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Es war einmal ein Steh-auf-Männchen, das lebte schon viele Jahre in Amerika.
Bevor irgendwer erkennen konnte, daß es ein Steh-auf-Männchen werden würde
steckte man es in eine gewöhnliche Schule, wo es hauptsächlich Unruhe stiftete.
Das mochten weder seine Eltern noch die Schule, und deswegen hieß es:
Ab und ins Internat, ein Militär-Internat, in dem sollte das Steh-auf-Männchen
lernen sich zu benehmen und endlich wirklich etwas zu lernen.
Weder das Eine noch das Andere wurde erreicht:
Steh-auf-Männchen war faul, blieb dumm und lernte das Militär zu hassen.
Sein Papa brachte es durch Einsatz seines Vermögens in einer Universität unter,
einer, in der man sich durchmogeln konnte, und wenn man viel Geld hatte
konnte man dort sogar einen Abschluß kaufen der etwas hermachte.
Zum Militär brauchte das Kerlchen nicht weil es kranke Füße hatte.
Das war zwar geflunkert, aber wenn wer viel Geld hat, und schlechte Erfahrung
mit Militär, und teure Ärzte, die für einen Batzen cash passende Gutachten
schreiben, dann kann man vom Wehrdienst freigestellt werden.
Als der Papa vom Steh-auf-Männchen, bei dem es dessen Profession gelernt hatte,
starb, erbte es einen großen Brocken dessen was das Erbe ausmachte.
Nun war das Bübchen froh: Nicht im Krieg sterben, dazu ein fettes Vermögen,
und es rief "Was kostet die Welt, wer macht mir einen DEAL, ich will sie haben!"
Doch es wurde bald gewahr, daß sein Geld nicht reichte die Welt zu kaufen.
So grübelte es ein wenig und dachte: Wenn ich eine weitere Firma aufmache
und damit Geld verdiene kommt genug zusammen die Welt zu kaufen.
So gründete das Steh-auf-Männchen eine Firma, dann noch eine, und noch eine und wieder eine neue, und so weiter.
Jüngstes Opfer seiner Unfähigkeit:
Das erst vor kurzem nach ihm (mit-)benannte Kennedy-Center!
Warum, so werden Sie sich fragen, immer mehr Firmen?
Ganz einfach: Mit keinem der Geschäfte verdiente das Steh-auf-Männchen
wirklich Geld weil es einfach zu blöd war die Firmen so zu führen,
daß sie profitabel wurden. Er mußte immer von Papas Geld was reintun
weil nichts so richtig funktionierte, nicht wie er sich das vorstellte.
Weil er nämlich immer alle Geschäftspartner um ihr Geld betrog, seine
Angestellten mit Hungerlöhnen abspeiste, von keinem der Geschäfte
die er gründete genug verstand um damit etwas zu verdienen ....
Da bekam es den Namen "Steh-auf-Männchen", denn obwohl eine Firma nach
der anderen Pleite ging rettete er sich dadurch daß er Rechnungen nicht
bezahlte, Geschäftspartner verklagte ob wohl alle OK war und sie so in
Konkurs trieb, weil er noch was von Papas Vermögen hatte, die Anderen
aber nicht.
Um dann nicht ins Gefängnis geworfen zu werden beschloß es
- wie einst Adolf Hitler - Politiker zu werden, riß das Maul auf wie er,
log alle Welt an wie er Alles viel besser machen könnte und schaffte
ein Feindbild wie er .... das war das erste Mal, daß er etwas auf
die Beine stellte das eine Weile funktionierte, doch dazu später mehr:
Er machte einfach was dieser Herr Hitler in seinem Buch "Mein Kampf!"
geschrieben hatte und ließ seine Parteikollegen wissen bei ihm würde
das diesmal besser klappen als in Deutschland nach 1933 ....
Er wurde auch gewählt.
Einmal. Das hat ihn sehr geärgert, weil er so viel Mist gebaut hatte,
daß man ihn dafür auf Jahre ins Gefängnis hätte stecken können.
Seine Gegner waren allerdings überheblich, ungeschickt und langsam,
weswegen er nicht verurteilt wurde und nochmal von seinen tumben Wählern
zum Präsidentendarsteller gemacht wurde.
Jetzt hat der Lump alle Vorsicht, Rücksicht und Menschlichkeit über Bord geworfen.
Hat - wie Hitler die SS - eine eigene Polizei gegründet, seine heißt ICE.
In den wenigen Monaten seit Januar 2025 hat er nur eines erfolgreich verstanden:
Sich in der ganzen Welt, auf seinem Kontinent, und zu Hause Feinde zu schaffen.
So viele Feinde - so wenig Aussicht irgendwie doch noch davon zu kommen
und das Gefängnis zu vermeiden. Zwar hat er nochmal mit seinem Amt wie ein
Mafiosi Zahlungen erpreßt und sein Vermögen verdoppelt, doch helfen wird
ihm das nicht. Allerdings ist das nicht in Stein gemeißelt.
Bleibt mir nur noch festzustellen was meine Großmutter stets zitierte:
Die Mühlen der Gerechtigkeit mahlen langsam - aber sicher! |