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bookmark_borderFraglos ....

gehört Reli­gi­on, bes­ser: gehö­ren Grund­wer­te, die auch in Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten ver­tre­ten wer­den, zu den Pfei­lern des (soge­nann­ten) "Christ­li­chen Abendlandes".
Ist damit aber die Insti­tu­ti­on "Kir­che" - egal wel­cher Reli­gi­on - begründet?
Nein.

Reli­gio­nen sind eine gute Mög­lich­keit für klei­ne Grup­pen von zwei­fel­los meist intel­li­gen­ten Zeit­ge­nos­sen sich auf Kosten Ande­rer ein beque­mes Leben zu machen.

Ver­sprä­che ich einem Men­schen - irgend­ei­nem Men­schen - sagen wir: auf der Stra­ße - daß er nach sei­nem Tode in den Him­mel kommt und mir des­we­gen einen Pro­zent­satz sei­nes Ein­kom­mens geben müs­se weil ich ihm die­se 'fro­he Bot­schaft' ver­kün­det habe - was wür­de da wohl passieren?

Hat der Ver­spre­chen­de - anders als ich - aller­dings eine schwar­ze oder bun­te oder sonst­wel­che Robe an und ver­spricht das in einem eigens dafür errich­te­ten Ver­samm­lungs­ge­bäu­de, dann g l a u b t man ihm und er bekommt das Geld:
Es wird sogar von staats­we­gen, mit den Steu­ern, eingezogen ....

Ist denn mein Ver­spre­chen an Jeman­den er kom­me in den Him­mel weni­ger wert als das eines Reli­gi­ons-Uni­form-Trä­gers? Er ist wie ich ein Mensch und weiß nicht mit Bestimmt­heit ob sein Ver­spre­chen ein­ge­hal­ten wird - eben­so­we­nig, wie ich es weiß!

Ja, ja, ich höre schon den Ein­wand:
Ihm glaubt man es ....

bookmark_border*update*

zu mei­nem Bei­trag "Als ich heu­te mor­gen die Titel­zei­le der Zei­tung las …."

Der nach­fol­gen­de Absatz ist Teil eines Bei­trags mit dem Titel "Der Kampf der Kul­tu­ren", der sich mit den 'wah­ren' Grün­den für die Zen­sur­be­stre­bun­gen unse­rer Regie­rung und der EU aus­ein­an­der­setzt .... ich lese mit Freu­de, daß auch ande­re Autoren eine ähn­li­che Ein­schät­zung des Sach­ver­hal­tes haben - klar, das Gegen­teil wäre weni­ger erfreulich.

[Zitat]
http://netzpolitik.org/2009/der-kampf-der-kulturen/


" .. Die­ser Kul­tur­kampf, der sich gera­de zuspitzt, ver­läuft zwi­schen den Ver­tre­tern der frei­en Infor­ma­ti­ons- , Kom­mu­ni­ka­ti­ons- oder Wis­sens­ge­sell­schaft auf der einen Sei­te und den­je­ni­gen, die vor der neu­ge­won­ne­nen Frei­heit Angst haben und sie begren­zen und umzäu­nen wol­len.

Natür­lich ist das kein rei­ner Gene­ra­tio­nen­kon­flikt zwi­schen "Digi­tal Nati­ves" und Inter­net-Aus­druckern und -wie­der­ein­scan­nern . In jeder Gene­ra­ti­on (update: und in jeder Par­tei ) gibt es Men­schen, die sich an der hin­zu­ge­won­ne­nen Frei­heit erfreu­en und sol­che, die sie fürch­ten. Da unter­schei­det sich Deutsch­land nicht prin­zi­pi­ell von Chi­na. Es könn­te aber sein, dass die mit dem Inter­net und ande­ren digi­ta­len Kul­tur­tech­ni­ken auf­ge­wach­se­nen Men­schen stär­ker dar­auf drän­gen wer­den, die­se Frei­hei­ten auch wei­ter­hin leben zu kön­nen. Wir hät­ten dann auch auf poli­ti­scher Ebe­ne einen demo­gra­fi­schen Wan­del hin zu libe­ra­le­ren oder liber­tä­re­ren Posi­tio­nen zu erwarten. .. "


Sie­he zum glei­chen The­ma auch:
| Jens Scholz | NIGHTLINE | War­um es um Zen­sur geht |

bookmark_borderAls ich heute morgen
die Titelzeile der Zeitung las ....

hat­te ich den Ein­druck fast vier Jahr­zehn­te zurück­ge­wor­fen zu sein:
"Abgrund­tie­fer Hass" stand da zu lesen, und "Sau­er­land-Zel­le plan­te Atten­ta­te" - so wie zu besten Baa­der-Mein­hof-Ban­den-Zei­ten / RAF* war der Kom­men­tar dann auch zum The­ma "Ter­ro­ri­sten" und begann mit den Zei­len "Die Frat­ze des Ter­rors hat Deutsch­land seit gestern wie­der ein­ge­holt .. " - die glei­che Rhe­to­rik, die glei­che vor­der­grün­di­ge Beur­tei­lung ....

Damals wie heu­te ist es "das Staats­we­sen", das uns erklärt wir sei­en stän­dig aufs Schlimm­ste bedroht und müß­ten daher vor die­sen 'Bösen Mäch­ten' beschützt wer­den indem uns büger­li­che Frei­hei­ten und grund­ge­setz­lich ver­brief­te Rech­te Stück für Stück ent­zo­gen werden.

Das Unver­mö­gen der Alt-Poli­ti­ker mit einer neu­en Gene­ra­ti­on, mit den Ver­än­de­run­gen der Gesell­schaft und mit den ver­än­der­ten Medi­en-Kon­sum-Gewohn­hei­ten umzu­ge­hen gebiert sol­che restrik­ti­ven Ansät­ze: Wer selbst 'das Inter­net' nicht ver­steht und sich in des­sen Gebrauch unsi­cher fühlt mag davor Angst ent­wickeln - eine Angst, die dann in Aggres­si­on gegen die moder­nen Medi­en umschlägt. Dies wird noch geför­dert weil jeder Nut­zer in der Lage ist sich unge­bremst und unkon­trol­liert zu arti­ku­lie­ren und 'Mei­nung' zu verbreiten. 

Weil die Machen­schaf­ten der Poli­tik als das dar­ge­stellt wer­den was sie sind, näm­lich Ent­schei­dun­gen zugun­sten Weni­ger auf Kosten der All­ge­mein­heit, Abzocke und Kor­rup­ti­on, Vet­tern­wirt­schaft und Selbst­ver­sor­gung, wird dar­über nach­ge­dacht wie man die unlieb­sa­me 'Publi­ci­ty' aus­schal­ten könnte ....

Wo frü­her eine kri­ti­sche Pres­se für Auf­deckung von poli­ti­schen Skan­da­len sorg­te ist heu­te nur noch eine zahn­lo­se Rie­ge von Agen­tur­mel­dungs­ver­brei­tern übrig geblie­ben - ange­paßt an und ver­ban­delt mit dem poli­ti­schen 'Estab­lish­ment', von eini­gen weni­gen Ali­bi-Sen­dun­gen des (öffent­lich-recht­li­chen) Fern­se­hens abge­se­hen, die allein auf wei­ter Flur ste­hen und das 'Inve­sti­ga­tiv-Fei­gen­blatt' darstellen.

Die 'Nach­rich­ten' in den mitt­le­ren und klei­nen Zei­tun­gen sind das, was im Fern­se­hen schon gestern als Mel­dung zu sehen war, ein­zig der Lokal­teil sol­cher Blät­ter ist viel­leicht noch für die Ver­eins­han­seln und sol­che Men­schen inter­es­sant, die sich gern ein­mal in der Zei­tung bewun­dern möch­ten. "Infor­ma­ti­on" fin­det nicht statt - die mitt­ler­wei­le gewach­se­nen mitt­le­ren Ver­lags­ge­sell­schaf­ten sind von den Anzei­gen­kun­den so abhän­gig, daß ihre Ser­vi­li­tät zwi­schen den Zei­len her­aus­trieft. Ein Trau­er­spiel! Was der Leser ser­viert bekommt ist zu 30% Wer­bung, offen oder ver­steckt in soge­nann­ten "redak­tio­nel­len Bei­trä­gen", 30% Loka­les, vom Blu­men­topf der umge­stürzt wur­de bis zum 'gol­de­nen Fir­men­ju­bi­lä­um', was nur die Betrof­fe­nen anspricht - der Rest ist dann Agen­tur­schrott, der eine bestimm­te Ten­denz des Den­kens eta­blie­ren soll. Die Mas­se der Leser scheint das nicht zu stö­ren - sie sind es gewohnt und mögen es 'bedient' zu werden.

Da schließt sich der Kreis: Eine unfä­hi­ge Rie­ge von Poli­ti­kern, Jour­na­li­sten, die mit Mehr­zahl die­sen Namen nicht mehr ver­dient haben weil sie nur noch Agen­tur­mel­dun­gen gering­fü­gig ver­än­dern und ein­sei­tig kom­men­tie­ren, ein Kon­glo­me­rat, ein Staats­we­sen also, das auf Still­stand ange­legt ist und mit allen sei­nen Kräf­ten auf das ein­drischt was die­se Idyl­le stört ....

Ver­wun­der­lich ist, war­um nie­mand die Fra­ge stellt "Wie kommt es dazu, daß es der­ar­ti­ge Grup­pen gibt, die glau­ben den Staat bekämp­fen zu müs­sen?" Es sind wohl meh­rer­lei Grün­de zu iden­ti­fi­zie­ren: Das man­geln­de Ver­ständ­nis der Poli­tik für die 'wah­ren' Pro­ble­me ihrer Bevöl­ke­rung, die man­geln­de Beherr­schung moder­ner Medi­en und die Furcht, die so ertrag­rei­chen Pfrün­de zu verlieren ....

Dar­aus sind - min­de­stens - zwei Kon­se­quen­zen zu zie­hen: Die abwäh­len, die sich als unfä­hig erwie­sen haben den Staat auf ver­än­der­te Bedin­gun­gen vor­zu­be­rei­ten weil ihre Metho­den rück­wärts- und nicht vor­wärts­ge­wandt sind. Für mich kommt dann eine zwei­te Kon­se­quenz hin­zu. Ich wer­de die soge­nann­te 'Tages­zei­tung' abbe­stel­len. Zei­tung war gestern - heu­te ist das Inter­net die Infor­ma­ti­ons­quel­le No.1 .... wir Alle soll­ten hof­fen, daß das so bleibt.


* Nur um es deut­lich zu sagen: Ich tre­te hier kei­nes­wegs für irgend­wel­che gewalt­sa­men Aktio­nen ein. Gewalt ist noch nie eine Lösung gewe­sen - weder von Sei­ten das Staa­tes noch von Sei­ten der Bür­ger. 
 

bookmark_borderAbgründe der menschlichen Natur ....

tun sich auf, wenn man "die Hin­ter­las­sen­schaft" der Bush-Regie­rung - deren fin­ster­ste Sei­te! - liest. Hier ein Text zur Ein­stim­mung, das Ori­gi­nal und die ver­link­ten "Memos" ist eine unab­dig­ba­re Lek­tü­re um zu erken­nen, wie ver­rot­tet die Admi­ni­stra­ti­on Bush war ....

[Zitat aus der NY Times online, vom 18 April, 2009]
" .. Editorial
The Tor­tu­r­ers’ Manifesto
Published: April 18, 2009

To read the four new­ly released memos on pri­soner inter­ro­ga­ti­on writ­ten by Geor­ge W. Bush’s Justi­ce Depart­ment is to take a jour­ney into depravity.

Their lan­guage is the pre­cise bureau­cra­te­se favor­ed by dun­ge­on masters throug­hout histo­ry. They detail how to fashion a col­lar for slamming a pri­soner against a wall, exact­ly how many days he can be kept wit­hout sleep (11), and what, spe­ci­fi­cal­ly, he should be told befo­re being locked in a box with an insect — all to stop just short of having a jury deci­de that the­se acts vio­la­te the laws against tor­tu­re and abu­si­ve tre­at­ment of prisoners.

In one of the more nau­sea­ting pas­sa­ges, Jay Bybee, then an assi­stant att­or­ney gene­ral and now a fede­ral judge, wro­te admi­rin­gly about a con­trap­ti­on for water­boar­ding that would lurch a pri­soner upright if he stop­ped breathing while water was pou­red over his face. He prai­sed the Cen­tral Intel­li­gence Agen­cy for having doc­tors rea­dy to per­form an emer­gen­cy tra­cheo­to­my if necessary.

The­se memos are not an honest attempt to set the legal limits on inter­ro­ga­ti­ons, which was the aut­hors’ sta­tu­to­ry obli­ga­ti­on. They were writ­ten to pro­vi­de legal immu­ni­ty for acts that are cle­ar­ly ille­gal, immo­ral and a vio­la­ti­on of this country’s most basic values.

It sounds like the plot of a mob film, except the lawy­ers asking how much their cli­ents can get away with are from the C.I.A. and the lawy­ers coa­ching them on how to com­mit the abu­ses are from the Justi­ce Depart­ment. And it all play­ed out with the bles­sing of the defen­se secre­ta­ry, the att­or­ney gene­ral, the intel­li­gence direc­tor and, most likely, Pre­si­dent Bush and Vice Pre­si­dent Dick Cheney.

The Ame­ri­cans Civil Liber­ties Uni­on deser­ves cre­dit for suing for the memos’ release. And Pre­si­dent Oba­ma deser­ves cre­dit for over­ru­ling his own C.I.A. direc­tor and orde­ring that the memos be made public. It is hard to think of ano­ther case in which docu­ments stam­ped “Top Secret” were released with hard­ly any deletions .. "


Sol­che Rechts­brü­che kön­nen nur ver­hin­dert wer­den wenn ALLE Akti­vi­tä­ten einer Regie­rung offen­ge­legt wer­den müs­sen - Ver­tu­schung und Geheim­nis­krä­me­rei, der Aus­schluß der Öffent­lich­keit, füh­ren dazu, daß sich die Rechts­bre­cher sicher fühlen ....

Vor die­sem Hin­ter­grund ist es umso bedeut­sa­mer gegen jede Art von Zen­sur zu protestieren!

 

 

bookmark_border'incompetence' & 'stupidity'

Manch­mal muß man es ein­fach wiederholen ....

Hanlon's razor


Never attri­bu­te to mali­ce that
which can be ade­qua­te­ly explai­ned by stupidity.

Napo­le­on

Never ascri­be to mali­ce that
which is ade­qua­te­ly explai­ned by incompetence.


[Quel­le]
[Sie­he dazu auch: List of epony­mous laws]
 

 

bookmark_borderEndlich 'mal ....

ein Bei­trag in den Wis­sen­schafts­blogs nach mei­nem Geschmack ...!

Kur­zes Zitat:

.. das ist vor allem eine gute Nach­richt für die Gesund­heit, obwohl jetzt man­che sich ver­wun­dert die Augen rei­ben. Regel­mä­ßi­ges Kaf­fee­trin­ken redu­ziert zum Bespiel das Risi­ko für Typ-2-Diabetes .. "

Und HIER fin­det man den Rest die­ses ergötz­li­chen Wer­kes - beson­ders gut hat mir der 'Sei­ten­hieb' auf die Was­ser-Trin­ker gefallen ....

bookmark_borderGründe für Unwissenheit ...

.
Grün­de für Unwis­sen­heit vie­ler Schü­ler in Ame­ri­ka im Fach "Geschich­te" mag es geben wie Sand am Meer .... einer jedoch sticht aus der Mas­se heraus:
Es ist die US-zen­trier­te Sicht­wei­se, die sich selbst genügt und alle 'frem­den' Sicht­wei­sen ausblendet ....

[Zitat]*
" .. the­re is one distinct advan­ta­ge that the­se other count­ries have over the United Sta­tes in this rela­ti­on­ship: They are con­stant­ly expo­sed to the U.S., recei­ving a dai­ly dose of infor­ma­ti­on on the U.S. and Ame­ri­cans, stu­dy­ing Eng­lish at school ..

Ame­ri­cans, in sharp con­trast, seem to know rela­tively litt­le about other count­ries and cul­tures. This iso­la­tio­nist ten­den­cy is nowhe­re more appa­rent than within our own edu­ca­tio­nal system .. 

Few are more awa­re of this iso­la­tio­nism than midd­le school and high school tea­chers, par­ti­cu­lar­ly tho­se who teach histo­ry using stan­dard texts that - not sur­pri­sin­gly - view the signal events of Ame­ri­can histo­ry with a kind of natio­nal solip­sism.


* Das Zitat basiert auf einem Zeitschriftenartikel:
"The Mudd­le Machi­ne: Con­fes­si­ons of a Text­book Edi­tor".

 
 

bookmark_border*Denken
*Sprechen
*Handeln

Das scheint mir so wich­tig, daß ich es noch­mal geson­dert hervorhebe:
Bedau­er­li­cher­wei­se trifft man näm­lich immer mehr Men­schen denen die­se 'Rei­hen­fol­ge' nicht bekannt oder egal ist.
"Das Herz auf der Zun­ge" zu haben kann schwer­wie­gen­de Fol­gen haben - wie schnell ist etwas unbe­dacht gesagt, das man lie­ber nicht gesagt hätte ....
Erst zu han­deln und dann zu den­ken ist etwas, das "Hel­den" zuge­spro­chen wer­den kann - was zugleich etwas über das "Hel­den­tum" aus­sagt. Wenn *denken*sprechen*handeln* die ver­nünf­ti­ge Ver­hal­tens­wei­se ist, dann ist jede ande­re Verhaltensweise ...?

bookmark_borderAha ...!

" .. Drei Mona­te nach dem Start des Gesund­heits­fonds zeich­nen sich die Aus­ma­ße des dro­hen­den Mil­li­ar­den­lochs ab .. Stein­brück (SPD) gleicht Ein­nah­me­ver­lu­ste .. aus Steu­er­mit­teln aus – aber 2011 muss der Fonds .. zurück­zah­len. Zudem dro­hen schon im Wahl­jahr wei­te­re Lücken. Der Ruf nach Nach­bes­se­run­gen wird lau­ter. Jetzt naht die Stun­de der Wahr­heit. Am 30. April wol­len Kas­sen-, Regie­rungs- und Behör­den­ex­per­ten im Schät­zer­kreis ihre Pro­gno­sen für das Kri­sen­jahr revi­die­ren. Der Vor­sit­zen­de der AOK Rheinland/Hamburg, Wil­fried Jacobs, geht von «einer Unter­deckung der Ein­nah­men von mehr als zwei Mil­li­ar­den Euro» aus. Der Chef der KKH-Alli­anz, Ingo Kai­luweit, erwar­tet ein Defi­zit von min­de­stens 1,5 Mil­li­ar­den Euro .. Nor­bert Klu­sen, Chef der größ­ten gesetz­li­chen Kas­se: «Wir brau­chen eine Reform oder die Abschaf­fung des Gesund­heits­fonds.» .. " [Zitat]

Die Lüge der Frau Gesund­heits­mi­ni­ster hat also nicht ein­mal ein hal­bes Jahr gehalten:
Die Erhö­hung für 75% aller Kas­sen­pa­ti­en­ten von einem Durch­schnitt von 13,5 auf 15,5% war nicht aus­rei­chend, jetzt kom­men die Nach­for­de­run­gen .... und weil bald Wahl ist wird aus der "Steu­er­kas­se" aus­ge­gli­chen - die Rech­nung wird dann sofort nach der Wahl präsentiert.

Ich kann mir so unge­fähr vor­stel­len was dann gesagt wer­den wird .... näm­lich das, was immer folgt:
"Das ist das schwe­re Erbe aus der vori­gen Legis­la­tur­pe­ri­ode" - und die­je­ni­gen, die schon betei­ligt waren, wer­den es auf den frü­he­ren Koali­ti­ons­part­ner schie­ben .... 'busi­ness as usu­al' - zah­len wird die Allgemeinheit ....

bookmark_borderFrau Will ....

hat der Kanz­le­rin eine "Plat­form" gebo­ten und brav beim - wahr­schein­lich gut vor­be­rei­te­ten und mit den Par­tei­stra­te­gen abge­spro­che­nen - Fra­ge-Ant­wort-Spiel­chen mit­ge­macht .... so weit so schlecht! 

Mich ärgert ledig­lich, daß es dem unbe­darf­ten Zuse­her vor­gau­kel­te die sonst so schweig­sa­me, zurück­hal­ten­de und ent­schei­dungs­un­wil­li­ge Frau Kanz­ler habe für alle bren­nen­den Pro­ble­me eine Lösung:
Was völ­lig außer Acht geblie­ben ist war die Tat­sa­che, daß genau die­se Kanz­le­rin die letz­ten paar Jah­re regiert und NICHT BESONDERS VIEL gelöst hat - war­um, in drei Teu­fels Namen, soll­te es dann bes­ser wer­den wenn man sie wie­der wählt?

Eine Frau Will die Stich­wor­te gab, eine Kanz­le­rin die bekann­te Paro­len aus­schmückend her­un­ter­be­te­te - nein, so stel­le ich mir eine jour­na­li­sti­sche Glanz­lei­stung nicht vor. Das war Schü­ler­zei­tungs­ni­veau - obwohl, als ich den vor­ma­li­gen DDR-Gro­ßen H. Bent­zi­en (1961 bis 1965 Mini­ster für Kul­tur) Anfang 1965 für unse­re Schü­ler­zei­tung inter­view­te, ging es leb­haf­ter her ....

bookmark_border“some sort of quid pro quo”

Das wird das Ergeb­nis nach der näch­sten Wahl sein.
Die Blen­der und Medi­en­stars wer­den noch fla­cher argu­men­tie­ren um nicht durch ihre Aus­sa­gen vom 'image' abzu­len­ken, immer mehr ver­dumm­te TV- und Fuß­ball­ab­hän­gi­ge wer­den ihr eige­nes Ver­der­ben wäh­len und beson­ders böse bin ich schon jetzt auf die, die zwar wäh­len dürf­ten - es aber nicht tun, oft­mals noch nie getan haben ....

Das ist das schlimm­ste Gesindel:
Immer "HIER" schrei­en wenn es etwas zu ver­tei­len gibt,
sich ver­stecken und ducken wenn es ein wenig Auf­wand bedeutet ....