Viel Unheil ist durch
N I C H T S T U N
schon vermieden worden.
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bookmark_borderBOOOooooomm ...!
Als ich 2000 in USA unterrichtete fragten mich die Studenten was ich vom Boom der 'dot.com'-Firmen halte.
Meine Antwort damals war:
Ein paar Computer und eine gute Idee sind prima - aber ohne Substanz. Es wird nichts 'produziert', es entstehen keine (bleibenden) Werte.
Kurz danach platzte die Blase.
Ein paar wenige Firmen aus der Zeit um 2000 sind übriggeblieben.
Nun sind 12 Jahre vergangen. Zu lange offenbar für manche Menschen, um sich noch daran zu erinnern. Zu kompliziert zudem für die Meisten, die Analogie zu 'dot.com' und den giftigen Immobilienpapieren herzustellen und darin das Muster zu erkennen.
"facebook" - das wird noch einen lauteren Knall geben als bei den anderen "Blasen" - und zwischendurch haben wieder die Geld verdient die immer Geld verdienen. Die auf Verluste Versicherungen abschließen und dann bewußt Alles 'den Bach runter' gehen lassen:
Die Banken ....
*edit*
Nachtrag dazu:
bookmark_bordertraces ....
bookmark_borderFrankfurt, ein Déjà-vu ...
" .. Es ist normal, dass diese Sorte Kapitalismus Kapitalismuskritik herausfordert. Nicht normal ist es, dass mit Demonstranten besetzte Busse Kilometer vor der Stadt aus dem Verkehr gezogen, gefilzt, die Insassen fotografiert und ihre Personalien aufgenommen werden. Es ist nicht normal, innerstädtische öffentliche Verkehrsmittel am Halt an zentralen Stationen zu hindern. Normal ist auch nicht, einem bekannten Künstler den Auftritt zu verbieten. Geschäftsleute sperren ihre Läden ab und bereiten sich auf einen Belagerungszustand vor. All die Beschwörungen, es werde “Gewalt” geben, haben zur Folge, dass Frankfurts Innenstadt zur Festung wird. Dass es dabei um ein Anliegen geht, das jeder versteht: die Verbrennung unvorstellbar großer Geldmengen, gerät aus dem Blickfeld. Wie die Vorstellung, Menschen könnten einfach friedlich gegen etwas protestieren .. "
Genau so fing es in den 60ern mit Baader-Meinhof/RAF an - der Staat reagiert mit immer neuen, immer engeren Regulierungen um die Protestierenden zu drangsalieren und ihr berechtigtes Anliegen in den Hintergrund treten zu lassen.
Gleichzeitig wurden/werden die gesetzlichen Bestimmungen zugunsten der "Staatsmacht" verschärft. Aus früheren Ordnungswidrigkeiten werden kriminelle Taten. Mittels dieses Instrumentes gelingt es, die Demonstranten zu kriminalisieren anstatt sie nur einer Ordnungswidrigkeit bezichtigen zu können:
Wenn vom Staate Gewalt gesät wird
wird Gewalt herauskommen!
Für Zeitzeugen aus den 60ern wie mich ein Déjà-vu ....
PS
Bei alledem frage ich mich, wieso Frau Merkel immer noch derart hohe Zustimmungswerte in der Bevölkerung hat - mir drängt sich der Verdacht auf, daß die uns präsentierten Zahlen dazu genauso ein 'fake' sind wie der angebliche Aufschwung ....
bookmark_borderMIB
Nee, nee, nicht "Men in Black"!
Klicken Sie bitte auf den folgenden Link - keine Angst, da folgt nichts Übles, sondern lediglich eine visuelle Täuschung, deren Art und Umfang der Zuseher selbst nachsteuern kann.
LINK => Motion Induced Blindness
Es gibt visuelle Phänomene deren Darstellung bis vor wenigen Jahren technisch nicht - oder nur mit großem Aufwand - möglich war.
Dank Internet hat sich das geändert. Auch die Reichweite der Verbreitung hat zugenommen.
Die Quelle stammt aus Deutschland, der Text ist allerdings Englisch.
| So etwas ähnliches sollten Sie sehen: | |
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bookmark_borderATHEISTEN-STEUER: GRÜN => BRAUN & SCHWARZ ...?
Unter dem Titel "Grüne Klerikalfaschisten" schreibt bei "telepolis" ein Leser zum Thema:
"Ein natürlicher Prozess, wenn Grünes über 40 Jahre vor sich hinrottet wird es braun und schwarz. Das schlimme ist, dass diese schlecht maskierten Kriegstreiber und Opportunisten auch heute noch Wählerstimmen bekommen." - aus diesem Beitrag stammt die Überschrift zu dieser Stellungnahme von mir.
{ZITAT}
Einige merkbefreite (katholische) Grünen-Politiker (s.o.) haben mal wieder die Forderung nach einer “Kultursteuer nach italienischem Vorbild” aufgebracht.
Anlässlich des verständlichen Entsetzens vieler Grünen-Mitglieder möchte ich noch einmal ausdrücklich klarstellen, dass es sich bei dem hier beschriebenen Vorschlag nicht um eine offizielle Position der Grünen handelt, sondern um das Papier einiger (weniger) katholischer Grünen-Politiker, und zwar Gerhard Schick MdB (Mannheim), Josef Winkler MdB (Koblenz, Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken), Agnieszka Brugger MdB (Ravensburg), Raymond Fojkar (Stadtrat Mannheim), Ulrike Gote MdL (Bayreuth), Bettina Jarasch (Landesvorsitzende Berlin), Benedikt Lux MdA (Berlin), Christa Nickels (Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken), und Gabriele Thirion-Brenneisen (Fraktionsvorsitzende Mannheim).
{/ZITAT}
Ich hätte mir gewünscht, daß dieser Aufruf zu einer "Atheistensteuer" vor der Landtagswahl in NRW gekommen wäre - dann hätten die GRÜNEN weniger und die PIRATEN mehr Stimmen bekommen ....
Liebe SPD,
träume weiter von einer Rot-Grünen-Koalition im Bund!
Nach einer solchen Entgleisung werden hoffentlich auch die letzten Zweifler erkennen wie weit die Grünen sich von ihren Wurzeln entfernt haben.
Es ist schon ein Skandal, daß jeder Bundesbürger die Kirchen mit seinem Steuergeld indirekt unterstützt (Zahlungen des Bundes an die Amtskirchen!) und die Trennung von Kirche und Staat so ad absurdum geführt wird.
Diese Forderung nach einer "Kultursteuer" für Nicht-Kirchensteuerzahler ist derart daneben, daß nun hoffentlich ein Sturm der Entrüstung durch das Land fegt ....
" .. das Thema Systematischer Missbrauch wird von diesen Leuten Komplett verschwiegen .. " schreibt ein anderer Leser. Möglicherweise ist es ein - allerdings untauglicher - Versuch von genau diesem Tatbestand abzulenken ....
bookmark_borderWenn das nicht ....
.... die Kriterien für ein "klassisches" DILEMMA erfüllt:
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Ambulanz!
Notarzt!
Hilfe!
*edit*
Dies paßt dazu:
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*2.edit*
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Nur Eine
"Superblitzmerkerin-
mitdemtotalendurchblick-
undeinemsüffisantenlächeln-
umihrenichtmehrganzglattenmundwinkel" - die beweist aufs Neue wie wahr der folgende Satz ist:
"Einmal Feind - immer Feind!"
bookmark_borderBesen, Besen, seid's gewesen ....
Zauberlehrling*:
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.
Video-Überwachung des öffentlichen Raumes,
Gesichtserkennung,
Iris-Scan, Fingerabdruckerkennung,
Verknüpfung von Surfverhalten und Suchmaschineneingaben,
soziale Netzwerke und Verbindungen,
Bank- und Kreditkartendaten,
Flug- & Urlaubsdaten,
Identifikationsnummer,
Steuernummer,
Ausweis- und Paßnummer,
Bewegungsmuster über GPS-Daten aus Auto und Mobiltelefon, ....
Jetzt, ganz neu, DNS-Daten einzugeben um einen 'Familienstammbaum' zu erstellen / erstellen zu lassen.
Eine Spielerei.
Ist doch nett.
Ist doch harmlos.
Die Daten sind sicher - sagt der Betreiber.
Was soll denn da schon passieren ....
Ihr Deutschen seid immer so 'kompliziert' ....
Meister:
»In die Ecke,
Besen! Besen!
Seid’s gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister.«
Nur:
Es gibt den "Meister" nicht - wir werden die Folgen tragen müssen.
* Der Zauberlehrling; Ballade; Johann Wolfgang von Goethe; 1797.
bookmark_border"Troika" oder "Triumvirat"
oder wie auch immer diese Zweckverbindungen genannt werden - sie sind zum Scheitern verurteilt.
"LERNEN HEISST VERHALTENSÄNDERUNG"
- wenn diese These korrekt ist hat die SPD nichts dazugelernt. Erneut setzt sie auf eine Dreierkombination als Führungsinstrument. Das, obwohl in der Vergangenheit keine solche Konstellation zum erwünschten Ergebnis geführt hätte. Mit Ausnahme des allerersten Versuchs, der wenigstens eine Zeit lang funktionierte.
Ein Blick auf Definitionen und Hintergründe* zu Triumvirat/Troika bei der SPD:
TRIUMVIRAT
Ein Triumvirat – abgeleitet von lat. tres viri („drei Männer“), die Bezeichnung stammt eigentlich von einem partitiven Genitiv, so z. B. Caesar est trium vir(or)um,[1] daher triumvir – bezeichnet ein Bündnis von drei Personen, die gemeinsame Interessen verbinden.
TROIKA
Die Troika (russisch тройка; deutsch: Dreigespann) ist eine Bespannungsweise für Fuhrwerke oder Schlitten, in der wie beim Dreispänner drei Pferde oder andere Zugtiere nebeneinander gehen .. Gelenkt wird ausschließlich das Mittelpferd, die Außenpferde folgen dem nachlassenden Zug des Ausbindezügels.
Üblicherweise geht bei einer Troika das Mittelpferd unter einer Duga im Trab, die Galopins genannten Außenpferde gehen stark nach außen gestellt im Galopp, das rechte im Links-, das linke im Rechtsgalopp.
1. SPD-Troika
Parteichef Willy Brandt, Fraktionsvorsitzender Herbert Wehner, Bundeskanzler Helmut Schmidt.
Franz Walter:
Kollegiale Führung -- Die Troika als historisches Lehrstück.
" .. Bei ihnen [Sozialdemokraten] setzte die Abkehr von den großen autoritären Patriarchen, von Bebel bis Schumacher, schon Ende der 60er Jahre ein. Damals fächerte die Sozialdemokratie sozial und kulturell weit auseinander; .. die Partei (wurde) bunter und pluralistischer. Die Antwort darauf war eben die kollegiale Führung, präziser: jene nachgerade legendär gewordene Troika aus Willy Brandt, Herbert Wehner und Helmut Schmidt.
2. SPD-Troika (1994÷95)
Helmut Schröder, Oskar Lafontaine, Rudolf Scharping.
Mit der Troika gegen Kohl; Die Bundestagswahlen – Teil 13: 1994; SPD-Troika: Schröder, Lafontaine, Scharping.
Die Sozialdemokraten unter ihrem Führungstrio Scharping, Lafontaine und Schröder sind fest entschlossen, bei den Bundestagswahlen am 16. Oktober 1994 die Ära Kohl zu beenden.
TROIKA: Abbruch statt Aufbruch
SPD-Chef Rudolf Scharping kämpft mit Lafontaine verzweifelt gegen Auflösungstendenzen in seiner Partei. Schröder tanzt solo ..
Von der im Wahlkampf beschworenen Troika Scharping, Schröder, Lafontaine ist nur noch das Plakat übriggeblieben. „Wenn mal wieder Wahlen sind und die ein Mitglied für die Troika brauchen, werden sie schon wissen, wohin sie sich zu wenden haben“, distanziert sich Troikist Schröder von dem Wahlbündnis.
3. SPD-Troika (2008)
Kurt Beck, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück.
Beck wurde 'weggemobbt' - natürlich hat das niemand so zugegeben, auch er selbst nicht.
4. SPD-Troika (2012)
Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier.
Die blockierte SPD-Troika
„Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich“, so ein schönes Wort von Mark Twain. Das gilt vor allem für die Sozialdemokraten, deren gegenwärtige Troika um den Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, den Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier und den Ex-Finanzminister Peer Steinbrück an frühere Zeiten der SPD erinnert. Dabei versucht auch das jetzige Dreigestirn, als harmonische Einheit aufzutreten und die internen Differenzen zu kaschieren.
Das große SPD-Triumvirat: Die neue Troika
Peer Steinbrück, Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel wollen der Kanzlerin in der Euro-Krise helfen - aber drücken sich um die Kandidatenfrage.
Sie hätten Peer Steinbrück nicht mitnehmen müssen. Noch vor einem Jahr hätten sie ihn wohl auch nicht mitgenommen. Aber nun sind die Zeiten so, dass SPD-Chef Sigmar Gabriel und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier an Steinbrück nicht mehr vorbeikommen. Erst recht nicht, wenn sie kompetente Vorschläge zur Euro-Krise machen wollen. Der Ex-Finanzminister, nur noch einfacher Parlamentarier, ist derzeit der populärste Sozialdemokrat und gilt als der heimliche Kanzlerkandidat für 2013.
* [Alle nachfolgenden Absätze sind Zitate aus den jeweils dort genannten Quellen]
bookmark_borderDNA-Profiling ....
Bei manchen Informationen die man so liest wünscht man sich man hätte sie besser nie gesehen. Wie z.B. die folgende Meldung, über die ich bei "allthingsd.com" gestolpert bin:
Da fängt es an sehr, sehr gefährlich zu werden .... und eine Horde von Novitätenfreaks wird, koste es was es wolle, anfangen.
Mitmachen.
Sie werden es als "trendy" bezeichnen und die Masse von ungebildeten Ahnungslosen wird mitziehen. In ihr eigenes Verderben rennen. Wie Schafe zur Schlachtbank drängen. Brav ihre DNA preisgeben ....

Denn nichts werden die Versicherungsgesellschaften in USA mehr lieben als Informationen aus diesem Zusammenhang - da können sie den Risikofaktor für bestimmte Erbkrankheiten oder die Neigung zu bestimmten Stoffwechselstörungen in ganzen Familienclans treffsicher verorten.
Und dementsprechend die Daumenschrauben anziehen, sprich: Versicherungsprämien hochschrauben.
Wenn es dann erstmal in USA 'gelaufen' ist wird es hier über den Hebel Europäische Union 'harmonisiert' ....
*[zugleich Quelle des clippings]
bookmark_borderWas die "etablierten" Parteien nicht verstehen ....
Parteien schreiben Programme um sich dann doch nicht daran zu halten, Koalitionsverträge werden geschrieben um sie nur dann aus der Schublade zu ziehen wenn es darauf ankommt den Koalitionspartner zu erpressen ....
Die Etablierten denken in eingefahrenen Gleisen und können deswegen nicht verstehen, daß Meinungsbildung in einer Partei auch anders geht - unter der Annahme, daß es nur wenige, festgelegte Grundsätze gibt die auf dem 'Papier' stehen, also allgemein verfügbar festgelegt sind.
Das ist das "Gerippe". Alles weitere muß sich dann im Dialog zwischen Parteivertretern und den Mitgliedern herausbilden.
Demokratie ist hierzulande zum Parteienklüngel verkommen - die herkömmlichen Parteien wollen überhaupt nicht wissen was Fachleute in ihrem Klientel beitragen können. Sie wollen selbst bestimmen, oft gegen besseres Wissen. Oft an Einzelinteressen oder ihrem eigenen Vorteil orientiert.
Kein Wunder also, daß sie nach "Programm" fragen. Sie begreifen es einfach nicht. Und es wird bestimmt noch eine Weile dauern bis sie verstehen. Dann ist es aber schon zu spät noch auf den Zug zu springen. Irgendwie scheinen sie das zu ahnen. Helfen wird es ihnen aber nicht.
Die Piraten haben also zwei Aufgaben zu erfüllen
- Ein neues, abweichendes Demokratieverständnis der Wahlbevölkerung einfach zu erklären, so einfach, daß es auch der letzte B*LDleser versteht ....
- Sich in diesem Prozeß nicht zu verlieren also die Grundthesen, ihre Grundüberzeugung zu bewahren.
Wahrhaftig keine einfache Aufgabe.
Aber so ist das Leben nun mal: Komplex.






