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bookmark_borderSchon 1985 ....

war Erzie­hung (II) - ein Pro­blem - und heu­te sind die damals Fünf- bis Zehn­jäh­ri­gen selbst Eltern. Sie haben Pro­ble­me mit Regeln - und ihre Kin­der spä­ter auch .... wie in der Bibel gesagt wird: " ..heim­sucht der Väter Mis­se­tat an den Kin­dern bis in das drit­te und vier­te Glied .. " [AT, 2. Buch Mose, Kap. 020, Vers 5]

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[Ori­gi­nal­grö­ße HIER]

bookmark_borderBöse Falle!

Möch­te man sagen, wenn es um das Klein­ge­druck­te in Lebens- und Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­run­gen geht.
Es gibt in vie­len Ver­trä­gen einen Pas­sus zur soge­nann­ten "abstrak­ten Ver­wei­sung". Damit ist gemeint, daß die Ver­si­che­rung auf eine Tätig­keit ver­wei­sen kann, die die/der Ver­si­cher­te trotz Ein­schrän­kun­gen zu tun in der Lage wäre.
Das hat natür­lich zur Fol­ge, daß weni­ger oder über­haupt nicht gezahlt wird ....

bookmark_borderZu Grabe getragen ....

wur­de der Leib Chri­sti [" ... offi­zi­ell „Hoch­fest des Lei­bes und Blu­tes Chri­sti“ .. "] zwar nicht, als Grund­la­ge für Fron­leich­nam ist er jedoch nicht weg­zu­den­ken. Die Hostie in der katho­li­schen Kir­che reprä­sen­tiert denn auch "den wahr­haf­ti­gen Leib".
Vie­le Bil­der - aus der christ­li­chen Tra­di­ti­on ent­stan­den - sind heu­te noch so wir­kungs­voll wie damals, als sie ent­stan­den. Dar­un­ter sind vie­le "Grab­le­gungs­bil­der", mit dem Sam­mel­be­griff "Pie­ta" bezeich­net.

Nur eines hat sich geändert:
Die tie­fe Fröm­mig­keit ist ver­schwun­den, in Pro­fa­ni­tät umge­schla­gen. Wer aber kei­ne Wur­zeln hat, ist wil­len­lo­ser Spiel­ball von Zeitströmungen ....



Pie­ta von BELLINI

bookmark_borderVom Leben, Leiden und letztlichen Triumph der Rechtschreibung (II)

Was bis­her geschah:
Die Recht­schrei­bung, gefes­selt auf der Streck­bank, gepei­nigt von Fol­ter­knech­ten und Fol­ter­mei­ster, will nicht abschwören ….
Fort­set­zung ....

[Erster Scher­ge nähert sich, eine glü­hen­de Zan­ge in Hän­den, schickt sich an Recht­schrei­bung damit in den Arm zu zwicken]
Erster Scherge:
Geste­he, Schreck­li­che, daß Du über­heb­lich bist!
Geste­he, daß Du dich für etwas Bes­se­res hältst!
Ver­spre­che, daß Du hin­fort nie wie­der in die Öffent­lich­keit tre­ten wirst!
{Regie: Hin­ten links im Ker­ker öff­net sich lang­sam eine Tür, Rit­ter Syn­tax schleicht sich her­ein, schaut sich um, hebt sein Schwert und streckt den Fol­ter­mei­ster mit einem Streich nieder}
Syn­tax [an die rest­li­chen fin­ste­ren Cha­rak­te­re gerichtet]:
Weh Euch, jetzt ist das Ende eures schänd­li­chen Fre­vels gekommen ….
{Regie: Tumult!
Die zwei Scher­gen stür­zen sich auf ihn, er wehrt sie ab, schägt ihnen die Köp­fe ab und wen­det sich dem drit­ten Scher­gen zu, der unter­des­sen Recht­schrei­bung an meh­re­ren Stel­len mit der glü­hen­den Zan­ge gezwickt hat und sich anschickt, ihr durch einen mäch­ti­gen Hieb mit der Zan­ge den Gar­aus zu machen. Ganz kon­zen­triert auf sein Vor­ha­ben bemerkt der drit­te Scher­ge nicht, wie Syn­tax sich nähert und ihm das Schwert durch den Leib bohrt}
[Drit­ter Scher­ge, im Ster­ben, die Zan­ge ent­fällt sei­nen Hän­den, spricht gur­gelnd die letz­ten Worte]:
Es wer­den ande­re nach uns kom­men. Noch habt ihr nicht gesiegt!
{Regie: Syn­tax befreit Recht­schrei­bung von ihren Fes­seln, hebt sie auf sei­ne star­ken Arme}
Syntax:
Oh, mei­ne gelieb­te Recht­schrei­bung. Soviel Schmach ist Euch wider­fah­ren. Ich wer­de Euch in Mei­ster Mer­lins Obhut brin­gen, damit er Eure Wun­den heilt ….
Recht­schrei­bung [sieht ihn schmach­tend an]:
Oh, Syn­tax, mein Held, Ihr seid so stark und mutig ….
{Regie: Wäh­rend sie noch spricht wird das Licht im Ker­ker schwä­cher, bis es schließ­lich ganz ver­lischt. Man hört schep­pern­de Geräu­sche und Türen­schla­gen, Vor­hang zu!}

bookmark_border@ Frau Morgaine ....

Sze­ne:
[wvs steht vor der geöff­ne­ten Kel­ler­tü­re, blickt in den fin­ste­ren Kel­ler hin­un­ter - nichts zu sehen, stockdunkel ....]
Rascheln, wie von Rat­ten oder Mäusen ....
[Spricht zu sich selbst:]
Sie wird doch nicht etwa noch da unten sein .... ?
[Dann laut und ver­nehm­lich, in anstei­gen­der Lautstärke:]
"Hal­lo, Frau Mor­gai­ne, Sie kön­nen jetzt all­mäh­lich wie­der her­aus­kom­men. [Noch lau­ter] Lan­ge genug geschämt!"
[Steht wei­ter vor der offe­nen Tür und wartet ....]
[War­tet]
[War­tet]
[War­tet]

bookmark_borderPech gehabt ....

könn­te man mei­nen .... nein, nicht ich. Lesen Sie wei­ter, die Auf­lö­sung folgt ....
Bei einem Spa­zier­gang heu­te Nach­mit­tag (dazu ange­regt durch die­sen Bei­trag, genau­er nach: " .. und es geschah das Wun­der, mor­gens gegen halb fünf .. ") saß ich eine Wei­le auf einer Bank um den Vögeln zuzu­hö­ren. Der Park ist "natur­be­las­se­ne Wie­se", also nicht fein säu­ber­lich geschnit­te­ner Rasen. Das lockt natür­lich Hun­de­be­sit­zer/-innen zuhauf(!) an ....
Als ich da nun so saß, kam ein Elek­tro­kar­ren gefah­ren. Zwei oran­ge­ge­klei­de­te Her­ren schick­ten sich an, ein Schild aufzustellen.

Ich beschloß, so lan­ge zu war­ten, bis sie fer­tig waren, um dann zu sehen, was auf dem Schild steht.

Es hat­te fol­gen­den Text:
Die ist eine natur­be­las­se­ne Wie­se. Sie bie­tet vie­len Arten von Pflan­zen und Tie­ren Schutz. Obwohl sie nicht 'gepflegt' aus­sieht, ist sie kein Hun­de­klo! Hun­de­be­sit­zer wer­den gebe­ten, ihre Vier­bei­ner anders­wo 'Gas­si' zu führen.
Das nen­ne ich 'mal ein ori­gi­nel­les Schild! Wer hät­te gedacht, daß eine Ver­wal­tung so etwas zustan­de bringt. Man lernt eben nie aus ....

bookmark_borderHackordnung ....

nennt man das sozia­le Gefü­ge in einer Grup­pe von Tie­ren. Es hat sich ein­ge­bür­gert, die­sen Begriff außer bei Tie­ren auch in der Sozio­lo­gie des Men­schen zu ver­wen­den. Beschrie­ben wird damit die Bezie­hung des Indi­vi­du­ums inner­halb der Grup­pe, also eine bestimm­te Stel­lung in der Rang­ord­nung [moder­ne­rer Begriff].

Die Rang­ord­nung = Hack­ord­nung stammt aus der Beob­ach­tung, daß Hüh­ner in einer hier­ar­chi­schen Struk­tur leben:
Ganz oben der Hahn, dar­un­ter die Hen­nen, zwi­schen denen ein stän­di­ges Geran­gel um die Stu­fe ent­steht, auf der sie ein­ge­ord­net sind. Wer wei­ter oben steht darf die dar­un­ter ste­hen­den Tie­re "hacken", d.h. ver­let­zen. Min­de­stens aber vom Fut­ter fernhalten.

Die Grün­de für die Abstu­fung, bzw. die Ein­stu­fung ein­zel­ner Tie­re sind nicht immer auf den ersten Blick sichtbar:
Es kann die Grö­ße sein.
Es kann das Alter sein.
Es kann die Befie­de­rung sein.
Es kann die Far­be sein.
Es kann das Gackern sein.
Es kann die äuße­re Form sein.

Manch­mal rot­ten sich meh­re­re Tie­re zusam­men, um ein auf­müp­fi­ges Huhn zu unter­drücken .... so geht es bei den - dum­men - Hüh­nern zu.

Mit­un­ter fin­det man die­se Ver­hal­tens­wei­sen aber auch unter den - angeb­lich evo­lu­tio­när so hoch ste­hen­den, mit Geist aus­ge­stat­te­ten - Men­schen vor ....

Muß man nun dar­aus schlie­ßen, daß, wer sich wie die Hüh­ner ver­hält, auch gei­stig auf der "Hüh­ner­ebe­ne" ein­ge­stuft wer­den muß?

bookmark_borderListig ....

ist die SPD, das muß man ihr lassen!
Neu­wah­len jetzt anzu­kün­di­gen ist ein geschick­ter Schach­zug - und nach­dem die Mehr­hei­ten im Bun­des­rat noch wei­ter zugun­sten der CDU ver­scho­ben sind wahr­schein­lich auch die ein­zi­ge Mög­lich­keit, nicht noch mehr an "Gesicht" zu ver­lie­ren .... das lenkt sofort von der Nie­der­la­ge der SPD in NRW ab. Raffiniert!

Aller­dings glau­be ich nicht, was der Gene­ralskre­tär der SPD, Klaus Uwe Ben­neter, ange­deu­tet hat:
Der Wäh­ler wer­de dann im Herbst der SPD den Vor­zug geben.
Ha, ha!

Das ist "Pfei­fen im Wald".
"Wishful thin­king" sagen die Angelsachsen!