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bookmark_border"busybody"

Im eng­li­schen Sprach­raum gibt es den tref­fen­den Begriff "busy­bo­dy" - er beschreibt die­se eigen­tüm­li­che Art von demon­stra­ti­ver Geschäf­tig­keit die eigent­lich gark­ei­ne wirk­li­che Beschäf­ti­gung ist ....

Die­ses meist ziel­lo­se hin-und-her täuscht dem zufäl­li­gen Betrach­ter wich­ti­ge Akti­vi­tä­ten vor und ist doch nur eine Art Schau­spiel, schlecht und höl­zern, in dem Gesten, Bewe­gun­gen und sogar Gespro­che­nes selt­sam über­be­tont und nur für das ver­meint­li­che (oder tat­säch­li­che?) Publi­kum auf­ge­führt werden.

Gespiel­te Bedeut­sam­keit wo es grund­sätz­lich schon - und wahr­schein­lich schon immer - an Bedeu­tung fehlt.

Eine Vari­an­te von Potjomkin.
Ach­ten Sie mal darauf.
Wenn man genau­er hin­sieht sieht man es häu­fi­ger als zunächst angenommen.

bookmark_border"Schritt-für-Schritt"

Man­che Arbei­ten rund um Haus & Hof erle­digt in die­sen Tagen der Haus­herr* selbst. Mehr oder weni­ger geschickt. Ver­siert vor­wie­gend durch das Sudi­um der in den Bau­märk­ten aus­lie­gen­den "Arbeits­an­lei­tun­gen" für die diver­sen do-it-yours­elf-Wech­sel­fäl­le des Heimwerkerdaseins ....

Das Pro­blem dabei ist, daß es meist nicht so klappt wie dort in "Schritt-für-Schritt"-Bildern gezeigt und ver­spro­chen. Es stellt sich irgend­ein Hin­der­nis ein, des­sen Auf­tre­ten nach­her vom Mit­ar­bei­ter des gewähl­ten Heim­wer­ker­mark­tes etwa so kom­men­tiert wird:
"Da haben Sie irgend­was über­se­hen oder falsch gemacht!"

Klar, der Schrei­ber der Anlei­tun­gen war bestimmt ein Pro­fi. Pro­fis machen kei­ne Feh­ler, nur unge­schick­te, des Lesens unfä­hi­ge Heimwerker.


* Natür­lich gilt das eben­so für die heim­wer­ken­de Hausfrau

bookmark_borderHÄ? Wer?

Auf der Mes­se "Du & dei­ne Welt in Ham­burg", "Ham­burgs Ein­kaufs- und Erleb­nis­mes­se" (-> 30.09.2012)

tre­ten ver­schie­de­ne Schau­spie­ler auf:

  • Schau­spie­le­rin Doris Kunstmann
  • Schau­spie­ler Götz Otto
  • Schau­spie­ler Mar­tin Semmelrogge

Hat man das gele­sen ist man bestens über die Qua­li­tät des Ange­bo­tes und die Absich­ten der Ver­an­stal­ter orientiert:
Mit dritt­klas­si­gen, abge­half­ter­ten 'Schau­spie­lern' die Mutt­chen hin­lo­cken und ihnen unnüt­zes Zeug auf­schwat­zen .... eine etwas anders gear­te­te Ver­si­on des­sen, was man unter "Kaf­fee­fahrt" versteht.

Sol­che Mes­sen sind kei­ne schlech­te Ver­dienst­mög­lich­keit für die Aus­rich­ter - sie kas­sie­ren zweifach:
- Zuerst von den Ausstellern,
- dann von den Besuchern.

Unterm Strich bleibt da ein hüb­sches Sümm­chen übrig ....

bookmark_borderWieder einmal um'n Blog™ ....

Ab und zu gehe ich mal auf die Start­sei­te von "two­day" und blät­te­re durch die­se und die Fol­ge­sei­ten. Die mei­sten Blog­ger sind mir wenig­stens vom Namen her bekannt, man­che sogar aus der Anfangs­zeit 2003/2004.

Ande­re wie­der­um sind im Lau­fe der Jah­re hin­zu­ge­kom­men und eini­ge davon haben durchgehalten.

Man sieht:
Mit Regel­mä­ßig­keit blog­gen und - auch für Frem­de inter­es­san­te - Inhal­te über­le­gen und sie dann zu publi­zie­ren ist (unter ande­rem) eine Fra­ge der Stand­haf­tig­keit und des Wil­lens wei­ter­zu­ma­chen - selbst wenn die Reso­nanz nicht den anfäng­li­chen Erwar­tun­gen ent­spricht. Es ist also nicht so mal eben mit Links zu machen, ein wenig Zeit und HIrn­schmalz muß man schon investieren.

So ver­schwin­den die »Ein­tags­flie­gen« meist schon recht schnell wie­der. Ich habe oft den Ein­druck die haben ver­ges­sen, daß sie da irgend­wo ein Blog ein­ge­rich­tet hat­ten. Na ja, die Inhal­te sind dann auch ent­spre­chen dünn, da ist es nicht scha­de, wenn sie schnell wie­der weg sind. Erstaun­lich auch die Beob­ach­tung, daß die mei­sten die­ser Ein­tags­flie­gen der Blog schrei­ben - ob da ein Zusam­men­hang besteht? Irgend­wie schei­nen sie jeden­falls nicht das rich­ti­ge Ver­hält­nis zum Blog­gen zu haben.

Eine Zwi­schen­grup­pe sind - für mich - jene Blog­gen­den, die irgend­ei­ne Geschäfts­idee trans­por­tie­ren wol­len, die »Kom­merz­blog­ger«. Manch­mal selbst­er­nann­te Exper­ten die dann nur hei­ße Luft pro­du­zie­ren - und wenn man denen ein paar Argu­men­te ent­ge­gen­hält wer­den sie ängst­lich(!) unsi­cher (!) und mer­ken, daß man nicht jeden Unfug schrei­ben kann weil es sofort Gegen­wind gibt. Aus die Maus - die sind dann sehr schnell wie­der bei twit­ter und face­book, da kommt es auf Inhal­te nicht so sehr an.

Dann gibt es noch die »spo­ra­di­schen Wie­der­keh­rer«. Die erin­nern sich offen­bar - im Gegen­satz zu den »Ein­tags­flie­gen« - häu­fi­ger mal dar­an, daß sie da irgend­wo noch ein Blog haben das grau­sam ver­nach­läs­sigt ist. Dann wer­den ein, zwei Bei­trä­ge ver­faßt und schon ist es wie­der irgend­wie unwich­ti­ger als das rea­le Leben und es kom­men wie­der für Zei­ten kei­ne Beiträge.

Die »Quar­tals­blog­ger« (die nen­ne ich mal so in Anleh­nung an die "Quar­tals­säu­fer", weil der Rhyth­mus ähn­lich ist) blei­ben schon län­ger bei der Sache. Sie haben inten­si­ve Peri­oden des Blog­schaf­fens mit inter­es­san­ten Arti­keln und wie­der­keh­ren­der Leser­schaft - doch plötz­lich ist es still, toten­still, sie sind unter­ge­taucht und bis zum näch­sten 'Quar­tal' hört und sieht man sie nicht.

Die Grup­pe der eli­tä­ren, abge­ho­be­nen Blog­ger - wahr­schein­lich wür­den sie sich selbst als »Eli­te­b­log­ger« bezeich­nen (wenn das nicht so völ­lig unter ihrer Wür­de wäre, ver­steht sich sowas doch von selbst aus dem, was sie der Welt in ihrem Blog zu bie­ten haben) - ist klein aber fein:
Man spielt sich gegen­sei­tig 'die Bäl­le zu' und ver­grault das lästi­ge, gemei­ne Blog­ger­volk indem man es ein- zwei Mal düpiert und anson­sten igno­riert. "Ihres­glei­chen" wer­den hofiert, man hört förm­lich den Spei­chel fließen ....

Ermü­dend fin­de ich meist die »Welt­ver­bes­se­rer«, mit sehr ein­sei­ti­ger Sicht der Welt, ohne Ein­sicht und ohne je in der Lage zu sein auch mal zuzu­ge­ben, daß sie sich irren, ver­rannt haben oder schlicht Fak­ten unbe­rück­sich­tigt lie­ßen. Die­se stu­re Beharr­lich­keit mit der die Posi­ti­on ver­tei­digt wird erhei­tert mich manch­mal ein wenig. Auf Dau­er aber wird sowas langweilig.

Weni­ger lustig sind die »Gemüts­blog­ger« - da mei­ne ich die "wir-sind-doch-Alle-eine-große-Familie-und-haben-uns-lieb"-Blogger, ein wenig tumb oder unbe­darft, aber durch­aus zum Has­sen bereit. Sie rot­ten sich gern zusam­men ("Gleich und Gleich gesellt sich gern") weil sie glau­ben das mache sie stär­ker, obwohl genau das schon ihre Schwä­che zeigt. Vie­le dar­un­ter die zwar nur mit­tel­mä­ßig begabt, aber davon über­zeugt sind, außer­or­dent­lich klug zu sein.
Eine gewis­se Bau­ern­schläue und Lebens­fä­hig­keit, prak­ti­schen Ver­stand, spre­che ich denen nicht ab. Sie sind aber nun mal kei­ne Ein­steins und schlim­mer­wei­se wol­len sie das soooo ger­ne sein. Man­no! Aufstampf!
Mitt­ler­wei­le weiß man aus Stu­di­en war­um das so ist. In die­ser Grup­pe habe ich eini­ge beson­ders lang­jäh­ri­ge Fein­de. Die gehö­ren wohl irgend­wie dazu.

Die »Kome­ten« sind mir beson­ders ans Herz gewachsen:
Sie tau­chen lang­sam am Blog­ger­ho­ri­ziont auf. Sam­meln rasch eine begei­ster­te Leser­schar. Sind wit­zig, erfah­ren, zuge­wandt und freundlich.
Zissssssch!
Dann sind sie weg.
Um die ist es schade.
Sie waren eine ech­te Bereicherung.

Zwei Hän­de voll Blogs & Blog­ger blei­ben aus der gro­ßen Mas­se übrig - für mich, das ist jetzt eine sehr indi­vi­du­el­le Sicht­wei­se. Die lese ich gern, gehe regel­mä­ßig hin und habe den Ein­druck etwas dazu­zu­ler­nen, etwas Wit­zi­ges ser­viert zu bekom­men - das aber auf hohem Niveau, bzw. Erfah­run­gen, Lebens­weis­hei­ten, und ein­fach eine ande­re Sicht­wei­se ken­nen­ge­lernt zu haben.

Trau­rig fin­de ich es immer, wenn gute Blogs nach Jah­ren auf­hö­ren, resi­gnie­ren? Ich kann sie viel­fach ver­ste­hen, denn sich stän­dig mit Kom­men­ta­ren / Kom­men­tie­ren­den aus­ein­an­der­set­zen zu müs­sen die nicht im Ansatz ver­stan­den haben was sie da gera­de gele­sen haben macht auf Dau­er bestimmt kei­nen Spaß.


Ich habe kei­ne Bei­spie­le ange­führt. Das hat gute Grün­de. Für jede Kate­go­rie habe ich den­noch Bei­spie­le parat.

Ein Blog ist mir jüngst auf­ge­fal­len. Es ver­eint Unwis­sen­heit mit nar­ziss­ti­scher Selbst­über­hö­hung. Des­sen "Titel" möch­te ich - bei­spiel­haft - ein wenig näher betrachten:



[Ein "two­day" Blog] 

Was habe ich dar­an auszusetzen?
Es ist ja nur die Über­schrift. Das, was in den Bei­trä­gen steht, ist auch nicht bes­ser. Der durch den Titel ver­mit­tel­te Ein­druck trügt nicht.

  • Mischung von Angli­zis­men mit deut­schem Begriff - das ist noch das gering­ste Übel .... denn
  • hand­so­me [hübsch, nett anzu­se­hen, wohl­ge­stal­tet] ist ein Begriff der zum Klein­hirn paßt wie ein Bol­ler­wa­gen zum Diplo­ma­ten­emp­fang - näm­lich über­haupt nicht!
    Ein Klein­hirn von "X" sieht außen genau­so aus wie das von "Y" - oder von "Z". In der Funk­ti­on gibt es Unter­schie­de, in der Form nicht.
  • Das Klein­hirn "denkt" nicht, das über­läßt es dem Groß­hirn - sofern vorhanden.
  • Das Klein­hirn macht nichts "ran­dom", son­dern spult Pro­gram­me ab, die in den ersten vier Lebens­jah­ren dort 'ein­pro­gram­miert' wurden

Ins­ge­samt ein 'gewollt-und-nichts-gewußt' Titel, da hät­te der Urhe­ber bes­ser vor­her ein wenig Recher­che zum natur­wis­sen­schaft­li­chen Hin­ter­grund getrieben ....

Wie auch bei ande­ren "Blogs" ist schon die­ser krampf­haf­te aber miß­glück­te Ori­gi­na­li­täts­ver­such (?) im Blog­ti­tel ein Hinweis:

Zu wenig nachgedacht
- da wird der Rest auch nicht bes­ser sein.

Abschlie­ßend sag' ich nur "fick­ha­se"!

bookmark_borderDr. h.c. - der sogenannte "Ehrendoktor" ....
*update* (11.02.2015) | 2. *update* (12.09.2017) | 3. *update* (07.11.2019)

°update° [07.11.2019]
Heu­te lief eine Sen­dung zur "Ent­schlackung", "Ent­säue­rung", "Detox Ent­gif­tungs­kur" .... [Kör­per ent­schlacken mit Detox - Wie gesund ist das?; Ein Film von Bär­bel Merseburger-Sill]


Der bewuß­te Herr, der Dro­gist Dr. h.c. Jent­schura sieht sich dadurch bestä­tigt, dass Men­schen sei­ne Pro­duk­te kau­fen - ein Zir­kel­schluss, typisch für alle Argu­men­te, die in sich selbst ihre Rele­vanz bestä­ti­gen. Das Unge­heu­er von Loch Ness steckt ja auch sei­nen Kopf in mehr oder weni­ger regel­mä­ßi­ger Fol­ge aus dem Was­ser um im Gespräch zu bleiben.

 
Was aller­dings wirk­lich "WAHR" ist:
Der Herr Dr. h.c. Jent­schura ver­dient sein Ver­mö­gen durch die Gut­gläu­big­keit einer­seits und ande­rer­seits oft damit ver­ge­sell­schaf­te­te Unwis­sen­heit in medi­zi­ni­schen Tat­sa­chen (i.e. Grund­la­gen der Ana­to­mie und Phy­sio­lo­gie, sowie der Chemie)

Dr. h.c. - der soge­nann­te "Ehren­dok­tor" - kostet nicht viel. Min­de­stens nicht im Ver­gleich zu einer "ech­ten" Pro­mo­ti­on, die gemein­hin bis zu fünf Jah­re dau­ern kann. Das bedeu­tet natür­lich eini­gen finan­zi­el­len Aufwand. 

Da ist der "h.c." ein Schnäpp­chen in zwei­er­lei Hinsicht:
1. Aka­de­misch braucht man dafür nichts zu leisten;
2. Man bekommt ihn für Geld in weni­gen Tagen.


drogist


[Quel­le] Dro­gist Dr. h.c. P. Jentschura



 

Daher hat ihn auch der "ORGON"-Drogist P. Jent­schura (Abbil­dung oben), selbst­er­nann­ter Hei­ler von vie­ler­lei Zip­per­lein. Er hat sei­nen "Dr. h.c." von einer dubio­sen pseu­do-wis­sen­schaft­li­chen Pri­vat­or­ga­ni­sa­ti­on (gegr. am 31. August 1990 in Mos­kau, nähe­res sie­he über­näch­sten Absatz).

Sei­ne Fir­ma ver­treibt die­sen Hum­bug für mäch­tig viel Geld. Es fin­den sich offen­bar immer wie­der "Gläu­bi­ge", die bereit sind sowas zu kaufen ....

".. Die Aka­de­mie für Naturwis­sen­schaf­ten in Mos­kau {nicht zu ver­wech­seln mit der renom­mier­ten "Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten" in Mos­kau} wür­dig­te das Lebens­werk von Peter Jent­schura und ver­lieh ihm am 1. Juni 2007 die Ehren­dok­tor­wür­de im Fach­be­reich Bio­me­di­zin. .." - in Mos­kau kann man Vie­les kau­fen, auch Titel wie "Dr. h.c." - vie­le Leicht­gläu­bi­ge muß­ten blu­ten um das zu ermöglichen ....

Die Aka­de­mie ist mitt­ler­wei­le ver­schwun­den, weg aus dem Inter­net. Die ver­kauf­ten Titel ohne Lei­stun­gen aller­dings blei­ben. Eini­ge baye­ri­sche CSU-Grö­ßen haben von dort* auch "pseu­do-aka­de­mi­sche" Ehrun­gen erfah­ren .... eine Hand wäscht eben die andere ....

ORGON-Ener­gie
" .. Ein­stein bestä­tig­te tat­säch­lich die Reich­schen Vor­her­sa­gen, konn­te das Phä­no­men aber ohne Zuhil­fe­nah­me der Orgon­hy­po­the­se erklä­ren .. " - das sagt in knap­pen Worten:
Nichts dran am ORGON - es gibt kei­ne ORGON-Ener­gie. Einen zwei­ten Brief des ORGON-Apo­lo­ge­ten beant­wor­te­te Ein­stein nicht mehr ....

Trotz­dem wird das Vor­han­den­sein die­ser omi­nö­sen "Ener­gie" bis heu­te behaup­tet. Bewei­se gel­ten in den eso­te­ri­schen Zir­keln nicht, da reicht es an etwas "zu glauben".


* ein "Refe­rent" bei CDU/CSU ist in der Spit­ze die­ser pseu­do-wis­sen­schaft­li­chen Orga­ni­sa­ti­on tätig ....

°update°
Dank an den Herrn Patho­lo­gen für die Über­sen­dung die­ses LINKS zum The­ma - lesen Sie dort die Kom­men­ta­re / Kun­den­re­zen­sio­nen, es lohnt sich ....

°update° [12.09.2017]
Der Link zum Orgon­ak­ku­mu­la­tor - Ver­kaufs­preis 1.250,00 € - ist 'tot' → neu­er Link https://blog.psiram.com/2013/05/der-hildegard-orgonakkumulator-von-jentschura-ein-screenshot/ | unter ande­rem da wird er ver­kauft → https://www.darmvital.net/produkte/jentschura-shop/hildegard-orgonakkumulator.html

bookmark_border.... elitärer Sch****er ....

Man­che Blog­ger sind eli­tä­re Sch****er und mer­ken nicht, daß sie durch die Art ihrer Argu­men­ta­ti­on mehr über sich selbst und ihre Abge­ho­ben­heit vom 'nor­ma­len Leben' preis­ge­ben als ihnen lieb sein kann.

Ein­zel­ne Sät­ze kön­nen noch so gedrech­selt daher­kom­men und den Ver­such machen die Lesen­den über die wah­re Auf­fas­sung des Autors zu täu­schen - sowohl in Nuan­cen des Aus­drucks als auch in ihrer Gesamt­heit stel­len sie die Gedan­ken­welt des Ver­fas­sers dar.

Manch­mal ist das, was dabei her­aus­kommt erschreckend.

Ich hät­te nie geglaubt, daß Jemand in der heu­ti­gen Zeit, mit all den Medi­en­an­ge­bo­ten und Infor­ma­ti­ons­fluß ohne Ende, noch so unin­for­miert über sei­ne Mit­men­schen sein kann. Oder so arro­gant, ego­istisch, nar­zi­stisch, ver­mes­sen, bzw. abge­stumpft gegen­über der Not Anderer.

(Ich bit­te die dra­sti­sche Aus­drucks­wei­se in der Über­schrift / dem ersten Absatz zu entschuldigen.
Das schafft das nöti­ge "Ven­til" um nicht vor Ärger zu platzen.)

bookmark_borderJeannine Michaelsen kann 'twittern' ....

Ihre Eltern wuß­ten schon:
Aus die­sem Kind wird ein­mal etwas ganz Beson­de­res - und sie nann­ten es "Jean­ni­ne". So, wie "schan­taal" oder "kew­win" mit ihren Namen auto­ma­tisch zur Unter­klas­se gehö­ren, ist man mit dem Namen "Jean­ni­ne" zu Höhe­rem berufen ....

Ich wun­de­re mich immer wie­der, wel­che Men­schen uns da von den Fern­seh­an­stal­ten vor­ge­setzt wer­den - wer sucht die eigent­lich aus? Ist zu "twit­tern" heut­zu­ta­ge ein Ein­stel­lungs­kri­te­ri­um? Mög­li­cher­wei­se - neben 'Vit­amin B'* das Einzige?

"Jean­ni­ne Michael­sen"
Schau­spie­le­rin und Moderatorin

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".. Oooomm! .. " ".. Nun zeig' ich euch den Hasen .." ".. Ach neee, ihr habt mich nich' lieb! .."

Wie schön, wenn eine Mode­ra­to­rin ihr Publi­kum zwi­schen­durch auch 'mal mit einer Kost­pro­be des schau­spie­le­ri­schen Talents erfreut .... wenn sie sich schon mit den Inhal­ten schwer tut.


Quel­le der screen shots via blog­gen für den weltfrieden

* Vit­amin Bumgangs­sprach­lich für Bezie­hun­gen. die man zum Erlan­gen bestimm­ter Waren oder Posi­tio­nen benötigt(-e)

bookmark_border112%

Dem Herrn step­pen­hund gewidmet:




   




Quel­le

Ich hin­ge­gen fra­ge mich, ob man heut­zu­ta­ge bis zum Abitur über­haupt noch das Fach "Mathe­ma­tik" bele­gen muß. Oder viel­leicht so ausgedrückt:
Braucht man als Jour­na­list kein mathe­ma­ti­sches Grund­ver­ständ­nis, sagen wir "auf Unterstufenniveau"?
Reicht es für die­sen Beruf die vier Grund­re­chen­ar­ten zu beherrschen?

Selbst­ver­ständ­lich sind Pro­zent­wer­te über 100 grund­sätz­lich mög­lich - aller­dings wäre es da bes­ser den Grund­wert zu nen­nen und von einer Stei­ge­rung um x % zu berichten.
Wie im hier vor­lie­gen­den Fall kann aller­dings die Pro­zent­an­ga­be dazu benutzt wer­den der Aus­sa­ge mehr 'Dra­ma­tik' zu ver­schaf­fen, da das all­ge­mei­ne Publi­kum Wer­te über 100 % als beson­ders 'extrem' einschätzt.

bookmark_borderACTION: David gegen Goliath ....

Da war ein gei­stes­ge­gen­wär­ti­ger Pho­to­graph am Werk ....




 
Der Labra­dor hat ein Baby-Eich­hörn­chen zwi­schen den Pfo­ten - des­sen Mut­ter sieht das von oben .... 



 
Action!! Die Mut­ter greift an .... 



 
Der Hund weiß nicht wie ihm geschieht und das Baby-Eich­hörn­chen kann sich auf den Baum retten .... 



 
Die Mut­ter ist wie­der bei ihrem Nachwuchs.
Der Hund schaut eini­ger­ma­ßen ver­dutzt drein:
"Wur­de ich gera­de von einem Eich­hörn­chen verkloppt?" 




Dan­ke an John G. (Inde­pen­dence, MO)

bookmark_border.... noch wäre etwas zu ändern ...

Gestern las ich einen aus­führ­li­chen Bei­trag bei 'hei­se'[Zita­te unten stam­men daher] zu einem The­ma, das mir sehr am Her­zen liegt. Obwohl die Zei­chen dafür nicht gut ste­hen habe ich die Hoff­nung noch nicht auf­ge­ge­ben, daß die Ver­nunft - irgend­wie - doch noch siegt ....





   


Auf einen ein­fa­chen Nen­ner gebracht:

In einer end­li­chen Welt kann es
kein unend­li­ches Wachs­tum geben

Aller­dings scheint das nicht in die Köp­fe der­je­ni­gen Ver­tre­ter des puren "Kapi­ta­lis­mus" zu pas­sen die an den Zin­sen und Zin­ses­zin­sen und durch die Pro­duk­ti­ons­spi­ra­le gut verdienen.

bookmark_borderKabong ...!

Für vie­le Men­schen sind soge­nann­te "Schick­sals­schlä­ge" belegt mit Tod, schwe­rer Krank­heit oder Kata­stro­phen. Alle­samt Ereig­nis­se denen man macht­los gegen­über­steht und an denen man selbst dann nichts ändern könn­te wenn man es vor­her wüß­te. Die­ses Gefühl der Macht­lo­sig­keit ist es wohl, was der­glei­chen Ereig­nis­se so gefürch­tet macht.

Aber auch weni­ger umfas­sen­de Ver­än­de­run­gen kön­nen sich für das Indi­vi­du­um so bzw. ähn­lich ein­schrän­kend auswirken.

Es braucht nicht unbe­dingt einen 'Tsu­na­mi' um aus dem see­li­schen Gleich­ge­wicht gewor­fen zu werden.