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bookmark_borderRückblick

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Wenn die Rast- und Ruhe­lo­sig­keit des Arbeits­le­bens vor­bei ist - und "Ruhe" in Form des Ruhe­stan­des ein­kehrt - ist Gele­gen­heit über zurück­lie­gen­de Zei­ten und Ent­schei­dun­gen nachzudenken. 

Vie­les sieht im Rück­blick anders aus als in der Pha­se als es pas­sier­te. Das sind die Momen­te in denen boh­rend der Gedan­ke nach vor­ne drängt "War es damals so rich­tig ent­schie­den?". In denen sich die­ser Gedan­ke fest­setzt, manch­mal tage­lang kreist und schließ­lich aufs Neue als "erle­digt" abge­hakt wird.

Als ich jün­ger war habe ich viel schnel­ler und leich­ter ent­schie­den als heu­te, so, wie es wohl die mei­sten jün­ge­ren Leu­te tun. Im Rück­blick aller­dings scheint es mir wich­tig festzuhalten:
Mehr Über­le­gung und sorg­fäl­ti­ge­res Abwä­gen, weni­ger Unge­duld Din­ge zu 'erle­di­gen' wären oft ange­bracht gewe­sen - im Gro­ßen und Gan­zen war es den­noch gut so wie es war.

bookmark_borderManchmal ....

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.... schau­keln sich - bekann­ter­ma­ßen - in Blogs die Emo­tio­nen auf und die Dis­kus­si­on in den Kom­men­ta­ren ent­gleist. Ganz so wie im rich­ti­gen Leben wer­den hef­ti­ge Vor­wür­fe aus­ge­kramt, und der ein­zi­ge Unter­schied ist dann, dass es nicht zu einer tät­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung kom­men kann ....

Neu­lich las ich einen gelun­ge­nen Satz zu einem The­ma das mir schon öfter vor­schweb­te wenn es wie­der mal hef­tig wurde:

Immer­hin gehört zum Blog­gen mehr
als zum Kom­men­tie­ren in ande­rer Leu­te Blogs.

[Quel­le: gnad­drig ad libi­tum]
(Hin­weis @ Frau iGing: Sie sind aus­drück­lich ausgenommen!)

Den Satz fand ich des­we­gen so geni­al, weil es der Wirk­lich­keit entspricht:
Als Blog­schrei­ber steht man jeden Tag erneut vor der Fra­ge was wohl für die Lesen­den inter­es­sant und des Lesens wert sein könn­te - und manch­mal trifft man das auf den Punkt, manch­mal eben dane­ben .... denn wer ein Blog schreibt hat auch gute und schlech­te Tage, so wie alle ande­ren Menschen.

Da trifft es umso här­ter, wenn ein Bei­trag 'nie­der gemacht' wird, wenn die Kri­tik mit der gro­ßen Keu­le vor­ge­bracht wird. Selbst­ver­ständ­lich muß Kri­tik sein, genau­so wie eine Dis­kus­si­on von gegen­tei­li­gen Mei­nun­gen - nur sach­lich soll­te es bleiben.

Die Leser soll­ten auch 'mal dar­an den­ken sich zu über­win­den und ein paar Wor­te zum Arti­kel schrei­ben. Das hilft min­de­stens eine Ten­denz zu erken­nen WIE der jewei­li­ge Bei­trag auf­ge­nom­men wurde.

Ein paar Sät­ze nur.
Wie wär's?

bookmark_borderSpitzentechnologie

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Gera­de [Nacht vom 28. auf den 29.10.14] bekam ich eine "Eil­mel­dung" per E-Mail in der vom crash der letz­ten Rake­te berich­tet wur­de die 5000 (Am.) Pfund Last zur Raum­sta­ti­on brin­gen soll­te [Unman­ned Ant­ares Rocket Explo­des Short­ly After Take­off].

Glück­li­cher­wei­se sind kei­ne Men­schen zu scha­den gekom­men weil es sich um eine 'unbe­mann­te' Mis­si­on handelte.

Es ist aller­dings ein erneu­tes Zei­chen für die Gren­zen der Tech­nik - obwohl Viel erreicht wur­de, wenn man dar­an denkt, dass eine Raum­sta­ti­on seit Jah­ren die Erde umkreist und dort wesent­li­che Infor­ma­tio­nen für spä­te­re, wei­ter ins All füh­ren­de Mis­sio­nen gewon­nen werden.

Im Gegen­satz zu son­sti­gen "Ver­kehrs­mit­teln" ist die Rate der miß­glück­ten Flü­ge noch zu hoch und die Quo­te an getö­te­ten Astro­nau­ten - min­de­stens nach mei­ner Auf­fas­sung - eben­falls. Bevor wei­te­re Anstren­gun­gen für noch spek­ta­ku­lä­re­re Raum­flü­ge unter­nom­men wer­den soll­ten bes­ser die noch bestehen­den tech­ni­schen Män­gel aus­ge­merzt werden.

bookmark_borderRobin Williams
*update* Lauren Bacall

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Ein sehr bedau­er­li­cher frü­her Tod.
Aber wie so oft:
Ein Künst­ler­le­ben wie ein Stroh­feu­er, rasch auf­flam­mend und schnell erloschen.

Was mich wun­dert ist, dass in den vie­len Nach­ru­fen der Film fehlt, der mir per­sön­lich von ihm am Besten gefal­len hat:

Bicen­ten­ni­al Man
- mit dem etwas sper­ri­gen deut­schen Titel "Der 200 Jah­re Mann"

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Eben las ich, dass eine wei­te­re Hol­ly­wood­le­gen­de ver­stor­ben ist:
Lau­ren Bacall, die als Gefähr­tin von Hum­phrey Bogart in den Fil­men "The Big Sleep" and "Key Lar­go" agierte.
Sie wur­de 89 Jah­re alt.

bookmark_borderMilitaria

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Kürz­lich wur­de ich auf den II. Welt­krieg und mei­ne Mei­nung zur 'Wehr­macht' ange­spro­chen. Sol­che Fra­gen sind mir immer außer­or­dent­lich unan­ge­nehm, denn erstens weiß ich nicht sehr viel über das Mili­tär in der Zeit zwi­schen '33 und '45 - und zwei­tens inter­es­siert es mich auch nicht.

Da ich aber über­wie­gend im Aus­land und zwi­schen den dort 'Ein­hei­mi­schen' lebe wäre es unhöf­lich nicht wenig­stens ein paar Sät­ze als Ant­wort zu geben. Im oben erwähn­ten Gespräch brauch­te ich dann auch nicht sehr viel selbst zu sagen, denn der Gesprächs­part­ner spru­del­te mun­ter drauf los und schließ­lich ende­te es damit, dass er mir näch­stens sei­ne "Militaria"-Sammlung zei­gen will.

Ich konn­te das erst­mal abbie­gen weil ich dem­nächst nach Deutsch­land fah­re und es sich zeit­lich nicht paß­te und dach­te schon jetzt wäre ich 'aus dem Schnei­der' - aber weit gefehlt, ich bekam den Auf­trag einen Wehr­machts­helm M35 / M40 zu besorgen. 

Sozu­sa­gen vom Regen in die Traufe .... 

Mei­ne Abnei­gung gegen das Ansin­nen habe ich erst­mal ver­schwie­gen und zer­mar­te­re mir den Kopf wie ich mich von die­sem 'Auf­trag' befrei­en kann. 

Mili­ta­ria an sich sind ja erst mal 'wert­neu­tral', Sachen eben. 

Was mich stört ist die - übli­cher­wei­se - hin­ter einer sol­chen Samm­lung ste­hen­de Hal­tung der/des Samm­ler/-s, die Ver­eh­rung, ja manch­mal sogar Über­hö­hung des Mili­tärs und des Sol­da­ten­le­bens. Lan­des­ver­tei­di­gung muß sein, davon bin (auch) ich über­zeugt. Aber erst als aller­letz­tes Mit­tel - wenn die Poli­tik kom­plett ver­sagt und nichts ande­res mehr hilft. Ver­tei­di­gung also, auf kei­nen Fall Angriff. Genau da habe ich natür­lich mit der Wehr­macht und deren 'Ver­eh­rung' ein Problem.

"Kommt Zeit kommt Rat" sag­te mei­ne Groß­mutter immer. Hoffentlich.

bookmark_borderSalami-Taktik

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Vor eini­gen Jah­ren sind wir umge­zo­gen, raus aus der Groß­stadt, rein in eine Klein­stadt. Über­schau­bar, ruhig, mit­ten in einem Erho­lungs­ge­biet und einer grö­ße­ren, zusam­men­hän­gen­den Wald- und Kulturlandschaft ....

Wie wir von unse­rem dama­li­gen Nach­barn erfah­ren haben zahl­te der Vor­mie­ter unse­rer Woh­nung ca. 40,- €uro weni­ger Grund­mie­te - OK, das machen die Gesell­schaf­ten so, weil es die schnell­ste und pro­blem­lo­se­ste Lösung für eine Erhö­hung ist.

Nun haben wir das zwei­te Jahr in Fol­ge eine klei­ne­re Miet­erhö­hung prä­sen­tiert bekom­men: Die­ses Mal sind es etwas mehr als 7,- €uro. Gemes­sen am Gesamt­be­trag noch nicht mal zwei Pro­zent, zusam­men mit der Erhö­hung vom letz­ten Jahr aller­dings eine durch­aus 'spür­ba­re' Erhöhung.

Vor zwei Jah­ren wur­de die Häu­ser­grup­pe an einen soge­nann­ten "Inve­stor" ver­kauft, zuvor war die Besit­ze­rin eine im Mün­ster­land ansäs­si­ge Genos­sen­schaft. Ver­bes­sert wur­de in der Zwi­schen­zeit nichts, eher ver­schlech­tert, wenn ich an die Pfle­ge der Außen­an­la­gen denke.

Ein gutes Bei­spiel dafür, wie Woh­nun­gen aus Genos­sen­schaf­ten in Anla­ge­ver­mö­gen umge­schich­tet wer­den und dann immer teu­rer wer­den - ohne dass die neu­en Erwer­ber etwas an der Bau­sub­stanz tun.

Wenn das so wei­ter geht, dann wer­den es in drei wei­te­ren Jah­ren schon 10 Pro­zent Erhö­hung sein. Ein Grund dafür sich zu über­le­gen, ob es nicht doch sinn­voll ist in eine ande­re Stadt, oder gar in ein ande­res Bun­des­land zu wech­seln und sich im Zuge die­ser Ver­än­de­rung vom Auto unab­hän­gig zu machen:
Jetzt ist es nicht denk­bar ohne aus­zu­kom­men - das könn­te man bei einem Umzug anders gestalten.

Wie heißt es so schön bei den Bre­mer Stadtmusikanten?
".. etwas Bes­se­res als den Tod fin­dest du überall .." 

bookmark_borderLichtblick ..!?

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Das ZDF hat distan­ziert-sach­lich, aber doch bestimmt, über die ille­ga­len Machen­schaf­ten der Geheim­dien­ste vor allem aus den U.S.A. und der BRD in einer zwei­tei­li­gen Doku­men­ta­ti­on [Diens­tag & Mitt­woch] unter dem Titel "Ver­schwö­rung gegen die Frei­heit" berichtet.

Der zwei­te Teil wur­de zwar zu einer etwas ungün­sti­ge­ren Zeit gesen­det, scha­de, weil dar­in die tat­säch­li­che Ver­wick­lung unse­rer "Dien­ste" mit denen der U.S.A. auf­ge­zeigt wurde. 

Trotz­dem:
Es hat sich gelohnt. 

Die arro­gan­te Selbst­herr­lich­keit des Herrn Hay­den und die Skru­pel­lo­sig­keit von Vize­prä­si­dent Che­ney mit denen sie sich über jedes Recht und die Geset­ze stel­len war das Schlimm­ste in die­ser Doku­men­ta­ti­on. Null Unrechts­be­wußt­sein - Gewis­sen­lo­sig­keit wie man sie anson­sten nur von "Unrechts­staa­ten" auf der Welt kennt.

In der danach fol­gen­den Sen­dung von M. Lanz - die ich grund­sätz­lich weni­ger schät­ze - blieb ich auf dem Kanal und muß zuge­ben, dass auch die­se Sen­dung sich gelohnt hat. In sonst sel­ten gekann­ter Deut­lich­keit wur­den die unrecht­mä­ßi­gen, unan­ge­mes­se­nen und vor allem unnö­ti­gen Schnüf­fel­maß­nah­men noch­mal ver­ein­facht und mit Bei­spie­len durch­ge­spro­chen - so, dass es auch einem "Bil­dungs- und Inter­ner­fer­nen" Publi­kum ver­deut­licht wurde. 

Ganz wich­tig war, das wur­de her­aus­ge­ar­bei­tet, dass auch Men­schen betrof­fen sind, die anson­sten wenig mit dem Inter­net zu tun haben, son­dern ledig­lich Bank­ge­schäf­te abwickeln und ihre Steu­er­erklä­rung abgeben.

Wenn es so wei­ter­ge­hen soll­te kommt es viel­leicht doch dazu, dass die­se bei­spiel­lo­se Unver­fro­ren­heit der Ver­ant­wort­li­chen für die­se Schnüf­fel­ak­tio­nen die Bevöl­ke­rung wachrüttelt.

PS:
Schon frü­her [17. Okto­ber 2009] habe ich dar­auf hin­ge­wie­sen, war­um es nicht emp­feh­lens­wert ist Daten in den U.S.A. zuspeichern.
Spe­zi­ell zur "cloud" - da lacht jedem Geheim­dienst­ler das Herz [13.04.2012] - gibt es noch einen wei­te­ren Arti­kel vom 07.08.2012 ["cloud": Dunk­le Wol­ken .... ]

bookmark_borderSonnensteuer (II)

Vor eini­gen Mona­ten hat­te ich über Ari­zo­na berichtet
- dort machen sich die Ener­gie­ver­sor­ger stark dafür Ein­spei­sun­gen und selbst­er­zeug­te Ener­gie aus Son­nen­licht mit einer Abga­be zu bele­gen.

Am Ende mei­ne Frage:
"Ich bin gespannt,
wann hier bei uns die erste Gesell­schaft auf die Idee kommt ...."

Nun, es hat nicht ein­mal ein Jahr gedau­ert und schon ist die Ant­wort parat - unser Wirt­schafts­mi­ni­ster Gabri­el über­trifft (als Sozi­al­de­mo­krat!) noch alle Kapitalistenträume:
[Zitat von 'tele­po­lis']

.. Wer Solar­strom in gro­ßen Son­nen-Kraft­wer­ken erzeugt, soll künf­tig min­de­stens drei Cent Son­nen­steu­er pro Kilo­watt­stun­de für den Eigen­ver­brauch bezah­len. Wer dage­gen Koh­le­strom erzeugt und die­sen selbst ver­braucht wie die gro­ßen Koh­le­kraft­wer­ke, soll von der EEG-Umla­ge befreit bleiben.
Die­se total ver­rück­te und kaba­rett­rei­fe Idee hat aus­ge­rech­net der Wirt­schafts­mi­ni­ster die­ses Lan­des, zugleich zustän­dig für die Ener­gie­wen­de, ins Spiel gebracht: Sig­mar Gabriel! .. 

.... und irgend­wann, da bin ich sicher, wird noch ein Poli­ti­ker auf die Idee kom­men Sau­er­stoff der Luft zu besteu­ern, das lebens­wich­ti­ge Was­ser woll­te ja die EU auch nicht als "Men­schen­recht" akzeptieren.

bookmark_borderBRD

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" .. Die Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land begann mit dem Inkraft­tre­ten des Grund­ge­set­zes am Ende des Tages sei­ner Ver­kün­dung, dem 23. Mai 1949, als die Wei­chen für die neue Repu­blik gestellt wurden .. " 
[Quel­le]

Am 23. Mai 1949 unter­zeich­ne­te Kon­rad Ade­nau­er die pro­vi­so­ri­sche Ver­fas­sung: Beginn der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, noch ohne das Saar­land, das erst zum 1. Janu­ar 1957 bei­trat. In der heu­ti­gen Form besteht die Bun­des­re­pu­blik - nach 'Bei­tritt' der ehe­ma­li­gen DDR - seit dem 3. Okto­ber 1990. 

Seit­her, das muß ein­mal betont wer­den, leben wir, ohne Krieg im eige­nen Land, eini­ger­ma­ßen sicher und in grö­ße­rem Wohl­stand als vie­le ande­re Völ­ker in der Welt. Las­sen sie uns gemein­sam hof­fen, dass das min­de­stens die näch­sten 65 Jah­re so bleibt, wenn es auch Anlaß zur Sor­ge gibt, da die Kri­sen­her­de uns - angeb­lich 'alter­na­tiv­los!' - immer näher kommen.

bookmark_borderEtwas wirr ....

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Man­che Kaba­ret- und Come­dy-Künst­ler sind von den Inhal­ten her nicht beson­ders ori­gi­nell. Dafür las­sen sie sich mit aller­lei Dia­lek­ten oder fremd­ar­ti­gen Akzen­ten etwas ein­fal­len um sich von ihren Kol­le­gen zu unterscheiden.

Was mich immer wie­der ver­wun­dert ist: Sie haben damit Erfolg!

Da wird gera­de­brecht, genu­schelt und der (deut­schen) Spra­che Gewalt ange­tan .... und irgend­wie liebt es das Publi­kum. War­um nur? All­ge­mein­plät­ze wer­den ver­ball­hor­ni­siert vor­ge­tra­gen und lösen Lach­stür­me aus.

Von allem Drum­her­um befreit blei­ben nur dün­ne, abge­stan­de­ne und wie­der auf­ge­wärm­te Wit­ze übrig. Oft noch mit zoti­gem Einschlag.

Da lobe ich mir Reprä­sen­tan­ten der Zunft aus der Ver­gan­gen­heit, wie man sie heu­te nicht mehr findet.

Schau­en Sie mal rein:

- Hier und
- Hier und
- Hier ....

bookmark_borderGrenzen

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Zu Zei­ten wird das Leben hek­tisch: Ter­mi­ne, Ver­pflich­tun­gen, all­täg­li­che Erle­di­gun­gen - und wenn man denkt es sei Alles 'im Griff' kommt plötz­lich irgend­ei­ne 'Stö­rung', die die schö­ne Pla­nung das Cha­os zu been­den völ­lig zunich­te macht.

1Umzugs­zeit ist Streß-Zeit, das ist all­ge­mein bekannt. Gestern schließ­lich war ich an einem Punkt, an dem ich merk­te: Schluß, aus, vor­bei! Jetzt, und zwar sofort, muß eine schöp­fe­ri­sche Pau­se ein­ge­legt wer­den. Sonst geht es an die Gesundheit.

Des­we­gen ist der Don­ners­tag "Ruhe­tag". Da wer­den kei­ne Arbei­ten ver­rich­tet. Außer viel­leicht .... der Aus­rich­tung der Satel­li­ten­an­ten­ne. Das fällt gera­de noch unter 'ruhi­ge Tätig­keit', weil die Auto­ma­tik den Löwen­an­teil der Ein­stel­lung erle­digt. Theo­re­tisch zumindest.

bookmark_border"Politisch korrekt"

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Ich esse gern Negerküsse.
Die bei mir - nach wie vor - "Neger­küs­se" heißen.
Nicht "Schaum­küs­se" oder sonstwie.

Ich wei­ge­re mich, alte Begrif­fe - in der Ver­gan­gen­heit ohne jeden ras­si­sti­schen Hin­ter­sinn geprägt - nur des­we­gen nicht mehr zu nut­zen weil mir irgend­wel­che Leu­te das als "dis­kri­mi­nie­rend" ver­bie­ten wol­len. Ich las­se mir kei­nen Maul­korb verpassen.

Ich fin­de es genau­so affig, alte Stra­ßen­na­men umzu­wan­deln, weil die ursprüng­li­chen Namens­ge­ber sich irgend­et­was zu Schul­den haben kom­men las­sen. Das war in der Ver­gan­gen­heit. Wir soll­ten dar­aus für heu­te ler­nen genau­er hin­zu­se­hen WER da für WAS geehrt wird. Mehr nicht.

Aber:
Nichts nur des­we­gen ver­än­dern weil wir heu­te mehr über Hin­ter­grün­de wis­sen die damals nicht bekannt waren. "Wer vom Rat­haus kommt ist klü­ger" lau­tet ein altes Sprich­wort. Das heißt aller­dings nicht, dass sich dadurch die Ver­gan­gen­heit irgend­wie ändert.

Die "poli­tisch Kor­rek­ten" sind mitt­ler­wei­le zu einer genau­so gro­ßen Bedro­hung der indi­vi­du­el­len Frei­heit gewor­den wie Kir­chen, Sek­ten, Par­tei­en, der Staat oder die Geheimdienste.

Es gäbe noch vie­le gleich­ar­ti­ge Bei­spie­le, lie­be Leser, Sie ken­nen bestimmt wel­che. Ich for­de­re Sie auf dem Unsinn "poli­ti­sche Kor­rekt­heit" ein Ende zu set­zen, sich zu widersetzen.