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bookmark_borderSchnurrdiburr ....

In unse­rem Gar­ten hat­te ich vor ein paar Jah­ren eine Mau­er gebaut - und in die­se Mau­er sind auch zwei "Hohl­räu­me" [im Bild Zif­fern (1) & (2)] ein­ge­las­sen, die von der Idee her Vögeln als Nester die­nen soll­ten:
Bedau­er­li­cher­wei­se moch­te aber kein Vogel bis­her die­ses 'Woh­nungs­an­ge­bot' annehmen ....

Als ich heu­te mor­gen 'mal eine Wei­le drau­ßen war konn­te ich aller­dings feststellen:
Es haben sich ande­re "Mie­ter" in einer der Höh­len ein­ge­ni­stet - Erdbienen.

Auch gut.
Haupt­sa­che der 'freie Raum' wird sinn­voll genutzt ....

bookmark_borderWenn DAS stimmt ....

[Wahl in NRW (4)]
 


 
 

Wenn DAS so (Abbil­dung links) stimmt, dann ist es höch­ste Zeit noch­mal dar­an zu erin­nern, daß es für die NRW-Wahl nur eine WAHL-Mög­lich­keit gibt (Abbil­dung unten) ....

bookmark_borderWer Geld hat ....

(in U.S.A.) - aber bei uns dürf­te es nicht anders aus­se­hen - und es anle­gen will, ver­traut nicht auf "fik­ti­ve" Wer­te, die mög­li­cher­wei­se "plat­zen" könn­ten, son­dern auf alt­be­währ­te Anlageformen:
 
GOLD steht da an erster Stelle ....

[Bild­quel­le]
 

bookmark_border"Der Zustand einer Gesellschaft" ....

  • "Der Zustand einer Gesell­schaft
    läßt sich am Enga­ge­ment Ein­zel­ner für die All­ge­mein­heit messen."


    [Sozi­al­wis­sen­schaf­ten]
  • oder

  • "Der Zustand einer Gesell­schaft
    steht im direk­ten Zusam­men­hang mit dem Zustand der Familie." 

    [Islam]

  • oder

  • "Der Zustand einer Gesell­schaft
    lässt sich dar­an mes­sen, wie sie mit ihren älte­ren Mit­glie­dern umgeht."

    [Aus einer 'Bertelsmann'-Studie]

  • oder

  • "Der Zustand einer Gesell­schaft
    wird als “unge­recht" bezeich­net, weil er einem bestimm­ten, vor­ge­faß­ten nor­ma­ti­ven Ide­al nicht entspricht."


    ["Gerecht und unge­recht"; Antho­ny de Jasay]
  •  

Ja was denn nun?
Ich nei­ge dazu, eine The­se fol­gen­den Inhalts aufzustellen:

"Der Zustand einer Gesell­schaft
zeigt sich in ihrem Umgang mit den Schwäch­sten in ihren Reihen."

Wie z.B. in einem Fall eines Asyl­be­wer­bers, der pro Woche(!) €1,91 'Taschen­geld' erhält. Es ist eine him­mel­schrei­en­de Schan­de wie hier­zu­lan­de mit man­chen Men­schen umge­gan­gen wird ....
"Sozia­le Marktwirtschaft"?
Nur noch auf dem Papier ....

bookmark_borderWer's glaubt wird selig ....

Die Katho­li­sche Kir­che steht in der Kri­tik - das ist nichts Neu­es .... angeb­lich wird aber jedem Ver­dacht nach­ge­gan­gen und die Ver­ant­wort­li­chen wer­den 'zur Rechen­schaft gezo­gen' ....

Soweit die offi­zi­el­len Aussagen.
Geän­dert hat sich man­cher­orts aber nichts.
Zum Bei­spiel in der Diö­ze­se Regensburg:

Unter dem Titel „Wie die Kir­che Leu­te mit Geld zum Schwei­gen bringt” schreibt S. Nig­ge­mei­er zum The­ma - außer­or­dent­lich prä­gnant und sehr aufschlußreich ....

[via law­blog]
 

bookmark_border* hot *

FRAGE:
Was ist ein "bil­dungs­fer­nes Eltern­haus"?

ANTWORT:
Eine 'poli­tisch kor­rek­te' Umschrei­bung für "dum­me Eltern" ....

bookmark_borderZum Thema "Chancengleichheit" ....

gibt es einen Arti­kel in "Wolfs Blog" - "Alter Wein in neu­en Schläu­chen" wäre auch ein pas­sen­der Titel gewesen ....

Dazu schrieb ich als Kom­men­tar:

Sol­che "Sta­ti­sti­ken" ....
haben immer 'klei­ne' Män­gel .... hier z.B. müß­te zur Errei­chung der Ver­gleich­bar­keit der sozio-kul­tu­rel­le Hin­ter­grund (sta­ti­stisch!) mit­er­faßt und ein­ge­bun­den werden ....

Wenn näm­lich die pro­zen­tua­le Ver­tei­lung der Eltern mit höhe­rem sozia­len Sta­tus in den unter­such­ten Län­dern unter­schied­lich ist, ver­gleicht man bei einer Ver­nach­läs­si­gung die­ses Fak­tums Äpfel mit Birnen ....

Ein Bei­spiel:
Neh­men wir an, in NRW sei der Anteil an Eltern mit Hoch­schul­bil­dung 30%, die Emp­feh­lungs­quo­te für Gym­na­si­en [ = Gym­na­si­al­chan­cen] betra­ge (nähe­rungs­wei­se!) 3%, dann wäre bei einem höher gebil­de­ten Eltern­an­teil von 60% der Emp­feh­lungs­an­teil - bei glei­cher Zahl von Emp­feh­lun­gen - nur noch 1,5% .... steigt jedoch die Zahl der Emp­feh­lun­gen pro­por­tio­nal, dann blie­be trotz Ver­dop­pe­lung der abso­lu­ten Zahl die Quo­te gleich ....

Hier­aus wird deut­lich, war­um in Bal­lungs­zen­tren - die auch eine hohe Kon­zen­tra­ti­on an höher qua­li­fi­zier­ten Bewoh­nern haben - der Anteil der Kin­der aus weni­ger qua­li­fi­zier­ten Eltern­häu­ser gerin­ger aus­fal­len muß:

Weil es pro­zen­tu­al davon in die­ser Regi­on weni­ger sol­cher Eltern­häu­ser gibt.

[Ganz all­ge­mein sei fol­gen­des angemerkt:
Es muß immer 'stut­zig' machen, wenn mit "Quo­ti­en­ten" oder "Quo­ten" oder son­sti­gen 'Hilfs­grö­ßen' gear­bei­tet wird - von Pro­zent­sät­zen ein­mal abge­se­hen - weil dann der Ver­dacht nahe­liegt, daß die Zah­len­ba­sis für eine "aus­sa­ge­kräf­ti­ge" Sta­ti­stik nicht aus­rei­chend war und so 'ver­schlei­ert' wer­den kann ....]

" .. Nach Aus­sa­ge von Bos ist bun­des­weit jede drit­te Grund­schul­leh­rer-Emp­feh­lung über die wei­te­re Schul­lauf­bahn nach Klas­se vier "nicht opti­mal". .. " - da wüß­te ich z.B. gern auf wel­cher Basis die­se Aus­sa­ge getrof­fen wird - was heißt denn "nicht opti­mal"? Nach wel­chen Kri­te­ri­en wird die Ent­schei­dung der Grund­schul­leh­rer bewertet?

Denk­bar sind vie­le Ent­schei­dungs­grund­la­gen. Die Leh­rer aller­dings sehen die­se Kin­der oft vier Jah­re lang und wis­sen sehr genau ob Kon­zen­tra­ti­on, Phan­ta­sie, Abstrak­ti­ons­fä­hig­keit und Bestän­dig­keit das Kin­des für eine gym­na­sia­le Bil­dung 'rei­chen' - unter­sucht man dage­gen punk­tu­ell (sowohl von den Inhal­ten wie vom Zeit­raum her gese­hen), so wird man der Situa­ti­on nicht gerecht:
Kei­ne 'ad hoc' -Prü­fung kann jah­re­lan­ge Beob­ach­tung 'über­bie­ten' ....

Es ist leicht, auf die Grund­schul­leh­rer 'ein­zu­dre­schen' und sie zu den Sün­den­böcken im Schul­we­sen zu stem­peln - die "wah­ren" Mis­se­tä­ter sind aber die Poli­ti­ker jed­we­der Cou­leur, die Klas­sen von 30 Schü­lern (mit oft mehr als 6-9 Natio­na­li­tä­ten!) für unter­richt­bar hal­ten, womög­lich noch mit "dif­fe­ren­zier­tem" Unterricht ....

*edit*
Es ist bezeich­nend, daß aus­ge­rech­net ein CNN-Able­ger sol­che Zah­len ver­brei­tet, denn es sind die Ame­ri­ka­ner, die glau­ben man kön­ne Alles in Zah­len aus­drücken ["If you can't count it, it doesn't count."; "If You Can't Count It, You Pro­ba­b­ly Can't Sell It" - letz­te­res ist dort wohl bedeut­sa­mer] und damit 'kal­ku­lier­bar' machen - das Ergeb­nis sieht man im U.S.-Bildungssystem - ein Trauerspiel!
 
*2. edit*
Bos selbst hat schon 2004 ein 'ähn­li­ches' Ergeb­nis vor­ge­legt, aller­dings sehr viel dif­fe­ren­zier­ter begrün­det und erläu­tert - da wun­dert es uns doch, war­um so etwas aus­ge­rech­net vor der Wahl in NRW, dem bevöl­ke­rungs­reich­sten Bun­des­land mit dem höch­sten Anteil an 'Nicht-Aka­de­mi­kern' als Eltern wie­der ans Tages­licht gezo­gen wird ....