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bookmark_borderEs ist noch nicht der 1. April ....

aber wenn man man­che Ver­öf­fent­li­chun­gen liest hat man schon fast den Eindruck:

" .. Two books spe­cu­la­te that oil is for­med con­ti­nu­al­ly within the earth by geo­lo­gi­cal pro­ce­s­ses and will not the­r­e­fo­re run-out, in con­trast to the opi­ni­on of peak-oil ana­lysts who belie­ve pro­duc­tion will decli­ne during the next cou­ple of deca­des accor­ding to Hub­bert Peak theo­ry. It is thought that life at the level of bac­te­ria exists in an enorm­ous realm within the earth's crust down to depths of about 10 kilo­me­ters, fee­ding-off petro­le­um and using iron oxi­des as an oxi­dizing agent to extra­ct ener­gy from it.
Vast Oil and Life in the Deep-Earth.
Two books spe­cu­la­te (con­vin­cin­gly in my opi­ni­on) on the pre­sence of a realm of bac­te­ri­al life in the Earth's crust down to a depth of about 10 kilo­me­ters, that feed on oil which is also pre­sent the­re in mas­si­ve quantities. .. "

[Quel­le]


Ich erspa­re mir hier jeg­li­chen inhalt­li­chen Kom­men­tar, der Text spricht für sich selbst.
Ich ver­ste­he jetzt aber bes­ser, war­um die - meist erz­re­li­giö­sen, dafür aber schlecht gebil­de­ten - Bush-Anhän­ger Umwelt­schutz und 'peak-oil' für eine Erfin­dung ihrer 'Geg­ner' halten ....
Nun, mit einer außer­or­dent­lich man­gel­haf­ten natur­wis­sen­schaft­li­chen Aus­bil­dung in Schulen/Universitäten für die brei­te Mas­se darf man ja wohl auch kein Ver­stän­dis für natur­wis­sen­schaft­li­che Fak­ten oder Zusam­men­hän­ge erwarten .... 

Wir wer­den wohl in ein paar Jah­ren auch soweit sein:
Der­glei­chen Wis­sen wird 'im Arbeits­le­ben' nicht gebraucht - und daher als Bal­last aus den Cur­ri­cu­la gestrichen ....
 

bookmark_borderResozialisierung eines halbintellektuellen Subproletatariats ....

Frau Roth schickt sich ja nun wie­der an 'die Macht zu ergrei­fen' .... da scheint es ange­bracht, noch ein­mal in die Mot­ten­ki­ste zu schau­en und ein wenig Ver­staub­tes zur Erheiterung/Aufklärung des wer­ten Publi­kums herauszuholen ....

.. Deut­sche Poli­tik ..(soll).. "weich" sein, wich­ti­ger als Fach­wis­sen wur­de die "Glaub­wür­dig­keit", und am "glaub­wür­dig­sten" erschien, wer "authen­tisch" war, wer "Gefüh­le", respek­ti­ve "Betrof­fen­heit" zeig­te. Das war die Chan­ce einer medio­kren Figur wie Roth. Wohl­wol­len­de Beob­ach­ter sehen im Erfolg der Grü­nen die gelun­ge­ne Reso­zia­li­sie­rung eines halb­in­tel­lek­tu­el­len Sub­prol­eta­ta­ri­ats.
In Wahr­heit hat sich die Aso­zia­li­sie­rung der deut­schen Poli­tik voll­zo­gen.
Der dis­kur­si­ve Alar­mis­mus, eine Abart des poli­ti­schen Aus­nah­me­zu­stan­des, ist das Lebens­eli­xier der grü­nen Poli­tik­sze­ne, für die Roth emble­ma­tisch steht. Sie kann gar nicht anders, als ihn immer wei­ter eska­lie­ren zu lassen .. 

Ich hof­fe doch sehr, daß wir nach Schrö­der, Cle­mens und Mün­te nicht auch noch Höhn, Trit­tin und Roth erdul­den müs­sen - dann schon lie­ber eine rich­tig 'rote' Regie­rung, denn die Schul­den in die­sem Land bezah­len bis­her doch nur die Wenig­ver­die­ner .... und schlim­mer kann es ja nicht wer­den - höch­stens besser! 

bookmark_borderKaum vorbei ....

Für die Einen der gro­ße Hor­ror, für Ande­re das Beste am gan­zen Jahr: Weih­nach­ten - im Familienkreis ....

Egal wie:
Ich mag die­se Zeit der Besin­nung auf Grund­sätz­li­ches, denn auch ohne Erklä­rung von Pfarrern/Priestern und ohne den Segen "urbi et orbi" blei­ben 'Wer­te' zeit­los und wich­tig. Da und dort könn­ten wir mehr nor­ma­les Ver­hal­ten gebrau­chen, weni­ger Selbst- bzw. Eigen­nutz und mehr Mild­tä­tig­keit und Rück­sicht­nah­me auf jene Men­schen, denen es nicht so gut geht wie uns selbst. 

Wenn dazu ein Fest wie Weih­nach­ten bei­trägt soll es mir recht sein.
Ich fürch­te aller­dings, es wird spä­te­stens Mit­te Janu­ar schon wie­der hei­ßen: "busi­ness as usu­al" ....

bookmark_borderWieviel Sinn ....

haben eigent­lich die Kohor­ten von Zöll­nern die auf Auto­bah­nen und in soge­nann­ten 'sozia­len Brenn­punk­ten' nach Ziga­ret­ten­schmugg­lern suchen?

Hat da 'mal jemand eine betriebs­wirt­schaft­li­che Ana­ly­se gesehen?
Ich kann ein­fach nicht glau­ben, daß sich das bei den Geringstbeträ­gen die kon­fis­ziert wer­den und den Geringststra­fen, die die Käu­fer zah­len wirk­lich für die Steu­er­zah­ler lohnt ...?

Wenn ich schon 'mal dabei bin:
Wenn die Geld-Schnüf­fel-Bri­ga­den so erfolg­reich sind wie sie immer wie­der in ver­schie­de­nen Medi­en dar­ge­stellt wer­den, war­um fin­den sie dann immer nur die 'klei­nen Fische' wäh­rend die 'dicken Brocken' à la Zum­win­kel und Kon­sor­ten pro­blem­los an ihnen vor­bei­schlüp­fen und so ihr Geld ins Aus­land bringen?

bookmark_borderNachdenkliches (2), böse aber wahr!

Bit­te unbe­dingt lesen ....

Ach ja, mei­ne lie­be Freun­din Sabi­ne Bät­zing kommt auch wie­der aus der Ver­sen­kung - in die will sie dem­nächst ein paar Hun­dert­tau­send Euro schütten:
Schütt' die Sor­gen in ein Gläs­chen Wein .... wird dann bald vor­über sein, denn Frau Bät­zing will per Stu­die (!) bewei­sen, daß teu­rer Alko­hol die Leu­te vom Trin­ken abhält .... ein wenig Hoch­schul­bil­dung hät­te Frau Bät­zing gehol­fen über den Sinn von sol­chen Stu­di­en, vor allem die Gren­zen sol­cher Stu­di­en bes­ser ent­schei­den zu kön­nen - das kommt nun davon, wenn man die Mit­tel­mä­ßig­keit ins Par­la­ment holt .... 

Ich emp­feh­le der lie­ben Genos­sin Bät­zing einen Anschau­ungs-Aus­flug nach Flens­burg zu einem der Ein­kaufs­zen­tren an der Grenze:
Da kann sie 'stu­die­ren' wie die Dänen sich besau­fen bedienen ....
Bil­li­ger oder teu­rer Fusel, ganz egal
- Haupt­sa­che anonym ....

Und die­se Stu­die wäre außer­or­dent­lich kosten­gün­stig - aber sehr lehrreich!

bookmark_borderIch nicht!


  [Aus: MZ v. 20.12.2008]
 

Die Aus­sa­ge ist sehr gewagt. Stimmt auch nicht für den über­wie­gen­den Teil der Stadt­be­völ­ke­rung. Denn ein Drit­tel ist evan­ge­lisch, ein wei­te­res Drit­tel glaubt an über­haupt­nichts und das rest­li­che Drit­tel sind zu 40% prak­ti­zie­ren­de Katho­li­ken .... Genau genom­men sind es also weni­ger als 15% der Bevöl­ke­rung die sich 'freu­en' könn­ten .... Ich bin sicher, von den prak­ti­zie­ren­den Katho­li­ken sind min­de­stens ein Drit­tel auch nicht mit dem neu­en Bischof einverstanden .... 

Es müß­te in der Pres­se­mel­dung also bes­ser heißen:


"Etwa 9% der Mün­ste­ra­ner
freu­en sich auf Genn" 

- aber das wäre wohl kei­ne gute Schlag­zei­le gewesen ....

Ob ein neu­er Bischof kommt ist mir - weil 'nicht-kon­fes­si­ons­ge­bun­den' - genau­so wich­tig (oder unwich­tig) als wenn in Chi­na der sprich­wört­li­che Sack Reis umfällt ....


 

bookmark_borderDie Summe aller Unzulänglichkeiten ....

[Der Frau la-mam­ma gewidmet ....]

Ich ver­tre­te seit vie­len Jah­ren die These:
 


"Die Sum­me aller Unzu­läng­lich­kei­ten
eines Arbeits­ver­hält­nis­ses
ist stets gleich."

Was heißt das?
Was immer man arbei­tet, wo immer man arbei­tet, wie immer man arbeitet:
Es gibt immer Chefs, Kol­le­gen, Abläu­fe, Ver­ant­wor­tungs­be­rei­che die unzu­läng­lich sind. Dane­ben natür­lich die Bezah­lung, die Arbeits­stun­den, die Büro­aus­stat­tung, die Kan­ti­ne, der Fir­men­wa­gen, die Spesen:
Immer unzu­läng­lich - mehr oder weniger ....

Wech­selt man also den Job weil ver­meint­lich bes­se­re Bedin­gun­gen herr­schen, so wird man bald fest­stel­len: Es ist wie zuvor - nur ist ein ande­res Pro­blem als frü­her vorhanden .... 

Nun lese ich, daß zwei cle­ve­re Her­ren ein Buch vor­stel­len in dem sie genau dar­über schreiben.

Ach ja, irgend­wo in dem Bericht taucht auch der Begriff: "Ich-Bot­schaft" auf - die "Ich-Bot­schaft" wird als Metho­de zur Reduk­ti­on von Aggres­si­on gegen­über Arbeits­kol­le­gen empfohlen .... 

Wenn sie mich fragen:
Ein alter Hut, denn wenn man an die "Trans­ak­ti­ons­ana­ly­se"* glaubt wird man auch an Eltern-IchA, Erwach­se­nen- oder Über-IchB und Kind-IchC glau­ben .... und nach die­sem Modell ist es immer schlecht, wenn zwei Per­so­nen auf ver­schie­de­ner Ebe­ne mit­ein­an­der kommunizieren .... 

Ich fin­de es sehr inter­es­sant, wie sol­ches Wis­sen wie­der aus der Ver­sen­kung geholt wird, neu auf­ge­mö­belt ein Buch anfüllt - und nun der stau­nen­den Leser­schaft als etwas völ­lig Neu­es ver­kauft wer­den soll ....
Der beson­de­re Aspekt dabei ist, wie schnell Wis­sen ent­steht und ver­geht. Übri­gens ein Fak­tum auf das auch die Poli­tik ver­traut, näm­lich das 'Ver­ges­sen' in brei­ten Schich­ten der Bevölkerung.

Das Buch ist ein wei­te­rer Beweis dafür.
Zu allerletzt:
So rich­tig "frei" von allen Zwän­gen und Unzu­läng­lich­kei­ten ist man erst als Rent­ner ....


*

  • A für­sorg­lich oder kri­tisch (Eltern-Ich-Zustand)
  • B der Situa­ti­on ange­mes­sen und logisch (Erwach­se­nen-Ich-Zustand)
  • C natür­lich oder ange­passt oder rebel­lisch (Kind-Ich-Zustand).

[Zitat: Wiki­pe­dia]

bookmark_borderBekenntnis ....

& Auf­ruf zu soli­da­ri­schem Handeln.

Jüngst hat­te ich eine Dis­kus­si­on, in deren Ver­lauf mir vor­ge­wor­fen wur­de ich sähe nicht die posi­ti­ven Sei­ten des Staa­tes in dem wir leben. Das brach­te mich ins Grü­beln. Weil wir in weni­gen Tagen ein neu­es Jahr ein­läu­ten scheint es ange­bracht ein paar Gedan­ken - also das Ergeb­nis der Grü­belns - festzuhalten .... 

Natür­lich leben wir unter - ver­gleichs­wei­se - para­die­si­schen Umständen:
Schaut man sich z.B. die Ver­hält­nis­se in vie­len Staa­ten des mitt­le­ren Ostens und Afri­kas, in Asi­en und Mit­tel­ame­ri­ka an, dann kann man nur froh sein nicht dort leben zu müssen.

Doch bei aller Dank­bar­keit dafür darf nicht ver­ges­sen wer­den, wel­che Bedro­hun­gen von innen bestehen, die durch­aus gee­eig­net sind sol­cher­lei posi­ti­ve Umstän­de sehr rasch 'kip­pen' zu las­sen - und bevor man sich ver­sieht ist aus einer Demo­kra­tie ein Poli­zei­staat geworden ....

Gera­de weil ich vie­ler­lei Anzei­chen sehe die die­se Gefahr greif­bar wer­den las­sen bin ich manch­mal so kri­tisch - schon bei klei­nen, schein­bar gering­fü­gi­gen Anläs­sen .... die sind in ihrer Sum­me eine Gefahr, obwohl jede für sich genom­men läp­pisch erscheint. Es wird " .. Krieg gegen die Arbeits­lo­sen, anstatt gegen die Arbeits­lo­sig­keit und die dar­aus ent­ste­hen­den Nöte und Zwän­ge. .. " geführt. Genau­so sieht es z.B. bei der Inter­net­kri­mi­na­li­tät aus, das soll­te uns zu den­ken geben!

Vie­le unse­rer Poli­ti­ker sind Com­pu­ter-Analpha­be­ten - und den­noch getrau­en sie sich in die­se Tech­no­lo­gie und ihre Nut­zung einzugreifen:
"Sto­chern im Nebel", das wäre da wohl die rich­ti­ge Metapher ....
Bei­spiel Vor­rats-Daten­spei­che­rung, Ganz­kör­per­scan, die Vor­stö­ße Sei­ten 'aus­zu­fil­tern', der Buh­mann 'Kin­der­por­no­gra­phie', das Nach­ge­ben gegen­über der geball­ten Macht der Ver­la­ge hin­sicht­lich der Samm­lung von Doku­men­ta­tio­nen durch die Fern­seh­an­stal­ten, die Ver­bal­at­tacken und Sperr­ver­fü­gun­gen durch Regie­rungs­prä­si­den­ten mit der Begrün­dung der Unschäd­lich­ma­chung 'rech­ten' Gedan­ken­gu­tes .... die­se Liste lie­ße sich leicht fort­set­zen, ich schen­ke es mir aber, denn Vie­le die hier lesen wis­sen sowie­so wovon die Rede ist.

Wenn ich mir für das näch­ste Jahr etwas wün­sche, dann ist es ein Zuwachs an Wis­sen bei den Ver­ant­wort­li­chen, bes­se­re Aus­wahl von Beratern/Fachleuten - näm­lich sol­chen, die wirk­lich etwas von dem Feld ver­ste­hen, für das sie 'sach­ver­stän­dig' sind - und natür­lich zuletzt ein ent­spann­ter Umgang mit dem Inter­net und sei­nen Folgen.
Wei­ter wün­sche ich mir, daß die Wäh­ler beim wäh­len nicht ver­ges­sen wer sich in 2008 dar­an gemacht hat Grund­rech­te aus­zu­höh­len indem uns fik­ti­ve Gefah­ren sug­ge­riert werden.
Schließ­lich wün­sche ich mir noch einen Grund­kon­sens vie­ler Blog­gen­den sich 'aktiv' dar­an zu betei­li­gen - recht­zei­tig vor den Wah­len in 2009 - deut­lich zu machen wel­che Poli­ti­ker für wel­che Poli­tik ste­hen und ob sie nach der letz­ten Wahl das getan haben was sie vor der Wahl versprachen .... 

In den vie­len Jah­ren - ich benut­ze Com­pu­ter seit 1988 - ist mir noch an kei­ner Stel­le eine "unmit­tel­bar dro­hen­de Gefahr" für unser Staats­we­sen zuerst in BTX, spä­ter im Inter­net begegnet.

Mit einer Ausnahme:
Poli­ti­kern, die glau­ben da etwas 'regu­lie­ren' zu müssen ....

Dage­gen soll­ten sich Alle aus­spre­chen, denen etwas an den Frei­heits­rech­ten liegt, die wir in unse­rem Grund­ge­setz fest­ge­schrie­ben finden.

bookmark_border"Systemkonform & Staatstragend"

so wünscht sich die Poli­tik die Presse:
Nur ja nicht kri­tisch, Zwei­fel ganz zart & sacht angedeutet
- und nichts Nega­ti­ves über die Ent­schei­dun­gen der Regierung ....

[Quelle/Text: Mün­ster­sche Zei­tung v. 11.12.2008]
 
Wie­der eine Chan­ce ver­tan ein­mal zu fra­gen ob es nicht bes­ser ist die zugrund­lie­gen­den Ereig­nis­se, Struk­tu­ren und poli­ti­schen Ver­hält­nis­se zu ver­bes­sern - dann wird sich das Pira­ten­pro­blem ganz von selbst lösen .... anstatt also kri­tik­los ins Horn zu sto­ßen hät­te hier der Leit­ar­tik­ler Mar­tin Rück­er die Gele­gen­heit nut­zen kön­nen sich mit den sozia­len und gesell­schaft­li­chen Pro­ble­men in den Hei­mat­län­dern der Pira­ten und mit den Ursa­chen für den Anstieg der Pira­te­rie in die­ser Ecke der Welt befas­sen kön­nen. Das erfor­dert unzwei­fel­haft etwas mehr Auf­wand als aus Agen­tur­mel­dun­gen eine "Mei­nung" zusammenzubasteln ....

Es ist auch immer wie­der erstaun­lich zu lesen, daß Sol­da­ten sich "in gro­ße Gefahr" bege­ben müs­sen. Ist es nicht das Wesen des Mili­tärs Gefech­te zu füh­ren und dabei zu töten und getö­tet zu wer­den? Sind wir denn so 'über­kor­rekt', daß die­se Bin­sen­weis­heit jedes­mal wie­der umschrie­ben und schön­ge­re­det wird?

Krieg - egal ob gegen regu­lä­re Trup­pen, Par­ti­sa­nen oder Pira­ten führt zu Tod, Ver­wun­dung und gege­be­nen­falls anhal­ten­der Inva­li­di­tät! Das soll­ten Jene beden­ken, die oft sehr schnell dabei sind Trup­pen irgend­wo­hin zu schicken .... wenn es aber nötig ist ver­die­nen die­se Sol­da­ten die beste Aus­rü­stung, die beste medi­zi­ni­sche und mate­ri­el­le Ver­sor­gung die mög­lich ist - und nicht das graus­li­ge, halb­her­zi­ge Gezö­ge­re das ihnen den ohne­hin schon mies bezahl­ten "Job" noch mie­ser erschei­nen läßt .... 

Ja, Herr Mar­tin Rück­er, zum Schluß möch­te ich ihnen emp­feh­len ein­mal eine Such­ma­schi­ne ein­zu­set­zen und sich - neben den gän­gi­gen Agen­tur­mel­dun­gen - ein brei­te­res Bild des Mei­nungs­spek­trums zu ver­schaf­fen. Natür­lich emp­feh­le ich das, weil ich den­ke, dann könn­te der näch­ste Bei­trag von Ihnen mög­li­cher­wei­se etwas 'aus­ge­wo­ge­ner' wer­den als der oben zitierte ....

[Zusätz­li­che Lek­tü­re zum The­ma - und das kostet nur weni­ge Minu­ten für die Suche:
Quel­le A; Quel­le B; Quel­le C.]

 

bookmark_borderGeben ist seliger denn nehmen ....

Weil ja bald Weih­nach­ten ist 'mal eine eher 'sen­ti­men­ta­le Geschichte':

I was at the cor­ner gro­cery store buy­ing some ear­ly pota­toes. I noti­ced a small boy, deli­ca­te of bone and fea­ture, rag­ged but clean, hung­ri­ly app­ri­sing a bas­ket of fresh­ly picked green peas. 

I paid for my pota­toes but was also drawn to the dis­play of fresh green peas. I am a pusho­ver for crea­med peas and new pota­toes. Pon­de­ring the peas, I couldn't help over­hea­ring the con­ver­sa­ti­on bet­ween Mr. Mil­ler (the store owner) and the rag­ged boy next to me. 

'Hel­lo Bar­ry, how are you today?' 

'H'lo, Mr. Mil­ler. Fine, thank ya. Jus' admi­rin' them peas. They sure look good.' 

'They are good, Bar­ry. How's your Ma?' 

'Fine. Git­tin' stron­ger alla' time.' 

'Good. Anything I can help you with?' 

'No, Sir. Jus' admi­rin' them peas.' 

'Would you like to take some home?' asked Mr. Miller. 

'No, Sir. Got nut­hin' to pay for 'em with.' 

'Well, what have you to trade me for some of tho­se peas?'

'All I got's my pri­ze marb­le here.' 

'Is that right? Let me see it' said Miller. 

'Here 'tis. She's a dandy.' 

'I can see that. Hmmmmm, only thing is this one is blue and I sort of go for red. Do you have a red one like this at home?' the store owner asked.

'Not zack­ley but almost..' 

'Tell you what. Take this sack of peas home with you and next trip this way let me look at that red marb­le'. Mr. Mil­ler told the boy.

'Sure will. Thanks Mr. Miller.' 

Mrs. Mil­ler, who had been stan­ding near­by, came over to help me. With a smi­le she said, 'The­re are two other boys like him in our com­mu­ni­ty, all three are in very poor cir­cum­stances. Jim just loves to bar­gain with them for peas, app­les, toma­toes, or wha­te­ver. When they come back with their red marbles, and they always do, he deci­des he doesn't like red after all and he sends them home with a bag of pro­du­ce for a green marb­le or an oran­ge one, when they come on their next trip to the store.' 

I left the store smi­ling to mys­elf, impres­sed with this man. A short time later I moved to Colo­ra­do, but I never for­got the sto­ry of this man, the boys, and their bar­te­ring for marbles. 

Seve­ral years went by, each more rapid than the pre­vious one. Just recent­ly I had occa­si­on to visit some old fri­ends in that Ida­ho com­mu­ni­ty and while I was the­re lear­ned that Mr. Mil­ler had died.

They were having his visi­ta­ti­on that evening and kno­wing my fri­ends wan­ted to go, I agreed to accom­pa­ny them. Upon arri­val at the mor­tua­ry we fell into line to meet the rela­ti­ves of the decea­sed and to offer wha­te­ver words of com­fort we could. 

Ahead of us in line were three young men. One was in an army uni­form and the other two wore nice hair­cuts, dark suits and white shirts ... all very pro­fes­sio­nal loo­king. They approa­ched Mrs. Mil­ler, stan­ding com­po­sed and smi­ling by her husband's cas­ket. Each of the young men hug­ged her, kissed her on the cheek, spo­ke brief­ly with her and moved on to the casket. 

Her mis­ty light blue eyes fol­lo­wed them as, one by one, each young man stop­ped brief­ly and pla­ced his own warm hand over the cold pale hand in the cas­ket. Each left the mor­tua­ry awk­ward­ly, wiping his eyes.

Our turn came to meet Mrs. Mil­ler. I told her who I was and remin­ded her of the sto­ry from tho­se many years ago and what she had told me about her husband's bar­te­ring for marbles. With her eyes gli­stening, she took my hand and led me to the casket. 

'Tho­se three young men who just left were the boys I told you about. They just told me how they app­re­cia­ted the things Jim 'traded' them. Now, at last, when Jim could not chan­ge his mind about color or size ... they came to pay their debt.'

'We've never had a gre­at deal of the wealth of this world,' she con­fi­ded, 'but right now, Jim would con­sider hims­elf the richest man in Idaho'

With loving gent­le­ness she lifted the lifel­ess fin­gers of her decea­sed hus­band. Rest­ing under­neath were three exqui­si­te­ly shi­ned red marbles.

 
The Moral :
We will not be remem­be­red by our words, but by our kind deeds. Life is not mea­su­red by the breaths we take, but by the moments that take our breath .. 

Today I wish all of you rea­ders a day of ordi­na­ry miracles:
.. A fresh pot of cof­fee you didn't make yourself
.. An unex­pec­ted pho­ne call from an old friend
.. Green stop­lights on your way to work
.. The fastest line at the gro­cery store
.. A good sing-along song on the radio
.. Your keys found right whe­re you left them.

bookmark_borderKomischer Name - präzise Analysen ....

Wenn sich jemand flutsch­kopf­blub­ber nennt wird man neu­gie­rig .... und dann ent­deckt man hin­ter die­sem etwas "unor­tho­do­xen" Namen eine Fül­le von sehr gerad­li­ni­gen, tref­fen­den und wich­ti­gen Blogeinträgen ....

Ich zitie­re 'mal einen Absatz um einen Ein­druck zu vermitteln:

[Grund­rech­te]
" .. Wir müs­sen vor Allem beschützt wer­den. Vor den gewalt­tä­ti­gen aus­län­di­schen Jugend­li­chen. Vor den an jeder Ecke lau­ern­den Kin­der­schän­dern. Vor dem ara­bisch aus­se­hen­den Gemü­sehn­d­ler, wer weiß, was der heim­lich in sei­nem Laden so treibt. Und beschüt­zen, das kann der Staat am Besten, wenn er ganz genau weiß, wer du bist. Wo du bist. Was du gera­de tust. Mit wem du gera­de tele­fo­nierst. Was du mit dei­nem Part­ner nachts unter der Bett­decke machst. Wel­che Gel­der auf dei­nem Kon­to ein- und aus­ge­hen. In wel­cher Gewerk­schaft du bist, und was du dort sagst.

Das, und noch viel mehr, muß der Staat von dir wis­sen, um dich gegen die Hun­der­te, wenn nicht gar Tau­sen­de, ach was sag ich, Mil­lio­nen fin­ste­rer Selbst­mord­raub­ko­pie­rat­ten­tä­ter­pä­do­phi­le zu beschüt­zen. Denn die has­sen uns für unse­re Frei­heit, ehern fest­ge­schrie­ben in den unver­rück­ba­ren Buch­sta­ben unse­rer frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung. Für unser Bank­ge­heim­nis. Für unse­re Unver­letz­lich­keit der Woh­nung und die Inte­gri­tät unse­rer Daten­ver­ar­bei­tungs­an­la­gen. Für die freie Mei­nungs­äu­ße­rung, die wir immer­hin fast bis auf einen Kilo­me­ter an die Ent­schei­dungs­trä­ger her­an­brin­gen dür­fen. Für das sozia­le Netz, das uns immer auf­fängt und nie­man­den hun­gern oder frie­ren läßt. Für unse­re unab­hän­gi­ge Pres­se, die natür­lich jeden Miß­stand sofort und scho­nungs­los auf­deckt. Für unse­re unab­hän­gi­ge Justiz, vor der auch der klei­ne Mann ohne Mam­mon behan­delt wird, wie eine Rot­te über­be­zahl­ter Rechts­ver­tre­ter eines Kon­zerns, der zufäl­lig ein paar Dut­zend Leih­be­am­te in Ber­lin unter­hält. Für unse­re durch und durch inte­gren Poli­ti­ker, die natür­lich nie jemals dubio­se Spen­den für Gefäl­lig­kei­ten anneh­men wür­den, und wenn das doch Mal aus Ver­se­hen pas­siert, greift natür­lich sofort wie­der die unab­hän­gi­ge Justiz. Für unse­re sozi­al ver­ant­wor­lich han­deln­den Kon­zer­ne und Unter­neh­men, die natür­lich immer zuerst den Men­schen, die All­ge­mein­heit betrach­ten, und erst dann ihren Pro­fit. .. "

Gut gebrüllt, Flutschkopfblubber ...!