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bookmark_borderFundstücke ....

" .. Das Sta­di­on wo die 05er spielen .. "
- "da wo" wäre noch über­zeu­gen­der falsch ....

" .. über den Sen­sio­rensport war das .. "
Sen­so­ren, Senio­ren, etc. - wo ist der Zusammenhang?

" .. in jeder Rei­he nur rote Wagen zufor­derst ste­hen und jemand .. "
- das for­dert mich zuvor­derst heraus ....

" .. Seit Mon­tag bin ich wie­der am arbei­ten .. "
- sach ich für mein Mutta ....

" .. zwar hat­ten wir Schu­le, aber es war schö­nes Wetter .. "
- und wenn kei­ne Schu­le ist ist das Wet­ter schlecht?

" .. Bin in letz­ter Zeit ganz schön faul was auf mei­nen Blog zu schrei­ben .. "
- eine neue Variante:
Jetzt im Sin­ne von "Block" inter­pre­tiert .... nichts ist unmöglich!

" .. ab dem letz­ten Mon­tag fahr ich immer .. "
- ver­langt die neue Recht­schrei­bung neu­er­dings "ab" statt "seit"?

" .. Eine Frau sah aus dem Fen­ster, rau­chend, sprach mit den Män­nern im Trai­nings­an­zug, die rauch­ten auch und ausser ihr sah man vom Fen­ster kaum noch etwas .. " - Fal­scher Bezug, kein Kommentar!

bookmark_borderZweitleben ....

So, wie vor eini­gen Jah­ren der Trend zum "Zweit­buch" zu ver­zeich­nen war, so fin­det man der­zeit einen Trend zum "Zweit­le­ben" - als Rol­len­spie­ler/-in, elek­tro­nisch in "second life", oder tat­säch­lich als Dar­stel­ler/-in in Mit­tel­al­ter­shows und Ritterspielen ....

Kann - oder muß - ich davon aus­ge­hen, daß die­ser Trend ent­stan­den ist, weil die Teil­neh­mer/-innen "im rich­ti­gen Leben" (irL) irgend­wie unzu­frie­den mit ihrer "per­for­mance" sind und ein Ven­til brau­chen, das auzugleichen ...?

*meschug­ge* (.... hät­te mei­ne Groß­mutter gesagt.)

bookmark_borderMobilität und Flexibilität ....

wird heut­zu­ta­ge von vie­len Arbeit­neh­mern verlangt.
Nun soll­te man mei­nen, daß das auch hono­riert wird ....
Ganz im Gegenteil!
Das hat kei­ner­lei Ein­fluß z.B. auf die Gehaltsfindung.
....
Die wird näm­lich an rein for­ma­len Kri­te­ri­en ori­en­tiert, da wer­den Vor­ga­ben erfun­den, die pau­schal glei­che Bedin­gun­gen unter­stel­len - was natür­lich nie­mals die Wirk­lich­keit wider­spie­geln kann, da fei­ern "Erb­sen­zäh­ler" ihre müh­sam erstell­ten Sta­ti­sti­ken - wert­vol­le Ener­gie ver­pufft in sinn- nutz- und infor­ma­ti­ons­lo­sen Zah­len­spiel­chen.... die "Nest­hocker" sit­zen fest und arbei­ten sche­ma­tisch, die "Chao­ten" wer­den noch chao­ti­scher, die "flei­ßi­gen Arbeits­bie­nen" suchen ihr Heil in noch ein paar klit­ze­klei­nen Zusatz­maß­nah­men und ver­ges­sen dabei die alte 20:80-Regel des Herrn Pare­to, nach der mit 20% des Auf­wan­des 80% des Umsat­zes gemacht wer­den - und, das ist ja gera­de das Übel:
Sie sah­nen schließ­lich trotz Ener­gie- und Phan­ta­sie­lo­sig­keit ab ....

Wer sich also am Kun­den­nut­zen ori­en­tiert und das Quent­chen mehr an Ser­vice lie­fert erreicht zwar Zufrie­den­heit und lang­fri­sti­ges Wohl­wol­len bei sei­nen Kun­den*, aber mög­li­cher­wei­se nicht die vor­ge­ge­be­nen Zahlen .... 

Erschreckend - und was ler­nen wir daraus?


....

*   was sich im Markt als beste Waf­fe gegen ähn­lich gute oder gar bes­se­re (!) Mit­be­wer­ber­pro­duk­te erwie­sen hat! Der­glei­chen erreicht man nicht mit Hoch­glanz­pro­spek­ten und/oder mehr oder weni­ger nutz­lo­sen "pro­duct features" ....
Noch schlim­mer sind soge­nann­te "Sprach­re­ge­lun­gen" - sie unter­stel­len, die Mit­ar­bei­ter sei­en nicht in der Lage selbst zu argu­men­tie­ren - na klar, nach weni­gen Seme­stern sind die Urhe­ber sol­cher "Sprach­re­ge­lun­gen" natür­lich sehr viel bes­ser als lang­jäh­rig erfah­re­ne Mit­ar­bei­ter in der Lage, das Ver­trau­en der Kun­den zu erhalten ....
       

bookmark_borderDie >Kuh< ist ....

also nun - Kanz­ler­in­nen­macht­wort sei Dank! - vom Eis .... es hat, wenn ich mir die­se Bemer­kung erlau­ben darf zu lan­ge, viel zu lan­ge(!) gedauert.
Der Scha­den ist immens - und mei­ne The­se, daß in unse­rem Land viel mehr ver­kapp­te Rech­te leben als man auf den ersten Blick zu sehen glaubt, ist damit wie­der ein­mal bestätigt.
....
 

Wir sind eben doch ein Volk von 'Unter­ta­nen', nicht 'Revo­luz­zern'.

 
....

Lei­der!

bookmark_borderSolidarität ....

Soli­da­ri­tät zu ver­lan­gen fällt jenen leicht, die am System des "Ver­tei­lens" nur als Ver­tei­ler betei­ligt sind.

Bei­spiel Kran­ken­kas­sen / -bei­trä­ge / -leistungen:
Aus den Bei­trä­gen der "ordent­lich" zah­len­den Mit­glie­der wer­den alle mit­ver­sorgt, die der Kran­ken­kas­se ange­hö­ren, ohne selbst Bei­trä­ge zu lei­sten - eine "wun­der­sa­me" Geldvermehrung?

Nein, das wird von denen auf­ge­bracht, die 100% zah­len und sel­ten oder nie Lei­stun­gen in Anspruch neh­men. Ich kann es nicht ver­ste­hen, daß die, die zum Arzt gehen jetzt über €10,oo schimp­fen. Wer - wenn nicht sie, die die Arbeits­kraft der Pra­xen in Anspruch neh­men - soll denn, bit­te­schön, dafür zah­len? Etwa die, die gesund sind und kei­nen Arzt brau­chen, über das hin­aus, was sie sowie­so schon berappen?

Das System, einst gegrün­det um die Ein­zah­ler vor krank­heits­be­ding­ter Not und Zah­lung zu schüt­zen, ist ein Umver­tei­lungs­sy­stem gewor­den, das jene voll ver­sorgt, die es ver­ste­hen das System (scham­los aus-) zunut­zen. Maß­lo­se Ansprü­che ohne jeden Realitätsbezug!

Ähn­lich sieht es in ande­ren Berei­chen aus: Unab­hän­gig davon, ob ein Bür­ger die Ange­bo­te nutzt wird sie/er erst ein­mal zur Kas­se gebeten.

Bei­spiel städ­ti­sche Schwimmbäder:
Obwohl nur ca. 8% der Ein­woh­ner ein sol­ches Ange­bot nut­zen, zah­len alle für des­sen Unter­halt. 82% der Ein­woh­ner zah­len also für 8% mit - und nicht zu knapp!

Wäre es nicht ange­mes­sen, zu ver­lan­gen, daß jene, die zum Schwim­men gehen auch die tat­säch­li­chen Kosten tra­gen, die sie ver­ur­sa­chen? Wenn ich mir den Luxus eines "pri­va­ten" Schwimm­bads lei­ste, muß ich auch dafür bezah­len. Und die öffent­li­chen Bäder sind doch bei der Nut­zungs­re­la­ti­on sicher als "Pri­vat­bad" für 8% anzusehen.

Auch ande­re "öffent­li­che" Ein­rich­tun­gen könn­ten hier als Bei­spiel die­nen: Fuß­ball­plät­ze / Sta­di­en, Straßenbahn/Busse, etc., immer über­wie­gend bezahlt von denen, die über­haupt kei­nen Gebrauch davon machen.

Dafür fehlt dann das Geld an ande­re Stel­le: Schu­len, Stra­ßen­bau, Poli­zei, Alten­ein­rich­tun­gen .... tut mir leid, aber ich habe die Nase voll von Soli­da­ri­tät, die mich in fünf­zig Jah­ren nur Geld - und nicht zu knapp - geko­stet hat, ohne daß ich in den Berei­chen, die mir nüt­zen, eine ange­mes­se­ne Lei­stung erhal­ten hätte.

Ist es nicht auf­fäl­lig, wer vor allem auf Soli­da­ri­tät pocht?
Jene, die nicht oder wenig ein­zah­len .... und Poli­ti­ker (mit weni­gen Aus­nah­men), die sol­cher­lei Kosten aus den Taschen der Bür­ger begleichen ....
....
 
[rel­oa­ded]

bookmark_borderWechselkurs & Ölpreis ....

- so wur­de uns jah­re­lang erzählt ein­ge­trich­tert - bedin­gen einander:
Geht der Dol­lar (USD) nach oben müs­sen wir mehr bezah­len, ver­liert der Dol­lar, so wird das Ben­zin billiger ....
Unten habe ich ein­mal mei­ne eige­ne klei­ne Sta­ti­stik zusam­men­ge­schrie­ben - nur ein Schlag­licht, zuge­ge­ben, aber doch verblüffend ....
Offen­sicht­lich gilt jetzt genau das Gegen­teil von dem, was frü­her ein­mal rich­tig war .... oder liegt das doch am Oster­fest bzw. den Osterferien?

....
 

  1. 100 USD = 74,88 EUR
    => 338.65 USD = 253.554 EUR (01.04.2007) *
          • Ben­zin­preis: €1,23
          •  
             

  2. 100 USD = 74,14 EUR
    => 338.65 USD = 251.081 EUR (12.04.2007)
          • Ben­zin­preis: €1,30
          •  
             

  3. 100 USD = 73,91 EUR
    => 338.65 USD = 250.299 EUR (13.04.2007)
          • Ben­zin­preis: €1,33
          •  
            * edit * 

  4. 100 USD = 73,66 EUR
    => 338.65 USD = 249.459 EUR (23.04.2007)
          • Ben­zin­preis: €1,31
          •  
             

....
 
* [umge­rech­net aus 328.28 USD = 245.79 EUR] #

bookmark_borderVöllig sinn- und wertfrei ....

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Die Apo­re­tik (grie­chisch: aporēti­kós, „zum Zwei­feln geneigt“) bezeich­net die Aus­ein­an­der­set­zung mit schwie­ri­gen oder unlös­ba­ren phi­lo­so­phi­schen Fra­gen und Pro­blem­stel­lun­gen. Im Beson­de­ren ist Apo­re­tik die Kunst, Pro­ble­me als sol­che ohne Rück­sicht auf ihre mög­li­che Lös­bar­keit oder Unlös­bar­keit zu unter­su­chen und zu durchdenken.
[Quel­le]

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Schön und zugleich ver­wun­der­lich, daß es so etwas in die­ser mate­ri­el­len Welt noch gibt .... wie lan­ge noch?

bookmark_borderAnfragen ....

Eine klei­ne Revue der jüng­sten Anfragen ....

Das dop­pel­le­ben eines eltern­teils kann durch­aus inter­es­sant sein, so wie die paa­rung der sil­ber­fi­sche ....

wie groß ist ein domi­no­stein? Klar, das hat welt­be­we­gen­de Bedeu­tung - für Domi­no­spie­ler, oder zu Weih­nach­ten (wobei mir ein­fällt, daß deren Form wohl am ehsten als "Wür­fel" zu beschrei­ben wäre).

Ob jod in acti­mel ist kann ich nicht sagen. Aber selbst wenn das so wäre, ist - und bleibt - acti­mel ledig­lich eine geschickt auf­ge­zo­ge­ne Werbebotschaft....

Wegen der rang­li­ste des iq durch­schnitts in euro­pa könn­te es ran­ge­lei­en geben. Sicher ist nur, daß in Mün­ster die intel­li­gen­te­sten Zeit­ge­nos­sen woh­nen - wer wagt das zu bezweifeln?

Über eine drei fra­ge­zei­chen tour 2007 ber­lin könn­te ich auch nichts berich­ten - fehlanzeige!

Man­che torf­köp­pe könn­ten auf die Idee kom­men sich hier mit pal­men züch­ten zu beschäftigen:
Aber selbst mit fröm­me­lei läßt sich da in unse­ren Brei­ten nichts machen ....

Ein gedicht: könn­te aus uns was wer­den sucht die­ser Fra­ger / die­se Fra­ge­rin. Hof­fent­lich erfährt die/der Ange­be­te­te, daß das Gedicht aus dem Inter­net stammt ....