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bookmark_borderOhren zu - und durch ....

Es gibt Tage, an denen möch­te ich mir - wie bei den drei Affen - ein­fach die Ohren zuhal­ten um nicht den gesam­mel­ten & geball­ten Unfug zu hören der so tag­täg­lich auf uns niederprasselt ....

Ich kann die­ses ver­lo­ge­ne Wer­be­ge­sül­ze ein­fach nicht mehr ertragen.

*edit* (22:58h)
Das gilt übri­gens auch für Gele­se­nes - man­che Inhal­te in Web­logs sind aus­drück­lich nicht davon ausgenommen ....

Und:
Bit­te kei­ne Hin­wei­se wie "Da mußt du ja nicht lesen" - das weiß ich selbst, aber wie sieht es - bit­te­schön - mit den 'unbe­fan­ge­nen Betrach­tern' aus? Sol­che, die nur 'mal rein­schau­en? Müs­sen die durch soviel schrot­ti­ge Web­logs nicht einen fal­schen Ein­druck bekommen?

bookmark_borderDas "Ergebnis" ....

des Ein­griffs der Regie­rung in U.S.A. in das Ban­ken­ge­schäft des Lan­des - das war ja angeb­lich "alter­na­tiv­los" - so wie hier bei uns in Deutschland.
Wie es uns Frau Mer­kel ein­ge­peitscht wie­der­holt erklärt hat ....

.. One of the most com­pel­ling fac­tors was the hor­ri­fic impact past bai­louts have had on other com­pe­ti­tors in the sec­tor. Bai­louts reward­ed the worst manage­ments, the least deser­ving share­hol­ders, and the most reck­less cre­di­tors. (That’s not how capi­ta­lism is sup­po­sed to work).

As it turns out, the ban­king sec­tor is no dif­fe­rent than the­se other indu­stries that have been bai­led out. After the government’s lar­ges­se, bad com­pa­nies do well — and at the expen­se of the well mana­ged, respon­si­ble, non-reck­less firms.

Six giant banks made $51 bil­li­on (inclu­ding the loss by Citi) in pro­fits last year, while the rest of the ban­king indu­stry — the other 980 ban­king insti­tu­ti­ons — all lost money (in aggregate) .. "

[Bild & Text zitiert aus "Eco­no­mic­Pics"]

Über­set­zung
Einer der beherr­schend­sten Fak­to­ren war die erschrecken­de Aus­wir­kung die die 'bailout'-Zahlungen auf Wett­be­wer­ber im Ban­ken­be­reich hat­ten. Das schlech­te­ste Manage­ment, die es am wenig­sten ver­die­nen­den Akti­en­be­sit­zer und die rück­sichst­lo­se­sten Gläu­bi­ger wur­den durch die Ret­tungs­ak­ti­on "belohnt". (Das wider­spricht der Idee das Kapitalismus).

Es stellt sich nun her­aus, daß der Ban­ken­be­reich sich nicht von ande­ren Indu­strie­zwei­gen, die auf die­se Wei­se her­aus­ge­hau­en wur­den, unter­schei­det. Durch die Frei­gie­big­keit der Regie­rung erstar­ken die schlech­ten Gesell­schaf­ten - auf Kosten derer, die gut geführt waren, ver­ant­wort­lich gelei­tet wur­den und rück­sichts­voll agierten.

Sechs Groß­ban­ken haben im letz­ten Jahr zusam­men 51 Mil­li­ar­den Dol­lar ver­dient (der Ver­lust bei der Citi-Bank schon ein­ge­rech­net) - wäh­rend der Rest der Bank­in­sti­tu­te, die ande­ren 980 Ban­ken, (zusam­men­ge­nom­men) alle Geld ver­lo­ren haben ....
 

Tja, das Ergeb­nis haben sich wohl die Wenig­sten gewünscht und noch weni­ger Men­schen haben tat­säch­lich über ihre Ver­hält­nis­se gelebt wie es uns die Poli­ti­ker immer wie­der weis­ma­chen wol­len - aber ALLE müs­sen es 'aus­ba­den' ....

bookmark_borderFür Geld ....

tun wir ALLES - auch wenn schon lan­ge fest­steht, daß es nie 100% Sicher­heit geben kann und dem­nach alle e-voting-Syste­me mit genü­gend (kri­mi­nel­ler?) Ener­gie gefälscht wer­den können ....

Hier wird - "im Namen des Fort­schritts" - der Mani­pu­la­ti­on von Wah­len das Wort gere­det - so, als ob es die Erkennt­nis­se zu bereits statt­ge­hab­ten Fäl­schun­gen z.B. in den U.S.A. nie gege­ben hätte ....

Schon 2008 wur­de z.B. in Frank­reich und in U.S.A. wegen Mani­pu­la­tio­nen und Feh­lern in der Aus­wer­tung die Benut­zung von Wahl­ma­schi­nen stel­len­wei­se ein­ge­stellt - jetzt wer­den sie uns hier in Rest-Euro­pa angedient:
Das läuft nach dem alten Mot­to "Ste­ter Trop­fen höhlt den Stein" - man muß es nur oft genug und vor allem bei den com­pu­ter-unfä­hig­sten Poli­ti­kern ver­su­chen, dann klappt es irgendwann ....

Wei­te­re Quellen:

 

bookmark_borderNase oder Beine?


Von Pinoc­chio wis­sen wir, daß sei­ne Nase immer dann wuchs wenn er log. Ursprüng­lich aber war das "Sym­bol" für Lüg­ner hier­zu­lan­de in ein volks­tüm­li­ches Sprich­wort verpackt:


Lügen haben kur­ze Beine


 

Mir gefällt das Bild.
Ich habe es bei den "Pira­ten" gefunden ....

Dort läuft übri­gens auch eine Kam­pa­gne gegen Abge­ord­ne­ten­be­stechung - bedau­er­li­cher­wei­se nicht als 'online-Peti­ti­on', das wur­de abge­lehnt (war­um wohl !!!) - nein, da muß man einen Aus­druck machen, unter­schrei­ben und weg­schicken .... also, Link anklicken, aus­drucken und für ein 'sau­be­res' Par­la­ment unterschreiben ....

bookmark_borderEs wird schlimmer ....

 


 
Quel­le: http://www.boston.com/
 
"Frue*er" nann­te man die­se Vor­ge­hens­wei­se "Sala­mi-Tak­tik" - Stück für Stück ein­ge­führt wer­den ein­ge­schränk­te Zugriffs­rech­te im Inter­net nicht so schnell bemerkt - die Zen­sur­be­mü­hun­gen die dahin­ter ste­hen wer­den immer dreister ....

Wenn dann erst ACTA in Kraft ist .... wehe uns!

bookmark_borderSchlimmer als zugegeben ....

BP wie­gelt ab - das ken­nen wir doch aus frü­he­ren Öl-Kata­stro­phen schon sehr gut - und Fach­leu­te sind sich einig:
Die Öl-Ver­schmut­zung im Golf von Mexi­co ist min­de­stens um ein zehn­fa­ches schlim­mer als 'offi­zi­ell' zuge­ge­ben wird. NPR schreibt dazu:

" .. There's at least 10 times as much oil spil­ling into the Gulf of Mexi­co than offi­ci­al esti­ma­tes sug­gest, accor­ding to an exclu­si­ve NPR analysis.
BP has said repea­ted­ly that the­re is no relia­ble way to mea­su­re the oil spill in the Gulf of Mexi­co by loo­king at the oil gus­hing out of the pipe. But sci­en­tists say the­re are actual­ly many pro­ven tech­ni­ques for doing just that.
Ste­ven Wer­e­ley, an asso­cia­te pro­fes­sor at Pur­due Uni­ver­si­ty ana­ly­zed
(a) video­tape of the sea-flo­or (and made) a few simp­le cal­cu­la­ti­ons and came up with an asto­nis­hing value for the rate of the oil spill: 70,000 bar­rels a day — much hig­her than the offi­ci­al esti­ma­te of 5,000 bar­rels a day .. the method is accu­ra­te to a degree of plus or minus 20 per­cent. Given that uncertainty,the amount of mate­ri­al spe­wing from the pipe could ran­ge from 56,000 bar­rels to 84,000 bar­rels a day ..
Timo­thy Cro­ne, an asso­cia­te rese­arch sci­en­tist at the Lamont-Doh­erty Earth Obser­va­to­ry, used ano­ther well-accept­ed method to cal­cu­la­te flu­id flows. Cro­ne says the flow is at least 50,000 bar­rels a day .. "

[Quel­le]

bookmark_borderDie Ratten verlassen das sinkende Schiff ....

Hier ist nicht von der JUSO-Vor­sit­zen­den die Rede, die gera­de das Hand­tuch gewor­fen hat, son­dern von "face­book", einem der soge­nann­ten "Sozia­len Netz­wer­ke", dem 'Aus­hän­ge­schild' die­ser Art von Web­an­ge­bo­ten, dem gera­de die Mit­glie­der weg­lau­fen ["Face­book steht Aus­tritts­wel­le ins Haus"] ....

Ich hal­te beannt­li­cher­wei­se nicht viel von die­sen "Netz­wer­ken", die den Nut­zern einen 'vir­tu­el­len' Freun­des­kreis vor­gau­keln, den es in der Wirk­lich­keit nicht gibt .... nicht umsonst heißt eines der Sprich­wor­te in unse­rem Sprachraum


"Freun­de in der Not geh'n Tau­send auf ein Lot!"



Ganz im Gegen­teil ber­gen die­se "Dien­ste" erheb­li­che Tücken hin­sicht­lich des Daten­schut­zes, der Daten­si­cher­heit und nicht zuletzt auch für das wei­te­re Leben der Nut­zer: Sie offen­ba­ren dort oft Ein­zel­hei­ten aus ihrem Leben die sich spä­ter als Hemm­schuh z.B. für den Berufs­ein­stieg oder das beruf­li­che Fort­kom­men herausstellen ...

Wir hat­ten das Alles schon ein­mal, wenn­gleich sich auch kaum noch Jemand dar­an zu erin­nern scheint:
2000 platz­te die gro­ße Web-Dien­ste-Bla­se [dot-com-bubble-crash] und vie­le Anle­ger ver­lo­ren schnell nen­nens­wer­te Sum­men ange­leg­ten Gel­des .... übrig geblie­ben sind nur eine Hand­voll 'Dien­ste', und die haben zwi­schen­zeit­lich auch schon - ein­mal abge­se­hen von "ebay" und "ama­zon" - mehr­fach die Besit­zer gewechselt ....

*edit*
(14−05−2919; 00:25h)
Dazu paßt ein jüngst geschil­der­tes Ereignis
- da ist der Don aber stin­kig ..°!