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bookmark_borderFrüh-erTM war es ....

Frü­herTM war es die Tele­kom, die allen Unmut über nicht funk­tio­nie­ren­de Lei­tun­gen und Tele­fo­ne abbe­kam - heu­te gibt es weit mehr Anbie­ter aber anstatt bes­ser, weil mehr Wett­be­werb, wird der Umgang mit ihnen immer schlech­ter und Ärger­nis­se häu­fen sich.

Letz­te Woche war ich soweit eine Daten­kar­te (SIM) für den Inter­net­zu­gang mit dem Hua­wei Mobi­le WiFi E5577C zu bestel­len. Nach umfas­sen­der Recher­che bestell­te ich bei *your­pho­ne*. Nach der Bestel­lung & online Bezah­lung bekam ich das übli­che Bestätigungsmail.
Das hat­te es in sich!
Gleich zwei dicke Minus­re­geln stan­den da:

  1. die Kar­te ist für maxi­mal 4 Mona­te "flat" - danach erfolgt die Berech­nung von Aufschlägen;
  2. eine neue Kar­te kann erst in der sieb­ten Woche nach Frei­schal­tung im Aus­land benutzt werden.

Sie, lie­be Lesen­de, wür­den sich da genau­so ver­dutzt am Kopf krat­zen wie ich. Es ist nicht beson­ders erfreu­lich erst nach der Bestel­lung von sol­chen ganz wesent­li­chen Ein­schrän­kun­gen zu erfahren. 

Ich habe sofort das Wider­spruchs­for­mu­lar her­aus­ge­sucht und mei­ne Bestel­lung rück­gän­gig gemacht. Flugs bekam ich die ange­for­der­te schrift­li­che Bestä­ti­gung mei­ner Stornierung.
Welch Erstau­nen aller­dings heute:
In der Post kam ein Brief von *your­pho­ne*, auf dem Umschlag steht "DU! bekommst wich­ti­ge Post." - dem Gefühl nach ist in dem (unge­öff­net geblie­be­nen) Umschlag eine SIM-Karte.

Jetzt fra­ge ich mich, was soll ich damit machen?
Ich wer­de sie lie­gen las­sen und war­ten bis sich *your­pho­ne* mel­det und mir sagt wie es wei­ter gehen soll.

Nach­dem fest­stand, dass die Sache mit *your­pho­ne* nicht klap­pen wür­de habe ich - was zunächst zwei­te Wahl war, da das Ange­bot pro Monat & für 4 GB Daten­vo­lu­men 5,- €uro mehr kostet - die Sei­te von 1&1 auf­ge­macht und mir dort eine SIM-Kar­te bestellt. Kei­ne Lauf­zeit, monat­li­che Kün­di­gung, super­schnel­le Ver­bin­dung .... und monat­lich 14,99 €uro.

Das war am Frei­tag (09.02.2018), und prompt kam Sonn­abend ein Mail mit der Bestä­ti­gung und dem Hin­weis, am 13.02.2018 käme die Kar­te an. Weil die Sen­dung nur an die bestel­len­de Per­son abge­ge­ben wer­den darf, die sich zudem mit PA zu iden­ti­fi­zie­ren hat, mach­te ich von dem Ange­bot Gebrauch mir das Paket an den nächst gele­ge­nen Her­mes-Shop schicken zu lassen.

Diens­tag, 16:00 Uhr
Ich bin beim Her­mes-Shop, lege mei­nen Aus­weis vor und die net­te Ange­stell­te gibt mei­ne PA-Num­mer ein.
Fal­sche Ein­ga­be, kei­ne Übereinstimmung.
Zwei­ter Versuch.
"Die Num­mern stim­men nicht überein"
Drit­ter Ver­such, statt des Buch­sta­bens "O" wird die Zif­fer "0" eingegeben.
Fehlanzeige!
Nach drei feh­ler­haf­ten Ein­ga­ben wird das Paket - obwohl mei­ne Iden­ti­tät fest steht und sich die Mit­ar­bei­te­rin mei­nen Aus­weis hat geben las­sen - wie­der zurück an 1&1 geschickt. Es darf nicht aus­ge­hän­digt werden.
Mit dem Rat sofort die *hot­line* anzu­ru­fen wer­de ich mit wort­rei­chen Ver­trö­stun­gen entlassen.

Anruf bei 1&1.Ich war­te 14 Minu­ten in der War­te­schlei­fe bis sich ein Mit­ar­bei­ter meldet:
Ja, sehr bedau­er­lich, wel­che Num­mer hat der Aus­weis, wie ist mein Geburts­da­tum und wo bin ich gebo­ren .... dann wer­de ich in der Lei­tung gehal­ten wäh­rend der Mit­ar­bei­ter die Fach­ab­tei­lung dar­über infor­miert es han­de­le sich um "0" und nicht um "O" in der Kenn­zif­fer mei­nes Ausweises.
Alles in But­ter, mor­gen kommt die Kar­te an, ich kann sie nach­mit­tags abholen.

Mitt­woch, 14:30 Uhr
Um 14:20 Uhr am 14.02.2018 ste­he ich mit gezück­tem Aus­weis im Laden. Der Besit­zer höchst­per­sön­lich gibt die Num­mer ein - in Klein­buch­sta­ben, wie ich erken­nen kann. Ich gebe zu beden­ken, die Num­mer auf dem Aus­weis sei in Groß­buch­sta­ben geschrie­ben, da piept der Scan­ner und es wird "Fal­sche Iden­ti­fi­zie­rung" ange­zeigt. Jetzt folgt die zwei­te Ein­ga­be, dies­mal mit Groß­buch­sta­ben und Zif­fern "0" statt des fal­schen "O".
Erneu­tes Pie­pen zeigt an: Fehler!
Jetzt will es der Chef wis­sen und gibt die glei­che Zah­len-Zif­fern-Fol­ge noch­mal ein.
Ein lan­ges, durch­drin­gen­des Pie­pen zeigt an:

Drei feh­ler­haf­te Ver­su­che, Paket zurück an 1&1 ...!

Mor­gen früh, so ver­si­chert der Her­mes­mit­ar­bei­ter, wer­de er die Sache in Ord­nung brin­gen. Die­ses Mal bleibt das Paket im Shop, man wird mich anru­fen wenn ich das Paket mit der SIM-Kar­te abho­len kann.

Hof­fent­lich geht es mir nicht wie in dem Schwank "Ein Münch­ner im Him­mel" und ich war­te ewig auf eine glück­li­che Fügung mei­ner Angelegenheit. 

Weil: Sonn­tag ist Abrei­se nach Spanien.
 
(Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu letz­ten Arbei­ten am WW in den letz­ten Tagen fol­gen morgen)

*update*
Auch der zwei­te Ver­such der Zustel­lung ende­te wie der erste:
Drei­mal ein­ge­ge­ben - immer "Feh­ler". Jetzt geht das Päck­chen wie­der zurück an 1&1.
Ein erneu­ter Anruf bei der hot­line ergab, dass nie­mand so recht erklä­ren kann wie das pas­siert. Nun wird ein drit­ter Ver­such unter­nom­men. Irgend­wann wer­de ich die Kar­te wohl bekommen ..!?

bookmark_border“But wait, there’s more!”

Den obi­gen Spruch hört man oft bei "beson­ders gün­sti­gen Ange­bo­ten" im US-home­shop­ping-Fern­se­hen. Das soll den Zuse­hen­den sug­ge­rie­ren hier bekä­men sie noch etwas zusätz­lich zu dem sowie­so schon gün­sti­gen Angebot.

Die­se Woche hat­te ich mehr­fach den Ein­druck, dass es unse­re Koali­tio­nä­re so hal­ten wie die Wer­be­trei­ben­den " .. but wait, there's more! .." - und noch 'ne Schip­pe draufgelegt ....
Wel­ches Füll­horn an ganz beson­ders attrak­ti­ven Zusatz­an­ge­bo­ten wur­de da über die Natioooon ausgeschüttet!

Was ver­schwie­gen wur­de waren die im Hin­ter­grund lau­fen­den Geset­zes­än­de­run­gen, etwa eine Ver­schär­fung des Poli­zei­ge­set­zes in Bay­ern, eine hes­si­sche Gene­ral­am­ne­stie für straf­fäl­lig wer­den­de V-Leu­te und die gleich­zei­ti­ge (grund­ge­setz­wid­ri­ge) Ver­schär­fung der gesetz­li­chen Rege­lun­gen für den Verfassungsschutz. 

Der grü­ne Regie­rungs­part­ner in Hes­sen (frü­he­res Zitat des Herrn Tarek Al-Wazir, vor der Koali­ti­on mit der CDU / Bouf­fier: " .. Wer Links­par­tei oder Pira­ten wählt, wacht mit Vol­ker Bouf­fier als Mini­ster­prä­si­dent auf .. Die Grü­nen stün­den ver­läss­lich und klar für den Wech­sel. Nun ist es umge­kehrt: Die Grü­nen-Wäh­ler wachen plötz­lich mit Bouf­fier auf. .. ") hat sei­ne gesam­te Basis gegen sich - und wie so oft wird es trotz­dem dazu kom­men. Dann wer­den erneut Steu­er­gel­der ver­schwen­det um die angeb­li­che Recht­mä­ßig­keit gegen die - mehr als gerecht­fer­tig­ten - Rechts­strei­te der Oppo­si­ti­on zu verteidigen .... 

" .. But wait, there's more! .." - 'mal sehen, wohin die­se Gro­ße Koali­ti­on die Nati­on führt. Bestimmt nicht "(Brü­der,) zur Son­ne, zur Frei­heit ..!" [you­tube], son­dern eher - in Abwand­lung eines Schla­ger­ti­tels "Es führt ein Weg nach Nir­gend­wo ..!" ....

bookmark_borderProportional

Man­che Über­le­gun­gen soll­te man sich wahr­schein­lich lie­ber verkneifen.

Wie bei­spiels­wei­se die, wel­che Men­gen unser Hund so vertilgt.
Sie bekommt täg­lich eine Dose Naß­fut­ter, das sind 400 g. Bei einem Gewicht von ca. 10 kg.

Nun habe ich mal 'hoch­ge­rech­net':
Ich wie­ge ca. 100 kg, dem­nach müß­te ich täg­lich - pro­por­tio­nal - 4000 g zu mir neh­men. Vier Kilo­gramm ...!

Ent­we­der der Hund frißt zu viel oder ich esse zu wenig.
Oder es ist doch ganz anders?

bookmark_borderWie weit ....

Wie weit muß man aus­ho­len um einem Gesprächs­part­ner den Hin­ter­grund des­sen zu erklä­ren was man erzäh­len will?
An die­ser Fra­ge schei­den sich die Geister.

Wäh­rend eini­ge Leu­te es mit "Fas­sen sie sich kurz!" hal­ten fan­gen ande­re Men­schen "bei Adam und Eva" an - die Vor­ge­schich­te zieht und zieht sich, es wer­den ver­schie­de­ne Umlei­tun­gen ein­ge­baut, die Befind­lich­kei­ten von Tan­te Fri­da und Onkel Phil­ipp so neben­bei erwähnt und dann .... ver­lie­ren sie sich in all­ge­mei­nen Erör­te­run­gen zum Leben, zur Gesund­heit und dem letz­ten Urlaub.

Das ange­peil­te Ziel der Infor­ma­ti­on ist längst in Ver­ges­sen­heit gera­ten und der ange­streng­te, schon etwas generv­te Zuhö­rer rät­selt, was ihm da denn Wich­ti­ges ent­gan­gen ist.

Wie Sie, lie­be Lesen­de, erken­nen, hal­te ich es lie­ber mit "Fas­sen sie sich kurz!".

bookmark_borderMindestens zwei "Aufreger" kommen irgendwie gelegen ....

Da ist zunächst die Tat­sa­che, dass die gro­ßen Auto­bau­er in Aachen und in den U.S.A. For­schun­gen ange­sto­ßen haben von deren Ergeb­nis sie wis­sen muß­ten, wie die Abga­se auf Mensch & Umwelt wir­ken. Ein­mal davon abge­se­hen wie weit sol­che Ergeb­nis­se stich­hal­tig sind bleibt es doch ein will­kom­me­nes Instru­ment der Ablenkung ....

Zwei­te Sache ist die Über­le­gung in Ham­burg (und Frank­furt) AfD Mit­glie­der vom Fuß­ball aus­zu­schlie­ßen. Ein CDU Poli­ti­ker & Club­chef hat das (angeb­lich?) ver­lau­ten las­sen. Und eine unde­mo­kra­ti­sche Machen­schaft mehr die in unse­rem Land zu bedau­ern wäre ....

Da ist die Ver­ga­be des Prei­ses "Die Gol­de­nen Blog­ger" [die Orga­ni­sa­to­ren haben offen­bar kei­ne Eile die Sei­te zu aktua­li­sie­ren; 30.01.2018; 00:25] zu einer unwich­ti­gen Neben­sa­che ver­kom­men. Soviel *hoch­ka­rä­ti­ge* Kon­kur­renz in den Medi­en, da macht das Blog­gen dop­pelt Spaß.

Wie geru­fen kom­men ein paar Skan­däl­chen um von den zähen Ver­hand­lun­gen der Möch­te­gern-Koali­tio­nä­re abzu­len­ken - es sind ja der­zeit Koalitionsverhandlungen!
Hin­ter ver­schlos­se­nen Türen, wie immer, das dum­me Volk hat ja schon gewählt (und wie Herr Gabri­el frü­her sag­te damit " .. in einer reprä­sen­ta­ti­ven Demo­kra­tie .. " den Poli­ti­kern den Auf­trag gege­ben für die näch­sten Jah­re völ­lig unab­hän­gig vom Volks­wil­len zu regieren).

bookmark_borderDie Woche(-n) in Bildern [3. & 4. KW 2018]

"click!" auf die Abbil­dun­gen ver­grö­ßert diese.

   

 

 
Sol­che "Wahr­hei­ten" sind harmlos .... 

     
     
   

 

 
.... und sol­che Wahr­hei­ten sieht die Kir­che nicht gern - zu nah an der Wirklichkeit.

   

 

 
Auch wenn er es noch tau­send Mal sagt wird es nicht *wahr* ....

     
     
   

 

 
.... aber es ist die Wahr­heit, dass sich die­se bei­den Frau­en sehr ähn­lich sehen.

   

 

 
Drei hie­si­ge Poli­ti­ker, deren Ver­schwin­den in einer Zeit­an­oma­lie die Welt sehr viel bes­ser machen würde .... 

     
     
   

 

 
.... und ein US-Poli­ti­ker, der durch eine Zeit­ver­schie­bung irr­tüm­lich hier­her gera­ten ist.

   

 

 
Hier wer­den *neue* Wör­ter geschaf­fen - das muß wohl die­se "leben­di­ge Spra­che" sein von der immer gere­det wird. 

     
     
   

 

 
*Reli­gi­ons­fer­ne* drückt sich in weni­gen Wor­ten aus - noch dazu witzig.

   

 

 
Muß ich mich jetzt freu­en oder fürch­ten wenn mir eine wild­frem­de Frau sol­che Avan­cen macht ...? 

     
     
   

 

 
*Rea­li­täts­fer­ne* drückt sich der­zeit dadurch aus, dass Kunst ange­grif­fen & ent­fernt wird.
  → sie­he hier­zu "Elfen­bei­ne sind sexy, die Tür­me nicht" und
  → "Sexi­sti­sches"

   

 

 
Schon der Zwei­fel ist zukünf­tig strafbar?
Und mit sol­chen Regi­men machen wir Geschäf­te und hofie­ren sie? 

     
     
   

 

 
Was ich schon seit Jah­ren immer wie­der sag­te - jetzt durch har­te Daten belegt ....

   

 

 
Es geht abwärts mit den Umfaller-Genossen ....
Grab­grä­ber waren/sind Schrö­der, Cle­ment, Maas, Gabri­el, Schulz - und nun mit viel Lei­den­schaft: Nahles

     
     
   

 

 
.... und von die­sem Absturz wird sich die­se Par­tei nicht so schnell erholen.

   

 

 
Damals (Abb links) dach­ten wir: Das ist toll, Rechen­kraft die zuvor gan­ze Gebäu­de gefüllt hat, und das Gegen­stück (rechts) ist schon nicht mal mehr die klein­ste Variante ...!

     
     
   

 

 
Ein beson­ders deut­li­ches Bei­spiel dafür, wie Form & Funk­ti­on in der Natur unnach­ahm­lich ver­bun­den sind.
Völ­lig ohne Zutun der Men­schen, die stö­ren nur ....

   
Alle Abbil­dun­gen via *twit­ter*; "click!" auf das Bild vergrößert.
   
   

bookmark_borderMänner, so'ne und so'ne ....

Wie soll ich das jetzt anfangen? 

Erst von den ganz 'har­ten Bur­schen' reden und dann von 'ver­weich­lich­ten Mut­ter­söhn­chen' um dann fest­zu­stel­len, dass das Gros der Män­ner wahr­schein­lich genau in der Mit­te liegt?

Wahr­schein­lich ist es das Beste, ich fan­ge mit einem Bei­spiel an und sage, wie ich genau auf die­ses The­ma gekom­men bin. Der Aus­gangs­punkt war, dass gleich zwei Frau­en sich um einen Mann küm­mern der auf ver­schie­de­ne Art durch die Behör­den­müh­le gedreht wurde:

Für "tot" erklärt obwohl er doch putz­mun­ter war,
nach Inter­ven­ti­on wie­der "auf­er­stan­den" zu den Lebenden,
dann von der glei­chen Behör­de noch­mal für "tot" erklärt
- und die­ses Mal kam es ganz dicke, denn als er sich [mit Recht!] beschwer­te und die Ver­ant­wort­li­chen nicht gera­de freund­lich ansprach betrie­ben die - nein, nicht die drit­te "für-tot-Erklä­rung"
- son­dern sei­ne Ent­mün­di­gung und die Bestel­lung eines gesetz­li­chen Vormundes.

Wie sowas sehr will­kür­lich unbe­schol­te­nen Men­schen pas­sie­ren kann, die Behör­den­ver­sa­gen, oder Mau­sche­lei­en von Behör­den mit Unter­neh­men und Ban­ken auf­decken und anpran­gern, ist ja seit dem Fall Gustl Mollath im baye­ri­schen Muster­land für Behör­den­will­kür und ~ über­heb­lich­keit bestens bekannt.

Es soll, des­we­gen habe ich sehr weit aus­ge­holt, kein Zwei­fel ent­ste­hen, dass ich ganz auf der Sei­te der so Betrof­fe­nen bin .... und nun kom­me ich end­lich zum Thema:

Män­ner sol­len nicht den Macho raus­hän­gen, höre ich und lese ich stän­dig seit Jah­ren. Sie sol­len häus­lich sein, ihren Anteil am Haus­halt über­neh­men, dabei aber nicht die klei­nen Gesten für die Part­ne­rin ver­ges­sen. Sie sol­len sich gleich­be­rech­tigt um die Kin­der küm­mern und so wenig­stens einen Teil der Bela­stung von den Schul­tern ihrer Frau nehmen.

Soweit die Theo­rie. Die Pra­xis sieht ganz anders aus.

Der Viel­ver­die­ner wird als Exi­stenz­si­che­rer von den mei­sten Frau­en wenn nicht ganz offen, dann min­de­stens aus dem Unter­be­wußt­sein her­aus bevor­zugt. Es geht gera­de noch, wenn er nicht über­ra­gend aber doch so gut ver­dient, dass ein klei­nes Zubrot, von der Frau ver­dient, die Fami­lie 'mit­hal­ten' läßt und wenig­stens zwei Urlau­be pro Jahr und der gro­ße Flach­bild­schirm herausspringen.

Ande­rer­seits - und das ist es was mich ver­blüfft - wer­den Total­ver­sa­ger ohne Per­spek­ti­ve und Ent­schluß­kraft, nicht sport­lich und auch nicht beson­ders attrak­tiv, von Frau­en 'bemut­tert' und mit Wohl­ta­ten, Zuspruch und Zuwen­dung verwöhnt.

Dage­gen hat es ein Mann der mal rich­tig zupackt und was auf die Bei­ne stel­len kann - ohne gleich einen Hand­wer­ker oder sei­ne Mama ein­zu­schal­ten - schwer. Ker­nig und gesund zu sein ist ein Nach­teil, denn die Auf­merk­sam­keit haben die krän­keln­den, lei­den­den Hypo­chon­der. Kochen, Backen, Haus­halts­ma­schi­nen bedie­nen, immer den rich­ti­gen Ton fin­den und dafür sor­gen, dass Freund­schaf­ten nicht ein­schla­fen, son­dern gepflegt wer­den, alle Stö­run­gen abweh­ren und sich um das all­ge­mei­ne Wohl­erge­hen der Fami­lie küm­mern - das ist irgend­wie gar nichts wert wenn ein ver­husch­ter Ver­sa­ger daher kommt und auf die Mit­leids­tour setzt. Dar­auf ver­traut, die Frau­en rund­um wer­den ihn schon bemut­tern und umhegen. 

Lan­ge Jah­re habe ich die The­se nicht geglaubt die da lautet:
Män­ner wer­den Frau­en nie verstehen!
Je älter ich wer­de, desto wah­rer scheint mir die­ser Spruch.

bookmark_borderEs kommt drauf an was man draus macht ...!

Frü­her gab es eine Wer­bung, einen Slo­gan, für das Bau­en mit Beton, der hieß:
"Beton - es kommt drauf an was man draus macht".

Dar­an muß­te ich den­ken als ich einen Arti­kel las der mir kürz­lich zuge­sandt wurde.
Da ging es um Masern.
Also in Wahr­heit dar­um, dass es Leu­te gibt die behaup­ten es gäbe sie nicht.
Die Masern-Viren.

Der Mann, der das behaup­tet hat bot an dem­je­ni­gen 100.000,00 €uro zu zah­len, der *eine* wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­ti­on nennt, die den Nach­weis erbringt, dass es Masern-Viren gibt und wie groß sie sind.

Da fand sich jemand und konn­te sogar *sechs* Publi­ka­tio­nen vorweisen.

Der Anbie­ter (Viren-Ver­nei­ner) zahl­te aber nicht, wor­auf­hin der Nach­wei­sen­de ihn ver­klag­te, um ihn zur Zah­lung zu zwingen.
In den ersten zwei Instan­zen bekam der Nach­wei­sen­de Recht und dar­auf­hin schick­te er dem säu­mi­gen Viren-Ver­nei­ner den Gerichts­voll­zie­her und weil immer noch nicht gezahlt wur­de soll­te der Mann in Erzwin­gungs­haft - kurz bevor das pas­sier­te zahl­te er schnell und leg­te gegen das (zweit-)instanzliche Urteil Beru­fung ein.

" .. Pod­biel­ski [vom Gericht bestell­ter Gut­ach­ter] und die Ravens­bur­ger Rich­ter waren mit­hin der Über­zeu­gung, dass Lan­kas For­de­rung nach “einer” Publi­ka­ti­on erst nach­träg­lich expli­zit ein­ge­bracht wur­de und zudem ohne Bedeu­tung für den Streit­ge­gen­stand ist .. "

In die­sem drit­ten Pro­zeß bekam er nun Recht. Weil er nur eine Publi­ka­ti­on gefor­dert hat­te und statt­des­sen sechs bekom­men hat­te fand das Gericht das sei ein Form­feh­ler und des­we­gen muß­te der Nach­wei­sen­de nun das Geld zurück zah­len und die Kosten des Ver­fah­rens tragen.

So weit so schlecht, denn ein nor­mal den­ken­der Laie wür­de doch ver­mu­ten: Sechs Nach­wei­se sind bes­ser als ein Nach­weis, daher hat der Viren-Leug­ner zu zahlen.

Allein, es ist damit noch nicht getan.
Der Viren-Leug­ner schreibt nun an sei­ne ver­blen­de­ten Anhänger:
Der Pro­zeß wur­de gewon­nen, damit ist fest­ge­stellt es gibt kei­ne Masern-Viren!
Kein Wort davon, dass es sechs (min­de­stens, aber in Wirk­lich­keit viel mehr) Bewei­se für die Exi­stenz der Viren gab, kein Wort dar­über, dass der Pro­zeß aus for­ma­len Grün­den gewon­nen wur­de und das Gericht in der Sache nicht erneut ent­schie­den hat.

Das Fazit:
Die meist medi­zi­nisch wenig infor­mier­ten Anhän­ger schwö­ren nun es gäbe kei­ne Masern-Viren und daher sei die Masern-Imp­fung nutz­los und zu verweigern.

So arbei­ten vie­le der Schar­la­ta­ne, die dann auf das Mit­leid der Anhän­ger hof­fen und die­se um eine klei­ne Spen­de bit­ten. Die soll die erheb­li­chen Kosten min­dern die der Masern-Leug­ner hat­te um all die Kin­der sei­ner Anhän­ger vor einer schäd­li­chen Imp­fung zu schützen.

Ein wei­ters inter­es­san­tes Modell um Ahnungs­lo­sen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Das scheint die Haupt­ma­sche derer zu sein, die die "Neue Ger­ma­ni­sche Medi­zin" unter die Men­schen brin­gen .... ist doch klar, was "neu" ist kostet halt ein bis­serl mehr.

bookmark_borderDie Woche(-n) in Bildern [1. & 2. KW 2018]

   
     
     
   
     
   
     
     
   
     
   
     
     
   
     
   
     
     
   
     
   
     
     
   

   
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bookmark_borderArme Würstchen ....

Arme Würst­chen ohne nen­nens­wer­ten Unter­stüt­zer­kreis geht man hier­zu­lan­de rasch an. Da wird nicht lan­ge gefackelt und die Exi­stenz­grund­la­ge ent­zo­gen.

Han­delt es sich aller­dings um Volks­ver­het­zer wie Erdo­gan, Orban und Mora­wi­ecki die samt ihrer Gefolg­schaft gan­ze Län­der ent­ge­gen jeg­li­cher Ver­nunft - und oft auch der Wahr­heit - auf einen stram­men rechts-kon­ser­va­ti­ven Kurs zwin­gen, dann ist man in unse­ren Poli­ti­ker­krei­sen durch­aus zurück­hal­tend und erstaun­lich ein­sil­big. Von Regi­men wie Sau­di Ara­bi­en, den Phil­ip­pi­nen und Ägyp­ten ganz zu schweigen.

Demo­kra­tie bedeu­tet Mei­nungs­frei­heit, des­we­gen muß jeder auf­rech­te Demo­krat - der es mit der Demo­kra­tie ernst meint - selbst abstru­se Mei­nun­gen 'aus­hal­ten' und dar­auf ver­trau­en, dass sich der­glei­chen abson­der­li­che The­sen oder Lügen irgend­wann von selbst erledigen.
Hier mit dra­sti­scher Här­te vor­zu­ge­hen bedeu­tet nur den Demo­kra­tie­fein­den Muni­ti­on bereit zu stel­len, mit der sie den demo­kra­ti­schen Staat sturm­reif schießen.

bookmark_borderFragen stellen ....

"War­um?" fra­gen klei­ne Kin­der immer, sie wol­len die Welt ver­ste­hen. Das wird ihnen häu­fig von Erwach­se­nen 'aus­ge­trie­ben', man fer­tigt sie mit Phra­sen ab und all­mäh­lich wird so der Ent­decker­drang schon sehr früh im Kei­me erstickt - weil Kin­der lernen:
Fra­gen stel­len ist ungün­stig, es macht die Gefrag­ten oft ner­vös, manch­mal unwirsch, und viel­fach abweisend.
Da Kin­der auch gemocht wer­den wol­len unter­las­sen sie dann mehr und mehr die für Erwach­se­ne lästi­ge Fragerei .... 

War­um ver­hal­ten sich Erwach­se­ne so? Sie haben es am eige­nen Lei­be erfahren:
Es ist bes­ser den Mund zu hal­ten und nicht auf­zu­fal­len. Wer zu vie­le Fra­gen stellt bringt sein Gegen­über manch­mal in Ver­le­gen­heit. Öfter, so ist zu ver­mu­ten, wis­sen die Gefrag­ten selbst nicht was sie ant­wor­ten sol­len - und nie­mand wird gern dabei ertappt etwas nicht zu wis­sen, sowas macht Vie­le aggressiv.

Auch Orga­ni­sa­tio­nen wie die Kir­chen wer­den nicht gern gefragt, viel lie­ber "ver­kün­den" sie. Am besten in Situa­tio­nen, in denen die so "belehr­ten" nicht in Fra­ge stel­len, nicht nach­ha­ken oder gar wider­spre­chen kön­nen. Es kommt nicht von unge­fähr, wenn stets von der Kan­zel her­ab gepre­digt wird, weil es einer­seits die Erha­ben­heit des Ver­kün­ders dar­stel­len soll, ande­rer­seits für die Zuhö­rer schwer macht selbst etwa zu fragen.

Die Kir­chen haben über vie­le hun­der­te Jah­re dar­an gear­bei­tet Fra­gen zu unter­drücken. Nach dem etwas flap­sig for­mu­lier­ten Mot­to "Wer viel fragt geht viel irr!" anstatt "Wie­so? Wes­halb? War­um? Wer nicht fragt bleibt dumm!", was eine viel bes­se­re Betrach­tungs­wei­se gewe­sen wäre.

mgi

Frech ist die Hal­tung der Kir­chen immer dann, wenn sie ver­su­chen auf­zu­sprin­gen wenn der Kar­ren (im über­tra­ge­nen Sin­ne, ver­steht sich) schon ordent­lich Fahrt auf­ge­nom­men hat - dann machen sie es wie die Ame­ri­ka­ner und erklä­ren die Errun­gen­schaf­ten und Erkennt­nis­se sei­en nur durch ihre wohl­wol­len­de und unein­ge­schränk­te För­de­rung mög­lich gemacht worden.
Jeder klar den­ken­de Mensch erkennt sofort die Drei­stig­keit die­ser Lüge, aber wer wagt es schon der Kir­che / den Kir­chen zu widersprechen?

Lang­fri­stig wer­den die Glau­bens­be­kennt­nis­se ver­sie­gen, wer­den die Kir­chen unter­ge­hen. Irgend­wann ist der Punkt gekom­men an dem es heißt:

Wer ein­mal lügt dem glaubt man nicht (mehr!),
und wenn er selbst die Wahr­heit spricht!

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Bild-Zitat aus "Pas­sen Wis­sen­schaft und Chri­sten­tum zusammen?"

PS
Wenn Ihnen näch­stens ein Kind Fra­gen stellt:
Ant­wor­ten Sie gedul­dig und umfassend ...!

bookmark_borderVon Tieren und deren "Verwertung"
*update* [07.01.2018]

"Die Kat­ze schaut auf uns runter.
Der Hund schaut zu uns auf.
Das Schwein begeg­net uns auf Augenhöhe."


[Leicht ver­än­dert zitiert aus die­sem Arti­kel]
 

Das obi­ge Zitat ist sicher all­seits bekannt - min­de­stens was die größ­ten Grup­pen von Haus­tie­ren angeht, näm­lich Kat­zen und Hun­de. Die erwei­ter­te Fas­sung schließt nun die Schwei­ne ein, die in Mas­sen­hal­tung unter unsäg­li­chen Bedin­gun­gen ihr Leben fri­sten und des­we­gen bestimmt nicht 'glück­lich' sein können.
Wie so oft wer­den in dem Bestre­ben Tie­ren mehr Rech­te zuzu­ord­nen die Gren­zen so hoch gesetzt, dass eine wirt­schaft­li­che Hal­tung bei der augen­blick­li­chen Nach­fra­ge nicht erreicht wer­den kann. Dabei wäre es sicher schon ein Fort­schritt zunächst die Zahl der gemein­sam gehal­te­nen Tie­re in einer Stall­an­la­ge zu redu­zie­ren und jedem Tier mehr Platz zu ver­schaf­fen. Nach und nach könn­te dann über wei­te­re Maß­nah­men ent­schie­den wer­den um schließ­lich zu einer "art­ge­rech­ten" Hal­tung zu kommen.

Das ein Schwein nicht nur aus Filet, Kote­lett und Schnit­zel besteht wis­sen heu­te vie­le Men­schen schon nicht mehr, ich habe es sehr früh gelernt. Des­we­gen habe ich auch kei­ne Hem­mun­gen Haxe, Schwei­ne­bauch, Kopf­sül­ze, Blut­wurst, Leber­wurst, (Sau­re) Nie­ren und Leber zu essen - etwas, das mitt­ler­wei­le aus der Mode gekom­men ist, es paßt nicht zum moder­nen 'life­style' .... OK, viel­leicht gera­de noch Haxe, wenig­stens im Süden des Landes.

Ich erin­nen­re mich noch sehr gut an mei­ne Kind­heit in einer mit­tel­gro­ßen Stadt nahe Frankfurt/Main. Das war in den ersten Jah­ren nach dem Krieg, Anfang der 50er Jah­re. Zwei­mal im Jahr waren wir zum "Schlacht­fest" ein­ge­la­den, bei einer Freun­din mei­ner Mut­ter, die ein paar Kilo­me­ter ent­fernt in einem klei­nen Dorf wohnte.
Der Tag begann damit, dass das Schwein aus dem Stall geholt wur­de. Vom orts­an­säs­si­gen Met­zer, der es sogleich mit einem Bol­zen­schuß­ge­rät vom Leben zum Tode brach­te. Wir Kin­der stan­den her­um und sahen zu wie es dann an den Hin­ter­läu­fen auf­ge­hängt und wie ihm mit einem sehr schar­fen Mes­ser die Keh­le durch­schnit­ten wur­de. das Blut fing der Metz­ger in einem Zin­kei­mer auf, und die Oma, die mit auf dem Gehöft wohn­te, hat­te dann die Auf­ga­be das Blut zu rüh­ren und das ent­ste­hen­de Fibrin­ge­rüst so dar­an zu hin­dern, das Blut gerin­nen zu las­sen. Es soll­te doch Blut­wurst dar­aus entstehen.

Wäh­rend­des­sen mach­te sich der Metz­ger dar­an das Schwein vom Schwanz her längs die Brust ent­lang bis zum Kopf auf­zu­schnei­den, und dann nahm er ein kur­zes, läng­li­ches Beil­chen, öff­ne­te so den Brust­korb ent­lang des Brust­beins und zog die Rip­pen nach rechts und links auseinander.
Unter dem Schwein stand eine etwas grö­ße­re Wan­ne, in die wur­den nach durch­tren­nen des Net­zes (eine dün­ne Bin­de­ge­webs­schicht, die die Ein­ge­wei­de zusam­men hält) Leber, Nie­ren, Bla­se, Darm samt Magen und die her­aus­ge­lö­ste Lun­ge gewor­fen. Die anwe­sen­den Frau­en mach­ten sich sodann dar­an die Ein­ge­wei­de zu sor­tie­ren und den Darm zu ent­lee­ren - denn schließ­lich wur­den all die­se Tei­le das Schwei­nes gebraucht um Wurst machen zu kön­nen. Der aus­ge­wa­sche­ne Darm schwamm in einer gro­ßen Blech­schüs­sel, bis ihn der Metz­ger nach Bedarf für die ver­schie­de­nen Wurst­ar­ten benutzte.

Der­wei­len war im Wasch­haus, gleich neben der Scheu­ne, der gro­ße Wasch­kes­sel gerei­nigt und mit Was­ser gefüllt wor­den. Da hin­ein kamen alle für Wurst ver­wert­ba­ren Tei­le des Schwei­nes, sodass sich der Raum all­mäh­lich mit einem Geruch aus Koch­fleisch und Gewür­zen füll­te, die der Metz­ger in groß­zü­gi­gen Schwün­gen aus einem Papier­sack in den Kes­sel warf.

Die 'bes­se­ren' Tei­le des Tie­res, Schin­ken, Rip­pen­strän­ge, Schul­ter lagen in bereit gestell­ten Schüs­seln. Was da nicht wei­ter ver­ar­bei­tet wer­den soll­te kam eben­falls in den gro­ßen Kes­sel und spä­ter in die Wurst. Mus­kel­fleisch, Fett, Ein­ge­wei­de und Tei­le wie Kopf und Bei­ne nahm der Metz­ger nach ange­mes­se­ner Zeit wie­der her­aus und sie wur­den klei­ner geschnit­ten, dann durch einen Fleisch­wolf gedreht - so ent­stan­den die ver­schie­den­ar­ti­gen Wür­ste, je nach Fleisch­art und Gewürzzugabe.

Fer­tig­ge­stell­te Wür­ste, aus­ge­nom­men Brat­wurst, schwam­men eben­falls im gro­ßen "Wur­ste­kes­sel" .... des­sen flüs­si­ger Inhalt, wenn alles fer­tig ver­ar­bei­tet war, als Wurst­sup­pe mit fri­schem Brot an die anwe­sen­den Hel­fer & Zuse­her ver­teilt wur­de - und da die Haus­frau groß­zü­gig war schwam­men in die­ser Sup­pe Wurst­stücke und Fleischbrocken.

Fleisch war in die­sen Jah­ren ein- oder zwei­mal pro Woche auf dem Ess­tisch. Die ört­li­chen Metz­ger schlach­te­ten genau so wie bei den Haus­schlach­tun­gen, aller­dings ein­mal pro Woche. Dann konn­te man bei ihnen mit der - zweck­ent­frem­de­ten - Milch­kan­ne "Wurst­sup­pe mit Ein­la­ge" bekom­men. Ein­mal pro Woche! Wie auch anders, gab es doch noch kei­ne Mas­sen­zucht von Schwei­nen wie jetzt. Gesel­li­ger und nach­hal­ti­ger waren die Haus­schlach­tun­gen bestimmt. Alles wur­de ver­ar­bei­tet, nichts wur­de weg­ge­wor­fen, nie­mand wand­te sich ange­wi­dert ab wenn es dar­um ging Tei­le des Tie­res zu essen die nicht aus rei­nem Mus­kel­fleisch bestan­den, wie etwa Innereien.

Manch­mal wün­sche ich mir die­se Zeit zurück. Noch bes­ser wäre es, wenn Jeder der Fleisch essen will wenig­stens bei einer Schlach­tung dabei gewe­sen wäre .... ich bin sicher, dann wür­de der Appe­tit auf täg­li­che Fleisch­ra­ti­on zurück gehen.

*update*
(07.01.2018)