bookmark_borderGeld aus dem NICHTS

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Eine sehr gut erklär­te Abhand­lung über drei Theo­rien der "Geld­schöp­fung". Es wird nach­ge­wie­sen, dass Ban­ken Geld "erschaf­fen" und die Wahr­heit über die­sen Pro­zeß wis­sent­lich & in durch­sich­ti­ger Absicht der Kon­su­men­täu­schung ver­schlei­ern um ihr "Geschäfts­mo­dell" nicht zu gefährden.
Sehr lesens­wert - aller­dings muß man dafür Muße haben, die Mate­rie ist kom­pli­ziert. Man­che Pas­sa­gen habe ich erst im zwei­ten Anlauf verstanden.

Zum Gesamt­bei­trag: Die empi­ri­sche Über­prü­fung der Theo­rien über die Funk­ti­ons­wei­se der Banken

Text­aus­zü­ge:
① 4

5

bookmark_borderWas durch TTIP & TPP erreicht werden soll
*update* (01-09-2015)

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Was durch TTIP & TPP erreicht wer­den soll ist die tota­le Domi­nanz ame­ri­ka­ni­scher Vor­stel­lun­gen von "Wirt­schaft" rund um den Globus.

Indi­en hat schon seit Jah­ren gegen den Tur­bo-Kapi­ta­lis­mus Front gemacht, der, durch die WTO gestützt, gan­ze Volks­wirt­schaf­ten in den Ruin trieb.
Der "ame­ri­can dream" auf den Schul­tern der Ärm­sten der Armen.

Hier ein Bei­spiel was TTIP / TPP brin­gen wer­den, näm­lich noch mehr Ein­grif­fe ohne demo­kra­ti­sche Legitimation ....

1

[Quel­le des Zitates]

 
*update*(01−09−2015)
[via "Patho­lo­ge"; Dan­ke für den Hinweis!]


*2. update*(01−09−2015)


Wer nichts zu ver­ber­gen hat .... wird uns doch immer wie­der gepre­digt - das gilt offen­sicht­lich nur in Rich­tung Staat => Bür­ger, umge­kehrt gibt es zu vie­le Geheimnisse. 

bookmark_borderSlowly but surely ....

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.
Übersetzung
Über­all ist es die glei­che Vor­ge­hens­wei­se: Öffent­li­che Ver­schul­dung wird von pri­va­ten Quel­len über­nom­men um die öffent­li­chen Aus­ga­ben zu beschrän­ken. Wodurch Kri­sen­be­din­gun­gen sowohl für die öffent­li­che Hand wie auch für - rela­tiv betrach­tet - klei­ne bis mitt­le­re Unter­neh­men geschaf­fen wer­den. Dabei ist nicht zu ver­ges­sen die stei­gen­de Arbeits­lo­sig­keit und die dadurch ent­ste­hen­de zusätz­li­che Bedro­hung der bereits völ­lig unzu­rei­chen­den Löh­ne. Das Ende der Spi­ra­le ist - wie es eigent­lich seit der Zeit der Land­nah­me in Eng­land [Über­füh­rung öffent­li­cher und offe­ner Län­de­rei­en in Pri­vat­be­sitz] bekannt ist - die Beschlag­nah­me loka­ler Ver­mö­gens­wer­te, ob pri­vat oder öffent­lich. Das Ergeb­nis, in mensch­li­cher Hin­sicht, ist die kaum zu ertra­gen­de Ernied­ri­gung, die durch Bank­rott, Arbeits­lo­sig­keit und eine aus­sichts­lo­sen Zukunft entsteht.

bookmark_border"too big to fail"

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1

.. As a con­se­quence, the five big­gest U.S. banks now con­trol near­ly half of the industry's $15 tril­li­on in assets.
Tho­se banks — JPMor­gan Cha­se, Bank of Ame­ri­ca, Wells Far­go, Citigroup and US Ban­corp — coll­ec­tively held $6.8 tril­li­on in assets as of Sept. 30, 2014.
JPMor­gan holds just over $2 tril­li­on in assets, or 13.1% of the industry’s total, fol­lo­wed by BofA at $1.5 tril­li­on (9.9%), Wells Far­go just under $1.5 tril­li­on (9.7%) and Citi at $1.4 tril­li­on (9%), befo­re a sub­stan­ti­al drop­off to US Bank at $387 bil­li­on (2.5%).
Such con­cen­tra­ti­on of ban­king assets is dan­ge­rous for our eco­no­my and rai­ses the syste­mic thre­at to our ban­king sec­tor during the next, and ine­vi­ta­ble, crisis.
In 1990, the five big­gest U.S. banks held less than 10% of indu­stry assets.
Cle­ar­ly, the­re has been a long, orche­stra­ted march toward ever fewer and ever lar­ger banks, with enorm­ous finan­cial and poli­ti­cal power.
So much power and clout in the hands of so few is plain­ly dan­ge­rous, anti-com­pe­tit­ve, and against the best inte­rests of our nation.
Tax­payers are always on the hook for the fail­ures of pri­va­te banks. Pro­fits are pri­va­ti­zed, while los­ses are socia­li­zed ..

[Quel­le]

In Euro­pa sieht es nicht anders aus.
Die Ban­ken hal­ten Stimm­an­tei­le der bei ihnen depo­nier­ten Papie­re, dazu kom­men die aus Ver­si­che­rungs­an­la­gen und von ihnen gehal­te­nen Ver­si­che­rungs­an­tei­le. Sie sit­zen so mit ihren Ver­tre­tern in Auf­sichts­rä­ten und bestim­men über deren Geschicke mit - und das bestimmt nicht gegen ihre eige­nen Inter­es­sen. Alles in allem ein Geflecht aus Abhän­gig­kei­ten und Wei­sungs­be­fug­nis­sen, das den Macht­er­halt und die Markt­an­tei­le sichert. Mit­be­wer­ber wer­den schon des­we­gen nicht auf­kom­men, weil die Schwel­len für den Markt­ein­tritt so hoch sind, dass sie von Neu­grün­dun­gen nie­mals über­schrit­ten wer­den könnten.

Die ein­zi­ge Kon­se­quenz ist daher eine fort­schrei­ten­de Konzentration.

Durch die Quer­ver­bin­dun­gen zur Poli­tik und Ver­net­zung mit den gro­ßen Ver­lags­häu­sern wird zudem eine umfas­sen­de Absi­che­rung der Posi­ti­on betrie­ben - das natür­lich ins­ge­heim und ohne öffent­li­che Kon­trol­le. Ein beque­mes Umfeld also, um unge­stört der Ver­meh­rung des Kapi­tals zuzusehen.

Inso­weit ist es nur kon­se­quen­tes Han­deln, wenn die Ver­su­che sich nun auf die Stö­run­gen kon­zen­trie­ren die das Inter­net hervorruft:
Die freie Zugäng­lich­keit von Infor­ma­ti­on, auch unlieb­sa­me Auf­deckung der Ver­flech­tun­gen im Hin­ter­grund, wird gera­de durch poli­ti­sche Maß­nah­men ver­sucht zu unter­bin­den. Allein die Kom­ple­xi­tät, die das Inter­net ange­nom­men hat, kann uns Alle davor bewah­ren die­se Quel­le zu verlieren.

1

bookmark_borderWenn es nur "Vogel-Strauss-Politik" wäre ...

Wo ist das Geld geblieben
das nach Grie­chen­land geflos­sen ist?

" .. Less than 10% of the bai­lout money was left to be used by the govern­ment for reforming its eco­no­my and safe­guar­ding wea­k­er mem­bers of society.
Greek govern­ment debt is still about €320bn, 78% of it owed to the troi­ka. As the Jubi­lee Debt Cam­paign says: “The bai­louts have been for the Euro­pean finan­cial sec­tor, while pas­sing the debt from being owed to the pri­va­te sec­tor to the public sec­tor .. ”

Quel­le

Dazu eine Über­sicht - weil es wirk­lich bei all die­sen Mil­li­ar­den­be­trä­gen schwer ist durchzublicken



 
*edit*
(10−07−2015)

 
Zitat
" .. Betrach­tet man die Syste­ma­tik der „Grie­chen­land­ret­tung“, so folgt sie einem ein­deu­ti­gen Muster: Die mehr als 200 Mrd. Euro, die bis­lang nach Grie­chen­land über­wie­sen wur­den, dien­ten vor allem dem Zweck, pri­va­ten Gläu­bi­gern die zu erwar­ten­den Ver­lu­ste zu erspa­ren. Statt der pri­va­ten Gläu­bi­ger trägt nun der Steu­er­zah­ler das kom­plet­te Aus­fall­ri­si­ko ..
 [Quel­le]

Erkenn­bar sehen es bei­de zitier­te Autoren/Artikel über­ein­stim­mend - und da soll mir noch jemand erzäh­len es gäbe unter den hoch­be­zahl­ten Mini­ste­ri­al­be­am­ten in "D" kei­nen, der das dem zustän­di­gen Mini­ster & der Kanz­le­rin mit­ge­teilt hätte?

Sol­che Tat­sa­chen NICHT zur Kennt­nis zu neh­men ist zwar nicht kri­mi­nell, aber zumin­dest verlogen.

Jetzt noch eine Über­sicht die eben­falls auf den Nach­Denk­Sei­ten ver­öf­fent­licht ist (im ver­link­ten Bei­trag) und die oben zusam­men­ge­stell­ten Zah­len anschau­lich macht:

bookmark_borderOXI | Nur ein "NEIN" kann den Euro retten

.

In einem Meer von Lügen in den Inter­views, Arti­keln und Dis­kus­si­ons­run­den der letz­ten Wochen sind Fak­ten nur hin­der­lich gewe­sen - sie hät­ten offen­bart, wie sehr die Wahr­heit zugun­sten der poli­ti­schen Akteu­re und kon­ser­va­ti­ven Argu­men­te in Deutsch­land, Frank­reich, Eng­land, den Nie­der­lan­den usw. und der soge­nann­ten "Troi­ka" gebeugt wur­de um die Grie­chen als Mis­se­tä­ter zu brandmarken.

Damit räumt der nach­fol­gend über­setz­te Text gründ­lich auf.

BEZUG:

Posting auf der Seite von Y. Varoufakis zum Thema
"Nine Myths About the Greek Crisis – by James K. Galbraith"

[ Über­set­zung: W.v.Sulecki; Über­nah­me nur mit aus­führ­li­cher Quellenangabe]

1. Das Refe­ren­dum über den Euro.
Sobald der grie­chi­sche Pre­mier­mi­ni­ster Alexis Tsi­pras die Volks­ab­stim­mung ankün­dig­te, sag­ten Fran­çois Hol­lan­de, David Came­ron, Matteo Ren­zi, und der deut­sche Vize­kanz­ler Sig­mar Gabri­el zu den Grie­chen, dass ein "Nein" das Ver­las­sen des Euro durch Grie­chen­land bedeu­ten wür­de. Jean-Clau­de Jun­cker, Prä­si­dent der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on, ging noch wei­ter: Er sag­te, ein "Nein" bedeu­tet das Ver­las­sen der Euro­päi­schen Union.
In der Tat hat die grie­chi­sche Regie­rung vie­le Male betont dass - Ja oder Nein - sie sich unwi­der­ruf­lich zu Euro­päi­scher Uni­on und dem Euro ver­pflich­tet. Und juri­stisch, nach den Ver­trä­gen, kann Grie­chen­land aus kei­nem von Bei­den 'her­aus­ge­wor­fen' werden.

2. Der IWF [engl.: IMF] ist flexibel.
IWF-Che­fin Chri­sti­ne Lag­ar­de behaup­tet, dass ihre Insti­tu­ti­on "Fle­xi­bi­li­tät" in Ver­hand­lun­gen mit den Grie­chen gezeigt habe. In Wahr­heit hat der IWF in mehr als vier Mona­ten fast nichts eingeräumt:
Nicht hin­sicht­lich Steu­ern, Ren­ten, Löh­nen, Tarif­ver­hand­lun­gen oder Höhe der grie­chi­schen Schul­den. Der grie­chi­sche Chef­un­ter­händ­ler Euclid Tsa­ka­la­tos ver­öf­fent­lich­te Ein­zel­hei­ten eines Brie­fings mit Details, und kommt zu dem Schluss: "Was bedeu­tet für die grie­chi­sche Regie­rung eine Fle­xi­bi­li­tät der Insti­tu­tio­nen? Sie wäre eine gute Idee."
[Anm. d. Übers.: Dies ist eine iro­nisch gemein­te rhe­to­ri­sche Fra­ge die zeigt, dass es in Wirk­lich­keit kei­ne Fle­xi­bi­li­tät gab]

3. Die Gläu­bi­ger waren großzügig.
Ange­la Mer­kel hat die Bedin­gun­gen von den Gläu­bi­gern gegen­über Grie­chen­land als "sehr groß­zü­gig" bezeich­net. Aber in der Tat bestan­den die Gläu­bi­ger wei­ter auf einem erdrücken­den Spar­pro­gramm, basie­rend auf einem uner­reich­ba­ren Haus­halts­über­schuss den Grie­chen­land unmög­li­cher erfül­len konn­te, und aus einer Fort­füh­rung der dra­ko­ni­schen Maß­nah­men, die die Grie­chen schon mehr als ein Vier­tel ihres Ein­kom­mens geko­stet haben und das Land in eine Depres­si­on stürz­ten. Umschul­dung, eine offen­sicht­li­che Not­wen­dig­keit, wur­de eben­falls abgelehnt.

4. Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank hat grie­chi­sche Finanz­sta­bi­li­tät gewährleistet.
Eine Zen­tral­bank soll die finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät der sol­ven­ter Ban­ken schüt­zen. Aber von Anfang Febru­ar an schnitt die EZB die direk­te Finan­zie­rung der grie­chi­schen Ban­ken ab, und führ­te eine trop­fen­wei­se ein­tru­deln­de, teu­re Liqui­di­täts­stüt­zung ein, die auf spe­zi­ell geschaf­fe­nen "Not­fall­be­din­gun­gen" basier­te. Dies för­der­te eine lang­sa­me Ent­nah­me von Geld bei den Ban­ken und lähm­te so die Inve­sti­tio­nen in die Wirt­schaft. Als die Ver­hand­lun­gen schei­ter­ten, stell­te die EZB die Unter­stüt­zung ins­ge­samt ein, wor­auf­hin ein über­stürz­ter Bank-Run ein­setz­te und ihr nun einen Vor­wand gab, Kapi­tal­kon­trol­len auf­zu­er­le­gen und so effek­tiv (indi­rekt) die Ban­ken zu schließen.

5. Die grie­chi­sche Regie­rung gefähr­det das Bünd­nis mit Amerika.
Dies ist eine beson­de­re Sor­ge eini­ger US-Kon­ser­va­ti­ven, die eine lin­ke Regie­rung an der Macht sehen und anneh­men, dass sie des­we­gen pro-rus­sisch und Anti-NATO sein müs­se. Es ist wahr, dass die grie­chi­sche Lin­ke histo­ri­sche Beden­ken gegen die USA, ins­be­son­de­re wegen der Unter­stüt­zung der Mili­tär­jun­ta, von 1967 bis 1974 durch die CIA hat. Tat­säch­lich aber hat sich die Ein­stel­lung der grie­chi­schen Lin­ken geän­dert, teil­wei­se dank der deut­schen Erfah­run­gen hier­zu. Die jet­zi­ge Regie­rung ist pro-ame­ri­ka­nisch und ein ver­läß­li­ches Mit­glied der NATO.

6. Alexis Tsi­pras hat den IWF eine "kri­mi­nel­le" Orga­ni­sa­ti­on genannt.
Das war, ver­söhn­lich aus­ge­drückt, eine über­hitz­te Schlag­zei­le von Bloom­berg zu einem Bericht über eine sehr mode­ra­te par­la­men­ta­ri­schen Rede, die zu Recht dar­auf hin­wies, dass die IWF-Wirt­schafts- und Schul­den­pro­jek­tio­nen für Grie­chen­land zuvor, als erst­mals im Jahr 2010 Spar­maß­nah­men for­mu­liert und auf­er­legt wur­den, hoff­nungs­los opti­mi­stisch waren. In der Tat ist jeder Buch­sta­be der Brie­fe von Tsi­pras an die Gläu­bi­ger in for­mel­ler und respekt­vol­ler Spra­che abge­fasst worden.

7. Die grie­chi­sche Regie­rung spielt Spielchen.
Weil Finanz­mi­ni­ster Varou­fa­kis den wirt­schaft­li­chen Bereich der Spiel­theo­rie über­schaut äußern selbst­er­nann­te Exper­ten seit Mona­ten die Mei­nung, er spie­le "Chicken" oder "Poker" oder ein ande­res Spiel. In Hera­klion bestritt Varou­fa­kis dies vor zwei Wochen, wie er es vie­le Male getan hat: "Wir bluf­fen nicht. Wir üben uns auch nicht im meta-bluf­fen." Es gibt kei­ne ver­steck­ten Kar­ten. Die grie­chi­sche rote Linie - Grund­sät­ze, an denen die­se Regie­rung sich wei­gert zu rüh­ren - wie Arbeits­recht, noch mehr Kür­zun­gen der an der Armuts­gren­ze lie­gen­den Alters­ver­sor­gung und Not­ver­kaufs­pri­va­ti­sie­run­gen - war vom ersten Tag an deut­lich erkennbar.

8. Ein "Ja"-Votum wird Euro­pa retten.
"Ja", wür­de noch mehr Ein­schrän­kun­gen und sozia­le Zer­stö­rung bedeu­ten, und eine Regie­rung, die so etwas beschließt wäre rasch am Ende. Was folg­te wäre eine Regie­rung die nicht von Alexis Tsi­pras und Yanis Varou­fa­kis geführt wür­de - letz­te poli­ti­sche Füh­rer, viel­leicht in ganz Euro­pa, einer authen­ti­schen, pro- euro­päi­schen Lin­ken. Wenn sie stür­zen wer­den die Anti-Euro­pä­er nach­fol­gen, mög­li­cher­wei­se auch ultra­rech­te Ele­men­te wie die grie­chi­sche Nazi-Par­tei Gol­den Dawn. Und das anti­eu­ro­päi­sche Feu­er wird sich ver­brei­ten, nach Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en und Spa­ni­en um nur eini­ge Län­der zu nennen.

9. Ein "Nein" wird Euro­pa zerstören.
In der Tat, nur das "Nein" kann Grie­chen­land ret­ten - und durch die Ret­tung Grie­chen­lands auch Euro­pa. Ein "Nein" bedeu­tet, dass das grie­chi­sche Volk sich nicht beugt, dass ihre Regie­rung nicht stürzt, und dass die Gläu­bi­ger sich schließ­lich mit dem Ver­sa­gen der bis­he­ri­gen euro­päi­schen Poli­tik aus­ein­an­der­set­zen. Die Ver­hand­lun­gen kön­nen dann wie­der auf­ge­nom­men wer­den - oder rich­ti­ger, es kön­nen ziel­ge­rich­te­te Ver­hand­lun­gen begin­nen. Dies ist ent­schei­dend, wenn Euro­pa geret­tet wer­den soll. Wenn es jemals einen Moment gab an dem die Ver­ei­nig­ten Staa­ten für Anstän­dig­keit und demo­kra­ti­sche Wer­te spre­chen soll­ten - wie auch in eige­nem natio­na­len Inter­es­se - dann ist es gera­de jetzt.

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Sie­he hier­zu
Greece: Nine Myths About the Greek Crisis

James K. Gal­braith; (July 1, 2015)

bookmark_borderStell dir vor es kommt zum "GREXIT"
- und keine der düsteren Prognosen wird wahr ....

.
Unse­re Polit­pro­mi­nenz trom­melt und warnt, sogar die zur EU-Ver­wal­tung 'abge­stell­ten'(!) Par­tei­äl­te­ren tre­ten in kur­zen Sequen­zen auf - Alarmstimmung.

Es wer­den Hor­ror­sze­na­ri­en prognostiziert.

Ich habe den Ein­druck, das ist die blan­ke Angst es kön­ne mit dem Fall "Grie­chen­land" bewie­sen wer­den, dass alles halb so schlimm ist und das Leben ohne gro­ße Schwie­rig­kei­ten wei­ter geht.
Ganz zu schwei­gen von einem mög­li­chen Domi­no­ef­fekt bei ande­ren Wackel­kan­di­da­ten der EU.

DAS wäre eine schlim­me Situa­ti­on für die Betonköpfe.

bookmark_borderVerbrechen lohnt sich

.

The­re is no
- morality,
- ethics,
- scru­ples or
- decen­cy to be found at the Big Banks.
The­re is only the quest for pro­fit and power. *
[Zitiert aus: The Inde­pen­dent Report]

Nur noch­mal einen ganz ein­fa­chen Sach­ver­halt zur Erinnerung:
Da eine Bank also nur über 2% der von ihr gebuch­ten Gel­der wirk­lich ver­fü­gen muss, ergibt sich dar­aus, dass die Bank Geld erzeu­gen oder auch „schöp­fen“ kann. Um einen Kre­dit von 10.000 Euro zu ver­ge­ben benö­tigt die Bank 200 Euro ander­wei­tig nicht benö­tig­tes Gut­ha­ben auf ihrem Zentralbankkonto. ..
Obwohl die Bank das geschöpf­te Geld vor dem Kre­dit nicht beses­sen hat­te, da es schlicht­weg nicht exi­stier­te, ist sie nun berech­tigt Zins für das neu geschöpf­te und zugleich ver­lie­he­ne Geld zu kassieren.
[Quel­le des Zitates]

Zwei Gedan­ken­ver­su­che dazu:

  1. Wenn Sie eine Bank wären, wel­che Art von Kre­dit wür­den sie lie­ber vergeben:
    100 x 10.000 €uro an Pri­vat­leu­te oder
    1.000.000 €uro an einen 'Inve­stor'?

    Mer­ken Sie 'was?
    Mit 100 klei­nen Leu­ten hat die Bank erheb­lich mehr Kosten & Auf­wand als bei dem 'Inve­stor' - doch der 'pro­fit' bleibt gleich ....

  2. Als Pri­vat­mann wol­len Sie nicht vor­han­de­nes Geld ver­lei­hen indem Sie ihr Kon­to bei ihrer Haus­bank bela­sten. Als "Sicher­heit" haben Sie den Kre­dit­ver­trag mit dem Schuldner.
    Wie?
    Das geht nicht?
    Nicht vor­han­de­nes Geld aus­zu­ge­ben ist Betrug?

    War­um dür­fen es dann die Ban­ken machen?
    Über sol­che Fra­gen spricht kein Poli­ti­ker, über sol­che Ver­hält­nis­se lernt kein Schü­ler etwas in der Schule.
    War­um wohl?

 ・  ⚫  ・ 


* Übersetzung:
Man fin­det weder
- Moral,
- Ethik,
- Skru­pel oder
- Anstand bei den Grossbanken.
Es gibt nur das Stre­ben nach Pro­fit und Macht.

Sie­he hier­zu auch:
"Die Geld­schöp­fung der Ban­ken – Lizenz zum lega­len Betrug?"

bookmark_borderWenn .... (IV)

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.... man die Ver­hand­lun­gen mit Grie­chen­land beob­ach­tet und wirk­lich noch immer glaubt es gin­ge dabei um Geld - dann muß man schon sehr naïv sein.

ES GEHT NÄMLICH NICHT UM GELD

Es geht um die unge­wünsch­te poli­ti­sche Rich­tung die die Wäh­ler in Grie­chen­land vor­ge­ge­ben haben - was bei uns durch Kün­ge­lei und Machen­schaf­ten im Ver­bor­ge­nen seit Jahr­zehn­ten ver­hin­dert wird hat in Grie­chen­land so nicht funk­tio­niert. Des­we­gen nun alle Regi­ster der EU-Kon­ser­va­ti­ven (Domi­nanz durch Mehr­heit) in Zusam­men­ar­beit mit Inter­na­tio­nal Mone­ta­ry Fund (IMF) und Euro­päi­scher Zen­tral­bank (EZB) [Ins­ge­samt als "Troi­ka" bezeichnet]

1 *

Zitiert aus: Ger­ma­ny is bluf­fing on Greece

* Übersetzung
So erle­ben wir wie sich die häss­lich­ste Form der mög­li­chen Sze­na­ri­en abspielt: Jene Men­schen, die in erster Linie für die tie­fe und anhal­ten­de Depres­si­on Grie­chen­lands und die hohe Arbeits­lo­sig­keit ver­ant­wort­lich sind drän­gen ver­mehrt auf eine Poli­tik, die die Kri­se ver­län­gern und ver­schär­fen wird und die ihre Aus­wir­kun­gen auf die­je­ni­gen, die bereits gelit­ten haben, noch ver­schlim­mern - ganz zu schwei­gen davon, dass sie so den Wil­len die Wäh­ler­schaft zu unter­gra­ben suchen.

bookmark_borderDie 'GIER' triumphiert ....
*update* (04-01-2017)

[Erst­ver­öf­fent­li­chung 25. Mai 2015 @ 15:00]
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Wer nur einen Fun­ken Ver­stand hat - und sich nicht ohne jede Über­le­gung um eine Geld­an­la­ge küm­mert - soll­te wis­sen, dass mit stei­gen­dem Zins­ver­spre­chen das Risi­ko expo­nen­ti­ell wächst. 


Inno­va­ti­ves Invest­ment in Palmöl
 

1

 

Wer aller­dings - aus Gier nach mehr Besitz - auf sol­che Wer­bung her­ein­fällt ist grund­sätz­lich nicht zu bedau­ern. Wie 'ein­fäl­tig' muß man sein, wenn man in einer Zeit, in der der Leit­zins unter einem Pro­zent liegt, glaubt, irgend­wo 9% Zin­sen zu bekommen?

Wer nicht 'ein­fäl­tig' ist und trotz­dem in die umwelt­zer­stö­ren­de Palm­öl­in­du­strie inve­stiert ist ein Lump. Egal wel­che wohl­klin­gen­den Wer­be­sprü­che gedro­schen werden:
Wo vor­her Urwald war wird gero­det & die Umwelt zer­stört - es wer­den Mono­kul­tu­ren ange­legt und die Ein­hei­mi­schen bekom­men ein paar Bro­sa­men aus dem Gewinn, der in Euro­pa "abge­schöpft" wird .... allei­ne von den Kosten für eine sol­che Wer­bung beim "Stern" könn­ten Hun­der­te von Ein­hei­mi­schen für lan­ge Zeit ernährt wer­den .... den­ken Sie 'mal dar­über nach.


PS


1


 
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*update*
Heu­te gele­sen, und wie­der ein­mal hat­te ich Recht:
Gro­ße Invest­ment­ge­sell­schaf­ten zie­hen sich aus der Plan­ta­gen­finn­an­zie­rung zurück.
Da wird es schwer die Ver­spre­chen ein­zu­hal­ten, die im Bei­trag oben von Agro­fi­nanz GmbH den Anle­gern zuge­sagt wur­den - oder "HALT!" - die haben ja nicht zuge­sagt, dass es Gewinn geben wird .... aber das Manage­ment hat ein paar Jah­re fürst­lich resi­diert und auf Kosten der gut­gläu­bi­gen Dumm­köp­fe ein schö­nes Leben geführt. Bestimmt zau­bern sie bald unter ande­rem Namen wie­der ein "tod­si­che­res Geschäft mit noch bes­se­ren Erträ­gen" aus dem Hut. 

Palm­öl - es wird eng für Investoren

bookmark_borderGeht doch ....

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Zwi­schen 6,95 und 14,95 koste­te zuletzt (April 2015) eine Auto­wä­sche in einer der loka­len Tank­stel­len in Deutsch­land. Ich bin sicher, dass das einen Durch­schnitt der Prei­se dar­stellt die auch von ande­ren Unter­neh­men ver­langt werden. 

[Bei­spiel 1; Bei­spiel 2]
Der Grund dafür - anders als hier in Spa­ni­en: Auto­wa­schen ist hier auf den Stra­ßen nicht ver­bo­ten .... Der oben abge­bil­de­te Baum steht übri­gens direkt hin­ter dem Wasch­tun­nel.

 

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Links das Ban­ner mit dem Preis; rechts ein Blick in den Waschtunnel.