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bookmark_borderEin Gedankenspiel ....

Wenn ein Mann - sagen wir 'mal 69 Jah­re alt ist - und eine Freun­din hat die - sagen wir 'mal 29 Jah­re alt ist - fin­det das kaum jemand ver­werf­lich .... man zer­reißt sich das Maul, ja, die Pres­se bringt einen Vier­zei­ler, aber dann geht man zur Tages­ord­nung über ....

Vor 15 Jah­ren aller­dings - er war da 54 Jah­re alt, sie war 14 Jah­re alt - wäre das "Unzucht mit Min­der­jäh­ri­gen" * gewesen ....

Und sol­che Män­ner sind in unse­rem Par­la­ment in her­vor­ge­ho­be­ner Funk­ti­on tätig. Kein Wun­der also, wenn sie kein Inter­es­se haben Pädo­phi­lie an der Wur­zel auszurotten.

Sie sind ja selbst pädophil.


* Im §§ 176 heißt das heu­te: „Sexu­el­ler Miss­brauch von Kindern“
[Sie­he dazu auch "Jung­brun­nen"]
 

bookmark_borderWenn man ....

bei "ETWAS" mit­ma­chen will muß man sich schon an REGELN hal­ten - sonst läuft man Gefahr nicht mit­ma­chen zu dür­fen ....

Vor lan­ger, lan­ger Zeit hat­te ich 'mal eine bestimm­te Vor­stel­lung von einem Blog­ger, der auch bei two­day schrieb - das ist über 1.500 Tage her. Neu­lich bin ich - per Zufall - auf eine Sei­te gesto­ßen die er jetzt betreibt, der drit­te oder vier­te Anlauf "seri­ös" zu werden.

Als ich da las dach­te ich:
Jetzt hat er es (end­lich) ver­stan­den, er hat gelernt, daß die Welt sich nicht nach ihm rich­ten wird, son­dern daß er sich nach der Welt rich­ten muß. Daß er min­de­stens einen Kom­pro­miß mit der Welt suchen muß, anstatt nur zu opponieren ....

REGELN, die steu­ern das Zusam­men­le­ben. Da geht es halt nicht, daß man sich Alles so hin­biegt wie es gera­de paßt. Das gibt Ärger. Da wird man schnell einsam.

Oder man darf bei "Abge­ord­ne­ten­watch" kei­ne Fra­gen stel­len. Die Kon­se­quenz wäre dann, das eige­ne Han­deln zu hin­ter­fra­gen, anstatt sich belei­digt, trot­zig und unver­söhn­lich abzuwenden:

"Ätsch!"
wenn ihr mich nicht so wollt wie ich bin
- dann eben nicht! 

So reagie­ren Kinder.
Und Erwach­se­ne, die ganz innen nur ver­letz­te, ein­ge­schnapp­te Kin­der sind .... 

War­um ich das hier schreibe?
Weil mei­ne "Erz-Fein­din", die nim­mer­mü­de, unfehl­ba­re, und lie­ben­de Mut­ter Frau BUDENZAUBERIN ihr Web­log dicht­ge­macht hat - irgend­wann reicht es ja auch - nein, nicht wirk­lich, sondern:

Weil ich nach 1.900 Tagen blog­gen 'mal einen Blick zurück wer­fen woll­te .... und die 'sto­ry' hat doch einen unver­wech­sel­ba­ren 'human touch'.
Das ist gefragt, heutzutage.

 

bookmark_borderEin Interview ....

der Frau Bun­des­fa­mi­li­en­mi­ni­ste­rin - in dem sie zu "Inter­net­nut­zern" schwa­dro­niert - fefe schreibt dazu:
Zen­sur­su­la gibt ein Inter­view, bei dem kein Auge trocken bleibt


.. Wir wis­sen, dass bei den vie­len Kun­den, die es gibt, rund 80 Pro­zent die ganz nor­ma­len User des Inter­nets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigent­lich sich sel­ber fra­gen, wen ken­ne ich, der Sper­ren im Inter­net aktiv umge­hen kann. Die müs­sen schon deut­lich ver­sier­ter sein. Das sind die 20 Pro­zent. Die sind zum Teil schwer Pädo­kri­mi­nel­le. Die bewe­gen sich in ganz ande­ren Foren. Die sind ver­sier­te Inter­net­nut­zer, natür­lich auch geschult im Lau­fe der Jah­re in die­sem wider­wär­ti­gen Geschäft", erklär­te Bun­des­fa­mi­li­en­mi­ni­ste­rin Ursu­la von der Ley­en dem Ber­li­ner Radio­sen­der Radio Eins leicht missverständlich .. "


Aha.
"Ver­sier­ter Benut­zer" des Inter­nets = "Schwer Pädokriminell" ...!

> > SATIRE Wie sähe es eigent­lich aus, wenn man den Inhalt ein wenig verändert? 


.. Wir wis­sen, dass bei den vie­len Poli­ti­kern, die es gibt, rund 80 Pro­zent die ganz nor­ma­len Nutz­nie­sser des Par­tei­en­staa­tes sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigent­lich sich sel­ber fra­gen, wen ken­ne ich, der Vor­tei­le eines Man­da­tes aktiv nut­zen kann. Die müs­sen schon deut­lich ver­sier­ter sein. Das sind die 20 Pro­zent. Die sind zum Teil schwer Kri­mi­nel­le, man­che davon ver­ur­teil­te Kri­mi­nel­le. Die bewe­gen sich in ganz ande­ren Krei­sen. Die sind ver­sier­te Gau­ner und Betrü­ger, natür­lich auch geschult im Lau­fe der Jah­re in die­sem wider­wär­ti­gen Geschäft", erklär­te Bun­des­fa­mi­li­en­mi­ni­ste­rin Ursu­la von der Leyen .. "


Da fal­len mir doch sofort Namen wie Kohl, Graf Lamb­s­dorff, Schrö­der, und Cle­ment ein ....

 

bookmark_borderH Y B R I S !

[Zitat aus der ZEIT]
" .. Die Ideo­lo­gen eines »befrei­ten Wis­sens« mögen der Mei­nung sein, die eli­tä­re »eta­blier­te« Kunst kön­ne so leicht durch das unlek­to­rier­te Mit­tei­lungs­be­dürf­nis der Nut­zer­mas­sen ersetzt wer­den wie der pro­fes­sio­nel­le Jour­na­lis­mus durch Jedermann-Reporter .. "
Wel­che Hybris bei die­ser - soge­nann­ten - "eta­blier­ten Journalistin"!

Sie soll­te sich ein­mal unter ihren Kol­le­gen umse­hen und dann nach­den­ken - auch sie müß­te dann fest­stel­len, daß es sich bei der Mas­se der Jour­na­li­sten um AGENTURMELDUNGSABSCHREIBER han­delt, die weder etwas selbst recher­chie­ren noch ver­fas­sen kön­nen - wenn sie Letz­te­res tun kann den Leser nur das Grau­en packen, denn es schei­nen gera­de die Leg­asthe­ni­ker den Weg in die Redak­tio­nen zu suchen ....

[Hin­weis auf den Arti­kel via Feyn­sinn]


 
*edit*
Zu: Qua­li­täts­jour­na­lis­mus

bookmark_borderDie "dunkle Seite" der Macht ....

wird in einem sehr auf­schluß­rei­chen "Independent"-Artikel beschrieben:
Abgrün­de tun sich auf, es wer­den ver­zerr­te Dar­stel­lun­gen in den (mei­sten) West­me­di­en entlarvt.


" .. ever­ything in Dubai is fake. .. The trees are fake, the workers' con­tracts are fake, the islands are fake, the smi­les are fake – even the water is fake! .. Dubai .. is an illu­si­on, not real. You think you have seen water in the distance, but you get clo­se and you only get a mouthful of sand .. "


Sehr lesens­wert!
(via NIGHTLINE)
 

bookmark_borderEs ist genug Erdöl vorhanden ...?

[Zitat]
" .. '.. Seit Beginn der indu­stri­el­len För­de­rung hat die Mensch­heit etwa 1000 Mil­li­ar­den Bar­rel ver­braucht, den Groß­teil davon in den ver­gan­ge­nen 30 Jah­ren. Die glei­che Men­ge steht noch ein­mal zur Ver­fü­gung - plus mög­li­che Neu­fun­de. Hin­zu kom­men unkon­ven­tio­nel­le Vor­kom­men wie Schwer­öl, Ölsand oder Ölschie­fer. Aller­dings ist deren Erschlie­ßung teuer ..'
Das ist natür­lich nichts ande­res als die Grund­la­ge des­sen, was auf die­ser Web­sei­te [Quel­le] als „Hub­bert-Maxi­mum“ bezeich­net und seit Jah­ren von Geo­lo­gen wie Colin Camp­bell und Jean Laher­rè­re vor­her­ge­sagt wird. Total ist damit der erste Ölmul­ti, der rela­tiv ein­deu­tig ins Lager der Peak-Oiler gewech­selt ist .. "

bookmark_borderHolz statt Papier ....

Die Stadt­wer­ke haben in den letz­ten Tagen klei­ne Holz­tä­fel­chen [sie­he Abbil­dung] ver­teilt. Wegen der Preis­um­stel­lung von Gas, Strom und Was­ser. Man höre und staune:
Die Prei­se s i n k e n !

Jeder Kun­de bekam ein sol­ches Holz­plätt­chen (Mün­ze ist Deko zum Grö­ßen­ver­gleich) um dar­auf sei­ne Zäh­ler­stän­de ein­zu­tra­gen. Auf der Rück­sei­te Name und Adres­se, natür­lich auch die Kun­den­num­mer (aus Grün­den des Daten­schut­zes hier nicht gezeigt!), ein­zu­wer­fen direkt in ein gro­ßes Glas­be­hält­nis bei den Stadtwerken ....

Begrün­dung für die­se etwas unor­tho­do­xe Maßnahme:
Papier her­zu­stel­len sei nicht 'umwelt­scho­nend' - daher habe man sich ent­schlos­sen gleich ein Holz­plätt­chen zu ver­tei­len .... nach Bear­bei­tung kön­nen die­se Plätt­chen dann im Heiz­kraft­werk ver­brannt wer­den und die so gewon­ne­ne Ener­gie wird als Bonus an die Kun­den zurückgegeben ....

Wie kom­men denn Rent­ner, Roll­stuhl­fah­rer und Blin­de zur Zentrale?
Denen bie­ten die Stadt­wer­ke kosten­lo­sen Bus-Transfer.

bookmark_border"diegesellschafter.de"

ist ein (Teil-) Pro­jekt der "Akti­on Mensch".
Erstaun­lich, was sich da unter die­ser "Akti­on" so alles verbirgt ....

Sehr auf­schluß­reich und infor­ma­tiv ist das Web­log, hier der Link zu einem Bei­trag, den ich bemer­kens­wert fand.
Das Web­log kann per "rss" abon­niert werden ....

bookmark_borderVersammlungsgesetz in Bayern ....

Bay­ern hat ver­sucht, ein außer­or­dent­lich restrik­ti­ves Ver­samm­lungs­ge­setz durch­zu­drücken, gegen das meh­re­re Beschwer­den und Kla­gen auf einst­wei­li­ge Aus­set­zung beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ein­ge­gan­gen sind - das Gericht hat nun eine sol­che Ver­fü­gung getroffen.

Beim Lesen des Tex­tes hört man noch den Knall der schal­len­den Ohr­fei­ge für die Initia­to­ren, die sicher nur als die 'Spit­ze' einer all­ge­mei­nen Ver­schär­fungs­wel­le anzu­se­hen sind:
Obsie­gen sie in ihrem Bun­des­land, so wer­den wei­te­re Geset­zes­in­itia­ti­ven in ande­ren Bun­des­län­dern folgen ....

[Gele­sen bei fefe]

.. Bei jeder Ver­samm­lung muss folg­lich jeder Teil­neh­mer damit rech­nen, dass sei­ne Teil­nah­me unab­hän­gig von der Grö­ße und dem Gefah­ren­po­ten­ti­al der Ver­samm­lung auf­ge­zeich­net wird. Der hier­in lie­gen­de Nach­teil erhält dadurch wei­te­res Gewicht, dass die Über­sichts­auf­zeich­nun­gen zur Abwehr künf­ti­ger ver­samm­lungs­spe­zi­fi­scher Gefah­ren ein Jahr ab Ent­ste­hung und zu Zwecken der all­ge­mei­nen Straf­ver­fol­gung auch dar­über hin­aus genutzt und gespei­chert wer­den kön­nen. Eine sol­che anlass­lo­se Daten­be­vor­ra­tung, die allein an die Wahr­neh­mung der Ver­samm­lungs­frei­heit und damit an das Gebrauch­ma­chen von einem für die demo­kra­ti­sche Mei­nungs­bil­dung ele­men­ta­ren Grund­recht anknüpft, führt zu durch­grei­fen­den Nach­tei­len .. "


[Zitat aus Pres­se­mit­tei­lung Nr. 172009 vom 27. Febru­ar 2009 / Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt - Pres­se­stel­le - Beschluss vom 17. Febru­ar 2009 – 1 BvR 2492/08]

 
*edit*
Über­re­gio­na­le Blät­ter äußern sich zum Thema:
[aus WN v. 28.02.2009]
 

bookmark_borderNochmal: Abwrackprämie

Erst die gute Nachricht:
" .. Miss­brauch mit der Prä­mie soll künf­tig erschwert wer­den. Auto­käu­fer, die in Genuss der 2.500 Euro für die Ver­schrot­tung ihres alten Wagens kom­men wol­len, müs­sen laut Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um nicht nur die Zulas­sungs­pa­pie­re ein­rei­chen, son­dern auch den ent­wer­te­ten Fahrzeugbrief .. "

Dann die schlech­te Nachricht:
" .. Abwrack­prä­mie zählt als Einkommen
Wie nach Mel­dung der «Lau­sit­zer Rund­schau» aus der Regie­rungs­ant­wort her­vor­geht, han­delt es sich bei der staat­li­chen Prä­mie um eine «Ein­nah­me in Gel­des­wert», die als Ein­kom­men zu berück­sich­ti­gen ist. Das gel­te auch, wenn die Prä­mie an den Ver­käu­fer des Neu­wa­gens abge­tre­ten sei .. "

Zur 'guten Nachricht':
Na pri­ma, end­lich sind sie aufgewacht ....

Zur 'schlech­ten Nachricht':
Es war ja zu schön um wahr zu sein - von den € 2.500,- blei­ben dann nach Steu­ern ca. € 1.900,- übrig. Prin­zi­pi­ell bin ich aber nach wie vor gegen eine sol­che Prä­mie ....

Fol­gen­de Anmer­kung kann ich mir nicht ver­knei­fen:
Das 'dicke Ende' kommt immer nach wenn man
- ver­meint­lich - etwas vom Staat geschenkt bekommt ....