bookmark_borderZeichen der Zeit ....

Grund­sätz­lich ist es ja so, daß die lebens­not­wen­di­gen Grund­la­gen (Ener­gie, Was­ser, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel) in die Begehr­lich­keit Jener fal­len, die dadurch Abhän­gig­keit erzeu­gen & Pro­fit gene­rie­ren wollen: 

Aber gera­de beim Was­ser haben sie auf EU-Ebe­ne vor ein paar Wochen eine Abfuhr erteilt bekom­men - was nicht heißt, daß da der Kampf zu Ende ist - man sieht ja wie immer wie­der aufs Neue ver­sucht wird unter ande­rem Namen das Glei­che durch­zu­brin­gen (Bsp. ACTA). In der Hoff­nung die Bestän­di­gen zu zer­mür­ben und dann doch zu obsie­gen. In eini­gen Län­dern ist das gelun­gen, da erkennt man dann wie die Nach­tei­le die (zuvor) ange­prie­se­nen Vor­tei­le über­wie­gen [Eng­land, Spanien].

Bei den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­teln sind wir schon über­töl­pelt wor­den - da ist der Zug abge­fah­ren! Erst haben wir in Euro­pa die tech­ni­schen Grund­la­gen gelegt und die Paten­te ver­ges­sen zu for­mu­lie­ren - dann haben die Ame­ri­ka­ner sich die Tech­no­lo­gie zu eigen gemacht und das nöti­ge Per­so­nal 'ame­ri­ka­ni­siert':
Nun ist die welt­weit benutz­te Hard- und Soft­ware fast aus­schließ­lich in U.S.-Hand und dem­entspre­chend wer­den wir 'gemol­ken'. Was die Hard- und Soft­ware­fir­men noch nicht geschafft haben erle­di­gen dann die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men im Gleich­klang und in Gleichschaltung ....

Es ist eine böse Welt. Aber die Geschich­te zeigt, daß der­glei­chen Machen­schaf­ten immer wie­der ver­sucht wur­den - und schließ­lich an sich selbst, ihrer Uner­sätt­lich­keit, ihrer mora­li­schen Ver­kom­men­heit & Gier zer­bro­chen sind. Es scheint in der mensch­li­chen Natur begrün­det zu sein, daß sol­che Struk­tu­ren sich auf­bau­en und wie­der zer­bre­chen, wie eine Sinus­wel­le, auf- und abschwingend.

bookmark_borderBazillen - Bakterien. Oder was?

Ich will hier WIKIPEDIA bestimmt kei­ne Kon­kur­renz machen,
aber es stimmt mich trau­rig, wenn sol­che ein­fa­chen Unter­schei­dun­gen immer wie­der durcheinanderkommen:

Ober­be­griff ist MIKROORGANISMEN, dazu gehö­ren als Ein­zeller die "Bak­te­ri­en", die außer einer Mem­bran (Zell­wand, Außen­haut, Hül­le) Plas­ma (Zell­in­halt, Zell­saft) und kern­ähn­li­che [meist Ring-]-Strukturen ("Genom") besit­zen. Pflanz­li­che Ein­zeller sind z.B. die Algen, die in unter­schied­lich­sten For­men vor­kom­men - und nicht auf das Meer beschränkt sind. "Blau­al­gen" sind aber kei­ne Pflan­zen und gehö­ren auch nicht zu den Algen - es sind Bakterien!

Nicht zu den "Bak­te­ri­en" - wohl aber zu den Mikro­or­ga­nis­men - gehören:
Viren, denn die sind - anders als alle ande­ren Grup­pen - für ihre Fort­pflan­zung auf eine Wirts­zel­le (Wirt = Mensch, Tier, Pflan­ze) ange­wie­sen - sie sind daher weder Pflan­ze noch Tier;
Pil­ze - etwa die Bier­he­fe, aber auch deren Ver­wand­te, die beim Men­schen (Hefe-) Pilz­in­fek­tio­nen her­vor­ru­fen können;
Tie­ri­sche Ein­zeller, auch Pro­to­zoen genannt, wie etwa die Malaria-Erreger.

Also:
Bazil­len sind eine Unter­ein­heit der Bak­te­ri­en.
Des­we­gen sind Bazil­len auch "Bak­te­ri­en"
- aber Bak­te­ri­en sind kei­ne Bazillen ....

Sie­he dazu z.B.: Infek­tio­nen
[Anmer­kung: Dies ist eine stark kom­pri­mier­te Dar­stel­lung ohne Anspruch auf Voll­stän­dig­keit! Wird umfas­sen­de­re Infor­ma­ti­on gewünscht, so ver­wei­se ich auf ein­schlä­gi­ge Lehr­bü­cher der Mikrobiologie .... ]

bookmark_borderGrundaussagen zu Unzulänglichkeit, Bosheit, Dummheit und Zufall

* The last 20% to reach a goal take 80% of the total effort. Also, to rai­se a cert­ein amount of money: 80% of the funds will be dona­ted by 20% of the donors. [Wouldn't it be per­fect to know who the­se "20%" are?]
Abbil­dung → Pareto_principle_applied_to_community_fundraising
Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2271588

bookmark_borderMünster's Prinzipalmarkt ....

.

- von den 'Ein­hei­mi­schen' auch manch­mal als "Gute Stu­be" bezeich­net - aus Künst­ler­sicht und in unge­wohn­ter Per­spek­ti­ve. Schö­ner als die Wirklichkeit ....


[©Jörg Hart­mann / aus MZ]

Dem­nächst wird es wohl eine Comic-Serie zu den auch durch das Fern­se­hen bekannt gewor­de­nen "Wilsberg"-Krimis geben ....

bookmark_borderAnfrage ....

.... eines Blog­gers zu der Abbil­dung (rechts), die ich frü­her ein­mal in mei­nem Gedich­te-Web­log benutzt habe:


(lin­kes Bild: Soldatenkalender)


Bei der Gele­gen­heit habe ich erfah­ren, daß es Men­schen gibt, die Blei­stif­te und Farb­stif­te aus frü­he­ren Zei­ten sam­meln - kei­ne schlech­te Idee, denn heu­te wird kaum noch mit Blei­stif­ten geschrie­ben .... so wird wenig­stens irgend­wo ein klei­ner Vor­rat ange­legt, der spä­te­ren Gene­ra­tio­nen zei­gen kann, was eigent­lich "Blei­stif­te" sind ....

[ 3.177 / fcs ] 

bookmark_borderWie nennt man ....

es eigent­lich, wenn man immer frei hat? Also auf­hört zu arbei­ten - aber noch nicht Ren­te bezieht? Oder auch dann, wenn man schon Ren­te bekommt ...?

Da mir das ja ins Haus steht muß ich recht­zei­tig den pas­sen­den Begriff erfah­ren, um mich kor­rekt aus­drücken zu kön­nen - denn 'Urlaub' im eigent­li­chen Sin­ne ist ja das Rent­ner­da­sein nicht .... auch die­se Zwi­schen­form muß doch einen bestimm­ten Begriff haben. Sehr kompliziert.

Wenn ich also frü­her in Urlaub gefah­ren bin, was ist das denn, wenn ich als Rent­ner ver­rei­se? Urlaub kann es nicht sein, denn das bedingt, daß man einer gere­gel­ten Tätig­keit nach­geht, die durch Abwe­sen­heit - eben "Urlaub" genannt - unter­bro­chen wird.

Fährt man also weg, ver­läßt sei­nen Wohn­ort, um das zu tun, was man frü­her als "Urlaub" bezeich­ne­te ergibt sich ein sprach­li­ches und ver­ständ­nis­mä­ßi­ges Problem ....

Da wird es Zeit, daß das amt­lich gere­gelt wird. Wir haben doch für ALLES Rege­lun­gen - na, typisch, nur für so eine wich­ti­ge Sache fehlt jede staat­li­che Norm!


[ 3.156 / 1191 ]

bookmark_borderEnde einer Legende ....

[Ita­lie­ni­sche Impres­sio­nen .... (6)]

Bis­her hielt ich Ita­li­en für das "Kaf­fee­land", ein Eldo­ra­do für den Kaf­fee­trin­ker .... doch die­ses Bild ist gründ­lich gestört! 

Das was hier­zu­lan­de als 'Lat­te mac­chia­to' ver­kauft wird gibt es fast nir­gend­wo, der 'Capuc­ci­no' ist ein Espres­so mit einem Hauch Milch, und in den Super­märk­ten gibt es kei­ne Kaf­fee­fil­ter zu kau­fen. Gibt es nicht! 

Ich bin - kaf­fee­mä­ßig - bit­terst enttäuscht .... 


[ 3.118 / lpr ]

bookmark_borderUnd wie halten Sie es mit den 10 Geboten?


Den Gedan­ken / Anstoß zu die­sem The­ma bekam ich bei la-mam­ma


Alles ver­schüt­tet?
Ostern* - und nicht einen Schim­mer war­um*?
Hil­fe & Anlei­tung bieten
"Die christ­li­chen Lebens­re­geln von Johann Ritt­mey­er" († 1698),
die hier in vol­ler Län­ge zitiert* werden:

1. Dein Leben lang habe Gott vor Augen und im Her­zen, und hüte dich, daß du in kei­ne Sün­de wil­ligst oder gegen Got­tes Gebo­te han­delst. Wan­de­le vor Gott wie ein gehor­sa­mes Kind vor den Augen sei­nes Vaters. Sei fromm und übe dich dar­in, daß du dei­ne guten Vor­sät­ze zur Durch­füh­rung bringst.

2. Hüte dich davor, daß du dein Mor­gen­ge­bet, sobald du erwachst und auf­ge­stan­den bist, kei­nen Augen­blick ver­säumst oder auf­schiebst, denn der Satan lau­ert vor der Tür dei­nes Her­zens, schleicht unver­mu­tet hin­ein und wird dich den gan­zen Tag in man­che Sün­de stür­zen, wo du ihm nicht, sobald du erwachst, mit dem Gebet den Weg versperrst.

3. Mei­ne nicht, daß du es in dei­nem christ­li­chen Leben so weit gebracht hast, daß du kei­ne Ein­übung und Bes­se­rung mehr nötig hast, son­dern wis­se, daß du gera­de erst ange­fan­gen hast und nicht aus­ler­nen kannst, so lan­ge du lebst.

(wei­ter) zu den Lebens­re­geln 04. bis 100. ....


* Die Links sind bedau­er­li­cher­wei­se mitt­ler­wei­le 'tot' (2015).
"Wie­vie­le nach die­ser Regel ein­her­ge­hen, über die sei Frie­de und Barm­her­zig­keit." (Gal. 6, 16:)




[ 3.095 / sep ]

Nachsatz:
Das hät­ten sie wohl gern, die Kir­che und die "Obrig­keit"
- gehor­sa­me, will­fäh­ri­ge Scha­fe, die das Den­ken ihnen überlassen ....

bookmark_borderAuf eine kurze Formel gebracht .... (3)

« Bür­ger lasst das Glot­zen sein, 
kommt her­un­ter, reiht Euch ein »

Die Appel­le der '68er haben zwar nicht die "Bür­ger" mobi­li­siert, aber schon die Repu­blik "umge­krem­pelt":

'Den Teu­fel mit dem Beel­ze­bub ausgetrieben'

oder

'Vom Regen in die Traufe'

- das wäre mei­ne Zusammenfassung. 

Etwas 'ver­klau­su­lier­ter' kann man es in der Netz­zei­tung lesen ....

[3.040 / rsn] 

bookmark_borderAnweisungen ....

Jetzt, nach­dem ich nicht mehr 'am akti­ven Tages­ge­sche­hen der Wirt­schaft' teil­neh­me, kommt mir ab und zu die eine und ande­re Sze­ne aus dem Arbeits­le­ben wie­der in Erin­ne­rung - das muß wohl so eine Art 'gedank­li­che Auf­ar­bei­tung' sein, die einen dann über­fällt, wenn man aus­rei­chend Muße und Abstand gewon­nen hat ....

Da den­ke ich z.B. an eine Aus­sa­ge mei­ner frü­he­ren Chefin,
die etwa so lautete:
"Sehen Sie, das ist ihr Problem,
Sie kön­nen kei­ne Anwei­sun­gen akzeptieren!"

Rich­tig, das ist ein Pro­blem - aber doch bestimmt nicht mein Pro­blem, son­dern ihr Problem ....

    Denn es bedeutet,
  • daß sie mich - und vie­le mei­ner Kol­le­g/-inne/-n - mit dem, was Inhalt der Anwei­sung war, nicht über­zeu­gen konnte.
  • Es bedeu­tet auch,

  • daß sie unfä­hig war/ist, die durch­aus posi­ti­ven Ein­wän­de - posi­tiv im Sin­ne von "im Inter­es­se des Unter­neh­mens den­ken" - in ihre Über­le­gun­gen einzubeziehen.
  • Es zeugt davon,

  • daß ihr eige­nes Den­ken 'abge­schal­tet' war/ist und sie selbst auch nur Anwei­sun­gen ent­ge­gen­nahm und die­se - ohne dar­über nach­den­ken zu wol­len (!) - zu befol­gen trach­tet/-e ....

Sol­cher­lei kri­tik­lo­se Über­nah­me von Anwei­sun­gen und promp­te Aus­füh­rung ohne Nach­den­ken, ob das auch markt­kon­for­mes Vor­ge­hen ist, ist zwar bequem, aber län­ger­fri­stig nicht dien­lich für den Bestand des Unter­neh­mens - denn wer soll­te die Kun­den bes­ser ken­nen als gera­de die Mit­ar­bei­ter, die 'vor Ort', von Per­son zu Per­son mit den Kun­den umge­hen? Eine all­ge­mei­ne Sicht, so wie sie das Mar­ke­ting eines Unter­neh­mens ein­neh­men muß, da ja die prak­ti­schen und regio­nal unter­schied­li­chen Facet­ten weder abge­fragt noch bekannt sind, distan­ziert die Mana­ger die­ser Ent­schei­dungs­ebe­ne von der Kun­den­mei­nung. Mehr, als einem Unter­neh­men lieb sein kann ....
Wenn das Con­trol­ling - womög­lich noch mit spit­zem Blei­stift - bestimmt was gut für den Markt ist, dann wird lang­fri­stig am Kun­den­wunsch vor­bei ent­schie­den. Das hat bit­te­re Fol­gen, die sich zunächst schlei­chend, dann aber lawi­nen­ar­tig fort­ent­wickeln - bis schließ­lich die Markt­po­si­ti­on ver­spielt ist ....
Und wer wird dann für den Miß­er­folg ver­ant­wort­lich gemacht?
Bestimmt nicht die Verursacher.
Man wird die 'Schuld' bei den Mit­ar­bei­tern suchen.
Man wird behaup­ten, sie hät­ten nicht 'nach Anwei­sung' gehandelt.

Das ist ein Grund, war­um die­se erste Füh­rungs­ebe­ne so wich­tig ist:
Wenn die­se Ebe­ne rein mecha­ni­stisch vor­geht und dar­auf bedacht ist, sich das Leben dadurch zu erleich­tern daß nur 'Anwei­sun­gen' durch­ge­setzt wer­den*, ohne das Umfeld, die Markt­ge­ge­ben­hei­ten ein­zu­be­zie­hen**, dann muß es lang­fri­stig zu einer Abwärts­spi­ra­le füh­ren .... bedau­er­lich, daß gera­de bei der Aus­wahl die­ser Ebe­ne eher "Loya­li­tät" als "Füh­rungs­fer­tig­keit" aus­sor­tiert wer­den .... wie heißt es doch so schön in einem 'geflü­gel­ten Wort'?
"Nach oben buckeln und nach unten treten"
Wenn das die Prä­mis­se ist - iii bewahre!


* Bedau­er­lich ist dabei auch, daß kaum ein unfä­hi­ger Vor­ge­setz­ter das Ergeb­nis sei­nes star­ren Behar­rens 'aus­ba­den' muß - das trifft meist ande­re, oft die­je­ni­gen, die es wahr­haf­tig nicht zu ver­ant­wor­ten haben .... 


** Das bedeu­tet, auch kri­ti­sche Ein­wän­de der Mitarbeiter/innen ernst­haft zu erwä­gen und ggf. Maß­nah­men - min­de­stens regio­nal - zu modifizieren.



[nnb]