Schöne Bilder - einige Sätze die nachdenklich machen ....
Dank an Linda R. ; Big Flats, N.Y. / mod./ubers. 'wvs' ....
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Schöne Bilder - einige Sätze die nachdenklich machen ....

[Aus: MZ v. 20.12.2008]
Die Aussage ist sehr gewagt. Stimmt auch nicht für den überwiegenden Teil der Stadtbevölkerung. Denn ein Drittel ist evangelisch, ein weiteres Drittel glaubt an überhauptnichts und das restliche Drittel sind zu 40% praktizierende Katholiken .... Genau genommen sind es also weniger als 15% der Bevölkerung die sich 'freuen' könnten .... Ich bin sicher, von den praktizierenden Katholiken sind mindestens ein Drittel auch nicht mit dem neuen Bischof einverstanden ....
Es müßte in der Pressemeldung also besser heißen:
Ob ein neuer Bischof kommt ist mir - weil 'nicht-konfessionsgebunden' - genauso wichtig (oder unwichtig) als wenn in China der sprichwörtliche Sack Reis umfällt ....

[Der Frau la-mamma gewidmet ....]
Ich vertrete seit vielen Jahren die These:
Was heißt das?
Was immer man arbeitet, wo immer man arbeitet, wie immer man arbeitet:
Es gibt immer Chefs, Kollegen, Abläufe, Verantwortungsbereiche die unzulänglich sind. Daneben natürlich die Bezahlung, die Arbeitsstunden, die Büroausstattung, die Kantine, der Firmenwagen, die Spesen:
Immer unzulänglich - mehr oder weniger ....
Wechselt man also den Job weil vermeintlich bessere Bedingungen herrschen, so wird man bald feststellen: Es ist wie zuvor - nur ist ein anderes Problem als früher vorhanden ....
Nun lese ich, daß zwei clevere Herren ein Buch vorstellen in dem sie genau darüber schreiben.
Ach ja, irgendwo in dem Bericht taucht auch der Begriff: "Ich-Botschaft" auf - die "Ich-Botschaft" wird als Methode zur Reduktion von Aggression gegenüber Arbeitskollegen empfohlen ....
Wenn sie mich fragen:
Ein alter Hut, denn wenn man an die "Transaktionsanalyse" glaubt wird man auch an Eltern-IchA, Erwachsenen- oder Über-IchB und Kind-IchC glauben .... und nach diesem Modell ist es immer schlecht, wenn zwei Personen auf verschiedener Ebene miteinander kommunizieren ....
Ich finde es sehr interessant, wie solches Wissen wieder aus der Versenkung geholt wird, neu aufgemöbelt ein Buch anfüllt - und nun der staunenden Leserschaft als etwas völlig Neues verkauft werden soll ....
Der besondere Aspekt dabei ist, wie schnell Wissen entsteht und vergeht. Übrigens ein Faktum auf das auch die Politik vertraut, nämlich das 'Vergessen' in breiten Schichten der Bevölkerung.
Das Buch ist ein weiterer Beweis dafür.
Zu allerletzt:
So richtig "frei" von allen Zwängen und Unzulänglichkeiten ist man erst als Rentner ....
[Zitat: Wikipedia]
& Aufruf zu solidarischem Handeln.
Jüngst hatte ich eine Diskussion, in deren Verlauf mir vorgeworfen wurde ich sähe nicht die positiven Seiten des Staates in dem wir leben. Das brachte mich ins Grübeln. Weil wir in wenigen Tagen ein neues Jahr einläuten scheint es angebracht ein paar Gedanken - also das Ergebnis der Grübelns - festzuhalten ....
Natürlich leben wir unter - vergleichsweise - paradiesischen Umständen:
Schaut man sich z.B. die Verhältnisse in vielen Staaten des mittleren Ostens und Afrikas, in Asien und Mittelamerika an, dann kann man nur froh sein nicht dort leben zu müssen.
Doch bei aller Dankbarkeit dafür darf nicht vergessen werden, welche Bedrohungen von innen bestehen, die durchaus geeeignet sind solcherlei positive Umstände sehr rasch 'kippen' zu lassen - und bevor man sich versieht ist aus einer Demokratie ein Polizeistaat geworden ....
Gerade weil ich vielerlei Anzeichen sehe die diese Gefahr greifbar werden lassen bin ich manchmal so kritisch - schon bei kleinen, scheinbar geringfügigen Anlässen .... die sind in ihrer Summe eine Gefahr, obwohl jede für sich genommen läppisch erscheint. Es wird " .. Krieg gegen die Arbeitslosen, anstatt gegen die Arbeitslosigkeit und die daraus entstehenden Nöte und Zwänge. .. " geführt. Genauso sieht es z.B. bei der Internetkriminalität aus, das sollte uns zu denken geben!
Viele unserer Politiker sind Computer-Analphabeten - und dennoch getrauen sie sich in diese Technologie und ihre Nutzung einzugreifen:
"Stochern im Nebel", das wäre da wohl die richtige Metapher ....
Beispiel Vorrats-Datenspeicherung, Ganzkörperscan, die Vorstöße Seiten 'auszufiltern', der Buhmann 'Kinderpornographie', das Nachgeben gegenüber der geballten Macht der Verlage hinsichtlich der Sammlung von Dokumentationen durch die Fernsehanstalten, die Verbalattacken und Sperrverfügungen durch Regierungspräsidenten mit der Begründung der Unschädlichmachung 'rechten' Gedankengutes .... diese Liste ließe sich leicht fortsetzen, ich schenke es mir aber, denn Viele die hier lesen wissen sowieso wovon die Rede ist.
Wenn ich mir für das nächste Jahr etwas wünsche, dann ist es ein Zuwachs an Wissen bei den Verantwortlichen, bessere Auswahl von Beratern/Fachleuten - nämlich solchen, die wirklich etwas von dem Feld verstehen, für das sie 'sachverständig' sind - und natürlich zuletzt ein entspannter Umgang mit dem Internet und seinen Folgen.
Weiter wünsche ich mir, daß die Wähler beim wählen nicht vergessen wer sich in 2008 daran gemacht hat Grundrechte auszuhöhlen indem uns fiktive Gefahren suggeriert werden.
Schließlich wünsche ich mir noch einen Grundkonsens vieler Bloggenden sich 'aktiv' daran zu beteiligen - rechtzeitig vor den Wahlen in 2009 - deutlich zu machen welche Politiker für welche Politik stehen und ob sie nach der letzten Wahl das getan haben was sie vor der Wahl versprachen ....
In den vielen Jahren - ich benutze Computer seit 1988 - ist mir noch an keiner Stelle eine "unmittelbar drohende Gefahr" für unser Staatswesen zuerst in BTX, später im Internet begegnet.
Mit einer Ausnahme:
Politikern, die glauben da etwas 'regulieren' zu müssen ....
Dagegen sollten sich Alle aussprechen, denen etwas an den Freiheitsrechten liegt, die wir in unserem Grundgesetz festgeschrieben finden.
so wünscht sich die Politik die Presse:
Nur ja nicht kritisch, Zweifel ganz zart & sacht angedeutet
- und nichts Negatives über die Entscheidungen der Regierung ....
[Quelle/Text: Münstersche Zeitung v. 11.12.2008]
Wieder eine Chance vertan einmal zu fragen ob es nicht besser ist die zugrundliegenden Ereignisse, Strukturen und politischen Verhältnisse zu verbessern - dann wird sich das Piratenproblem ganz von selbst lösen .... anstatt also kritiklos ins Horn zu stoßen hätte hier der Leitartikler Martin Rücker die Gelegenheit nutzen können sich mit den sozialen und gesellschaftlichen Problemen in den Heimatländern der Piraten und mit den Ursachen für den Anstieg der Piraterie in dieser Ecke der Welt befassen können. Das erfordert unzweifelhaft etwas mehr Aufwand als aus Agenturmeldungen eine "Meinung" zusammenzubasteln ....
Es ist auch immer wieder erstaunlich zu lesen, daß Soldaten sich "in große Gefahr" begeben müssen. Ist es nicht das Wesen des Militärs Gefechte zu führen und dabei zu töten und getötet zu werden? Sind wir denn so 'überkorrekt', daß diese Binsenweisheit jedesmal wieder umschrieben und schöngeredet wird?
Krieg - egal ob gegen reguläre Truppen, Partisanen oder Piraten führt zu Tod, Verwundung und gegebenenfalls anhaltender Invalidität! Das sollten Jene bedenken, die oft sehr schnell dabei sind Truppen irgendwohin zu schicken .... wenn es aber nötig ist verdienen diese Soldaten die beste Ausrüstung, die beste medizinische und materielle Versorgung die möglich ist - und nicht das grauslige, halbherzige Gezögere das ihnen den ohnehin schon mies bezahlten "Job" noch mieser erscheinen läßt ....
Ja, Herr Martin Rücker, zum Schluß möchte ich ihnen empfehlen einmal eine Suchmaschine einzusetzen und sich - neben den gängigen Agenturmeldungen - ein breiteres Bild des Meinungsspektrums zu verschaffen. Natürlich empfehle ich das, weil ich denke, dann könnte der nächste Beitrag von Ihnen möglicherweise etwas 'ausgewogener' werden als der oben zitierte ....
[Zusätzliche Lektüre zum Thema - und das kostet nur wenige Minuten für die Suche:
Quelle A; Quelle B; Quelle C.]
Weil ja bald Weihnachten ist 'mal eine eher 'sentimentale Geschichte':
I was at the corner grocery store buying some early potatoes. I noticed a small boy, delicate of bone and feature, ragged but clean, hungrily apprising a basket of freshly picked green peas.
I paid for my potatoes but was also drawn to the display of fresh green peas. I am a pushover for creamed peas and new potatoes. Pondering the peas, I couldn't help overhearing the conversation between Mr. Miller (the store owner) and the ragged boy next to me.
'Hello Barry, how are you today?'
'H'lo, Mr. Miller. Fine, thank ya. Jus' admirin' them peas. They sure look good.'
'They are good, Barry. How's your Ma?'
'Fine. Gittin' stronger alla' time.'
'Good. Anything I can help you with?'
'No, Sir. Jus' admirin' them peas.'
'Would you like to take some home?' asked Mr. Miller.
'No, Sir. Got nuthin' to pay for 'em with.'
'Well, what have you to trade me for some of those peas?'
'All I got's my prize marble here.'
'Is that right? Let me see it' said Miller.
'Here 'tis. She's a dandy.'
'I can see that. Hmmmmm, only thing is this one is blue and I sort of go for red. Do you have a red one like this at home?' the store owner asked.
'Not zackley but almost..'
'Tell you what. Take this sack of peas home with you and next trip this way let me look at that red marble'. Mr. Miller told the boy.
'Sure will. Thanks Mr. Miller.'
Mrs. Miller, who had been standing nearby, came over to help me. With a smile she said, 'There are two other boys like him in our community, all three are in very poor circumstances. Jim just loves to bargain with them for peas, apples, tomatoes, or whatever. When they come back with their red marbles, and they always do, he decides he doesn't like red after all and he sends them home with a bag of produce for a green marble or an orange one, when they come on their next trip to the store.'
I left the store smiling to myself, impressed with this man. A short time later I moved to Colorado, but I never forgot the story of this man, the boys, and their bartering for marbles.
Several years went by, each more rapid than the previous one. Just recently I had occasion to visit some old friends in that Idaho community and while I was there learned that Mr. Miller had died.
They were having his visitation that evening and knowing my friends wanted to go, I agreed to accompany them. Upon arrival at the mortuary we fell into line to meet the relatives of the deceased and to offer whatever words of comfort we could.
Ahead of us in line were three young men. One was in an army uniform and the other two wore nice haircuts, dark suits and white shirts ... all very professional looking. They approached Mrs. Miller, standing composed and smiling by her husband's casket. Each of the young men hugged her, kissed her on the cheek, spoke briefly with her and moved on to the casket.
Her misty light blue eyes followed them as, one by one, each young man stopped briefly and placed his own warm hand over the cold pale hand in the casket. Each left the mortuary awkwardly, wiping his eyes.
Our turn came to meet Mrs. Miller. I told her who I was and reminded her of the story from those many years ago and what she had told me about her husband's bartering for marbles. With her eyes glistening, she took my hand and led me to the casket.
'Those three young men who just left were the boys I told you about. They just told me how they appreciated the things Jim 'traded' them. Now, at last, when Jim could not change his mind about color or size ... they came to pay their debt.'
'We've never had a great deal of the wealth of this world,' she confided, 'but right now, Jim would consider himself the richest man in Idaho'
With loving gentleness she lifted the lifeless fingers of her deceased husband. Resting underneath were three exquisitely shined red marbles.
The Moral :
We will not be remembered by our words, but by our kind deeds. Life is not measured by the breaths we take, but by the moments that take our breath ..
Today I wish all of you readers a day of ordinary miracles:
.. A fresh pot of coffee you didn't make yourself
.. An unexpected phone call from an old friend
.. Green stoplights on your way to work
.. The fastest line at the grocery store
.. A good sing-along song on the radio
.. Your keys found right where you left them.
Wenn sich jemand flutschkopfblubber nennt wird man neugierig .... und dann entdeckt man hinter diesem etwas "unorthodoxen" Namen eine Fülle von sehr geradlinigen, treffenden und wichtigen Blogeinträgen ....
Ich zitiere 'mal einen Absatz um einen Eindruck zu vermitteln:
[Grundrechte]
" .. Wir müssen vor Allem beschützt werden. Vor den gewalttätigen ausländischen Jugendlichen. Vor den an jeder Ecke lauernden Kinderschändern. Vor dem arabisch aussehenden Gemüsehndler, wer weiß, was der heimlich in seinem Laden so treibt. Und beschützen, das kann der Staat am Besten, wenn er ganz genau weiß, wer du bist. Wo du bist. Was du gerade tust. Mit wem du gerade telefonierst. Was du mit deinem Partner nachts unter der Bettdecke machst. Welche Gelder auf deinem Konto ein- und ausgehen. In welcher Gewerkschaft du bist, und was du dort sagst.Das, und noch viel mehr, muß der Staat von dir wissen, um dich gegen die Hunderte, wenn nicht gar Tausende, ach was sag ich, Millionen finsterer Selbstmordraubkopierattentäterpädophile zu beschützen. Denn die hassen uns für unsere Freiheit, ehern festgeschrieben in den unverrückbaren Buchstaben unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Für unser Bankgeheimnis. Für unsere Unverletzlichkeit der Wohnung und die Integrität unserer Datenverarbeitungsanlagen. Für die freie Meinungsäußerung, die wir immerhin fast bis auf einen Kilometer an die Entscheidungsträger heranbringen dürfen. Für das soziale Netz, das uns immer auffängt und niemanden hungern oder frieren läßt. Für unsere unabhängige Presse, die natürlich jeden Mißstand sofort und schonungslos aufdeckt. Für unsere unabhängige Justiz, vor der auch der kleine Mann ohne Mammon behandelt wird, wie eine Rotte überbezahlter Rechtsvertreter eines Konzerns, der zufällig ein paar Dutzend Leihbeamte in Berlin unterhält. Für unsere durch und durch integren Politiker, die natürlich nie jemals dubiose Spenden für Gefälligkeiten annehmen würden, und wenn das doch Mal aus Versehen passiert, greift natürlich sofort wieder die unabhängige Justiz. Für unsere sozial verantworlich handelnden Konzerne und Unternehmen, die natürlich immer zuerst den Menschen, die Allgemeinheit betrachten, und erst dann ihren Profit. .. "
Gut gebrüllt, Flutschkopfblubber ...!
Wattestäbchen sind ja nicht unumstritten .... dennoch werden sie offensichtlich regelmäßig von vielen Verbrauchern gekauft und verwendet. Die 'originalen' Stäbchen heißen Q-Tips® ('cotton swabs') und stammen aus den U.S.A. ....
In der Abbildung sieht man nun zwei Formen, oben das Original, unten das Nachahmungsprodukt. Doch wo ist der Unterschied*, der sich ja auch im Preis ausdrückt?
Nun, man muß schon sehr genau hinschauen um dies festzustellen ....
Die Q-Tips® (Original) haben ein Stäbchen aus gedrehtem Papier, das löst sich auf der Müllkippe auf und wird biologisch abgebaut; das Nachahmungsprodukt ist - wie viele andere seiner Art auch - mit einem Kunststoffstäbchen versehen: Das löst sich nicht auf, es wird auch nicht biologisch abgebaut, es muß - wie andere Kunststoffe auch - mit Energieaufwand 'zerlegt' werden ....
Da sieht man wie in Kleinigkeiten bestehende Unterschiede zwischen Produkten doch eine Auswirkung haben können: Viele Millionen der Kunststoffstäbchen verbrauchen massenhaft Ressourcen bei der Herstellung und Energie beim Abbau - die Q-Tips® hingegen bestehen aus natürlichen Ausgangsstoffen und werden ohne Rest biologisch abgebaut!
An diesem Beispiel kann man erkennen, wie Verbraucher sich wirklich "umweltbewußt" verhalten können: Ein wenig mehr beim Einkauf ausgegeben und schon hat man ein 'reines' Umweltgewissen ....
Noch mehr spart man allerdings wenn man die Häufigkeit der Nutzung reduziert - was ja auch schonend für das Ohr ist - und dann natürlich das Original benutzt ....
* weitere Unterschiede:
Das Original hat mehr und fester gedrehte Watte und ist etwas länger als das/die Nachahmungsprodukt/-e ....
*edit*
Dieser Beitrag steht hier aus Überzeugung - ich habe keinerlei Verbindung oder Beziehung zu den genannten Unternehmen!


[Quelle: NPR]
Nachtblau schrieb zuletzt:
" .. Schau mal in diverse Firmen, in die Politik oder welche Betätigungsfelder es sonst noch so gibt: die meisten da sind entweder um die 40 oder um die 60, die 50er sind da eher weniger vertreten.
Kann sein dass du ein Einzelfall bist- die meisten deiner Generation haben von Anfang an gut aus dem Vollen geschöpft, konnten ewig studieren und ein bisschen Aufstand proben ohne direkte Konsequenzen, haben ihren Abschluss irgendwie hinbekommen, sind in geeignete Positionen gelangt und haben mit steigendem Gehalt sehr schnell vergessen, wie und wofür sie mal angetreten sind. Das sind die Menschen, die auf Kosten meiner und der nachfolgenden Generationen Ressourcen verschwendet, die Umwelt kaputtgemacht, Geld in ihre eigenen Taschen gesteckt haben. Das sind die Menschen, die meiner Generation und den nachfolgenden erklären wollen, dass wir alle Schlaffies und verweichlicht wären. .. "
Es wird - ganz offen sichtlich - zu einer "Generalabrechnung" mit der Vorgeneration und den Umständen die sie hinterlassen ....
"aus dem Vollen geschöpft" - nicht korrekt, denn als die 20 waren gab es "die Vollen" noch nicht - die wurden erst von denen und (zu einem geringeren Teil ) ihrer Vorgeneration geschaffen ....
"ewig studieren" - nicht korrekt, 65% meines Studienjahrganges ('70) haben innerhalb der Richtstudienzeit abgeschlossen - und da war damals das Examen / die schriftliche Arbeit / Diplomarbeit noch eingerechnet!
"ein bißchen den Aufstand proben" - nicht korrekt, es war eine Minderheit SDS, ML-Rote Liste, Spartakus .... die machten von allen Studierenden während meiner Studienzeit ('70-'76) ca. 10% aus - aber weil sie laut waren und ständig die Springer-Medien sie als Schreckgespenst für die Bürger (wer Angst hat wird manipulierbar!) nutzten entstand der Eindruck einer 'mächtigen' und 'starken' Bewegung - ein Häuflein verwirrte, arme Irregeleitete ....
"Ressourcen verschwendet" - korrekt, schon zu meiner Studienzeit wurden Waldsterben, Ökokrise und Endlichkeit des Öls thematisiert - nur wollten die Kriegsgenerationen (heute 80+ !!!) nichts davon wissen, die wollten Fressen, Saufen und nach Italien - als Ausgleich für die Entbehrungen der davorliegenden Jahre ....
"Geld in die eigene Tasche gesteckt" - nicht korrekt, die durchschnittliche Rente in "D" beträgt ca. € 1.000,- - dafür haben die Meisten 40 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt, zudem Steuern von im Schnitt 30% ihres Einkommens, dazu AloVers, KV & PflV .... von den Steuern wurden u.a. Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Sportplätze, Schwimmbäder, Bibliotheken & Büchereien, Autobahnen, Straßen, Bahn, Rechtswesen - also "Infrastruktur" bezahlt .... und das ist ja nicht weg, das gehört auch der Nachfolgegeneration ....
Nein, so kommen wir nicht weiter, nicht mit Vorwürfen und unter ignorieren der Tatsachen .... ich leugne bestimmt nicht, daß es "Gewinner" der / aus den letzten 40 Jahren gibt die mächtig 'abgesahnt' haben .... die aber in der breiten Masse zu vermuten ist nicht korrekt.
Es sind Wenige, die es verstanden haben mit Lug, Trug, Gaunerei, Seilschaften und Korruption den eigenen Vorteil zu mehren - die 'Masse' der Gesellschaft ist aber bestimmt nicht 'schuldig' im Sinne der "Verursachung", höchstens im Sinne des "Konsumierens ohne Reflektion" .... Dummheit ist aber angeboren. Dafür kann man niemanden verantwortlich machen ....
Ich schreibe 'mal wie das bei uns 1950 war:
Fünf Personen (2 Erw. 3 Ki.) in einer 3-Zi-Whg. mit 64m², Kohleofen im Bad der 1x pro Woche angeheizt wurde, heißes Wasser vom Herd, keine Wasch- Spül- oder Geschirrspülmaschine, keine Zentralheizung, kein Auto, ein Telefon für das ganze Haus (das war schon Luxus!); mein Vater arbeitete als Akademiker im Rußkeller eines Reifenherstellers weil es für (bestimmte) akademische Berufe noch keine Nachfrage gab; meine Mutter fuhr mit einem Kriegsmodell Motorrad über Land und tippte Berichte von Taufe, Hochzeit und Beerdigungen in eine Typen-Schreibmaschine, Zeitungen wurden von Hand aus Bleilettern 'gesetzt' und dann auf Pressen gedruckt .... Kühlschränke wurden mit Stangeneis gekühlt, es gab weder Mikrowelle noch MIxer und alle Küchenutensilien (Quirl, Sahnebesen, ..) waren handbetrieben, Hühner wurden ganz, in einem Stück verkauft - die mußten ausgenommen und zerlegt werden, Bleche mit Kuchen wurden zum Bäcker gebracht, wo man sie später gebacken abholen konnte .... und so weiter ....)
*edit*
Mein erstes Fahrrad bekam ich mit 10 Jahren - der Schulweg war 35 Minuten zu Fuß, ein Gymnasium in der ganzen Stadt, keine Schulbusse, keine 'Öffis', nachmittags spielten wir auf Trümmergrundstücken und in verwildeten Gärten - Sommer und Winter in kurzen Hosen (!) - wir waren gut 10 Stunden am Tag im Freien .... übergewichtige Kinder gab es nicht, weil es wenig zu Essen und viel zu Laufen gab ....
Niemand reinigte Toiletten mit Sagrotan oder dachte daran Holzbrettchen aus der Küche zu verbannen weil Bakterien daran kleben konnten .... die Wäsche und Gesicht wurden - wie auch der Fußboden (Dielenbretter, mit Ritzen in denen Schmutz & Staub lag) mit Kernseife gereinigt, von Deo hatte man noch keine Ahnung, Spültücher waren aus Stoffresten die wieder aus abgelegten Kleidungsstücken stammten, Milch wurde in Kannen 1x am Tag beim Milchladen um die Ecke geholt, Brot wurde aufgegessen auch wenn Schimmel daran war - das hat man abgeschnitten, und wir haben es überlebt, es gab kein Yoghurt oder Weichkäse oder Butterersatz, manchmal Schmalz und selten Butter - man legte Wurst einfach so auf das Brot, Fleisch wurde nur am Wochenende gegessen, Reste vielleicht auch unter der Woche aufgebraucht, Fisch war ein "Arme-Leute-Essen", die Fenster waren aus einer Scheibe und während der Nacht bildeten sich im Winter "Eisblumen" - so wie heute noch die Autoscheiben zufrieren .... das erste Auto war ein 1200-er VW Käfer mit Einheitsfarbe grau, luftgekühlt und mit Boxermotor (1965) ....

[Quelle: MZ v. 06.12.2008]
Einen Sturm der Entrüstung würde man doch erwarten, wenn sich in einer Demokratie die Exekutive über die Judikative einfach so hinwegsetzt und die Legislative tatenlos zusieht .... andernorts vielleicht, aber nicht bei uns!
Hier scheinen die geballte administrative Macht und das unendliche Beharrungsvermögen einer mittelmäßigen Verwaltung zu obsiegen ....
Es ist ja meine These - und sie bewahrheitet sich hier erneut - daß der Fortschritt in unserem Land durch geistig wenig begabte und völlig phantasielose Verwaltungsmenschen ausgebremst wird ....
Solange das nicht verändert wird werden wir weiter den Abstieg erleben der sich seit vielen Jahren verstärkt und uns allmählich zum Schlußlicht in Europa verdammen wird ....
Macht 'der Nachwuchs' schlapp?

[Quelle: unbekannt]
Nach einer Untersuchung der Sporthochschule Köln [13.000 Teilnehmer, 16 - 25 Jahre] sind von 100 untersuchten Jugendlichen 50% übergewichtig, 60% nicht 'altersgemäß leistungsfähig' und 30% sportabstinent(!) - so sehr, daß sie den Anforderungen in gängigen Berufen nicht genügen ....
Dazu paßt eine weitere Untersuchung die bei den Krankenkassen folgende Tatsachen zutage brachten: Bei den Krankschreibungen sind Jugendlichen und jungen Erwachsenen [15 - 24 Jahre] prozentual höher vertreten als die 50 - 64-jährigen ....
Soviel zur oft geschmähten Gruppe der 'älteren Arbeitnehmer' .... die scheinen mit dem 'Krankfeiern' dann doch pflichtbewußter umzugehen als die Jüngeren ....
Noch ein weiteres Ergebnis zum Abschluß:
Bereits bei den unter 19-jährigen - so eine Studie des "Olympischen Sportbundes" - sind 17% extrem übergewichtig, einhergehend mit ' .. eklatantem Rückgang der grundlegenden motorischen Fähigkeiten, deutlichen Leistungsdefiziten und Anstieg der mit Fettleibigkeit einhergehenden Krankheitsbilder .. "