Ein Freund aus USA schickt mir regelmäßig Vitamintabletten - handelsübliche Ware mit handelsüblichen Mengen an Inhaltsstoffen - die zudem noch den Dosisempfehlungen namhafter Deutscher Fachgesellschaften entsprechen ....
Bis zum letzten Jahr hat das auch nie Probleme bereitet. Doch plötzlich sollen die Tabletten nicht mehr "einfuhrfähig" sein. Weder an der Zusammensetzung noch an der Dosierung hat sich etwas geändert.
Ich habe nun die Vermutung, daß auf Biegen und Brechen die heimische - sehr stark überteuerte - Ware verkauft werden soll:
- Ungünstig dosiert,
- gängige Vitamine zu hoch,
- Spurenelemente zu niedrig
- ungefähr dreimal so teuer wie die Ware aus USA ....
Dazu völlig überforderte Zoll-Mitarbeiter/-innen, die z.B. "Riboflavin" [Vitamin B2] für eine "gefährliche Substanz" halten, selbst wenn nur 70% der Dosis enthalten ist, die die Dt. Gesellschaft für Ernährung als Tagesbedarf empfiehlt .... dilettantische Versuche, eine unsinnige Zollbestimmung durchzusetzen.
Frust auf allen Seiten.
Ist so etwas nötig?

