oder "Später - wann ist das?"
Falsch.
Es müßte eher heißen:
"Wann ist es zu spät?"
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
oder "Später - wann ist das?"
Falsch.
Es müßte eher heißen:
"Wann ist es zu spät?"
Mmmpffff ...!
Ich hatte mir einen Zettel geschrieben, ihn auf die Tastatur des Laptops gelegt. Er sollte mich daran erinnern einem lieben Menschen zum Geburtstag zu gratulieren.
Wegen mehrerer Besorgungen und Behördenbesuchen kam ich aber am nächsten Tag nicht dazu den Computer aufzuklappen - vergessen, was ich doch so dringend erinnern wollte!
Lapidarer Satz meiner Frau:
Du brauchst wohl bald einen Zettel der dich daran erinnert, daß du einen Zettel geschrieben hast der dich an etwas Wichtiges erinnern soll ....
Ist es schon soweit?
in all den Weblogs los?
Wohin man sieht "null" Aktivität.
Das muß die Nach-Urlaubs-Starre sein ....
Erstaunlich, welche Effekte mittlerweile möglich sind:
[VIDEO starten]
Wenn das die Gleisbauer sehen könnten, die zu Beginn des Eisenbahnverkehrs noch ALLES "von Hand" erledigen mußten ....
[VIDEO ansehen] FEHLER! Der Link ist nicht mehr aktiv, doch das folgende Video zeigt den Vorgang:
Eltern entwickeln unnötige Sorge um das Wohlergehen ihrer Kinder
- dabei werden nötige Sorgen oft vernachlässigt ....
[weiterlesen]
Wörtliches Zitat aus dieser Quelle:
"5 Worries Parents Should Drop, And 5 They Shouldn't"
" .. It turns out most parents are worrying about all the wrong things. These worries that we have are so rare," says Christie Barnes, mother of four and author of ""The Paranoid Parents Guide"". It’s like packing a snow shovel in case it snows in Las Vegas. Based on surveys Barnes collected, the top five worries of parents are, in order:
- Kidnapping
- School snipers
- Terrorists
- Dangerous strangers
- Drugs
But how do children really get hurt or killed?
- Car accidents
- Homicide - usually committed by a person who knows the child, not a stranger
- Abuse
- Suicide
- Drowning
Why such a big discrepancy between worries and reality? Barnes says parents fixate on rare events because they internalize horrific stories they hear on the news or from a friend without stopping to think about the odds the same thing could happen to their children.
"I’d love it if every news story came with a little warning at the bottom that said, 'Even though this is very tragic, this is 1 in 10 million, 1 in a million or 1 in 20', " says Barnes.
This unnecessary worrying, she argues, is detrimental to parents. The stress worry-wracked parents endure can harm their health and their relationships with other adults. Also, focusing on rare dangers distracts parents from the dangers that matter.
As for children, Barnes says that overprotectiveness will hurt them in the long run by making them less resilient. "We’re teaching them to be helpless," she says. "And because we’re so afraid of the world, we’re teaching them to be afraid of the world .. "
Meine Vermutung ist, daß man das auch auf unsere Verhältnisse 1:1 übertragen kann. Nimmt man dann noch die - von der einschlägigen Presse, den Herstellern und den "Ratgeber"-Schreibern gern genutzten Themen "Hygiene", "Krankheit" und "Schulversagen" dazu, so wird ungefähr deutlich warum sich viele junge Eltern total überfordert fühlen müssen ....
so lautet die Überschrift* eines Beitrages im Blog des U.S.-Public-Radio NPR.
Die zugehörige Berechnung - hier grafisch aufgearbeitet - ist in der Abbildung zu sehen. Ein Viertel ihres Einkommens zahlt die junge Familie (zwei Autos und ein Haus) an Steuern - verglichen mit hiesigen Verhältnissen ein Steuerparadies .... und dennoch klagen die Betroffenen heftig über diese Belastung.
Wie sähe wohl die Vergleichsrechnung hier in Deutschland aus - kennt jemand solche Zahlen?

*
(when a taxpayer does pay tax .... das ist ein Wortspiel bezogen auf einen sehr beliebten Kinderreim:
dienen auf dem "Gefechtsfeld" dazu die Sicht der Gegener zu trüben und die eigenen Bewegungen so zu verschleiern ....
Bravo, Frau Merkel, geglückt ...!
Schon öfter hatte ich gefragt:
Wem nützt die öffentliche Aufregung über ein nebensächliches Thema?
Jetzt gibt es wieder einen Paradefall: Sarazzin ....
Und von was lenkt diese Aufregung ab?
Hiervon:
" .. Derweil wurde im Bundeskabinett das eigentlich umstrittene Sparpaket nahezu diskussionslos durchgewunken. Es war eine Randnotiz und die nun folgenden Kritiken und nachträglichen Änderungswünsche gehen im Medienrummel um das Buch unter. .. "
[Quelle; Hervorhebungen von mir]
möchten einige Politiker gern wieder eingeführt sehen ....
Zum Thema "Gleichfalls bedenklich" hatte ich vor einiger Zeit schon einmal Stellung genommen - heute nun stieß ich [via lawblog] nochmals auf den Begriff. Er wurde in einer Buchbesprechung 'aufgenommen' und am Beispiel eines Betroffenen im Dritten Reich dargestellt:
Unschuldig - und doch "verwahrt"
" .. Das Sondergericht berief sich auf Paragraph 42b des Reichs-Strafgesetzbuchs: Das "Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Sicherung und Besserung" basierte auf einem Entwurf aus der Weimarer Republik. Mit seinem Inkrafttreten 1934 wurde es zum Instrument der nationalsozialistischen Kriminalpolitik, die den Schutz des totalitären Staates über alles stellte.
Es lieferte nicht nur die rechtliche Grundlage, um die Gesellschaft vor schuldunfähigen Gewalttätern zu schützen, sondern auch, um politische Feinde des nationalsozialistischen Staates zu isolieren: "Volksschädlinge", "Gemeinschaftsfremde", "Minderwertige". Und zwar unbegrenzt: Die Einweisung erfolge "so lange, als ihr Zweck es erfordert." Zwar war vor Ablauf von drei Jahren zu prüfen, "ob der Zweck der Unterbringung erreicht ist". Doch selbst eine Entlassung konnte jederzeit widerrufen werden .. "
[Quelle]
Hoffentlich gibt es in unserer Justiz genug Sachverstand um rechtslastig-populistischen Bestrebungen in dieser Hinsicht Einhalt zu gebieten .... sonst findet man über kurz oder lang alle staats- und politikkritischen Bloggenden in der 'Klapse' .... Verweildauer ungewiß!