bookmark_borderStaatsverschuldung auf der "Zielgeraden" ....

In sei­nem Arti­kel "'Der Kai­ser ist ja nackt!'" schreibt Karl Weiss über die in den U.S.A. - und nicht nur dort! - ticken­de "Wäh­rungs­bom­be" .... von ihm stam­men auch die Abbil­dung und das Zitat unten ....

Exponentialfunktion zum U.S.-Staatsbankrott

.. Die Kur­ve der Staats­ver­schul­dung der USA ist fast genau eine Expo­nen­ti­al­funk­ti­on. Wer sich ein bischen in Mathe­ma­tik aus­kennt, kann dir sagen, .. (wie) das ist: Ist die Kur­ve ein­mal in die stei­le Pha­se ein­ge­tre­ten, wird sie extrem schnell nach unend­lich gehen .. "

Wie ich schon frü­her "unk­te" rei­chen nun Rüstungs- und Kriegs­aus­ga­ben nicht mehr zur Sta­bi­li­sie­rung, es wird unwei­ger­lich zu einer Wäh­rungs­re­form kom­men - auch das (und wei­te­re Scheuß­lich­kei­ten) habe ich schon vor­her "pro­phe­zeit" ....

bookmark_borderNach 300 Tagen ....

Nach 300 Tagen wur­de kürz­lich ein 'altes Web­log' wie­der­be­lebt - nichts dazu­ge­lernt in der Zwi­schen­zeit, die Frau Buden­zau­be­rin, immer noch die­se unge­recht­fer­tig­te Über­heb­lich­keit, die aus einer völ­lig ver­schro­be­nen Sicht der Welt entsteht:

  • Alle Män­ner sind dumm, faul, trä­ge und sex­be­ses­sen ....
  • Feh­ler machen nur Ande­re, die Blog­schrei­be­rin ist unfehlbar .... 
  • Wenn die Blog­ge­rin etwas nicht ver­steht oder ver­ste­hen will ist es schlecht, unnütz oder min­de­stens abzulehnen ....
  • Für einen - aus ihrer Sicht "erfolg­rei­chen" Blog­ein­trag, eine gute "Quo­te" wird zur Not auch Pri­va­tes ins Inter­net gezerrt ....

Braucht es ein 'revi­val' eines sol­chen, von Pla­ti­tü­den und pau­scha­len Ver­ur­tei­lun­gen / Urtei­len nur so strot­zen­den Web­logs, geschrie­ben von einer in frü­he­rer Bezie­hung trau­ma­ti­sier­ten Pseu­do-Femi­ni­stin, die - offen­bar ohne For­tu­ne - als weib­li­cher 'Mario Barth' gese­hen wer­den will?
Platt - plat­ter - Budenzauber?

Nein!
Denn von der­glei­chen Web­logs gibt es sowie­so schon viel zu viele ....

*edit*
Und noch fol­gen­der Hinweis:
Ich bin nicht "jerry67" - ich schrei­be Kri­tik nicht 'anonym', son­dern ganz offen hin, hier, nir­gend­wo sonst .... 

bookmark_borderParadebeispiel ....

für sinn­ent­leer­tes Geschwa­fel - noch dazu in einem von Feh­lern strot­zen­dem Deutsch:
[Zitat, Her­vor­he­bun­gen von mir, aus: http : / / ange­las . two­day . net / sto­ries / 6113406 / ]


.. Mei­ne arbeit mit den zwölf wil­den Schwä­nen liegt momen­tan etwas brach. Irgend­wie schei­nen die übun­gen nicht in mei­ne jet­zi­ge Lebens­wei­se zu pas­sen, wie dem auch sei, Ich kon­zen­trie­re mich der­zeit immer noch auf mein Innerstes,....denn sie­he : >> was du in dein inne­ren nicht findest,...wirst du im außen nie­mals finden<<.
Wie wahr, und doch so schwer umsetz­bar. Der­zeit lege Ich sehr viel auf­merk­sam­keit auf mei­ne Gedan­ken und Gefüh­le. Ich neh­me sie Bewusst wahr ohne sie in irgen­ei­ner art beein­flus­sen oder ver­drän­gen zu wol­len, somit füh­le Ich den Schmerz der gera­de vor­herrscht ganz inten­siev ( bin dabei ganz bei mir ),und hal­te aus was in mir vorgeht.
Ehr­lich, Ich füh­le mich dadurch Leben­di­ger, wahr­haf­ti­ger, und Rea­ler, als wenn Ich alles ver­drän­ge, über­spie­le, oder schön rede. Pro­ble­me lösen sich von ganz allei­ne auf, wenn man sich des­sen gewahr wird, also sie "Bewusst" fühlt, zulässt !
Anders aus­ge­dückt : wenn man auf­hört dage­gen anzu­kämp­fen , und Din­ge, Gefüh­le, Pro­ble­me,e.c.t ein­fach nur beob­ach­tet, ( ohne sie zu manioulie­ren), wird sich etwas in dei­nem Inn­ne­ren verändern,....man muß es nur zulas­sen und fühlen ! .. "


Auch sol­che Ein­falts­pin­sel gehen zu Wah­len und machen ihr Kreuz­chen .... man beach­te das groß­ge­schrie­be­ne "ich", mehr­fach verwandt.

bookmark_border"Qualitätsjournalismus"

Unter­ti­tel: Und ich, war­um fragt mich niemand ...?

Die Stadt Mün­ster führt all­jähr­lich - wie in der Abbil­dung des Arti­kels aus der "West­fä­li­sche Nach­rich­ten" vom 20.11.2009 zu sehen ist - eine "Bür­ger­be­fra­gung" durch. Das ist eine durch­aus begrü­ßens­wer­te Maßnahme:
Die Stadt­ver­wal­tung fragt die Bür­ger, die Bür­ger ant­wor­ten.
 
horizontal line
 
Doch jetzt stellt sich der inter­es­sier­te Bür­ger die Frage:
"Wer wählt die zu teil­neh­men­den Bür­ger aus, und nach wel­chen Kriterien?"
Die Ant­wort auf dar­auf bleibt der Redak­teur der den Arti­kel ver­faßt hat, ein Herr Mar­tin Kalit­sch­ke, schul­dig - dabei ist es doch die Auf­ga­be eines Jour­na­li­sten Hin­ter­grün­de zu erfor­schen und Auf­klä­rung zu suchen bzw. zu schaffen ....

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Ich woh­ne z.B. seit 1984 in Mün­ster. Die "Bür­ger­be­fra­gung" gibt es lt. Arti­kel der WN seit 1988 [sie­he dazu klei­nen Aus­schnitt links], das sind 21 Jah­re. In all die­sen Jah­ren wur­de ich noch nie "befragt", obwohl ich in die­ser Zeit in vier ver­schie­de­nen Stadt­tei­len gewohnt habe - und, wie eine Blitz­um­fra­ge bei all mei­nen Bekann­ten aus Mün­ster ergab - auch von denen hat noch nie­mand an der Umfra­ge teilgenommen ...!

Wer also wird befragt?
Mit einer "hand­ver­le­se­nen" Befrag­ten­schar lie­ße sich treff­lich die Poli­tik der Stadt "posi­tiv" dar­stel­len - ist es das, was den Ober­bür­ger­mei­ster dazu bewegt zu bemer­ken das sei 'noch ausbaufähig'?
Wer also wird befragt?
Men­schen, von denen die Stadt­ver­wal­tung annimmt sie sei­en den Maß­nah­men gegenüber

  • 'kri­tisch'
  • 'posi­tiv'
  • 'neu­tral'

ein­ge­stellt? Oder sind es rein zufäl­lig aus­ge­wähl­te Menschen
denen ledig­lich gemein­sam ist daß sie in Mün­ster wohnen?

Der Bei­trag der WN jeden­falls gibt zu die­ser wich­ti­gen Aus­wahl kei­ne Ant­wort - genau­so­we­nig wer­den die Inhal­te genannt, zu denen in der "Bür­ger­um­fra­ge" Stel­lung genom­men wer­den soll. Man kann näm­lich 'ergeb­nis­of­fen' oder 'füh­rend' oder gar 'sug­ge­stiv' fragen:
Je nach Fra­ge­stel­lung ist dann die Ant­wort mög­li­cher­wei­se schon vorweggenommen ....
Aber da bin ich wahr­schein­lich schon wie­der zu kri­tisch oder gar miß­trau­isch der 'Obrig­keit' gegenüber.
 
Die wür­de sol­cher­lei Mani­pu­la­tio­nen nie zuge­ben zulassen.
Die will ja nur unser Bestes.

horizontal line

[Abbil­dungs-Quel­le: West­fä­li­sche Nach­rich­ten vom 20.11.2009]
 

bookmark_borderEU-Zahlen: Arbeitskosten & Wohnsituation

[Quel­le: EU, die­se Tabel­len gehö­ren zum Bei­trag "Min­dest­lohn"]

Arbeits­ko­sten je Stun­de und Struk­tur der Arbeitskosten,
2006

(1) | (in €)
(2) | (in %)
(3)
(4)
(5)
EU27
20,35
:
:
:
Bel­gi­en
31,58
69,2
30,3
0,5
Bul­ga­ri­en
1,65
78,5
20,9
0,7
Tsch. Repu­blik
7,14
72,6
26,1
1,3
Däne­mark
31,98
86,7
10,9
2,4
Deutsch­land
27,70
76,3
23,3
0,4
Est­land
5,50
73,6
25,1
1,3
Irland
:
:
:
:
Grie­chen­land
13,37
78,8
21,7
0,0
Spa­ni­en
15,77
73,4
24,9
1,7
Frank­reich
30,31
67,1
28,6
4,3
Ita­li­en
21,39
:
:
:
Zypern
11,98
84,9
15,1
0,0
Lett­land
3,1
78,7
20,6
0,8
Litau­en
4,21
71,5
28,2
0,3
Luxem­burg
31,98
83,9
15,2
0,9
Ungarn
6,34
69,1
26,9
4,0
Mal­ta
8,69
93,1
6,9
0,0
Nie­der­lan­de
27,41
76,9
21,0
2,1
Öster­reich
26,67
73,2
24,0
2,8
Polen
6,03
80,2
16,6
3,3
Por­tu­gal
10,97
77,5
21,2
1,3
Rumä­ni­en
2,68
72,1
26,1
1,8
Slo­we­ni­en
11,29
82,6
13,4
4,0
Slo­wa­kei
5,33
75,0
24,1
0,9
Finn­land
27,39
78,0
20,8
1,2
Schwe­den
32,16
66,2
30,6
3,3
Ver. König­reich
24,47
79,2
18,4
2,5
Island
32,37
83,6
16,4
0,0
Schweiz
33,81
83,5
14,9
1,6

(1) Durch­schnitt­li­che Arbeits­ko­sten je Stunde
(2) Struk­tur der Arbeitskosten
(3) Gesamt­löh­ne und -gehälter
(4) Arbeit­ge­ber­bei­trä­ge zur Sozialversicherung
(5) Ande­re Arbeitskosten
: Daten nicht verfügbar

horizontal line
Wohn­be­sitz­ver­hält­nis­se der Haus­hal­te in %,
2005

Wohn­ei­gen­tum
Mie­te**
EU25
62,7
37,3
Bel­gi­en
66,6
33,5
Bul­ga­ri­en
:
:
Tsch. Repu­blik
70,6
29,4
Däne­mark
58,2
41,8
Deutsch­land
44,3
55,7
Est­land
88,0
12,0
Irland
77,7
22,3
Grie­chen­land
73,2
26,8
Spa­ni­en
83,3
16,8
Frank­reich
58,3
41,7
Ita­li­en
71,9
28,1
Zypern
68,3
31,7
Lett­land
76,7
23,3
Litau­en
87,8
12,2
Luxem­burg
69,4
30,6
Ungarn
86,5
13,5
Mal­ta
75,0
25,0
Nie­der­lan­de
54,3
45,7
Öster­reich
51,6
48,4
Polen
54,4
45,6
Por­tu­gal
72,9
27,1
Rumä­ni­en
:
:
Slo­we­ni­en
81,6
18,4
Slo­wa­kei
77,4
22,7
Finn­land
66,0
34,0
Schwe­den
60,6
39,4
Ver. König­reich
68,5
31,5
Island
82,5
17,5
Nor­we­gen
75,8
24,2

: Daten nicht verfügbar

horizontal line

bookmark_borderEin Grund mehr ....

bestimmt nicht SPD - schon gar­nicht CDU - zu wählen:
" .. Vier Tage vor der Bun­des­tags­wahl hat jetzt die Medi­en­kom­mis­si­on des SPD-Vor­stan­des unter Vor­sitz von Marc Jan Eumann (Foto) am Mitt­woch einen Antrag für den näch­sten ordent­li­chen Bun­des­par­tei­tag der Sozi­al­de­mo­kra­ten im Novem­ber in Dres­den vor­ge­legt. Der Titel des Antra­ges: "Ohne freie Medi­en gibt es kei­ne freie demo­kra­ti­sche Gesell­schaft - Vor­schlä­ge der SPD zur Kri­se auf dem Zei­tungs­markt". Dar­in heißt es, die Zei­tungs­land­schaft in Deutsch­land stecke "in ern­sten Schwie­rig­kei­ten". Dar­aus resul­tie­re "ein Ver­lust von Mei­nungs- und Ange­bots­viel­falt droht eben­so wie der Ver­lust von Qua­li­täts­jour­na­lis­mus". Aus­führ­lich beschreibt der Antrag, dem freie Medi­en am Her­zen lie­gen, dann aller­dings aus­schließ­lich die Situa­ti­on der Tages­zei­tun­gen und Ver­la­ge .. Der blin­de Aktio­nis­mus zur Ret­tung von Ver­la­gen, die sich zu lan­ge zu sicher fühl­ten und jetzt die Schuld und Ret­tung nur bei Ande­ren suchen, gras­siert aber nicht nur bei der SPD. Beim medienforum.nrw in Köln im Juni setz­te sich auch CDU-Mann Jür­gen Rütt­gers (Foto), Mini­ster­prä­si­dent des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len, für eine Unter­stüt­zung der Ver­la­ge ein .. "

| [Quel­le] | Bild © SPD-Land­tags­frak­ti­on NRW | [via "law­blog"]

bookmark_borderDemagogie ? Volksverhetzung?

Dem­ago­gie
[gk. Defi­ni­ti­on lt. WIKIPEDIA]

Dem­ago­gie betreibt, wer bei gün­sti­ger Gele­gen­heit öffent­lich für ein poli­ti­sches Ziel wirbt, indem er der Mas­se schmei­chelt, an ihre Gefüh­le, Instink­te und Vor­ur­tei­le appel­liert, fer­ner sich der Het­ze und Lüge schul­dig macht, Wah­res über­trie­ben oder grob ver­ein­facht dar­stellt, die Sache, die er durch­set­zen will, für die Sache aller Gut­ge­sinn­ten aus­gibt, und die Art und Wei­se, wie er sie durch­setzt oder durch­zu­set­zen vor­schlägt, als die ein­zig mög­li­che hinstellt.“
[Mar­tin Mor­lock 1977]
Bei allem bleibt Dem­ago­gie eine eher histo­ri­sche und poli­tisch-mora­li­sche bzw. theo­re­ti­sche Kate­go­rie. In der kri­mi­nel­len Form der Volks­ver­het­zung wird sie als straf­recht­li­cher Tat­be­stand ange­se­hen.
(sie­he unten)

Volks­ver­het­zung
[gk. Defi­ni­ti­on lt. WIKIPEDIA]

" .. Den Tat­be­stand einer Volks­ver­het­zung defi­niert § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs:

Wer in einer Wei­se, die geeig­net ist, den öffent­li­chen Frie­den zu stören,
1. zum Hass gegen Tei­le der Bevöl­ke­rung auf­sta­chelt oder zu Gewalt- oder Will­kür­maß­nah­men gegen sie auf­for­dert oder
2. die Men­schen­wür­de ande­rer dadurch angreift, dass er Tei­le der Bevöl­ke­rung beschimpft, bös­wil­lig ver­ächt­lich macht oder verleumdet,
wird mit Frei­heits­stra­fe von drei Mona­ten bis zu fünf Jah­ren bestraft.

Absatz 2 bezieht alle mög­li­chen öffent­li­chen Äuße­run­gen in Wort, Schrift und Bild .. ein. Als Per­so­nen­grup­pen, die von Volks­ver­het­zung betrof­fen sein kön­nen, wer­den Bevöl­ke­rungs­tei­le Deutsch­lands .. genannt .. "

Wo also ist die Gren­ze zwi­schen "erlaub­ter" poli­ti­scher Angriffs­re­de und "uner­laub­ter" Volks­ver­het­zung? Bei Ansicht des Vide­os einer Ver­an­stal­tung von Frau von der Lügen Ley­en hat­te zumin­dest ich den Ein­druck, daß da die Gren­ze über­schrit­ten wird .... ande­re übri­gens auch - mit zwei­tem Video als 'Beleg' ....