- und vor allem: Wie tarnt man diese Absicht so geschickt, daß der Eindruck von 'Ausweitung' und 'Fortschritt' entsteht?
Ganz einfach. Man 'erfindet' ein neues Schulfach mit dem tollen Namen "Naturwissenschaften und Technik" und packt da die 'alten' Fächer Biologie, Chemie, Physik hinein - wo früher pro Fach mindestens drei Wochenstunden unterrichtet wurden werden jetzt nur noch fünf Wochenstunden für das 'neue' Fach gegeben - die aber sind ja angeblich so sehr viel 'inhaltsreicher' und 'moderner' und 'der Zeit angepaßt' als zuvor ....
Nun leuchtet es dem - nicht nur oberflächlichen - Betrachter natürlich ein, daß das Schulsystem sich der veränderten Lebens- und Arbeitssituation anpassen muß. Aber muß das unbedingt und ausschließlich auf Kosten der Breite/Tiefe der bisherigen Fächer gehen?
Wenn Menschen weniger in Zusammenhängen denken sind sie leichter zu manipulieren - da ist es ein probates Mittel schon in den Schulen mit der Desinformation anzufangen:
Was dort nicht gelernt wird wird später auch nicht mehr 'aufgeholt' ....
Zu verhindern wären solche - nur vermeintlich fortschrittlichen - Änderungen durch ein ausgeweitetes Schulsystem: Ganztagsunterricht mit ausreichend Pausenzeit. Bedauerlicherweise sind da die Ansätze nur zögerlich - und wo es gemacht wird mangelt es an Ausstattung, Geld und Anreizen ....