bookmark_borderIn Luft aufgelöst!

Die­se Schlag­zei­len, die­ses Trara ....
die bit­ter­bö­sen Staats­fein­de aus dem Sauerland:
Auf­ge­bauscht und kon­stru­iert, so scheint es mittlerweile.

"Terror(ists) you can rely on!"

Ja, aber nur wenn man - auf dem Weg in den Über­wa­chungs- und Zen­sur­staat - dem 'gemei­nen Volk' Sand in die Augen streu­en möch­te .... ein wei­te­res Bei­spiel, war­um den In-die-Welt-Set­zern sol­cher 'Enten' dar­an gele­gen ist die Infor­ma­ti­ons­frei­heit einzuschränken ....

PS
Immer dar­an den­ken - und bei der Euro­pa­wahl nur sol­che Par­tei­en wäh­len, die sich klar gegen Zen­sur und Inter­net­sper­ren aus­spre­chen - jede Stim­me zählt!

*edit*
(19.05.2009)

[Du bist Ter­ro­rist from lexela on Vimeo
via Mocking­bird]

 

bookmark_borderWachstum

[Das The­ma schien mir bedeut­sam, weil bei Frau la-mam­ma eine Fra­ge zu (Wirt­schafts-) Zyklen - samt Ant­wort - dis­ku­tiert wur­de].  

 
Was im all­ge­mei­nen als "Wachs­tum" bezeich­net wird ist in den (wesent­li­chen) Indu­strie­län­dern in Wirk­lich­keit ein "Null­sum­men­spiel", denn tat­säch­li­ches Wachs­tum fin­det nicht statt ....


Der Begriff "Wachs­tum" sug­ge­riert einen Zuwachs wo kein Zuwachs zu ver­zeich­nen ist. Dies als zutref­fend anzu­se­hen fällt dem auf­merk­sa­men Beob­ach­ter nicht schwer:
Geht man offe­nen Auges durch eine grö­ße­re Stadt, so wird man Neu­auf­bau erken­nen der an Stel­len statt­fin­det wo zuvor bereits Gebäu­de mit flo­rie­ren­den Unter­neh­men zu fin­den waren. Sieht man noch genau­er hin und erin­nert sich, so wer­den zykli­sche Struk­tu­ren erkenn­bar.
 

 
Zunächst wird eine Pla­nung durch­ge­führt - auf deren abso­lu­te Not­wen­dig­keit wird von Sei­ten der Pla­nen­den stets ener­gisch hin­ge­wie­sen - die oft mit Unter­stüt­zung der Städ­te & deren Bau­be­hör­den abläuft. Da fin­det man bereits den ersten Grund für Skep­sis, denn die Städ­te haben 1. ein Inter­es­se ihre Behör­den 'aus­zu­la­sten' - das bedeu­tet ja Ein­nah­men - und 2. lang­fri­stig Steu­er­ein­nah­men zu sichern und aus­zu­wei­ten - das wird durch Erwei­te­rung der Zahl von vor­han­de­nen Betrie­ben erreicht:
Mehr Betrie­be = mehr Einnahmen ....

Bei sol­chen Vor­ha­ben müs­sen natür­lich bestehen­de Gebäu­de abge­ris­sen wer­den, die vor­han­de­nen Betrie­be wer­den (oft nur teil­wei­se) 'aus­ge­sie­delt' und im neu­en Pro­jekt - sofern sie dann dort die erheb­lich teu­re­re Mie­te noch zu zah­len in der Lage sind! - wie­der 'ange­sie­delt' .... Eine blo­ße "Erwei­te­rung", Sanie­rung oder ein Umbau wer­den des­we­gen nicht in Betracht gezo­gen, weil der 'pro­fit' bei Neu­pla­nung, Abriß und Neu­bau natür­lich viel höher ist als mit Maß­nah­men, bei denen ein Teil der "Alt­sub­stanz" erhal­ten wird ....

Am Neu­bau ver­die­nen die Betei­lig­ten alle­samt ein Mehr­fa­ches des­sen, was ein blo­ßer Umbau in ihre Kas­sen spü­len könn­te .... kein Wun­der also, wenn Neu­bau das bevor­zug­te Vor­ge­hen ist. Dabei ist es - so son­der­bar das klin­gen mag - völ­lig unwich­tig, ob es sich um Ersatz an glei­cher Stel­le oder an ande­rem Orte han­delt. In der Sum­me wer­den bestimm­te Berei­che 'ent­sie­delt' und neue Berei­che 'besie­delt' und davon pro­fi­tie­ren Abbruch­un­ter­neh­men, Archi­tek­ten, Bau­ge­sell­schaf­ten und städ­ti­sche Behör­den die an Pla­nung, Bau­ord­nung betei­ligt sind und mög­li­cher­wei­se ver­dient eine Stadt auch direkt, wenn sie Grund­stücke ver­äu­ßern kann.

Schaut man genau hin, dann wird deutlich:

Die ent­ste­hen­den Ein­künf­te wer­den nir­gend­wo zu den zusätz­lich geschaf­fe­nen Flä­chen ins Ver­hält­nis gesetzt, den Bür­gern wer­den ledig­lich die Vor­zü­ge sol­cher Vor­ha­ben dar­ge­stellt. Und eine Dis­kus­si­on fin­det meist auch erst dann statt, wenn sol­che Pro­jek­te sich schon in einem nahe­zu unum­kehr­ba­ren Sta­di­um befinden .... 


"Und ist's nicht Absicht, so hat es doch Methode!"
möch­te man da anfügen ....


 

Wie oben bereits ange­deu­tet ent­steht also kein wenig ver­nach­läs­sig­bar gerin­ges Wachs­tum (im Sin­ne von "abso­lu­tem Zuwachs"), denn es wer­den ande­rer­seits noch bestehen­de "Wer­te" abge­ris­sen und ver­nich­tet. Ver­dient wird aber trotz­dem, und zwar nicht schlecht:

Ban­ken verdienen,
(Bau-) Gesell­schaf­ten verdienen,
Städ­te verdienen,
eini­ge weni­ge Privilegierte/Ausführende "die Jeman­den ken­nen der wen kennt" ....

Ein "Null­sum­men­spiel" schrieb ich wei­ter oben. Dabei blei­be ich. Aller­dings - wie zu sehen ist - nur für die Bür­ger. Sie zah­len höhe­re Prei­se in den neu­en Geschäf­ten - weil die ja auch höhe­re Mie­ten zah­len müs­sen, sie zah­len für neue Infra­struk­tur­maß­nah­men durch erhöh­te Gebüh­ren der Städ­te, sie zah­len in Form von Ver­lust an Iden­ti­tät, denn die neu­en Gebäu­de sind oft nur "zweck­mä­ßig" aber nicht beson­ders ansehn­lich ...! Ganz neben­bei wer­den an sich noch nutz­ba­re Wer­te zer­stört, eine Tat­sa­che, die wahr­schein­lich irgend­wann dadurch zum Erlie­gen kommt, daß die Roh­stof­fe ausgehen.

Das Wachs­tum, was kei­nes ist, ähnelt "Des Kai­sers neu­en Klei­dern" - nur ver­ste­hen das immer weni­ger Men­schen, weil 'Poke­mon' und 'spon­geB­ob' und ande­re dümm­li­che Seri­en die Mär­chen abge­löst haben, die wenig­stens noch für Lern­schrit­te bei den Klei­nen sorg­ten. Kon­su­mie­ren statt Hin­ter­fra­gen wird ein­stu­diert. Damit gewin­nen Jene, die bei der Durch­set­zung ihres 'pro­fits' kei­ne lästi­gen Bür­ger­ein­wän­de gebrau­chen können ....

Über­le­gen sie doch' mal, lie­be Leser, ob es denn wirk­lich nötig und/oder über­le­bens­not­wen­dig ist ein bestän­di­ges "Wachs­tum" zu haben. Der "Club of Rome" hat schon in den Sieb­zi­gern auf die "Gren­zen des Wachs­tums" hingewiesen.
Umsonst, wie mir scheint.

'busi­ness as usu­al' - solan­ge bis die Res­sour­cen erschöpft sind ....
Wahr­schein­lich haben wir uns dann die Fol­gen 'ver­dient' ....

bookmark_borderEin Gedankenspiel ....

Wenn ein Mann - sagen wir 'mal 69 Jah­re alt ist - und eine Freun­din hat die - sagen wir 'mal 29 Jah­re alt ist - fin­det das kaum jemand ver­werf­lich .... man zer­reißt sich das Maul, ja, die Pres­se bringt einen Vier­zei­ler, aber dann geht man zur Tages­ord­nung über ....

Vor 15 Jah­ren aller­dings - er war da 54 Jah­re alt, sie war 14 Jah­re alt - wäre das "Unzucht mit Min­der­jäh­ri­gen" * gewesen ....

Und sol­che Män­ner sind in unse­rem Par­la­ment in her­vor­ge­ho­be­ner Funk­ti­on tätig. Kein Wun­der also, wenn sie kein Inter­es­se haben Pädo­phi­lie an der Wur­zel auszurotten.

Sie sind ja selbst pädophil.


* Im §§ 176 heißt das heu­te: „Sexu­el­ler Miss­brauch von Kindern“
[Sie­he dazu auch "Jung­brun­nen"]
 

bookmark_borderIn China ....

herrsch­te zu Zei­ten das blan­ke Chaos:
Die "Vie­rer­ban­de"* hat­te das Sagen im Land ....

Bei uns geht das 'gesit­tet' zu.
Da wird Alles 'demo­kra­tisch legitimiert'.
Das Grund­ge­setz ist den Agie­ren­den schnuppe
- man könn­te es genau­so­gut gleich einstampfen ....



* Die Vie­rer­ban­de (chin. ???/??? Sìrénb?ng) war eine Grup­pe links­ra­di­ka­ler Füh­rungs­kräf­te der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Chinas.



Des­we­gen bei den Euro­pa- und Bun­des­tags-Wah­len 2009:
 
Kei­ne Stim­men für CDU, SPD, und alle ande­ren Parteien,

die sich für eine Inter­net­zen­sur aussprechen ...!


 
*edit*
Dazu paßt ein Car­toon bei s@vin@

 

bookmark_borderH Y B R I S !

[Zitat aus der ZEIT]
" .. Die Ideo­lo­gen eines »befrei­ten Wis­sens« mögen der Mei­nung sein, die eli­tä­re »eta­blier­te« Kunst kön­ne so leicht durch das unlek­to­rier­te Mit­tei­lungs­be­dürf­nis der Nut­zer­mas­sen ersetzt wer­den wie der pro­fes­sio­nel­le Jour­na­lis­mus durch Jedermann-Reporter .. "
Wel­che Hybris bei die­ser - soge­nann­ten - "eta­blier­ten Journalistin"!

Sie soll­te sich ein­mal unter ihren Kol­le­gen umse­hen und dann nach­den­ken - auch sie müß­te dann fest­stel­len, daß es sich bei der Mas­se der Jour­na­li­sten um AGENTURMELDUNGSABSCHREIBER han­delt, die weder etwas selbst recher­chie­ren noch ver­fas­sen kön­nen - wenn sie Letz­te­res tun kann den Leser nur das Grau­en packen, denn es schei­nen gera­de die Leg­asthe­ni­ker den Weg in die Redak­tio­nen zu suchen ....

[Hin­weis auf den Arti­kel via Feyn­sinn]


 
*edit*
Zu: Qua­li­täts­jour­na­lis­mus

bookmark_borderAls ich heute morgen
die Titelzeile der Zeitung las ....

hat­te ich den Ein­druck fast vier Jahr­zehn­te zurück­ge­wor­fen zu sein:
"Abgrund­tie­fer Hass" stand da zu lesen, und "Sau­er­land-Zel­le plan­te Atten­ta­te" - so wie zu besten Baa­der-Mein­hof-Ban­den-Zei­ten / RAF* war der Kom­men­tar dann auch zum The­ma "Ter­ro­ri­sten" und begann mit den Zei­len "Die Frat­ze des Ter­rors hat Deutsch­land seit gestern wie­der ein­ge­holt .. " - die glei­che Rhe­to­rik, die glei­che vor­der­grün­di­ge Beur­tei­lung ....

Damals wie heu­te ist es "das Staats­we­sen", das uns erklärt wir sei­en stän­dig aufs Schlimm­ste bedroht und müß­ten daher vor die­sen 'Bösen Mäch­ten' beschützt wer­den indem uns büger­li­che Frei­hei­ten und grund­ge­setz­lich ver­brief­te Rech­te Stück für Stück ent­zo­gen werden.

Das Unver­mö­gen der Alt-Poli­ti­ker mit einer neu­en Gene­ra­ti­on, mit den Ver­än­de­run­gen der Gesell­schaft und mit den ver­än­der­ten Medi­en-Kon­sum-Gewohn­hei­ten umzu­ge­hen gebiert sol­che restrik­ti­ven Ansät­ze: Wer selbst 'das Inter­net' nicht ver­steht und sich in des­sen Gebrauch unsi­cher fühlt mag davor Angst ent­wickeln - eine Angst, die dann in Aggres­si­on gegen die moder­nen Medi­en umschlägt. Dies wird noch geför­dert weil jeder Nut­zer in der Lage ist sich unge­bremst und unkon­trol­liert zu arti­ku­lie­ren und 'Mei­nung' zu verbreiten. 

Weil die Machen­schaf­ten der Poli­tik als das dar­ge­stellt wer­den was sie sind, näm­lich Ent­schei­dun­gen zugun­sten Weni­ger auf Kosten der All­ge­mein­heit, Abzocke und Kor­rup­ti­on, Vet­tern­wirt­schaft und Selbst­ver­sor­gung, wird dar­über nach­ge­dacht wie man die unlieb­sa­me 'Publi­ci­ty' aus­schal­ten könnte ....

Wo frü­her eine kri­ti­sche Pres­se für Auf­deckung von poli­ti­schen Skan­da­len sorg­te ist heu­te nur noch eine zahn­lo­se Rie­ge von Agen­tur­mel­dungs­ver­brei­tern übrig geblie­ben - ange­paßt an und ver­ban­delt mit dem poli­ti­schen 'Estab­lish­ment', von eini­gen weni­gen Ali­bi-Sen­dun­gen des (öffent­lich-recht­li­chen) Fern­se­hens abge­se­hen, die allein auf wei­ter Flur ste­hen und das 'Inve­sti­ga­tiv-Fei­gen­blatt' darstellen.

Die 'Nach­rich­ten' in den mitt­le­ren und klei­nen Zei­tun­gen sind das, was im Fern­se­hen schon gestern als Mel­dung zu sehen war, ein­zig der Lokal­teil sol­cher Blät­ter ist viel­leicht noch für die Ver­eins­han­seln und sol­che Men­schen inter­es­sant, die sich gern ein­mal in der Zei­tung bewun­dern möch­ten. "Infor­ma­ti­on" fin­det nicht statt - die mitt­ler­wei­le gewach­se­nen mitt­le­ren Ver­lags­ge­sell­schaf­ten sind von den Anzei­gen­kun­den so abhän­gig, daß ihre Ser­vi­li­tät zwi­schen den Zei­len her­aus­trieft. Ein Trau­er­spiel! Was der Leser ser­viert bekommt ist zu 30% Wer­bung, offen oder ver­steckt in soge­nann­ten "redak­tio­nel­len Bei­trä­gen", 30% Loka­les, vom Blu­men­topf der umge­stürzt wur­de bis zum 'gol­de­nen Fir­men­ju­bi­lä­um', was nur die Betrof­fe­nen anspricht - der Rest ist dann Agen­tur­schrott, der eine bestimm­te Ten­denz des Den­kens eta­blie­ren soll. Die Mas­se der Leser scheint das nicht zu stö­ren - sie sind es gewohnt und mögen es 'bedient' zu werden.

Da schließt sich der Kreis: Eine unfä­hi­ge Rie­ge von Poli­ti­kern, Jour­na­li­sten, die mit Mehr­zahl die­sen Namen nicht mehr ver­dient haben weil sie nur noch Agen­tur­mel­dun­gen gering­fü­gig ver­än­dern und ein­sei­tig kom­men­tie­ren, ein Kon­glo­me­rat, ein Staats­we­sen also, das auf Still­stand ange­legt ist und mit allen sei­nen Kräf­ten auf das ein­drischt was die­se Idyl­le stört ....

Ver­wun­der­lich ist, war­um nie­mand die Fra­ge stellt "Wie kommt es dazu, daß es der­ar­ti­ge Grup­pen gibt, die glau­ben den Staat bekämp­fen zu müs­sen?" Es sind wohl meh­rer­lei Grün­de zu iden­ti­fi­zie­ren: Das man­geln­de Ver­ständ­nis der Poli­tik für die 'wah­ren' Pro­ble­me ihrer Bevöl­ke­rung, die man­geln­de Beherr­schung moder­ner Medi­en und die Furcht, die so ertrag­rei­chen Pfrün­de zu verlieren ....

Dar­aus sind - min­de­stens - zwei Kon­se­quen­zen zu zie­hen: Die abwäh­len, die sich als unfä­hig erwie­sen haben den Staat auf ver­än­der­te Bedin­gun­gen vor­zu­be­rei­ten weil ihre Metho­den rück­wärts- und nicht vor­wärts­ge­wandt sind. Für mich kommt dann eine zwei­te Kon­se­quenz hin­zu. Ich wer­de die soge­nann­te 'Tages­zei­tung' abbe­stel­len. Zei­tung war gestern - heu­te ist das Inter­net die Infor­ma­ti­ons­quel­le No.1 .... wir Alle soll­ten hof­fen, daß das so bleibt.


* Nur um es deut­lich zu sagen: Ich tre­te hier kei­nes­wegs für irgend­wel­che gewalt­sa­men Aktio­nen ein. Gewalt ist noch nie eine Lösung gewe­sen - weder von Sei­ten das Staa­tes noch von Sei­ten der Bür­ger. 
 

bookmark_borderHolz statt Papier ....

Die Stadt­wer­ke haben in den letz­ten Tagen klei­ne Holz­tä­fel­chen [sie­he Abbil­dung] ver­teilt. Wegen der Preis­um­stel­lung von Gas, Strom und Was­ser. Man höre und staune:
Die Prei­se s i n k e n !

Jeder Kun­de bekam ein sol­ches Holz­plätt­chen (Mün­ze ist Deko zum Grö­ßen­ver­gleich) um dar­auf sei­ne Zäh­ler­stän­de ein­zu­tra­gen. Auf der Rück­sei­te Name und Adres­se, natür­lich auch die Kun­den­num­mer (aus Grün­den des Daten­schut­zes hier nicht gezeigt!), ein­zu­wer­fen direkt in ein gro­ßes Glas­be­hält­nis bei den Stadtwerken ....

Begrün­dung für die­se etwas unor­tho­do­xe Maßnahme:
Papier her­zu­stel­len sei nicht 'umwelt­scho­nend' - daher habe man sich ent­schlos­sen gleich ein Holz­plätt­chen zu ver­tei­len .... nach Bear­bei­tung kön­nen die­se Plätt­chen dann im Heiz­kraft­werk ver­brannt wer­den und die so gewon­ne­ne Ener­gie wird als Bonus an die Kun­den zurückgegeben ....

Wie kom­men denn Rent­ner, Roll­stuhl­fah­rer und Blin­de zur Zentrale?
Denen bie­ten die Stadt­wer­ke kosten­lo­sen Bus-Transfer.

bookmark_borderHier geht's ....

zur 'pro­jek­tier­ten Sperr­sei­te' des Innenministeriums ....

[gese­hen & geklaut bei fefe]
 

* edit / Nach­trag v. 07.03.2009*
Mitt­ler­wei­le ist zusätz­lich bekannt gewor­den, daß - ent­ge­gen der öffent­li­chen Aus­sa­gen man unter­su­che pro Jahr nur ein paar weni­ge Com­pu­ter (mit Tro­ja­nern) - die tat­säch­li­chen Zah­len in die Tau­sen­de gehen ....

bookmark_borderNochmal: Abwrackprämie

Erst die gute Nachricht:
" .. Miss­brauch mit der Prä­mie soll künf­tig erschwert wer­den. Auto­käu­fer, die in Genuss der 2.500 Euro für die Ver­schrot­tung ihres alten Wagens kom­men wol­len, müs­sen laut Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um nicht nur die Zulas­sungs­pa­pie­re ein­rei­chen, son­dern auch den ent­wer­te­ten Fahrzeugbrief .. "

Dann die schlech­te Nachricht:
" .. Abwrack­prä­mie zählt als Einkommen
Wie nach Mel­dung der «Lau­sit­zer Rund­schau» aus der Regie­rungs­ant­wort her­vor­geht, han­delt es sich bei der staat­li­chen Prä­mie um eine «Ein­nah­me in Gel­des­wert», die als Ein­kom­men zu berück­sich­ti­gen ist. Das gel­te auch, wenn die Prä­mie an den Ver­käu­fer des Neu­wa­gens abge­tre­ten sei .. "

Zur 'guten Nachricht':
Na pri­ma, end­lich sind sie aufgewacht ....

Zur 'schlech­ten Nachricht':
Es war ja zu schön um wahr zu sein - von den € 2.500,- blei­ben dann nach Steu­ern ca. € 1.900,- übrig. Prin­zi­pi­ell bin ich aber nach wie vor gegen eine sol­che Prä­mie ....

Fol­gen­de Anmer­kung kann ich mir nicht ver­knei­fen:
Das 'dicke Ende' kommt immer nach wenn man
- ver­meint­lich - etwas vom Staat geschenkt bekommt ....

 

bookmark_borderSelbstmordvariante?
*update* (22-02-2017)


"click" zum vergrößern ....


Ein siche­rer Weg sich und ande­re in Schwie­rig­kei­ten zu brin­gen, mög­li­cher­wei­se auch das Leben zu ver­lie­ren, scheint mir, wenn man sich auf "Muslima.com" einläßt .... 

Wehe, wenn die Ver­wandt­schaft von so etwas erfährt:
Ent­we­der ist die 'Anbie­te­rin' mit dem Tode bedroht, oder auf den 'Abneh­mer' fällt der Todesschatten ....

Eines aber wird deutlich:
Dem Gewinn­stre­ben sind kei­ne Gren­zen gesetzt - koste es was es wolle ....

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* u p d a t e *

Eine neue Vari­an­te des 'dating' für Muslime:
Das Online-Dating-Por­tal muzmatch.com - halal, free & fun .... so heißt es in der zuge­hö­ri­gen Werbung.

bookmark_borderRechenkünstler ....

Bei unse­ren Stadt­wer­ken wur­de 'auf­ge­deckt', daß gefälsch­te Bus­tickets im Umlauf sind .... soweit so schlecht, denn das ist bestimmt kein 'Kava­liers­de­likt'.

Das Lamen­to der Stadt­wer­ke über­trifft aller­dings jedes Maß und grenzt an Real­sa­ti­re - die 'tag line' im Lokal­blatt (WN) lautet:

".. Stadt­wer­ke gehen von Scha­den in Mil­lio­nen­hö­he aus .."

Es hat sich offen­bar weder bei der Zei­tung noch bei den Stadt­wer­ken irgend­je­mand die Mühe gemacht ein­mal nachzurechnen: 


1.000.000 : 52,70 = 18.975 Monatstickets

Ich bezweif­le, daß über­haupt sovie­le Monats­kar­ten in Umlauf sind. Weder 'ech­te' noch 'fal­sche' ....