des­we­gen stört mich auch nicht die leicht über­heb­li­che Art mit der Gei­stes­grö­ßen auf ein Nor­mal­maß zurück­ge­stuft wer­den, das kann gut­tun, wenn es nicht des­halb geschieht, durchs eige­ne Schrei­ben eine Erek­ti­on zu bekommen.
    Ver­dammt, und schon kommt einem, wenn man kurz abge­lenkt ist, doch ein ad homi­nem doch wie­der durch die Hin­ter­tür rein, aber auch so wars nicht gemeint, sprach ich doch all­ge­mein und nicht spe­zi­ell von Herrn Dix.

    Was ich jedoch aus eige­ner Erfah­rung weiß, wes­we­gen es alle­mal als Anek­do­te reicht, und nicht als hin­rei­chen­der Beweis mei­ner All­mäch­tig­keit des Wis­sens, ist, dass vie­le Sozi­al­wis­sen­schaft­ler mit den Natur­wis­sen­schaf­ten auf Kriegs­fuß ste­hen. Ich erin­ne­re mich an einen Aus­spruch eines Tutors wäh­rend des Stu­di­um der sinn­ge­mäß so ging:Falls ihr also davon aus­geht, das es eine anthro­po­lo­gi­sche Kon­stan­te gibt, seid ihr mit dem Stu­di­um an die­sem Fach­be­reich fertig“.
    Erschien mir damals rich­tig, nach mei­nem (mini­ma­len) Wis­sen in The­men der Bio­lo­gie heu­te, was deut­lich mehr ist als damals, als arro­gan­ter Ver­such dem Geist mehr Macht über die Mate­rie zu geben, als sie ver­mut­lich hat. Ich bin da heu­te deut­lich demütiger.
    Mei­ne Beob­ach­tung des gemei­nen Sozi­al­wis­sen­schaft­lers lau­tet: Sie inter­pre­tie­ren deskrip­ti­ve Aus­sa­gen ger­ne mal als nor­ma­ti­ve und schon wird ein Mann wie Sin­ger zum Apo­lo­ge­ten der Eutha­na­sie. Oder auch ein James Wat­son zum plat­ten Befür­wor­ter von Rassismus.
    Kann man machen, ist aber halt schlicht Mist, inhalt­lich wie menschlich.
    Aber das sage ich nur als jemand der Poli­tik­wis­sen­schaft stu­diert hat, ist also mit hoher Wahr­schein­lich­keit falsch. :-p

    1. Sie haben, lie­ber Herr blo­ed­bab­bler, am frü­hen Mor­gen für ein paar herz­haf­te Lacher gesorgt - die mei­ne Frau (neben­an, noch im Wohn­zim­mer den Gästen von Herrn Lanz lau­schend) hat besorgt nach­ge­fragt was denn sei ....
      Ich bin bei­lei­be nicht *gar­stig*, son­dern ein nach­tra­gen­der alter Knie­sel mit einer dem­entspre­chen­den Sicht der Welt - und was ich in mei­nen 70+ Jah­ren gelernt habe ist: Es gibt prä­po­ten­te Schnö­sel, die irgend­wann auf die Schnau­ze fal­len und manch­mal, nur manch­mal, geht denen dann ein Licht auf und sie ändern sich. Oder auch nicht.

      Was nun die Anrechenbarkeit/Vergleichbarkeit/Angemessenheit angeht sind - wenn ich, mit Ver­laub, dar­auf hin­wei­sen darf, dass Sie selbst nicht tau­frisch sind und ihr Stu­di­um vie­le Jah­re zurück liegt - mitt­ler­wei­le (nach 2010) etwas anders geord­net als damals. In mei­ner Ver­wand­schaft sind eini­ge um die 20-jäh­ri­ge, was den Vor­teil hat, dass ich da ein paar Infor­ma­tio­nen zum aktu­el­len Gesche­hen bekom­men habe. Min­de­stens in Nie­der­sach­sen ist ein ekla­tan­ter Unter­schied zwi­schen ".. auf Lehr­amt .." (wie ich die­se Aus­sa­ge ver­ab­scheue!) und Voll­stu­di­um der Ein­zel­fä­cher. Ins­be­son­de­re sind die Päd­ago­gik, Sozio­lo­gie und Psy­cho­lo­gie auf Schu­le abge­stellt (ein­se­mest­ri­ge Ver­an­stal­tun­gen) und nur Frag­men­te des­sen, was anson­sten für *Haupt­fach­stu­di­en* gefor­dert wird. Der Unter­schied ist teil­wei­se noch dadurch schwer zu ver­glei­chen, da man­che Ein­rich­tun­gen aus frü­he­ren FHs her­vor­ge­gan­gen sind und ihre Schwer­punk­te noch nachwirken.

      Bei den Bio­lo­gen war es (und ist nicht mehr nach der neu­en Auf­tei­lung zwi­schen Bache­lors & Masters) so: Grund­stu­di­um für Diplom mit Zoo­lo­gie, Bota­nik, Phy­sik (Kurz­fas­sung der ersten zwei Seme­ster der Phy­si­ker mit spe­zi­ell für 'Natur­wis­sen­schaft­ler' ein­ge­rich­te­tem ein­se­mest­ri­gen Prak­ti­kum), Che­mie, anor­ga­nisch wie Haupt­fach­che­mi­ker, orga­nisch spe­zi­ell für Lehr­amts­bio­lo­gen (ein­se­mest­rig) und Haupt­fach­bio­lo­gen über vier Seme­ster mit Prak­ti­ka (Schwer­punkt Pflan­zen­me­ta­bo­lis­mus und Bio­che­mie); Human­bio­lo­gie war das ein­zi­ge Fach, was für Haupt­fach­bio­lo­gen und Lehr­amts­bio­lo­gen iden­tisch unter­rich­tet wur­de, durch­ge­führt in der Medi­zi­ni­schen Hoch­schu­le, zu mei­ner Zeit noch mit sechs Wochen in der Ana­to­mie (nur für die Diplomanden).
      Das Haupt­stu­di­um war für Diplo­man­den in zwei gro­ße Blöcke geteilt: eine Hälf­te Haupt­fach­vor­le­sun­gen, Semi­na­re, Prak­ti­ka, die ande­re Hälf­te drei Neben­fä­cher (ein wich­ti­ge­res 1. Neben­fach und zwei nach­ge­ord­ne­te, die in 14-tägi­gen Blöcken absol­viert wer­den muß­ten und jeweils durch Prüfung/Schein abge­schlos­sen wur­den). Hier waren die Lehr­amts­stu­den­ten nur zwei Seme­ster (Bota­nik & Zoo­lo­gie) 'ver­plant', der Rest waren Prak­ti­ka in Schu­len, die Abschluß­ar­beit und die Examen­s­ter­mi­ne waren genau fest­ge­legt, acht Seme­ster ins­ge­samt. Diplo­man­den konn­ten ihre Ter­mi­ne frei wäh­len, die Diplom­ar­beit muß­te (Richt­stu­di­en­zeit!) nach 9 Seme­stern fer­tig sein, die münd­li­che Prü­fung erfolg­te erst, wenn die schrift­li­che Arbeit ange­nom­men & bestan­den war - man sieht hier: die Vor­be­rei­tun­gen und ein gro­ßer Teil der Aus­füh­rung der Diplom­ar­beit muß­te bereits in den letz­ten zwei Seme­stern neben­bei erle­digt werden. 

      Schon das, was ihr Bekann­ter (jetzt pro­mo­vier­ter Lehr­ämt­ler) machen konn­te, näm­lich zwi­schen Lehr­amt und Diplom ohne Ver­zug oder Ver­lust von Zeit/Scheinen zu wech­seln und zugleich Prü­fung für bei­de Abschlüs­se zu machen, war in den 70ern nicht mög­lich. Aktu­ell sind die Stu­di­en­gän­ge völ­lig umge­krem­pelt - aller­dings auf den Abschluß hin opti­miert. Des­we­gen sind die Inhal­te nicht vergleichbar.

      Die Aus­sa­ge ihres Tutors ist nicht ein­mal so gewagt - ein­fa­cher aus­ge­drückt sagt man wohl "Wo Men­schen sind men­schelts" und der Geist ist zwar wich­tig, aber ohne Bedeu­tung wenn es an der *hard­ware* man­gelt .... womit ich sagen will: Wir Bio­lo­gen ste­hen - manch­mal kopf­schüt­telnd - auf dem Boden und beob­ach­ten wie über uns der Geist der Gei­stes­wis­sen­schaft­ler sei­ne Krei­se zieht ... ;c)

  2. 1. Nach­trag

    Wie aus den bei­den screen­shots zu erken­nen ist ver­bin­den den Herrn Brunswig gleich drei Merk­ma­le mit dem Herrn Dix* - trotz­dem ist es natür­lich nicht ange­mes­sen zu fol­gern, dass der Kom­men­tar von Herrn Brunswig inhalts­leer ist und ledig­lich als net­te Geste für sei­nen Uni­kol­le­gen Dix geschrie­ben wurde ....

    -------------------------------------- 

    * [Uni Trier Lehr­amts­stu­di­um, Wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft, hpd-Autor]
  3. 2. Nach­trag

    Ich habe mitt­ler­wei­le das "Buch" von Herrn Dix zuge­stellt bekom­men. Dort wer­den auf der Titel­sei­te als Stu­di­en­fä­cher von Herrn Dix ange­ge­ben: 1. Sozi­al­kun­de, 2. Philosophie.

    Anfangs sind 4 Sei­ten durch den Ver­lag belegt, dort fin­det man Eigen­wer­bung und Hin­wei­se dazu, wie man als Autor von Kol­leg-, Stu­di­en-, und Haus­ar­bei­ten Geld ver­die­nen kann.

    Es fol­gen 1 Sei­te Deck­blatt mit Titel und Autor, sodann
    1 Sei­te Inhaltsverzeichnis.

    Der von Herrn Dix ver­fass­te Text steht auf den Sei­ten 1-12. Durch die Fuß­no­ten wer­den häu­fig etwa ein Fünf­tel der Sei­te eingenommen.

    Die letz­ten 3 Sei­ten sind dem Lite­ra­tur­ver­zeich­nis gewidmet.
    Dahin­ter sind noch 3 Leer­sei­ten, was wohl dem Druck­mu­ster geschul­det ist.

    Wir rech­nen zusam­men (ohne Umschlagseiten):

    - 4 Sei­ten Verlagswerbung;
    - 1 Deckblatt
    - 1 Inhaltsverzeichnis
    - 12 Sei­ten Text mit Fuß­no­ten ⁓ 11 Sei­ten Text
    - 3 Sei­ten Literaturverzeichnis
    - 3 druck­be­ding­te Leerseiten

    - 24 Sei­ten, davon 11 Sei­ten mit "Inhalt" der von Herrn Dix stammt.

    Das Fazit lau­tet [Zitat, Sei­te 12]:
    ".. Daher wäre es nicht rich­tig zu behaup­ten, die Besti flok­ku­rinn hät­te ihren Sieg selbst errun­gen. Viel­mehr griff sie eine popu­lä­re Denk­strö­mung auf und brach­te die­se ledig­lich in eine ver­bind­li­che Rechtsform .."

    Ein Mei­len­stein des Wis­sens, der in die Anna­len der Poli­tik­wis­sen­schaf­ten ein­ge­hen wird.

    PS
    Ich hät­te da ein "Buch" gün­stig abzu­ge­ben, Neu­preis 13,99€, sen­den Sie mir ihre Adres­se per E-Mail. Gegen Por­to für einen Maxi-Brief schicke ich es ihnen kosten­los zu ....

  4. Mein lie­ber Herr von Sulecki, was für eine Recher­che­lei­stung. Allein dafür mei­nen Respekt, wenn ich eines Tages einen Bio­gra­phen brau­chen soll­te, kom­me ich auf Sie zurück.

    Die­se Arbeit, die Sie da aus­ge­gra­ben haben, war eine Semi­nar­ar­beit aus mei­nem ersten Bache­lor-Seme­ster. Als ich sie schrieb, hat­te ich beschau­li­che 7 oder 8 Wochen des Stu­die­rens hin­ter mich gebracht. Das ist unzäh­li­ge Jah­re her. Wenn Sie mein phi­lo­so­phi­sches Wir­ken dar­an bemes­sen wol­len, sei Ihnen das gestat­tet, ich wür­de das jedoch als wenig vali­de Beur­tei­lungs­me­tho­de bezeichnen.

    Sie hät­ten mich übri­gens gern nach dem Schrift­stück fra­gen kön­nen, ich hät­te Ihnen selbst­ver­ständ­lich ein Gra­tis-Exem­plar zukom­men las­sen. Schicken Sie mir Ihre Bank­ver­bin­dung zu, dann über­wei­se ich den Kauf­preis gern zurück.

    Ich habe übri­gens alle Phi­lo­so­phie-Modu­le absol­viert, die man auch als "nor­ma­ler" Phi­lo­so­phie-Stu­dent belegt hät­te, und zusätz­lich noch die Didak­tik-Modu­le. Ich bla­se hier also über­haupt nichts auf. Den­noch dan­ke für Ihre erhei­tern­de Einschätzung!

    DYD

    PS: Ich weiß, dass Sie unter die­sem HPD-Arti­kel selbst mit ver­schie­de­nen Namen kom­men­tiert haben, um sich selbst zuzu­stim­men. Die Redak­ti­on hat tech­ni­sche Mit­tel, das zu über­prü­fen. Gruß!

  5. Soll­ten Sie, wer­ter Herr Dix,

    das, was Sie da unter PS geschrie­ben haben nicht umge­hend zurück nehmen
    - weil es eine drei­ste Lüge ist -
    wer­de ich Sie wegen Ver­leum­dung verklagen.

    Soll­ten Sie das nicht glau­ben lesen Sie mal fol­gen­den Arti­kel und die Ver­lin­kun­gen dazu → Klu­te Rei­sen, Osna­brück, neue Run­de! - dort wird dar­ge­stellt wie das Nie­der­säch­si­sche Lan­des­amt für Ver­brau­cher­schutz und Lebens­mit­tel­si­cher­heit mir als Gefäl­lig­keit für den Herrn Wulff (ehe­mals Bun­des­prä­si­dent) einen Maul­korb anle­gen woll­te - ohne Erfolg.

    Es gibt zwei ähn­li­che Fäl­le die vor Gericht gin­gen und zu mei­nen Gun­sten ent­schie­den wurden.

    1. Nun. Fol­gen­des lässt sich sagen: Die ange­ge­be­nen Email-Adres­sen Ihrer Unter­stüt­zer gehör­ten nie­man­dem, sie waren nicht regi­striert. Ich habe das aus­pro­biert. Goog­le­mail (es waren alles Goog­le­mail-Adres­sen) ließ mich die­se Adres­sen selbst zu regi­strie­ren. Sie waren also fake.
      Alle Nach­rich­ten kamen zudem von IP-Adres­sen aus dem­sel­ben geo­gra­phi­schen Raum.
      Zudem ähnel­ten sich nicht nur die sel­ten däm­li­chen Argu­men­ta­tio­nen, son­dern auch der (zuge­ge­ben sehr ange­neh­me) Sprach­stil frappierend.
      Das mag natür­lich alles absur­der Zufall sein, doch die Indi­zi­en sug­ge­rie­ren mir die­sen offen­sicht­li­chen Schluss. Ich neh­me inso­fern nichts zurück. Nein, ich ste­he hin­ter die­ser offen­sicht­li­chen Schluss­fol­ge­rung. Ich freue mich auf Ihre Klage.

  6. Aller­dings haben Sie inso­fern recht, dass ich mei­nen Schluss nicht bewei­sen kann. Im Sin­ne der Rechts­staat­lich­keit sei also betont: Im Zwei­fel für den Ange­klag­ten. Es mag durch­aus Zufall sein.
    Mei­ne per­sön­li­che Schluss­fol­ge­rung habe ich postu­liert, es soll jedem selbst über­las­sen sein, sich mei­nem Ver­dacht anzu­schlie­ßen oder nicht.

    Gruß!

  7. Aus gutem Grund sind kei­ne - nach­träg­li­chen - Ände­run­gen erlaubt, denn das wäre für jede recht­li­che Aus­ein­an­der­set­zung kei­ne gute Grundlage. 

    Was aller­dings aus ihren Aus­füh­run­gen deut­lich wird ist, dass ihnen offen­bar klar gewor­den ist auf welch gefähr­li­ches Glatt­eis Sie sich mit ihrer Ver­leum­dung bege­ben haben.

    Sagen Sie doch einfach:
    Da habe ich mich ver­rannt und etwas Fal­sches über Herrn v. Sulecki behaup­tet - dann haben wir Ruhe und kön­nen die­se Sache abschließen.

  8. Glatt­eis sehe ich kei­nes - zumin­dest kein juri­sti­sches. Ich mei­ne, ich will ja kein Korin­thenk­acker sein, aber ich könn­te eben­so auf­zäh­len, wegen wie vie­ler Falsch­be­haup­tun­gen über mich, die Sie in dem Arti­kel anrei­hen, ich wie­der­um juri­sti­sche Hand­ha­be gegen Sie hät­te. Von den ver­letz­ten Per­sön­lich­keits­rech­ten ganz zu schwei­gen, ange­sichts der Fotos von mir usw. Das wer­de ich aber nicht tun, das ist mir zu albern.

    Ich habe etwas über Herrn v. Sulecki behaup­tet, das nach allen mir zur Ver­fü­gung ste­hen­den Infor­ma­tio­nen wahr sein kann, und nach allen Indi­zi­en ver­mut­lich wahr ist - aber geste­he Ihnen zu, dass ein epi­ste­mi­scher Rest­zwei­fel bleibt, den ich nicht voll­ends aus­räu­men kann. - Ent­we­der Sie sind mit die­sem State­ment zufrie­den, oder Sie gehen den Rechts­weg. Mehr Zuge­ständ­nis­se mache ich nicht.

  9. Lie­ber Herr Dix,

    für einen Sati­ri­ker sind Sie reich­lich unentspannt.

    Sach­li­che Hinweise:
    1. Es ist tech­nisch sehr leicht - mit ent­spre­chen­den Kennt­nis­sen - E-Mails unter fal­schem Namen zu sen­den. Ich hat­te einen Fall wo mir jemand unter mei­ner eige­nen Adres­se schrieb und mich bedrohte.

    2. Sie sind als Lan­des­vor­sit­zen­der einer Par­tei eine "öffent­li­che Per­son", daher haben Sie ihr Per­sön­lich­keits­recht Recht am eige­nen Bild aufgegeben.

    3. Neh­men Sie es doch ein­fach hin, dass Sie beim Schrei­ben des Arti­kels für den hpd einen schlech­ten Tag hat­ten und des­we­gen viel Kri­tik ein­stecken mussten.

    4. Gedank­lich aus vie­len nega­ti­ven Kom­men­ta­ren einen zu machen und mir anzu­la­sten ist mög­li­cher­wei­se weni­ger schmerz­haft - aber eben bedau­er­li­cher­wei­se unwahr!

    PS
    Ich benut­ze ein Linux System, seit Jah­ren, und habe noch nie eine goog­le-mail-Adres­se gehabt. Mein Mobil­te­le­fon ist [für einen nicht gera­de klei­nen Preis!] mit einem neu­en Betriebs­sy­stem aus­ge­stat­tet das jede Schnüf­fe­lei von Goog­le aus­schließt - da glau­ben Sie doch nicht, dass ich das dadurch gefähr­de, dass ich irgend­wel­che fake-Adres­sen gera­de bei Goog­le generiere.

    2. PS
    Zum Wohnort
    Ich woh­ne im Oden­wald - und benut­ze voda­fone. Da wer­den wech­selnd Mann­heim, Frank­furt, Darm­stadt, Wies­ba­den etc. als Stand­ort ange­zeigt, mit wech­seln­den IP-Adres­sen, gera­de weil ich jede genaue Stand­ort­ver­fol­gung aus Daten­schutz­grün­den aus­ge­schal­tet habe.

    1. Ich? Lan­des­vor­sit­zen­der einer Par­tei? Hui, wie­so weiß ich denn nichts davon? Da haben Sie aber nur ober­fläch­lich recher­chiert, ich habe seit gut 5 Jah­ren kein poli­ti­sches Amt mehr bekleidet.

      Sei es drum; ich geste­he ein, dass Ihre Aus­füh­run­gen glaub­wür­dig klin­gen und ich unter­des­sen tat­säch­lich das Gefühl habe, mich in mei­ner Beschul­di­gung geirrt zu haben. Die unauf­ge­reg­te Art, mit der Sie mei­ne Behaup­tun­gen abstrei­ten, liest sich auf­rich­tig. Auch wenn mein Anfangs­ver­dacht zum ent­spre­chen­den Zeit­punkt mehr als berech­tigt war. 

      "Schmerz­haft" waren Ihre und die übri­gen Kom­men­ta­re kei­nes­wegs. Dies ist das Inter­net. Und wie über­all in die­sem Inter­net ist auch beim HPD unbe­hol­fe­nes Her­um­ge­gacke­re von fach­frem­den Wich­tig­tu­ern an der Tages­ord­nung. Ihnen ist evtl. auf­ge­fal­len, dass es unter frag­li­chem Arti­kel auch berech­tig­te Kri­tik gab, für die ich mich bedankt habe, auf die ich auch gern ein­ging und die ich im Sin­ne einer Ver­bes­se­rungs­mög­lich­keit ernst nehme.
      Jemand beklag­te sich z.B. über feh­len­de Quel­len­an­ga­ben - die­ser Per­son gab ich recht und bot an, die­se nachzureichen.
      Eine ande­re Per­son wies dar­auf hin, dass ich mir bei Sin­ger ein wenig selbst wider­sprach - auch dem gab ich statt und ver­such­te den Aspekt etwas genau­er zu dif­fe­ren­zie­ren, um den Man­gel auszugleichen.

      Ich mag Kri­tik, wie sie z.B. dar­an hät­ten erken­nen kön­nen, wirk­lich sehr, sofern sie eben nicht offen­sicht­lich das Resul­tat der Unkennt­nis des Kri­ti­sie­ren­den ist, wie in Ihrem Fall. Eher schien es mir so, dass Sie ver­letzt dar­über waren, dass ich Ihre "Kri­tik" als den Mum­pitz abtat, der er nun mal war.

      1. Lt. 'hei­se' und Herrn Son­ne­born (sie­he Bild­zi­tat unten) sind Sie Lan­des­vor­sit­zen­der der Par­tei "DIE PARTEI": 

        "Lan­des­vor­sit­zen­der" ist doch ein poli­ti­sches Amt und 2016 sind bis dato so ca. drei Jah­re. Sind Sie etwa nicht der dort genann­te Herr Dix? So häu­fig ist der Name doch nicht ..?!

        Mei­ne Aus­füh­run­gen *klin­gen* nicht nur, sie sind wahr.

        Da Sie ja noch sehr jung sind ist ihr fast schon trot­zig zu nen­nen­des Behar­ren auf eini­gen *tal­king points* die Sie sich aus­ge­sucht haben ver­ständ­lich - ich bin mir aller­dings auch sicher, dass sich das im Lau­fe der Jah­re noch ändern wird, viel­leicht den­ken Sie spä­ter ein­mal an die­se Tage vor den Iden des März 2019.

  10. Ich bin Lan­des­vor­sit­zen­der der PARTEI gewe­sen. Als Mar­tin die­se Aus­sa­ge tätig­te, war die Infor­ma­ti­on aller­dings bereits falsch. Ich trat aus poli­ti­schen Grün­den zurück.

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