bookmark_borderFreitagstexter Siegerehrung (49. KW 2019)

Hal­lo & guten Mor­gen an alle Teil­neh­men­den des dies­wö­chi­gen "Frei­tags­text­er­wett­be­werbs", kurz "Frei­tags­tex­ter". Was für ein ein­falls­rei­ches Teil­neh­mer­feld, die Jury kam ganz mäch­tig ins Schwitzen!

Nach stun­den­lan­ger Kon­tem­pla­ti­on - schon fast mit der Aus­wahl eines Sieg­bei­tra­ges fer­tig - wur­de in letz­ter Minu­te noch ein Bei­trag her­ein­ge­scho­ben. Und schon muss­te noch­mals der Bewer­tungs­pro­zeß durch­dacht werden.

Inter­es­san­ter­wei­se gab es drei Per­spek­ti­ven: Zu den Rap­to­ren hin, in bei­de Rich­tun­gen gedacht und von den Rap­to­ren weg ....

So wur­de die Anspra­che von Herrn boo­me­rang zu einer Beschwö­rungs­for­mel, Herr Shhhhh führ­te in sei­nem Bei­trag mehr ein Gespräch mit sei­nem inne­ren Ich, und hub­bie ord­ne­te sei­nem fik­ti­ven Spre­cher gar eine beson­de­re Eigen­schaft der Erfas­sung von Velo­ci­rap­to­ren­ver­hal­tens­wahr­schein­lich­kei­ten zu. Uff, das waren schon 'mal "TOP" Ideen!

Irgend­wie zwi­schen den Per­spek­ti­ven lag Frau Lakrit­ze die das Poten­ti­al der Sze­ne mit einer erdach­ten fil­mi­schen Requi­si­ten­aus­stat­tung erwei­ter­te, wohin­ge­gen Frau iGing eher an die Sur­rea­li­tät der Sze­ne zu den­ken schien und Über­le­gun­gen zu Zeit­sprün­gen einbaute.

Und Herr Schlabonski?
Der nahm die Per­spek­ti­ve der Rap­to­ren ein und wird mit "Tanz, Mensch­lein, tanz!" zum dies­wö­chi­gen Sie­ger ernannt.


[Abb: screenshot]

Gra­tu­la­ti­on, Herr Schla­bon­ski, ein präch­ti­ger Ein­fall .... und hier der Pokal, bit­te nicht fal­len lassen ....

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Wei­ter geht es also am Frei­tag bei → "Schla­bonskis Welt" - und hier noch­mal ein "DANKESCHÖN!" an alle Teilnehmenden

bookmark_borderSammelsurium XXVIII

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Wissenschaftsentwicklung

[BRD]

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In weni­gen Wochen, 2020, wird es die­se Dar­stel­lung der Stoff­wech­sel­we­ge schon genau seit 50 Jah­ren geben. Damals gab es noch die Fir­ma "Boeh­rin­ger, Mann­heim" mit dem *Schöp­fer* die­ser Über­sicht zum aktu­el­len Stand des Wis­sens, Dr. Ger­hard Mich­al. Er ist heu­te 82 und die Fir­ma Boeh­rin­ger wur­de inzwi­schen von Roche (Stamm­sitz in der Schweiz) aufgekauft.

Als ich 1968 zum ersten Mal ein Blatt von ca. 1 m x 0,75 m sah, war das aus­rei­chend den aktu­el­len For­schungs­stand zu beschrei­ben - seit­her sind Unmen­gen von Erkennt­nis­sen dazu gekom­men und so brei­tet sich heu­te die Infor­ma­ti­on über zwei Rie­sen­po­ster von mehr als 4 m² aus. Zudem gibt es eine *online*-Version, in der noch sehr viel mehr Infor­ma­tio­nen zu fin­den sind, als man auf Papier dar­stel­len kann. Dort gibt es ein Raster, was das Auf­fin­den von Reak­ti­ons­we­gen erleichtert.

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Map­ping the paths of life
Bio­che­mical Pathways pro­vi­de an over­view of the che­mical reac­tions of cells in various spe­ci­es and organs. Dr. Mich­al first com­pi­led the Pathways Chart in 1965 and has been fine-tuning it ever since.

Die Lebens­pfa­de abbilden
Bio­che­mi­sche Pfa­de bie­ten einen Über­blick über die che­mi­schen Reak­ti­ons­ket­ten von Zel­len in ver­schie­de­nen Arten und Orga­nen. Dr. Mich­al hat das Pathways Chart zum ersten Mal im Jahr 1965 zusam­men­ge­stellt und seit­dem verfeinert.


In Verbindung bleiben

[BRD]
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Wenn man umzieht stellt sich auto­ma­tisch die Fra­ge, wie man es mit dem Inter­net, dem Tele­fon und dem Mobil­te­le­fon hal­ten will. Durch die moder­nen Mög­lich­kei­ten ist man nicht mehr auf einen Fest­netz­an­schluss gebun­den - ein mobi­les WLan-System ist für die über­wie­gen­de Zahl der Benut­zer sicher ausreichend. 

Bedau­er­lich nur, dass sich die Gesell­schaf­ten dafür immer noch über­höh­te Prei­se zah­len las­sen. Mit etwas Auf­wand bei der Suche fin­det man dann aber doch ver­steck­te Ange­bo­te, die recht attrak­tiv erscheinen.

Ich habe ein Ange­bot der *cong­star* ange­nom­men: 30GB für 20€ / Monat bei 14-tägi­ger Kün­di­gungs­mög­lich­keit; ein­ma­lig 30€ 'Bereit­stel­lungs­preis'. Das Ange­bot ist *orts­ge­bun­den*, d.h. es kann nur am Wohn­ort genutzt werden.

Die Zeit wird erwei­sen, ob die wie immer blu­mi­gen und flot­ten Wer­be­aus­sa­gen sich in der Pra­xis bewahr­hei­ten .... die Geschwin­dig­keit ist pas­sa­bel, das Daten­vo­lu­men aus­rei­chend, und wenn es wirk­lich ein­mal knapp wird besteht die Mög­lich­keit per *Spee­dOn* noch 10 GB für 10€ dazu zu buchen. 


Mobiltelefonnutzung "Soziale Netzwerke"

[EUROPA]
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Bei einem Ein­kaufs­bum­mel oder Erle­di­gun­gen all­ge­mei­ner Art beob­ach­tet man häu­fig Men­schen über ihr Mobil­te­le­fon gebeugt, unbe­ein­träch­tigt von den Akti­vi­tä­ten um sie her­um, unver­wand­ten Blickes das Dis­play beobachtend.

So ent­steht der Ein­druck, dass es 'fast alle' so machen und die nor­ma­le Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­siegt - weil die Ange­bo­te auf dem Bild­schirm span­nen­der und loh­nen­der sind als die Wirklichkeit.

Mit die­sem Vor­ur­teil räumt eine Unter­su­chung auf die oben gezeigt ist:
Deut­sche und Öster­rei­cher lie­gen gleich­auf im unte­ren Drit­tel der Nut­zung - was aller­dings nach mei­nem Ver­ständ­nis immer noch viel zu viel für den Quatsch ist, der da ver­brei­tet wird .... 


Religiöse Dummköpfe?

[USA]

Forscher haben erneut eine nega­ti­ve Kor­re­la­ti­on Reli­gi­on zu IQ gefunden
[Über­set­zung eines Arti­kels von Hemant Meh­ta; 16. Novem­ber 2019.]

Gibt es einen Zusam­men­hang zwi­schen Gott­lo­sig­keit und Intelligenz?

Es ist aus meh­re­ren Grün­den eine wenig sinn­vol­le Fra­ge. Es gibt bril­lan­te reli­giö­se Men­schen; Es gibt dum­me Athe­isten. "Intel­li­genz" ist ein vager Begriff, und der IQ ist nur eine von vie­len Mög­lich­kei­ten, ihn zu mes­sen. Wie kann man so etwas über­haupt genau testen? Und ange­nom­men, es stimm­te: Na und?

Im Jahr 2013 ver­öf­fent­lich­te ein Team von Psy­cho­lo­gen, dar­un­ter Miron Zucker­man (Uni­ver­si­tät Roche­ster) und Judith Hall (Uni­ver­si­tät Nor­thea­stern), einen Auf­satz in Per­so­na­li­ty and Social Psy­cho­lo­gy Review, in dem die Ergeb­nis­se von 63 Stu­di­en zu die­sem The­ma aus den Jah­ren 1928 bis 2012 zusam­men­ge­fasst wur­den .. Falls Sie sich fra­gen, wie­sen 53 die­ser 63 Stu­di­en die­se nega­ti­ve Kor­re­la­ti­on auf, von denen 35 eine signi­fi­kan­te nega­ti­ve Kor­re­la­ti­on auf­wie­sen. Die ande­ren 10 zeig­ten eine posi­ti­ve Ver­bin­dung (d. H. Mehr Intel­li­genz war mit mehr Reli­gio­si­tät verbunden) ..
„Der Beweis, dass es eine nega­ti­ve Bezie­hung zwi­schen Intel­li­genz und Reli­gio­si­tät gibt, ist sehr stark. Die Effekt­grö­ße der Rela­ti­on ist jedoch gering. Dies bedeu­tet, dass es neben der Intel­li­genz auch Fak­to­ren gibt, die erklä­ren, war­um Men­schen reli­gi­ös sind oder nicht. Dies bedeu­tet auch, dass intel­li­gen­te­re Men­schen zwar im Durch­schnitt weni­ger reli­gi­ös sind, die Vor­her­sa­ge von Reli­gio­si­tät aus der Intel­li­genz für Ein­zel­per­so­nen jedoch fehl­bar ist “, sag­te Zucker­man gegen­über Psy­Post .. Wenn Sie jedoch nach Bewei­sen suchen, dass Intel­li­genz und Reli­gio­si­tät nicht immer zusam­men­pas­sen, ist dies mög­li­cher­wei­se der aka­de­misch­ste Beweis, den Sie jemals fin­den wer­den
....  


Lebenserwartung:
Korrelation zwischen Mutter und Sohn

[Schwe­den]

Zwischen der Lebens­er­war­tung der Müt­ter und der ihrer Söh­ne besteht ein signi­fi­kan­ter Zusam­men­hang - so fan­den schwe­di­sche For­scher bei einer über 17-jäh­ri­gen Lang­zeit­stu­die her­aus .... ob die­se Bezie­hung sich auf ande­re Län­der 1:1 über­tra­gen lässt wur­de in der Stu­die nicht dis­ku­tiert. Es scheint aller­dings bei ähn­li­chen Lebens­um­stän­den plausibel .... 


JESUS und 1. ein Flyer, 2. Kindergärten
und 3. - nur bedingt passend - die Waldorfianer

[EUROPA]
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Was hat das denn mit­ein­an­der zu tun? Dach­te ich auch erst, bis ich den kom­plet­ten tweet gele­sen hatte.
Was da (rechts) zu lesen ist stellt nur ein Sym­ptom, ein Bei­spiel von vie­len dar, wie die Kir­chen sich eines beson­de­ren Wohl­wol­lens von staat­li­cher Sei­te sicher sein können. 

Woh­nen Sie in Dort­mund und haben Klein­kin­der, die noch in den Kin­der­gar­ten gehen sol­len? Dann rich­ten Sie sich schon ein­mal ein:
Es gibt dort nur noch kon­fes­sio­nell gebun­de­ne Kin­der­gär­ten - die Stadt hat gera­de den letz­ten städ­ti­schen Kin­der­gar­ten geschlossen.

Ganz zum Schluß noch eine Nach­richt die alle Wal­dorf­ia­ner auf die Bar­ri­ka­den trei­ben wird - die Wal­dorf­geg­ner aber höch­stens zu einem Seuf­zer ani­miert "Das wis­sen wir doch schon soooo lange!"
Zitat
" .. Vor­ran­gig aber geht es um den Nach­weis, dass es nach wie vor evidente
Struk­tu­ren in der sich auf Stei­ner beru­fen­den Päd­ago­gik gibt, die es
nahe­le­gen, von einer sek­ten­ar­ti­gen Ordens­schu­le mit Prie­stern als Leh­rer zu
sprechen. .. "

bookmark_borderDer Herr Professor, schon wieder .... (III)

Her­ge­lei­tet aus "ekto-" wer­den vie­le Wor­te, meist aus Bio­lo­gie und Medi­zin, hier und da auch ver­wand­ten Naturwissenschaften:
Ekto­derm, Ekto­p­a­ra­sit, Ekto­plas­ma, Ekto­dermo­se, Ekto­des­men, Ekto­sit, Ekto­ske­lett, Ekto­sko­pie, Ekto­spo­re, Ekto­to­xin; her­ge­lei­tet aus "exo-"
Exo­ske­lett, exo­tisch, exo­gen, exotherm.

Ein neu­es Wort - her­ge­lei­tet aus "ekto-" als Vor­sil­be und "Phy­sik", aller­dings nicht in der Bedeu­tung, wie es die mei­sten Men­schen ver­ste­hen, als Bezeich­nung einer der tra­gen­den Säu­len der Natur­wis­sen­schaf­ten, son­dern als eine 'Erfin­dung' einer neu­en Spe­zi­al­rich­tung der Gei­stes­wis­sen­schaf­ten (!), mit Erläu­te­run­gen zu deren Inhalten:

Ekto­phy­sik

Was ist nun die­se myste­riö­se, omi­nö­se "Ekto­phy­sik"?
Las­sen wir den Herrn Pro­fes­sor sprechen:

A-ha! So, so!
Wir betrach­ten zunächst das Wort "intui­tiv". Des­sen Defi­ni­ti­on bei WIKTIONARY lau­tet: ".. auf einer plötz­li­chen Ahnung, Ver­mu­tung beru­hend, durch sie bewirkt .. "

Etwas, von dem man noch nichts weiß, das man aber ver­mu­tet, eine "Ahnung, auf Ver­mu­tung beru­hend" und was man bis­her noch nicht beschrie­ben hat - eben weil man nichts davon weiß.
Wenn das nicht der abso­lu­te Durch­bruch in der Gei­stes­wis­sen­schaft ist:

Ahnung

Die "Bedin­gun­gen der Mög­lich­keit zu den­ken" sind - lie­ber Herr Pro­fes­sor Schmid - hin­läng­lich bekannt. Sie sind Gegen­stand eines For­schungs­ge­bie­tes mit fak­ti­scher, phy­si­scher Grund­la­ge. Man nennt sie "Neu­ro­ana­to­mie & ~phy­sio­lo­gie".

In den Natur­wis­sen­schaf­ten braucht man kei­ne Ahnun­gen oder Ver­mu­tun­gen, man muss sich nicht etwas aus­den­ken was noch nie zuvor jemand beschrie­ben hat um "Wis­sen­schaft­ler" zu sein - man muss nur che­mi­sche & phy­si­ka­li­sche Abläu­fe, also "Tat­sa­chen" und ana­to­mi­sche Grund­la­gen, also "Human­ana­to­mie" beherr­schen und sie dem neu­en Befund zuordnen.


Kommt man sich bei sol­chen Kreis­be­grün­dun­gen (Zir­kel­schluss), for­mel­len oder infor­mel­len Fehl­schlüs­sen (Expli­zi­te Wei­ter­füh­rung), Schein­ar­gu­men­ten und zuge­hö­ri­gem Schwur­bel­schwatz nicht irgend­wie son­der­bar vor?
Da hilft es auch nicht mit latei­ni­schen und grie­chi­schen Fremd­wor­ten um sich zu wer­fen - bes­ser wäre es, eine ver­ständ­li­che All­tags­spra­che zu ver­wen­den, damit selbst im Fach­ge­biet unkun­di­ge Lesen­de es ver­ste­hen und ihre Zeit nutz­brin­gend einsetzen.

 

Öffent­lich bezahl­te Wis­sen­schaft soll­te der Öffent­lich­keit - nicht nur sich selbst und der Selbst­über­hö­hung - die­nen, nicht als Selbst­zweck an ihr vor­bei 'for­schen' und 'ver­öf­fent­li­chen'.

(I) Vom "Glau­ben" und "Ver­trau­en" ....
(II)Der Herr Pro­fes­sor, schon wieder ...! 

bookmark_borderDa steigt die Stimmung wie ein Luftballon ..?!

Die SPD hat ihre neue Füh­rung gewählt ....

Jetzt geht es mit Élan, Mut und Über­zeu­gung dar­an ... äh ... wir sehen hier das neue Füh­rungs­duo in einem Aus­bruch von Jubel, Freu­de. Hei­ter­keit ... ähem ... sei­nen festen Wil­len darstellen: 

Schluss mit Lustig!
Hier wird jetzt zuge­packt und regiert.


bookmark_borderStellen Sie sich 'mal vor ....


Gera­de wie­der hör­te ich die­se beson­de­re Musik, die wird immer im Novem­ber / Dezem­ber gespielt, wohl um vom tri­sten Wet­ter abzu­len­ken. Da fiel mir ein, dass noch ande­re Beson­der­hei­ten zu beob­ach­ten sind, etwa deckungs­gleich mit Wett­be­wer­ben für Chö­re, die nur die­ses ein­ge­schränk­te Musik­re­per­toire zu haben schei­nen, sai­so­na­le Musik eben.


Über­all sieht man plötz­lich Bil­der von lang­bär­ti­gen älte­ren Män­nern, Ren­tie­ren, mit brau­nen oder roten Nasen. Dazu Eis­bä­ren - oder sind das Schnee­ha­sen? Schnee­män­ner? Nicht so recht erkenn­bar, manch­mal. Die Deko­ra­tio­nen bewe­gen sich im Farb­spek­trum rot-weiß-gold, aller­dings ergänzt durch Spren­kel von sil­ber, das sogar in fluf­fi­gen Flocken.


In vie­len Städ­ten gibt es jetzt Aus­schank­stel­len von Heiß­ge­trän­ken mit Alko­hol. Da machen es die Erwach­se­nen den beglei­ten­den Jugend­li­chen und Kin­dern vor, wie man durch Alko­hol fröh­lich wird - und groß­zü­gig, was die Erlaub­nis zur Nut­zung der Fahr­ge­schäf­te für Kin­der angeht. Die dre­hen ihre Run­den und immer wenn sie an ihren Eltern vor­bei­kom­men wird geru­fen und hef­tig gewunken ....


Das ist auch die Jah­res­zeit in der Waf­feln frisch aus dem Waf­fel­ei­sen kom­men, grob gerie­be­ne Kar­tof­fel­puf­fer in sie­den­dem Öl brut­zeln und ein Gemisch aus Pil­zen, Zwie­beln und Fleisch in rie­si­gen, schwe­ben­den Pfan­nen berei­tet und in klei­nen Por­tio­nen mit gro­ßem Preis ver­kauft wer­den - na ja, die­se Leu­te arbei­ten nur Ende Novem­ber und drei Vier­tel des Dezem­bers, da müs­sen die Prei­se schon ein wenig höher sein, wenn man den Rest des Jah­res davon leben will.


Da bin ich recht froh, dass mei­ne Kin­der schon groß und die Enkel noch zu klein sind, so brau­che ich mich nicht in das Gedrän­ge zu stür­zen und fröh­lich zu sein. 


bookmark_borderFreitagstexter (49. KW 2019)

Leu­te, wie die Zeit vergeht!

Wie es sich zufäl­lig trifft wur­de ich genau vor einem Jahr (49. KW 2018) durch den Herrn boo­me­rang mit dem Frei­tags­tex­ter-Pokal geehrt .... in die­sem Jahr ver­lieh mir die Frau la-mam­ma den Pokal - Dan­ke! - und auch die­ses Mal wird er nicht bei mir blei­ben, son­dern dem­nächst an eine/-n wür­di­ge/-n Nach­fol­ger/-in ver­lie­hen werden.

- - -

Was müs­sen Sie dafür tun um den Pokal zu bekommen?

Das Gan­ze beginnt am Frei­tag (29.11.19) und endet am Diens­tag, also am Diens­tag kom­men­der Woche, dem 03.12.19; 23:59 Uhr. Danach wer­den kei­ne Bei­trä­ge mehr ange­nom­men. Am Mitt­woch erfolgt die Sie­ger­eh­rung und der Pokal wird wei­ter gereicht. 

Da Sie sich mit der Teil­nah­me ver­pflich­ten den Frei­tags­tex­ter im Fal­le des Pokal­ge­win­nes in der Fol­ge­wo­che aus­zu­rich­ten, wer­den nur Bei­trä­ge ange­nom­men die mit einer gül­ti­gen Blog­adres­se ver­se­hen sind. 

Sie kön­nen auch "a.K." [außer Kon­kur­renz] teil­neh­men wenn Sie ihre Zei­len ent­spre­chend kenn­zeich­nen. Ein­sen­dun­gen ohne Blog­adres­se wer­den als "a.K." behan­delt. Mehr­fach­teil­nah­me ist erlaubt, einen Rechts­weg gibt es nicht.

Fin­den Sie eine pas­sen­de Bild­un­ter­schrift zu dem nach­fol­gend gezeig­ten Bild, es gibt kei­ne Vor­schrif­ten, aller­dings soll­te es im Rah­men der bestehen­den Geset­ze bleiben.


[Abb: screenshot]

*edit*

 
!! Ach­tung:
Mein pro­vi­der sperrt bestimm­te Adres­sen, sodass nicht jeder Kom­men­tar sofort ange­zeigt wird - ich schal­te aller­dings so nach und nach immer wie­der frei .... NICHTS GEHT VERLOREN!

 

bookmark_borderDer ADAC hilft .... nicht wirklich, eher im Gegenteil

Obwohl ich bereits am 07.11. einen Trans­por­ter bei der ADAC Trans­por­ter­ver­mie­teung reser­viert und eine Zusa­ge für die Bereit­stel­lung bekom­men hat­te, wur­de ich am mor­gen (ca. 11:00h) des ersten Miet­ta­ges (Miet­zeit mit­tags ab 16:00h), also fünf Stun­den vor der Über­nah­me, von dem loka­len Hertz-Büro benach­rich­tigt '..es sei kein Fahr­zeug zur Ver­fügng ..'.

Anruf ADAC:
Der ADAC "wir sind nur Ver­mitt­ler"

Anruf Hertz:
Die Hertz-Zen­tra­le "zustän­dig ist die loka­le Vertretung"

Loka­les Hertz-Büro:
Die loka­le Ver­tre­tung "rufen Sie beim ADAC an, die sol­len bei der Hertz-Zen­tra­le Druck machen"

So geht es zu im Lan­de - und das ohne jede Kon­se­quenz für alle Betei­lig­ten .... außer mir, der ich auf die mitt­ler­wei­le als win­di­ge, halt­lo­se ADAC Ver­spre­chung für Kun­den­ori­en­tie­rung her­ein­ge­fal­len bin.

O-Ton ADAC Miet­wa­gen Mit­ar­bei­ter auf mei­nen Anruf:
"Wir haben gera­de einen System­aus­fall - ich kann kei­ne Reser­vie­run­gen aufrufen"

Ich:
"Dann neh­men Sie doch bit­te einen Block und Kugel­schrei­ber und ich dik­tie­re Ihnen die Reser­vie­rungs­num­mer - dann kön­nen Sie bei Hertz anru­fen und rekla­mie­ren, auch ohne Com­pu­ter - so ging das frü­her, als es noch kei­ne Com­pu­ter gab!"

O-Ton ADAC Miet­wa­gen Mitarbeiter:
"Wol­len Sie mir erzäh­len wie ich mei­nen Beruf aus­üben soll?"

Und dann war die Lei­tung tot.

Ich hof­fe sehr, die­ses Gespräch wur­de (Sprach­com­pu­ter des ADAC-Tele­fon­sy­stems:Wenn Sie ein­ver­stan­den sind drücken Sie die "9") für Qua­li­täts­si­che­rungs­zwecke aufgezeichnet.

bookmark_borderUMZUG (i.r.L.)


Wer­tes Publikum!

Wegen Aus­füh­rung zwei­er Umzü­ge und diver­ser Neben­ar­bei­ten anläss­lich die­ses Vor­ha­bens wer­den in den näch­sten drei Wochen nur unre­gel­mä­ßig Arti­kel erschei­nen - ich bit­te um Ver­ständ­nis. Danke.

 

bookmark_borderWas ist nur aus den Abenteuern geworden?

In einem Video hör­te ich kürz­lich fol­gen­de Einschätzung 

"Dies sind die drei auf­re­gend­sten Geräu­sche der Welt:

1. Das Geräusch einer Loko­mo­ti­ve wenn sie ihre Dampf­pfei­fe aktiviert

2. Das Ras­seln einer Anker­ket­te die ein­ge­zo­gen wird

3. Das Anlau­fen eines Flug­zeug­trieb­wer­kes".

Eng ver­knüpft mit die­sen Geräu­schen ist stets ein Neu­an­fang, eine unge­wöhn­li­ches Ereig­nis, ein Aben­teu­er. Wir erle­ben heu­te kei­ne Aben­teu­er mehr. Wir bekom­men unse­re Aben­teu­er als Ersatz für *das tat­säch­li­che Erleb­nis* per Medi­en ins Haus gelie­fert. Nie­mand muss sich mehr aus dem beque­men Umfeld, sei­nem Ses­sel, sei­ner gewohn­ten Umge­bung her­aus bewe­gen um Aben­teu­er zu erleben. 

Man lässt erle­ben, nimmt pas­siv dar­an teil.

Da genau fängt es an - da wird der Mensch von dem Erle­ben abge­kop­pelt, das seit Jahr­tau­sen­den im Über­le­bens­kampf sei­ne Sin­ne bean­sprucht hat, wenn er sich aus sei­ner gewohn­ten Umge­bung her­aus wag­te um Frem­des zu erkun­den und neue Mög­lich­kei­ten zu suchen. Was als "groß­ar­ti­ges Rei­se­er­leb­nis" ange­prie­sen wird ist in Wahr­heit nur noch ein bil­li­ger Abklatsch des­sen, was es als "rich­ti­ges Aben­teu­er" sein könn­te. Zu sehr viel höhe­ren Kosten, mit sehr viel Kom­fort, mit sehr wenig Mühe für den 'moder­nen' Rei­sen­den selbst.
Kein Herz­klop­fen mehr wenn frem­de Geräu­sche auf­tre­ten, kein Erschrecken mehr, wenn sich ein Schat­ten abzeich­net, kei­ne Angst mehr, wenn die Nacht alle Sil­hou­et­ten ver­schwin­den lässt. Eine Ver­ar­mung der Sin­ne, eine Ver­fla­chung der Sin­nes­ein­drücke, die Tri­via­li­sie­rung der nati­ven Sze­ne zu besten­falls noch 'Folk­lo­re' zur Befrie­di­gung des Dran­ges nach Exo­tic, der in man­chem Men­schen ab und an aufkeimt.

Wir haben durch die soge­nann­te "Zivi­li­sa­ti­on" viel gewon­nen - aber noch viel mehr verloren.
Wer in den Indu­strie­staa­ten lebt ist von der natür­li­chen Umge­bung abge­kop­pelt. Bezeich­nend ist doch schon, dass die Geräu­sche, die wei­ter oben als "die auf­re­gend­sten Geräu­sche der Welt" ange­führt wur­den alle­samt tech­ni­sche Geräu­sche sind! Wir müss­ten statt­des­sen natür­li­che Geräu­sche als das Beson­de­re emp­fin­den .... aber das ist wohl schon lan­ge vorbei.

Da sind die Men­schen in ärme­ren Län­dern noch bes­ser dran: Sie ken­nen die­se natür­li­chen Geräu­sche noch als stän­di­ge Beglei­ter ihres Lebens und sie wis­sen noch sich aus dem Land zu ver­sor­gen. Sie haben zwar wenig, sind aller­dings oft glück­li­cher und weni­ger getrieben.

Des­we­gen fra­ge ich mich manch­mal - gera­de auch unter dem Ein­druck des sich ver­schär­fen­den Kon­flik­tes hin­sicht­lich der Ein­däm­mung der schäd­li­chen Wir­kun­gen von Zivi­li­sa­ti­on auf das Welt­kli­ma - was wohl die bes­se­re Lebens­wei­se ist. Aber was weiß ich alter Kno­chen schon vom 'moder­nen' Leben ....

bookmark_borderFremdgehen

Wuss­ten Sie schon, dass man nun weiß, dass Frau­en genau­so oft und gern 'fremd­ge­hen' wie Männer?

" ..Wed­nes­day Mar­tin geht aber noch wei­ter. Sie sagt sogar, dass fremd­ge­hen unter Frau­en nor­mal sei, dass die weib­li­che Untreue eine lan­ge Histo­rie in der Mensch­heits­ge­schich­te hat.. "

Ha, da sind wir aber rich­tig froh, dass wir das nun gelernt haben.
Dan­ke Frau Martin!

Die Inter­view­part­ne­rin fragt " ..Sie haben für Ihr Buch mit Sexu­al­wis­sen­schaft­le­rin­nen gespro­chen, Pri­ma­to­lo­gin­nen, Anthro­po­lo­gin­nen, Psy­cho­lo­gin­nen – aber vor allem haben Sie auch drei­ßig „ganz nor­ma­le“ Frau­en im Alter von 20 bis 93 Jah­ren inter­viewt, die Ihnen von ihrer Untreue erzählten.. "

WoW, spä­te­stens jetzt sind wir überzeugt:
Ein Welt­klas­se­werk, die­ses neue Buch, mit so viel *back­ground rese­arch* ...

-------------------------- C U T ! ---------------------------

Jetzt mal But­ter bei die Fische:

Einen sol­chen Schmarrn so hoch­zu­lo­ben ist eine Unverschämtheit.
Eine Basis von drei­ßig Befra­gun­gen noch dazu ohne jede Reprä­sen­ta­ti­vi­tät ist eine völ­lig nutz­lo­se Übung, weil (wie ich schon öfter dar­ge­legt habe) erst ab einer Stu­di­en­teil­neh­mer­zahl von min­de­stens 120 Per­so­nen die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se (theo­re­tisch) über dem sta­ti­sti­schen Feh­ler lie­gen können.

Was aller­dings ganz offen­sicht­lich ist: Die Schlussfolgerung.


Wenn man davon aus­geht, dass "Fremd­ge­hen" kei­ne Sache ist die Män­ner (oder Frau­en) allei­ne machen kön­nen, muss erwar­tet wer­den, dass es glei­che Zah­len gibt - eine Bin­sen­weis­heit, die man sehr leicht durch Nach­den­ken selbst her­aus­fin­den kann ohne das Buch von Frau Mar­tin gele­sen zu haben ... der Rest, der da drin­nen steckt ist *gos­sip*.

 
Suchen Sie gern mal nach dem Wort, es wird Ihnen bekannt vor­kom­men, so arbei­ten bei uns die soge­nann­ten Frau­en­zeit­schrif­ten seit Jahr­zehn­ten: Aus Mücken wer­den von Zau­ber­hand Elefanten!

bookmark_border..soll einen durchschlagenden Erfolg erzielt haben..

Expe­ri­ment aus Hörstel
Mit Glo­bu­li und Bachblüten

gegen den Eichenprozessionsspinner

Hör­stel - Hilft Homöo­pa­thie gegen den Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner? Ein Expe­ri­ment aus Hör­stel (Lang­fas­sung des Arti­kels), bei dem eine Mischung aus Glo­bu­li und Bach­blü­ten zum Ein­satz kam, soll einen durch­schla­gen­den Erfolg erzielt haben. 
[West­fä­li­sche Nach­rich­ten; Von Ste­phan Beer­mann; Sams­tag, 16.11.2019, 12:00 Uhr]

Aber lesen Sie selbst (Kurz­fas­sung):


 

[Abbil­dung via twit­ter]
 

Für eine wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chung
soll­ten fol­gen­de Fra­gen beant­wor­tet werden:
Wel­cher 'Pro­zess' ist gemeint und wie läuft er jetzt 'anders'?
Wie wird das 'syste­ma­tisch' beob­ach­tet, in wel­chen Abständen?
Wer macht die­se Beob­ach­tun­gen (indi­vi­du­el­le Feh­ler ausschließen)
Wel­che Glo­bu­li und wel­che Bachblüten?
Was ist in der 'gehei­men Mischung'? Und war­um ist sie 'geheim'?
Wer traf die Auswahl?
Mit wel­cher Begründung?
Wie wird das mit den homöo­pa­thi­schen Grund­sät­zen vereinbart?
Wur­de eine Blind­grup­pe gebil­det (*Placebo*-Gruppe)?
Wer ist Ste­fa­nie Höpfner?
Wer ist Ord­nungs­amts­lei­ter und in wel­cher Bezie­hung steht er zu Frau Höpfner?
All­ge­mei­ne Daten zum Vor­kom­men des Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ners im regio­na­len Vergleich?

Zitat Bür­ger­mei­ster:
" .. Bür­ger­mei­ster David Ost­holt­hoff geht davon aus, dass die homöo­pa­thi­sche Metho­de bald auch ande­re Kom­mu­nen inter­es­sie­ren könn­te. Die Stadt wol­le viel­schich­tig unter­wegs sein und den Ein­satz von che­mi­schen Mit­teln vermeiden .. "
Viel­leicht soll­te dem Herrn Bür­ger­mei­ster mal jemand erklä­ren,
dass alles auf die­sem Pla­ne­ten "che­misch" ist - auch er selbst!

Ich kom­me gern dort­hin und ver­an­stal­te einen *Mond­zau­ber gegen Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner* für die Hälf­te des Betra­ges, den die homöo­pa­thi­sche Behand­lung geko­stet hat. Ich war­te auf den Auftrag ....

Was andern­orts im Mün­ster­land getan wird:

1. Stra­te­gie­pa­pier für den Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner

2. Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner­So will das Mün­ster­land die Rau­pen­pla­ge bekämpfen 

3. Asche­berg plant für 2020 rund 15.000 Euro im Haus­halt ein. In der Stadt Hör­stel sind die Kosten für die Bekämp­fung des EPS im näch­sten Jahr mit 50.000 Euro ver­an­schlagt. Das sol­len '..im Ver­gleich zu allen ande­ren bis­lang bekann­ten Metho­den nur gerin­ge Kosten..' sein?