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bookmark_borderSprüche ....

sind manch­mal nur ner­vig - der fol­gen­de aber gefällt mir:

To your ene­my, forgiveness.
To an oppo­nent, tolerance.
To a fri­end, your heart.
To a cus­to­mer, service.
To all, charity.
To every child, a good example.
To yours­elf, respect. 

- Oren Arnold

Über­set­zung
(Zei­ge gegenüber ..)
einem Feind Vergebung.
einem Geg­ner Toleranz.
einem Freund dein Herz.
einem Kun­den gute Dienste.
ellen Wohltätigkeit.
einem Kind ein gutes Beispiel.
dir selbst Achtung.

bookmark_border"Frei verkäuflich"

"Frei" ver­käuf­li­che Arz­nei­mit­tel die zur Tee­be­rei­tung die­nen sind so wirk­sam wie war­mes Was­ser allei­ne. Sie schmecken aber ent­we­der ganz scheuß­lich (soll sug­ge­rie­ren: "Arz­nei", wirkt weil es bit­ter o.ä. schmeckt) oder süß­lich bis klebrig-süß ....

Wenn ein Tee als Arz­nei wirk­lich wirk­sam ist wird er 'auf Rezept' abgegeben.
Im Umkehr­schluß heißt das:

Was nicht ver­schrei­bungs­pflich­tig* ist
hat allen­falls PLAZEBO-Charakter.

Aber die "Gläu­bi­gen" ster­ben nicht aus.
Selbst ganz ver­nünf­ti­ge, klar den­ken­de Men­schen wer­den durch ein wenig Schmerz, ein Zie­hen hier, ein Knar­zen im Gerip­pe dort, zu hypo­chon­dri­schen Gläu­bi­gen .... meist han­delt es sich um soge­nann­te "Befind­lich­keits­stö­run­gen" ohne jeden Krankheitscharakter.

* Daß "etwas" ver­schrei­bungs­pflich­tig ist bedeu­tet aller­dings nicht, daß es Jede/-r/-m Pati­en­t/-in/-en hilft - es wird das in höch­stens 30% aller Fäl­le tun. Mehr nicht. Und:
Nicht mit mir schimp­fen - das ist Wis­sen­schaft, das sind die Fak­ten, und nicht Wunsch­den­ken, nicht Meinung!

bookmark_borderMysteriös ....

In letz­ter Zeit fällt mir auf:
Es gibt recht lan­ge Ver­zö­ge­rung beim laden der "twoday"-Seiten - und immer wenn das pas­siert sehe ich in der unte­ren Info­lei­ste die­se zeichenfolge:


rcv-srv24.inplay.tubemogul.com




Da wur­de ich neu­gie­rig und hab' mal nach­ge­se­hen .... Sowas wird da 'notiert' ....

bookmark_borderMan billigt mir ....

Lern­fä­hig­keit zu - das ist doch Anlaß zu Freude:


Sozialkompetenz



Mei­ne Groß­mutter pfleg­te immer zu sagen:
Lie­ber reich und gesund als arm und krank!"

Das möch­te ich in die­sem Zusam­men­hang umformulieren:
»Lie­ber kom­pe­tent und sozi­al unangepaßt 
als inkom­pe­tent und von Allen geliebt!«
©/™/usw.

Noch bes­ser ist es aller­dings sowohl auf dem einen wie dem ande­ren Fel­de 'kom­pe­tent' zu sein - und da bin ich nach Aus­sa­ge des (anony­men! was sonst?) Gastes "logisch" ja auf einem guten Weg ....

Daß ich das auf mei­ne "alten Tage" noch erle­ben darf ....

bookmark_borderProblemlösung auf Amerikanisch ....

6 Kil­led,
Con­gress­wo­man Inju­red In Ariz. Shooting

[NPR]

'Vitri­ol' Cited As Pos­si­ble Fac­tor In Ari­zo­na Tragedy
[*update*]

Da hat­te ein jun­ger Mann ein Problem
- und er löste es durch Waffeneinsatz.
Als Sol­dat hät­te man ihn belobigt.
So wird er wohl mit sei­nem Leben bezahlen ....

bookmark_border"Sozial ist ....

wenn man unbe­darf­te Men­schen im Inter­net abzockt?"

Der Wider­sinn des Begrif­fes "Sozia­le Netz­wer­ke" wur­de mir gera­de noch­mal bewußt als ich in einem ande­ren Web­log zu einem Bei­trag Stel­lung nahm.

Ein "Sozia­les Netz" ist nur für die Betrei­ber "sozi­al" - wenn man die Mög­lich­keit schnell gro­ße Sum­men Gel­des zu schef­feln als 'sozi­al' bezeich­nen kann. Es wird - wie­der ein­mal - die Unfä­hig­keit der brei­ten Mas­se wenig nach­den­ken­der Com­pu­ter­nut­zer zum Vor­teil der Anbie­ter sol­cher Netz­wer­ke mißbraucht.

"Freun­de" kön­nen nicht vir­tu­ell sein. Es gibt kei­ne Elek­tro­nik dafür. Freun­de müs­sen real gewon­nen - und gepflegt - wer­den. Die Fik­ti­on der 'fol­lower' sei mit 'Freund' aus­tausch­bar ist genau das: Eine Fiktion!

Was mich wun­dert ist die völ­li­ge Hin­ga­be selbst intel­li­gen­ter Men­schen an sol­che "sozia­len Net­ze" - alle Hem­mun­gen wer­den abge­legt, alle Vor­sicht ist ver­ges­sen, es scheint eine gren­zen­lo­se Naï­vi­tät um sich zu greifen.

Ein­zig eine Begrün­dung für die­ses unlo­gi­sche und manch­mal nicht nur sorg­lo­se, son­dern schon fahr­läs­si­ge Ver­hal­ten fällt mir ein:

Die Hem­mung mit rich­ti­gen Men­schen im rich­ti­gen Leben rich­ti­gen Kon­takt zu haben, aus Furcht

  • .. zu ver­sa­gen - in einer Gesell­schaft in der man nicht versagt? 
  • .. vor Krank­hei­ten - die man nur durch per­sön­li­chen Kon­takt bekommt?
  • .. Ent­lar­vung - weil man bei der Selbst­dar­stel­lung ein wenig geflun­kert oder über­trie­ben hat?

bookmark_borderAm 11.11.2004 ....

schrieb ich fol­gen­des Gedicht, das aktu­el­ler ist als je zuvor:

TITLE: № 0154: teufels-kreis

vom geld
das - wer arbei­tet - erhält
geht was ab
- und nicht zu knapp!

zuerst die steuer
- viel zu teuer,
dann krankenkasse
- auch ‘ne masse

soli immer noch,
stopft man­ches (frem­de) loch,
arbeitsagentur
- ver­schwen­dung pur

ren­ten­ver­si­che­rung
- kommt kei­ner drum rum
was bleibt ist wenig
reicht nicht für ewig

nie­mand kann kaufen
zum haa­re raufen!
ist’s net­to klein
muß spa­ren sein

zuwe­nig konsum
bringt fir­men um
massenweise
- trotz klei­ner preise!

leu­te entlassen
- vor­stän­de prassen
noch weni­ger geld
- abgestellt

vie­le kleine
sind alleine
wer­den betreut
ganz­tags heut’

noten schlecht
jeder job ist recht
bringt weni­ger geld
oft abgestellt

zah­len weni­ger ein
staat nimmt nichts ein
alles gekürzt
weni­ge gestützt

armut zieht ein
für groß und klein
ande­re zahlen
(erst nach den wahlen)

die sta­bi­li­tät
nun flö­ten geht
steu­ern herauf
jeder zahlt d’rauf

wenig ver­füg­bar
geht weg - na klar!
nichts auf der kante,
man borgt von der tante

wenn sie noch hat
sonst fragt man den staat
der hat’s nicht mehr
holts von uns her

abga­ben rauf
der alte lauf
noch weni­ger da
als ’s anfangs schon war …