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.... wen schert das schon?
Nur mal zur Erinnerung:
Juristen tragen ROBE, der TALAR ist eine Kleidungsvariante der Akademiker und Amtstracht von Geistlichen.
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
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.... wen schert das schon?
Nur mal zur Erinnerung:
Juristen tragen ROBE, der TALAR ist eine Kleidungsvariante der Akademiker und Amtstracht von Geistlichen.
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tut euch die Quälerei nicht länger an und bewerbt euch als Köchin / Koch:

Ein Berufseinstieg nach akademischem Vollstudium wird heutzutage mit einer Praktikumsvergütung von 0,00 €uro, ein Volontariat zwischen 900,- und 1.200,- €uro (brutto) vergütet. Selbst ein Putzjob (vorausgesetzt: Mindestlohn) liegt noch darüber ....
Es ist ein größeres Problem als es vordergründig zu sein scheint:
Aus dem empfundenen Mangel wird über die Zeit Aggression, sehr bedauerlich, denn es könnte ja auch Erkenntnis wachsen nicht so sein zu können wie sie es sich wünschen - und es einfach hinzunehmen.
Wissenschaft ist solchen Leuten suspekt - warum?
Weil sie nie einen Fuß in eine höhere Lehranstalt gesetzt haben und so nicht lernen konnten was "Wissenschaft" ausmacht.
Anstatt nur über diesen Mangel zu lamentieren möchte ich hier den Versuch unternehmen - am Beispiel der Biologie - ein paar Hinweise zu geben was Wissenschaft ausmacht und warum es nicht jedem gegeben sein kann sich wissenschaftlich zu betätigen.
Zum besseren Verständnis folgen nun einige Beispiele für solche Forschungstätigkeit:
Die vergleichende Betrachtung von Strukturen, genetischer Konstellation und Merkmalen, die sich ähneln, geben Hinweise auf die Entwicklung der belebten Umwelt im Laufe der Erdgeschichte. Hier kommt die Paläontologie - die der Biologe in seine Überlegungen einbeziehen wird - ins Spiel, denn in den Gesteinsformationen finden sich viele Beispiele dafür, wie sich bestimmte Arten verändert und auseinander oder aufeinander zu entwickelt haben.
Darwins Forschung zur Entstehung der Arten ist das Paradebeispiel dafür, wie aus Vergleich und Beobachtung eine These entwickelt wurde - für die dann im Laufe der Zeit viele Beweise "pro" und wenige zu "kontra" gefunden wurden.
Mehr als jede andere Wissenschaft ist die Biologie nicht nur aus dieser 'modernen' Zeit zu betreiben, sondern sie braucht für ihre Erkenntnisse den Blick zurück in die Vergangenheit.
.... sollte jedem arbeitenden Menschen "zu denken geben":

Die 1%-Linie ganz rechts im Bild ist in Wirklichkeit dreimal so hoch, sie ist lediglich aus Gründen der Übersicht verkürzt dargestellt. Diese Kurve trifft nicht nur hierzulande zu - sie ist auch für die U.S.A. (und womöglich viele andere, sogenannte "entwickelte" Volkswirtschaften) gültig.
" .. Wie lange..allerdings noch..die Bundesrepublik sich als "Insel der Seligen" verstehen kann, steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt. Denn wachsende Ungleichheit, die ein dynamisch agierendes Marktsystem schafft, ist ein Problem, dass die gesamte Welt..erfasst hat, und die liberale Demokratie und ihre Versprechen nach(sic!) einem freien und selbstbestimmten Leben in ihrem Kern trifft .. "
[Quelle]
*edit*
Das INSM will uns allerdings weismachen, daß mit der Verteilung alles in Ordnung sei und 91% (!) der 'Befragten' sollen das angeblich so gesagt haben.
Ein neuer Baustein in der Mauer "Lügen mit Umfragen" ....
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.... das bei der esoterischen, halbgebildeten Frau Zuckerwatte-Welten-sonstwas gleich unter mehreren Pseudonymen [stiller beobachter; Mitleser] hetzt .... und offenbar immer mal hierher schaut um ernsthaften Text zu lesen:

Wie stets sind solche stinkigen Ratten wie du nur 'anonym' unterwegs - zu feige unter ihrem ehrlichen Namen Kritik zu üben, weil es ihnen nicht darauf ankommt wirklich etwas Positives zu bewirken, sondern lediglich zu stänkern.
Arme Kreaturen, die ihren Frust irgendwie loslassen müssen .... Pfui Deibel!
Teil 5
Nahrungsbestandteile und Verwertung
Unsere Nahrung besteht im Wesentlichen aus drei Hauptbestandteilen (Grundbausteine in Klammern):
Dazu kommen ergänzende Stoffe wie:
[Aufstellungen dazu im Teil Mineralstoffe]
Aufbau der Zellen und des Gewebes
Jede Körperzelle des Menschen kann als "wässriges System" aufgefaßt werden. Das bedeutet, dass sämtliche Prozesse des Auf- und Abbaus nur im Beisein und unter Mitwirkung des Wassers ablaufen. Alle gelösten Stoffe sind - in Abhängigkeit ihrer elektrischen Ladung - mit einer Hülle aus Wasser umgeben. Diese Hülle wird nur dann aufgebrochen, wenn die Teilchen mit anderen Stoffen aus der Umgebung in Wechselwirkung treten.
Die Wasserhülle sorgt auch dafür, dass es keine Kumulation von Ladungen gibt. Das wird noch unterstützt von Eiweißstoffen, die in der Lage sind überschüssige Ladungen vorübergehend an sich zu binden und so zu neutralisieren:
Die Anreicherung von H+-Teilchen [Wasserstoff-Ion; Proton] nennt der Chemiker "saures Milieu" (laienhaft: 'Ansäuerung', 'Übersäuerung'), die von OH--Teilchen [Hydroxid-Ion; Hydroxide] "basisches Milieu" ('Alkalisierung'). Das eine wie das andere Phänomen wäre für den Stoffwechsel des Menschen ungünstig, daher gibt es sogenannte "Puffersubstanzen", die sofort bei Auftreten freier Partikel [H+; OH-] diese 'wegfangen', d.h. durch Bindung an sich selbst unwirksam machen.
MERKE:
Es gibt keine "Übersäuerung" von Zellen und Geweben - das ist eine Erfindung von Herstellern sogenannter 'basischer' Produkte und alle Erörterungen dazu sind unwissenschaftliches Geschwätz, eine laienhafte Vorstellungswelt, die mit den tatsächlichen Bedingungen nichts zu tun hat.
Gleichartige Zellen entwickeln sich während des Embryonalstadiums. Sie bilden besonders spezialisierte Gewebe, die jeweils verschiedene Aufgaben in einem Lebewesen erfüllen.
Verdauung
Eines dieser Systeme ist das Verdauungssystem (Aufgaben des Verdauungssystems), ein geschlossenes Rohr, das sich beim Menschen vom Mund zum After erstreckt. Jeder Abschnitt hat eine eigene Aufgabe, insgesamt dient das Verdauungssystem dazu die aufgenommene Nahrung zu zerlegen, Grundbausteine herauszulösen und durch die Darmwand in den Blutkreislauf zu schleusen. Das Blut (ein spezialisiertes, 'flüssiges' Gewebe) bringt diese Baustoffe und Energieträger zu den entlegensten Stellen des Organismus und nimmt gleichzeitig Abbauprodukte des Zellstoffwechsels mit.
MERKE:
Es ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen den Funktionen des Verdauungsapparates und den Funktionen von Zellen. Jede dieser Funktionen hat einen anderen Zweck, die ablaufenden Prozesse dafür sind völlig verschieden.
Der Verdauungsapparat stellt die "Bausteine" und "Energieträger" bereit, die Körperzellen hingegen bilden daraus körpereigene Stoffe, wie neue Zellen, Sekrete oder Zwischengewebe.
Abbau der Nahrung und Verwertung der Bestandteile
Die Stoffgruppen werden in den verschiedenen Teilen des Verdauungssystems 'aufgeschlossen', was bedeutet:
Zerkleinert und chemisch in kleinste Teilchen zerlegt. Welche Stoffe dabei entstehen ist weiter oben dargelegt. Im nächsten Schritt werden diese Stoffe durch die Darmwand in den Körper aufgenommen, wobei es unverdauliche Substanzen gibt, die nicht durch den Darm treten, sondern dort verbleiben und unverändert wieder ausgeschieden werden. Der Volksmund spricht hier von "Ballaststoffen", es sind meist pflanzliche Strukturelemente für die der Mensch keine Abbauwege hat und die er deswegen nicht in ihre Grundbausteine aufteilen kann.
Die Zellen der Darmwand bedienen sich der zuvor beschriebenen Mechanismen (aktiver Transport, Diffusion, Osmose, siehe HIER und HIER). So gelangen diese Bausteine & Energieträger in das Blut - und von da werden sie in die Körperzellen aufgenommen. Auch Endprodukte des Zellstoffwechsels werden aus den Zellen auf gleiche Art heraustransportiert und in das Blut abgegeben.
Die Mechanismen allerdings, mit denen Substanzen von einer Seite einer biologischen Membran zur anderen befördert werden sind identisch. Insbesondere beim sogenannten "aktiven Transport" - wie bereits zuvor erwähnt - handelt es sich um einen "energieabhängigen" Transportweg, der gerade wegen dieser Abhängigkeit nur eine bestimmte Leistung erreichen kann:
Pro Zeiteinheit werden definierte Mengen an Stoffen bewegt. Außerdem werden ähnliche Stoffe nicht gleichzeitig, sondern nacheinander transportiert. Diese Begrenzung ist der Grund dafür, dass z.B. Vitamine und Spurenelemente nicht in endlos großen Mengen aufgenommen werden können.
Besonders in höherem Lebensalter macht sich zudem eine langsam verringerte Transportkapazität bemerkbar - pro Zeiteinheit werden im Laufe der Jahre immer weniger Stoffe aufgenommen, weswegen dann die Gefahr einer Minderversorgung entsteht.
MERKE:
Die immer wieder behaupteten "Schlacken" gibt es nicht. Alle Abbauprodukte sind lediglich für den Organismus nicht weiter verwertbare Stoffe die über das Blut in den Darm, die Leber, die Nieren oder die Haut transportiert werden und dort ausgeschieden werden.
Eine Anreicherung von auszuscheidenden Stoffen ist pathologisch - da helfen die vielfach angepriesenen Mittelchen zur 'Darmreinigung' und 'Fasten' nicht, denn der auslösende Grund wird dadurch nicht behandelt. Der Darm reinigt sich von selbst. In Bindegeweben werden keine 'Schadstoffe' abgelagert, sie werden von dort (in unterschiedlicher Menge pro Zeiteinheit) regelmäßig entfernt - dafür sorgt schon das Konzentrationsgefälle zwischen Zellen, Bindegewebe und Blutkonzentration dieser Substanzen.
Zusammenfassung
Der Verdauungstrakt ist für die Lebenserhaltung etwa gleich bedeutend wie die Lungenfunktion, die für den benötigten Sauerstoff sorgt. Allerdings sind die Abläufe der Verdauung viel langsamer als die der Atmung. Nahrungsbausteine, Wasser und Sauerstoff werden in den Körperzellen zur Energieerzeugung benutzt, es werden daraus körpereigene Stoffe hergestellt und auf diesem Wege der Organismus gegenüber dem "Chaos" der Umwelt um uns herum abgeschirmt und erhalten.
Teil 4
Grundprozesse der Lebenserhaltung
Grundsätzlich unterscheiden sich Lebewesen von unbelebter Natur dadurch, dass sie eine innere & äußere 'Ordnung' aufrechterhalten. Der Körper von Lebewesen ist gegenüber der Umwelt 'abgedichtet', d.h. Stoffe werden gezielt und koordiniert aufgenommen und abgegeben. Dazu mehr weiter unten im Text.
Ein wesentliches Merkmal von Lebewesen ist zudem, dass sie für diese Erhaltung der Ordnung Energie brauchen. Diese Energie muß auf 'kaltem' Wege hergestellt, freigesetzt und verwendet werden - höhere Temperaturen verbieten sich schon alleine daswegen, weil die meisten Substanzen aus denen Lebewesen bestehen ab etwa 60°C instabil werden und ihre Struktur (räumliche Anordnung von Atomen und Molekülen) dadurch zerstört wird.
Lebewesen existieren weil sie Nahrung aufnehmen und diese so verarbeiten, dass ihr Körper daraus die benötigten 'Baustoffe' herstellen kann und gleichzeitig genug Energie zur Verfügung steht, um diese Ab-, Um-, und Aufbauprozesse zu gewährleisten.
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Zur Erhaltung des Lebens sind vier Schritte notwendig:
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Grundsätzlich ernähren sich Lebewesen von anderen Lebewesen, entweder von Tieren oder Pflanzen, oder auch von beiden parallel [Fleischfresser (Carnivoren); Pflanzenfresser (Herbivoren); Allesfresser (Omnivoren)]. Es entsteht eine gegenseitige Abhängigkeit, die als "Nahrungspyramide" bezeichnet wird:
Auf der untersten Ebene finden sich Pflanzen, die aus Sonnenlicht und anorganischen Substanzen ihren Organismus aufbauen - sie produzieren neben diesen organischen Substanzen für sich selbst auch den für alle tierischen Lebewesen unverzichtbaren Sauerstoff [O2].
Teil 5
Nahrung & Wasser: Was uns am Leben hält.
Im nächsten Teil dieser Serie geht es um die Nahrungsbestandteile und wie sie in der menschlichen Verdauung genutzt werden - dabei werde ich insbesondere die einzelnen Stoffe & deren Aufbau vertieft erklären.
Teil 3
Wie 'arbeiten' die in Teil 2 dargestellten Transportmechanismen?
Diffusion
Eine einfache Definition lautet:
Jede Substanz in einer Lösung strebt danach sich im zur Verfügung stehenden Raum gleichmäßig zu verteilen.
Es handelt sich dabei um eine rein statistische Verteilung solange keine Einwirkung von Außen stattfindet. Dabei treten natürlich Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Stoffen auf, besonders wenn es sich um verschieden große Moleküle handelt. Eine gleichmäßige Verteilung wird diese Verschiedenheit nicht behindern, höchstens verzögern.
Osmose
Eine gängige Definition lautet:
Osmose ist die Wanderung (Diffusion) von Stoffen durch eine teildurchlässige (semi-permeable) Membran, die nur für eine definierte Teilchengröße einseitig durchlässig ist.
Wasser und kleinere Teilchen wandern daher vom Ort niederer Konzentration zum Ort höherer Konzentration, während größere Teilchen die Membran nicht überwinden können. Sind auf beiden Seiten der Membran gleiche Lösungen entstanden diffundiert zwar noch Wasser hin und her, es besteht jedoch kein 'osmotischer Druck' mehr.
MERKE:
Strenggenommen ist die Osmose eine Variante der Diffusion, bei der die Teilchengröße (anders als bei der freien Diffusion) bestimmt welche Stoffe überhaupt nur wandern können.
Aktiver Transport
Das wird so beschrieben:
Unter 'aktivem Transport' versteht man die Wanderung von Stoffen (Substrat) durch Membranen mit Hilfe von in diese eingebetteten Transportmechanismen.
Sie arbeiten energieverbrauchend und werden daher 'gesteuert', können so aber auch gegen ein Konzentrationsgefälle transportieren.
Das Öffnen und Schließen erfolgt auf der Basis vorhandener Stoffkonzentrationen und die Menge der transportierten Stoffe ist abhängig von vorhandener Energie und der Zahl der arbeitsfähigen Transportkanäle.
MERKE:
Immer dort, wo Stoffe entgegen einem Konzentrationsgefälle wandern müssen, kann dies NUR mit Hilfe des 'aktiven Transports' geschehen.
Zusammenfassend kann festgestellt werden:
Diffusion und Osmose sind passive Transportprozesse, dem steht der 'aktive Transport' als energieverbrauchender Mechanismus der Stoffverteilung gegenüber.
Die frühere Aussage - es gäbe drei Transportprozesse - stellt eine Vereinfachung dar die zum besseren Verständnis gemacht wurde.
Fachkreise kennen noch weitere, komplexe Transportmöglichkeiten:
Endozytose, Exozytose, Sonderfall "erleichterte Diffusion".
Ebenso gibt es mehrere Formen des 'aktiven Transportes', die hier wegen ihrer besonderen Komplexität und der Notwendigkeit erweiterten Spezialwissens nicht näher betrachtet werden.
!!
Es folgt "Teil 4", in dem Beispiele für die vorgestellten Mechanismen des Stofftransports aufgezeigt & näher erläutert werden. Dort werden die Informationen aus allen bisherigen Teilen
Wasser;
Mineralstoffe;
Transport (1);
Transport (2).
zusammengeführt und ihre Verbindung zueinander wird betrachtet.
Teil 2
Wie erfolgen die Aufnahme des Wassers und der Makro-/Mikroelemente?
In der gesamten belebten Umwelt gibt es drei wesentliche Prozesse mit deren Hilfe Substanzen in Lebewesen hinein und aus Lebewesen heraus befördert werden:
Fortsetzung "Mineralstoffe (III)" folgt
Teil 1
Wie im Artikel vom 13.10.14 mit dem Titel:
"Kleiner Exkurs: "Wasser näher betrachtet""
bereits angedeutet geht es hier um anorganische Stoffe. Obwohl die darzulegenden Fakten auf die Physiologie des Menschen Bezug nehmen sind sie - mit kleinen Abweichungen - ebenso für andere Lebewesen zutreffend.
Zunächst einmal:
Der Begriff "Mineralstoffe" ist eine Notlösung. Chemisch betrachtet handelt es sich um Atome / Moleküle die gebunden oder isoliert auf der Erde vorkommen. Mineralstoffe sind aber nur solche Substanzen die als "anorganische Bestandteile der Nahrung" gelten.
Davon zu unterscheiden sind die "Mineralien", eine mittlerweile ca. 4.000 Stoffe umfassende Liste von Verbindungen die in natürlicher Form auf der Erde gefunden werden. Sie liegen - wie etwa "Diamant" - nur in kleinen Mengen vor, oder - wie "Steinkohle" - in großen Lagestätten. Mit den Mineralien befassen sich hauptsächlich die Geologen, aber auch anorganische Chemiker.
Korrekt müßte für lebende Organismen - wie den Menschen - folgendermaßen unterschieden werden:
Als 'Makroelemente' bezeichnet man
Mikroelemente oder Spurenelemente sind
* Eisen
Es ist strittig wohin Eisen gehört: Makro? oder Mikro?
Manche Autoren zählen es - anders als hier - zu den Makroelementen.
Es ist hier nicht Gegenstand der Betrachtung WOZU all diese Stoffe im menschlichen Organismus gebraucht werden. Das kann der interessierte Leser bei WIKIPEDIA nachlesen (Links anklicken). Hier soll das WIE erörtert werden, wie also diese anorganischen Substanzen in den Körper des Menschen gelangen, dort bewegt, gelagert, und eventuell auch wieder ausgeschieden werden.
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Jüngst waren die Eigenschaften von Wasser, seine Wanderung in Organismen und seine Fähigkeit Salze zu 'lösen' Gegenstand einer Diskussion. Da wurde viel Unfug über die Rolle des Wassers und seine Aufgaben im menschlichen Organismus verbreitet. Daher will ich in den folgenden Absätzen versuchen ein wenig Licht ins Dunkel der Abgründe von Unwissenheit, Vorurteil und Falschdarstellungen zu bringen.
Abbildungen ["click!" vergrößert]: Wikipedia CC-Lizenz
Zunächst ist es wichtig die besonderen Eigenschaften des Wassers herauszustellen:




Man beachte insbesondere
den unter Punkt iii behandelten Sachverhalt:
Die Wassermoleküle umhüllen die positiv geladenen Ionen (= Atome mit Ladung) des Salzes (grün, Natrium, Na) und die negativ geladenen Ionen (blau, Chlorid, Cl) - und zwar so, dass die "positive" Seite des Wassemoleküls sich an das negative Chloridteilchen, die "negative" Seite des Wassermoleküls sich an das positive Natriumteilchen legt.
Das Wasser - in Form seiner einzelnen Moleküle - dringt so zwischen die Salzbestandteile Na und Cl und löst deren Gitterverbund auf. Ergebnis ist eine "Lösung" aus Wasser und (Koch-) Salz, im Volksmund 'Lake'.
Ähnlich geschieht dieser Vorgang natürlich auch bei anderen Salzen, und da unser Körper im Wesentlichen aus Wasser besteht kann man ihn als "Wässrige Lösung" auffassen. Alle chemischen Prozesse unseres Organismus - mit Sammelbegriff als "PHYSIOLOGIE" bezeichnet - unterliegen daher bestimmten chemisch-physikalischen Bedingungen, die überall in der belebten Umwelt gleich ablaufen.
Daraus folgt:
Man kann sich keine Abläufe "wünschen" oder etwas "glauben" - man muß die zugrunde liegende CHEMIE verstanden haben um Prozesse in unserem Körper zu erklären.

Wie Wasser & Chemie mißbräuchlich zur Konsumententäuschung verwendet werden → HIER
Weiterlesen/Vertiefen:
- Polare Moleküle
- Chemie: Eigenschaften des Wassers
- Schülerwissen: Eigenschaften des Wassers
- Wikipedia: Wasser
[Fortsetzung folgt:
- Mineralstoffe,
- Methoden der Wissenschaft,
- Wasser & Salze - Transportprozesse.]
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Wort zum Sonntag
Manchmal ist es nur ein kleiner Schritt zwischen Leben und Tod. Das sollte Menschen aller Altersstufen stets vor Augen sein. Dementsprechend wichtig ist es jeden Tag zu genießen und sich immer zu bemühen keine 'unerledigten' Dinge zurück zu lassen.